Die 4th edition der GREENSTYLE munich konnte krisenbedingt nicht stattfinden. Die Absage kam am Tag der Veranstaltung. Alle Kosten sind entstanden. Das Einkommen ist ausgeblieben. Die Existenz des Events, das sowieso schon nach dem Motto Karma statt Cash funktioniert hat, ist bedroht. Deshalb haben wir auf Startnext eine Corona Hilfsaktion gestartet.
Locationmiete, Standbau, Möbel- und Personal- und Druckkosten für das GMUC book. Dazu kommt der Ausfall der italienischen Brands, die Corona-bedingt nicht teilnehmen durften. Kurz: Eine Veranstaltung mit 50 Brands und Konferenz mit 30 Speakern zu organisieren ist nicht nur eine Menge Aufwand. Das kostet auch eine Menge Geld. Auf der anderen Seite waren die Einnahmen durch die Absage entsprechend gering. Ganz abgesehen davon, dass die Absage weitere Kosten verursacht hat. Das kann sich ein Start-up wie die GREENSTYLE nicht leisten.
Jetzt spenden, um die GREENSTYLE zu retten.
Aber wir geben nicht auf und wollen niemanden hängen lassen. Deshalb sind wir damit beschäftigt, eine VIRTUAL GREENSTYLE aufzubauen. Hier sorgen wir für Sichtbarkeit für die Eco Brands, die auf der 4th edition nichts ausstellen konnten. Und hier wird es schnellstmöglich erste Konferenzthemen geben.
Wir haben eine Spendenaktion mit Unterstützung von Startnext aufgesetzt.
Um unsere Arbeit für kleine Eco Brands fortsetzen zu können und langfristig die Veranstaltung zu retten, werden wir sie vorübergehend in den virtuellen Raum verlegen. Dafür brauchen wir dringend Eure finanzielle Unterstützung.
#bettertogether: Jetzt spenden.
Claudia von LIVALIKE näht Atemmasken aus den GOOD bags. Großartige Idee und vielen Dank.
Wir haben Karma-Punkte gesammelt, die wir gerne teilen. Alle weiteren Goodies zur Rettung der GREENSTYLE gibt’s auf unserer Startnext Seite>>>
Aus ausrangierten Großsegeln fertigen Ursu und Ines für ihr Upcycling-Brand Coa Goa in Europa verschiedene Taschenmodelle für alle Lebenslagen. Von der Beautybag bis zum Weekender. Von cleanem Weiß bis hin zu sonnigem Gelb. Auf der GREENSTYLE wollten die beiden kreativen Macherinnen Euch alle mit ihren Upcycling-Bags kennenlernen.
Folgende Mail hat uns gerade erreicht und ist so schön, dass wir sie niemandem vorenthalten möchten:
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Liebe Greenstyler und Eco-Fashion Friends,
leider konnten wir uns bei der GREENSTYLE in München nicht treffen. Das finden wir sehr schade.
Jetzt sitzen wir alle im selben Boot und machen das Beste draus. Ich z.B. habe Bleistift und Pinsel wieder ausgepackt. Lange nicht benutzt, aber macht mega Spaß 🙂
Für alle, die uns in München auf der GREENSTYLE treffen wollten und auch für diejenigen, die einfach nur dringend eine unserer super schönen, leichten und praktischen Taschen haben möchten: Bis Ende April (30.4.2020) liefern wir OHNE Versandkosten.
PS: Die ersten 10 Besteller*innen bekommen eine Coa Goa Zero Waste Bag, die für die GREENSTYLE als give away geplant waren 🙂
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GREENSTYLE-Tipp:
Den ersten und leider bislang einzigen Kontakt zu den Coa Goa Bags hatten wir beim Shooting für die Fashionshow-Looks. Unser Feedback: Das ganze Team war maximal begeistert von den unterschiedlichen Formaten, den sympathischen Farben und der Tatsache, dass diese Bags einfach ultraleicht beim Tragen sind. Und hey: der nächste Ausflug und die nächste Reise kommen ganz bestimmt.
Händler, Brands, Produzenten und Konsumenten – ab sofort müssen alle Parteien an einem Strang ziehen, um die Fair Fashion Bewegung durch die Krise zu retten. Tipps und inhaltliche Hilfestellung für Händler und Brands gibt die neu gegründete Allianz #FairFashionSolidarity
Die Modebranche ist einer der größten Leidtragenden der Corona-Krise. Die Stores sind geschlossen, die Ware liegt im Lager und kann nur noch online verkauft werden. Die Lieferkette ist unterbrochen, Produktionen stehen still. Das ganze Ausmaß der Katastrophe wird sich erst in den folgenden Saisons zeigen, für die keine Kollektionen produziert werden können.
Fair Fashion Solidarity
#newfashioncycles Keine Rabatte – keine Saisons
Um Fair Fashion Brands aus der existenzbedrohenden Situation zu retten, setzen sich die Macher der Fair Fashion Labels LangerChen und Lanius mit den Initiatoren der Online-Plattform Avocadostore und der Berliner Fair Fashion Stores Loveco ein. Gemeinsam haben sie ein Manifest verfasst und rufen im Rahmen der #fairfashionsolidarity Bewegung dazu auf, auf Rabatte für aktuelle Ware zu verzichten und den vorgegebenen Saisonrythmus aufzubrechen. Die verlorenen Verkaufsmonate werden zurückgeholt, indem erste Rabatte für die aktuelle Ware erst im August eingeführt werden.
„Wir sind jetzt auf jeden Einzelnen angewiesen. Sei es der Hersteller, der auf den Rabatt im Onlineshop verzichtet, der Händler, der seinen Sale nicht früher startet oder Kund:Innen, die bereit sind weiterhin den vollen Preis zu zahlen.“ Christina Wille | LOVECO
Tipps und Hilfestellungen für Shopbesitzer wie auch für Brands zur Umsetzung des neuen Saisonrythmus liefert die Website gleich mit und ruft Endkunden, Marken und Shop-Inhaber zur Solidarität auf.
Covid-19 is a virus. Fair Fashion is a movement.
Das kann der Konsument tun, um die #fairfashionsolidarity Bewegung zu unterstützen #weareinthistogether
ONLINE SHOPPING Kauft auf den Seiten dieser Brands ein.
KEINE RABATTE Seid so fair und zahlt den vollen (überlebenswichtigen) Preis.
GUTSCHEINE KAUFEN Falls nicht vorhanden: unbedingt nachfragen!
WEITEREMPFEHLEN Teilt ihre Seiten, taggt sie, sprecht über sie.
Sabine Vaas liebt Design und Ästhetik, hat ein Gespür für Menschen und kann die Geschichte hinter den Kulissen in Worte fassen, die uns nicht im Traum einfallen würden. Kurz: Sabine kann schreiben. Und das tut sie für alle namhaften High Fashion Magazine und unter anderem auch für die GREENSTYLE. Wir lieben ihre Porträts für VOGUE genauso wie für GREENSTYLE. Ihr wollt die nächsten Wochen nutzen, um Eurer Website, Eurem Onlineshop etc. ein neues Gesicht zu geben? Sabine kümmert sich gerne um Porträts, die Vita etc.
Sabine Vaas, Jahrgang 1980, arbeitet nach Stationen bei verschiedenen Verlagshäusern, u.a. Hubert Burda Media oder Condé Nast, seit 2010 als freiberufliche Redakteurin. Ihre thematischen Schwerpunkte: Mode, Beauty, Psychologie, Reise, Interior, People und (Green-)Lifestyle.
„Menschen bewegen – das ist das Ziel meiner Arbeit: Texten, Konzeptionieren, Ideen und Themen entwickeln, Geschichten erzählen und kommunizieren. Porträts erlauben mir dabei, etwas über den Charakter und die Motivation eines Menschen zu erfahren: Was inspiriert sie? Warum tun sie, was sie tun? Im Gespräch die Zwischentöne wahrzunehmen, den Menschen zu lesen, um dann ihre ganz persönliche Geschichte zu erzählen, fasziniert mich jedes Mal aufs Neue.“
Wer also seine Webseite mit einem ausdrucksstarken (Kurz-)Porträt über sich persönlicher gestalten möchte, SEO optimierte Produkttexte oder Unterstützung bei der Newsletter-Produktion benötigt oder redaktionelle Texte braucht, ist hier richtig.
Heute auf Facebook entdeckt: den Brandbrief von Christina Wille, Gründerin der LOVECO Stores zum Thema Rabatte. Das Thema wollten wir sowieso auf die Conference Agenda setzen. Hier ist dringend der Blick hinter die Kulissen nötig, damit die Zusammenhänge und die Bedeutung des (überlebenswichtigen!) ursprünglichen Preises beim Konsumenten ankommen.
seit ein paar Tagen lesen wir überall nur noch von Sale & Rabatten: Stayhome Sale, Mid Season Sale, Corona Sale,.. Dagegen wollen wir klare Kante zeigen und Euch jetzt kurz erklären, warum:
Alle Teile, die Ihr in unserem Onlineshop derzeit seht, hat Christina (die Gründerin der veganen Fair Fashion LOVECO Stores, Anmerkung der Redaktion) vor sechs bis acht Monaten bei unseren Marken ausgewählt. In den letzten Wochen wurde fast alles an uns ausgeliefert und die Teile liegen jetzt in unserem Lager bzw. hängen in unseren (leider) geschlossenen Läden.
Jetzt beginnt eigentlich die Zeit, in der wir die neue Ware an Euch verkaufen würden. Wir können sie nämlich nicht einfach an die Marken zurückgeben. Sie ist von uns bestellt und wir tragen das Risiko. Aber auch unsere Marken gehen in eine hohe finanzielle Vorleistung. Denn sie produzieren die Ware in monatelanger Arbeit VOR der Auslieferung an uns und werden erst NACH der Auslieferung bezahlt.
Man kann also sagen: Die Herstellung und der Verkauf von Textilien ist ein sehr sensibles Konstrukt. Bricht ein Glied aus der Kette, fällt das Kartenhaus zusammen. Wenn man uns als Einzelhändler:innen die Grundlage unseres Verkaufs entzieht (durch die Schließung unserer Läden) verdienen wir kein Geld, um die offenen Rechnungen zu zahlen. Ohne unser Geld bauen die Marken ebenfalls Schulden auf und können so in der nächsten Saison nicht ihre Produzent:innen zahlen. Diese wiederum setzen ihre Mitarbeiter:innen unverzüglich auf die Straße.
Es ist wie ein langer Rattenschwanz, der sich bis in das letzte Glied der Produktionskette zieht. Am Ende leiden nicht nur die Marken, Produzent:innen und wir, sondern vor allem die ohnehin schon Schwächsten in dieser langen Kette: Die Näherinnen und Näher.
Wenn wir nun zum Beginn einer neuen Saison bereits die große Rabattschlacht starten würden, verlieren am Ende nur alle Beteiligten! Daher seid bitte nicht traurig, wenn wir in den nächsten Wochen keine Rabatte anbieten werden. Sie helfen am Ende weder uns noch den Marken und erst recht nicht den Näher:innen.
Wir versprechen Euch: Wenn sich die Situation hoffentlich bald wieder beruhigt hat, holen wir unseren angekündigten großen Sale mit Teilen aus den vergangenen Saisons nach.
Aber bis es soweit ist, kauft bitte zum normalen Preis ein (bei uns oder bei anderen Fair Fashion Shops). Für uns ist das jetzt absolut essentiell und wir arbeiten bereits mit ein paar Marken und Shops an einer gemeinsamen Lösung, die derartige Rabattschlachten im Eco Fashion Bereich verhindern soll.
Bleibt fair, unterstützt Fair Fashion, zahlt den vollen Preis!
Danke, Christina, für Dein leidenschaftliches Pladoyer. Wir schließen uns hier sehr gerne an und hoffen, dass alle die Dringlichkeit der Lage verstehen.
Marisa Kohler bloggt seit einigen Jahren auf myfairladies.net zu einem nachhaltigen Lebensstil und setzt sich für ein Leben ohne Plastik ein. Sie ist Fashion Revolution Ambassador und ein maximal aktives Mitglied der nachhaltigen Community im Großraum München.
Aber Marisa ist auch Pädagogin (M.A.) mit Schwerpunkt Organisations- und Personalentwicklung, IHK zertifizierter Business Coach und Resilienztrainerin. Seit zehn Jahren beschäftigt sie sich damit, bei Erwachsenen und Jugendlichen Potentiale und Ressourcen freizulegen. Schwerpunktmäßig zu den Themen Nachhaltigkeit, Stressmanagement und Minimalismus.
Unterstützung und Ablenkung brauchen wir gerade alle.
Deshalb bietet Marisa ab sofort vergünstigte Online Coachings an: Einzelcoachings für Erwachsene & Jugendliche zu Themen wie Stress, Überforderung, Zielfindung, Angst etc. sowie Bewerbungstraining/Jobcoaching für Jugendliche (Bewerbungsunterlagen-Check, Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche etc.)
Kosten für Erwachsene: 40 Euro/Stunde Kosten für Jugendliche bis 18 Jahre: 25 Euro/Stunde.
Anna Schuster, Co-Founder und Designerin der upcoming Labels JOA Fashion wollte ihre Upcycling-Bomberjacken auf der 4th edition der GREENSTYLE dem Publikum präsentieren. Im Panel MODE COMMONING wollte sie über das Universum der Alternativen und in ihrem Talk #trashionable über Müll als neuer Rohstoff des 21. Jahrhunderts sprechen. Das holen wir nach. Jetzt geht es mit Stickerei um ihre Art der Angstbewältigung
Sticken lautet Annas kreative Lösung gegen die Angst. Denn die begleitet uns ehrlicherweise alle. Jeden auf seine Art. Jeder geht damit anders um. DIY und Handarbeiten gegen die Angst? Macht Sinn. Denn wer schon mal gehäkelt, gestrickt oder genäht hat, weiß, wie schnell die Gedanken abschweifen. Eine andere Art der Meditation, die Geschicklichkeit und Geist trainiert und alte Techniken wieder aufleben lässt.
Gobelin Stickerei: Handarbeiten gegen die Angst
Es ist kein Zufall, dass Unternehmen wie ‚Wool and the Gang‘ oder ‚We Are Knitters‘, die Strick- und Häkelsets verkaufen, florieren. Kunsthandwerk vermittelt ein Gefühl der Selbstverwirklichung, das die Arbeit an einem Laptop kaum bietet. Es erhöht die kognitiven Fähigkeiten, verbessert das Gedächtnis und die Körperkoordination.
Sticken statt Netflix und Instagram
Was heutzutage Netflix und Instagram für die Gesellschaft sind, waren für unsere Großmütter und ihre Mütter Stickereien und anderes Kunsthandwerk. Eine Beschäftigung, eine Ablenkung und eine Möglichkeit, Zeit mit Nachbarn und Freunden zu verbringen. Durch Nähen konnten sie Neuigkeiten, Fähigkeiten und Erfahrungen austauschen. Warum also nicht in Zeiten der Selbstisolation diese alten Techniken, die aus dem Alltag und den Wohnungen verschwunden sind, wieder aufleben lassen, als auch die Freizeit vor Bildschirmen zu verbringen.
Die JOA-Macherinnen haben Vintage Kits zusammengesammelt und zeigen durch Tutorials und Videos wie jeder selber sticken kann. Hier ausprobieren
Die Modebranche ist maximal von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen. Liefer- und Auslieferungsstops, Ladenschließungen – die Produktionsketten sind nicht mehr durchgängig, der Absatz kleiner, die Existenz vor allem der kleinen Brands gefährdet. Um Kurzarbeit, Entlassungen und Firmenschließungen entgegenzuwirken, stellen Traditionsunternehmen, Eco Brands sowie einige Fast Fashion Konzerne auf die Produktion von dringend benötigten Atemmasken um.
Kleine und mittelständische Unternehmen werden am härtesten von den wirtschaftlichen Folgen der aktuellen Krise getroffen. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem eigentlich alle Zeichen auf Aufwind standen. Um kleine und mittlere Eco Brands durch die Krise zu retten hilft der jeweilige Onlineshop.
50 Eco Brands, Interviews mit Game Changern, Einblicke in Mode & Klima, Fashion Revolution, sustainable „Trends“ von Rosenviskose bis Circularity, Siegel und Zertifizierungen – das GMUC book #4 umfasst 136 Seiten nachhaltige Mode. So wollten wir den Besuchern der GREENSTYLE kurzweiliges Fair Fashion Wissen mit auf den Weg geben. Die 4th edition hat nicht stattgefunden und jetzt wartet das GMUC book auf einer Palette im GMUC Headquarter bis wir es (hoffentlich bald!) in die wiedereröffneten Fair Fashion Stores (Liste folgt!) bringen können. Wer jetzt schon neugierig ist? Gerne reinblättern (Vollbildversion möglich) oder das pdf downloaden (und weitersagen!).
Impressum GMUC book #4
Herausgeberin: Mirjam Smend , Verantwortlich für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RstV
GREENSTYLE-MUC UG
(haftungsbeschränkt) Geschäftführerin: Mirjam Smend Herzogstr. 25, 80803 München info@greenstyle-muc.com
www.greenstyle-muc.com
Wir danken unseren Partner, die diese Publikation möglich gemacht haben.
AMD Akademie Mode & Design München
Als Hochschule für Mode und Design vermittelt die AMD in München ihren Studenten Bewusstsein für nachhaltige Themen in der Mode von Anfang an. Mit dem Magazin BUY GOOD STUFF haben die Modejournalismus-Studdenten des 4. Semesters einen nachhaltigen Guide für München entwickelt. Den wollten wir auch diesmal in einer herrlichen Leseecke gemeinsam den Besuchern der GREENSTYLE mit auf den Weg geben. Nicht verzagen. Denn den Cityguide gibt’s auch online
eneloop
eneloop-Batterien von PANASONIC sind mit Solarenergie vorgeladen und können durchschnittlich 2.100 Mal wieder aufgeladen werden. Der Wunsch nach einem möglichst geringen ökologischen Fußabdruck wird bei eneloop konsequent fortgesetzt: Die Verpackung aus recyceltem PET kann als Aufbewahrungsbox genutzt werden. Alle weiteren Infos zur Weltverbesserer-Batterie gibt’s hier
Landeshauptstadt München Referat für Arbeit und Wirtschaft | Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft
Mit der Kompetenz aus drei Referaten ist das Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft die zentrale Anlaufstelle für alle Kultur- und Kreativschaffenden in München und der Metropolregion. Das Kompetenzteam um Jürgen Enninger setzt sich für die Wertschätzung und die finanzielle Stärkung der Branche ein. Unser Tipp für alle Kreativen: Unbedingt das Angebot des KUK zu den Themen Crowdfunding-Beratung, Raumsuche etc. checken. Mehr Infos gibt’s hier
MCBW
München und Bayern als Kreativstandorte stehen für herausragende unternehmerische Verbindung von Design und Wirtschaft. Die jährlich im ersten Quartal von bayern design organisierte MUNICH CREATIVE BUSINESS WEEK (MCBW) macht als größtes deutsches Designevent das Potenzial der Region deutlich. Zum ersten Mal waren wir Partner dieser Veranstaltungsreihe und durften die GREENSTYLE bei der Presse Preview in der HFF sowie im Rahmen einer von uns organisierten Ausstellung beim MCBW Empfang in der BMW Welt präsentieren. Gefördert durch: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Alle Programmpunkte gibt’s hier
NEONYT / Messe Frankfurt
Mit zukunftsorientierten Themen (FashionSustain) und einer einzigartigen Mischung aus Newcomern und Leading Brands zeichnet die NEONYT als weltweit führende B2B-Messe für nachhaltige Mode ein neues Bild von Mode, Nachhaltigkeit und Innovation. Damit haben sie nicht nur Impulse für die Branche gesetzt. Leider verpasst: NEONYT Show Director Thimo Schwenzfeier hätte eine Keynote zum Status Quo der nachhaltigen Mode gehalten und im Panel über die Rolle von eco Brands auf dem Markrt gesprochen. Wir drücken die Daumen, dass die NEONYT (30.6. bis 2.7.) stattfinden kann.
OEKO-TEX®
Mit über 25 Jahren Erfahrung ist OEKO-TEX® weltweit führend darin, Konsumenten und Unternehmen zu ermöglichen, unseren Planeten durch verantwortungsvolles Handeln zu schützen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit OEKO-TEX® einen zuverlässigen und gleichgesinnten Partner gewinnen konnten. Das Interview, das wir mit Generalsekretär Georg Dieners fürs GMUC book geführt haben, veröffentlichen wir zeitnah bei unseren GOOD news
Supersack
Super stylisch & sackrisch bequem: Die SuperSack Palettenmöbel, Polster, Kissen & Sitzsäcke. Ganz abgesehen davon sind die sie ein optisches Highlight für jedes Event. Die Möbel von Supersack aus Amberg in Bayern hatten wir schon bei der #Biolife in Bozen dabei und haben sie kreativ genutzt. Auch die Stände der 4th edition sollten – inklusive unserer Ideen – mit den Trennwänden von Supersack gespielt werden. Das ganze Angebot gibt’s hier
Suitestuff
Die SUITESTUFF GmbH in München bietet immer die passenden Leihmöbel für Events und Messen aller Art. Für die Möbel an den Ausstellerständen, die Lounges und den Catering-Bereich arbeiten wir mit den Möbeln aus der Just Wood Kollektion von Suitestuff. Klar, dass die mit Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung und Herstellung (PEFC zertifiziert) produziert werden. Das gesamte Angebot gibt’s hier
Vöslauer Mineralwasser GmbH
Zukunft neu denken und konsequent den CO2-Fußabdruck vermeiden, vermindern, kompensieren: Der österreichischen Vöslauer Mineralwasser GmbH gelang als erstem Unternehmen in Österreich eine PET-Flasche aus 100 % rePET herzustellen. Heute ist Vöslauer im gesamten PET-Sortiment und als gesamtes Unternehmen CO2-neutral. Seit Januar 2020 ist Vöslauer Mitglied der WWF Climate Group und unterstützt den klimaaktiv pakt2020. In der Vöslauer Lounge auf der GREENSTYLE hätte es herrlich frisches Wasser gegeben. Unbedingt reinlesen: #jungbleiben
Verband der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V.
Innovation hat Tradition – unter diesem Leitmotiv, das prägend für die Textil- und Bekleidungsindustrie steht, setzt sich der VTB e.V. nachhaltig für die Betriebe seiner Branche in Bayern ein. Die Mitglieder des VTB profitieren von den Netzwerken, die der Verband mit starken Partnern unterhält. Auf der GREENSTYLE wäre der VTB mit folgenden Mitgliedern vertreten gewesen: DD Garment Solutions, Lodenfrey, Myintox.
Weiss + more
Kampagnenmotive, Backdrops mit Aussteller-Logo, Sponsorenwände, Umkleidekabinen – für die großflächige Kommunikation unterstützt uns seit der 1st edition Weiss + more. Als digitaler Druckpartner im Bereich Visual Merchandising bieten das Unternehmen aus Essen maßgeschneiderte Lösungen im Großformatdruck und Displaybau. In unserem Fall: Thermosublimations-Digitaldruck mit wasserbasierten Tinten, giftstofffrei und recyclingfähig. Das textile Blockoutmaterial ist zu 100 Prozent PVC-frei und OEKO-TEX Standard 100 zertifiziert. Hier kennenlernen
ZEITRAUM
Qualität, Design und Nachhaltigkeit gehen seit 1990 bei ZEITRAUM Hand in Hand. Der Beitrag zu einer lebenswerten Welt ist grundlegender Bestandteil der Unternehmensstrategie. Um absolute Transparenz für die Produkte zu schaffen, hat das Unternehmen aus dem bayerischen Voralpenland eine zukunftsweisende Nachhaltigkeitsbewertung, den Furniture Footprint für seine Möbel entwickelt. ZEITRAUM hätte unsere Conference-Bühne und eine Lounge mit seinen stilvollen Highlights bespielt.
Wasser ist der wichtigste Bestandteil unseres Lebens. Diese kostbare Ressource ist leider endlich. In fünf Jahren werden 2,8 Milliarden Menschen in 48 Ländern keinen Zugang zu ausreichenden Mengen an Trinkwasser haben. Darauf macht neben ganzjährigen Kampagnen und Brands wie „Stop the water while using me“ und „Guppy Bag“ der jährliche Weltwassertag am 22.3. aufmerksam. Mode & Wasser ist und bleibt ein Thema für die Zukunft.
Was der Weltwassertag mit Mode/der Textilindustrie zu tun hat? Leider viel. Der Wasserverbrauch und die Auswirkungen der Textilindustrie auf die Umwelt sind enorm. Oder noch direkter: Die Textilindustrie vergiftet Flüsse und Trinkwasser. Besonders starke Belastungen entstehen beim Anbau und der Produktion der Rohfasern sowie die Textilveredlung. Ganze 20 Prozent des industriellen Abwassers werden der Modeindustrie zugeschrieben. Tendenz steigend.
Mode & Wasser: Was jeder Einzelne tun kann?
Repair: Textilien länger im Kreislauf halten
Buy less: auf Fast Fashion verzichten
alternative Konsummodelle entdecken: Mode kann man leihen (Stay awhile, Unown), tauschen (im Freundeskreis oder über Organisationen wie z.B. Green City), in lokalen Second Hand Stores oder online (z.B. VinoKilo) kaufen
Mode & Wasser: Our Favorite Campaign
#WATERMATTERZ: EVERY T-SHIRT MAKES A DIFFERENCE
Sustainable Fashion Matterz Gründerin Cherie Birkner hat auf ihrer Plattform die #WATERMATTERZ Kampagne gestartet, um anhand des Färbeprozesses eines T-Shirts den maximal negativen Impact der Modeindustrie auf die weltweiten Wasserressourcen und deren Qualität plakativ darzustellen und mehr Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen.
Kurzes Rechenbeispiel? Der Mensch sollte innerhalb von vier Jahren ca. 3000 Liter Wasser trinken. Das entspricht der Wassermenge, die für die Produktion eines einzigen T-Shirts benötigt wird.
2.700 l Wasser = 1 neues T-Shirt = 870 Second Hand T-Shirts
Lust auf wassersparende Mode?
Chloé VD | Seidenblusen und -kleider aus Vintagetüchern Coa Goa | Taschen und Weekender aus alten Segeln Dawn Denim | kreative Rettung der B-Ware durch Stickereien Corvera Vargas | Arbeiten mit Leftovers Friends that Rhyme | Clutches aus Vintage Obi Gürteln JOA | Bomberjacken aus Postconsumer waste Re-born shoes | Schuhe aus Autoreifen, Sonnen- und Liegestuhlbezügen etc. The Renewery | Second Hand meets Upcycling sold on Instagram
Durch Leasing nachhaltiger und fairer Kleidung reduziert sich der Fashion-Footprint um 75 Prozent.
Stay awhile | Leihen ist das neue Kaufen Unown | Lieblinsteile ab zwei Wochen
About Cherie Birkner, Founder Sustainable Fashion Matterz
Cherie Birkner ist ehemaliger Creative Director bei einem Fast Fashion Unternehmen, Modell, Fotografin, Aktivistin, Freigeist und Networkerin mit einem klar definierten Ziel: die Modeindustrie positiv zu verändern. Dafür hat Cherie 2017 Sustainable Fashion Matterz gegründet. Ihre Fotos von u.a. Fashion Revolution Days sind aus dem Netz nicht mehr wegzudenken, ihre Plattform vereint Game Changer jeglicher Couleur, listet Events, Brands (international), (Fair Fashion) Hashtags.
Gut zu wissen (Quelle: Greenpeace):
Mehr als 90 Prozent unserer Kleidung stammt aus Asien.
Über zwei Drittel der Flüsse und Seen in China sind als verschmutzt klassifiziert.
Giftstoffe aus den Fabriken werden oft ungeklärt abgeleitet und können in Trinkwasser und Nahrung nachgewiesen werden.
Diese Schadstoffe schaden der Gesundheit.
Immer häufiger sind diese auch bei Mensch und Tier nachweisbar.
Von Rosenviscose bis Circularity – über diese Trends und Brands spricht (nicht nur!) die nachhaltige Fashionszene
Nachhaltige Mode verzichtet weitgehend auf Trends – zumindest auf optische. Hier geht es weniger um „Braun ist das neue Schwarz“ oder „Welcome back Flowers“ & Co. Circular Economy, Up-, Down-, Recycling sowie innovative Materialien für eine verantwortungsvolle Modezukunft sind die Themen, um die es sich in der nachhaltigen Modeszene dreht. Changing the Fashion Game
Noch nie war das Angebot an eco fair produzierter Mode so groß wie heute – auf den Runways von Berlin bis Mailand, bei den Big Bäng Awards von Amfar bis Oscar rund um den Globus genauso wie auf den konventionellen Modemessen in Berlin. Neben der NEONYT (Messe Frankfurt), der weltweit größten Messe für nachhaltigen Mode, die vor elf Jahren von Magdalena Schaffrin gegründet wurde und genauso lange schon die Nachhaltigkeit in ihrer DNA verankert hat, haben jetzt auch die konventionellen Messen das zeitgeistige Thema für sich entdeckt und verschiedene Formate auf die Agenda gesetzt.
Nachhaltige Mode ist gekommen, um zu bleiben.
Was sich im Januar 2019 angekündigt hat, hat sich konsequent fortgesetzt: Denn nachhaltige Mode ist gekommen, um zu bleiben. Und ist endlich für den Konsumenten auch leichter verfügbar durch großartig kuratierte Onlineshops wie staiy.com, thewearness.com und avantgardress.com
NEONYT
100 Prozent konsequent und immer schon in der DNA – die B2B-Messe, oder genauer gesagt der globale Hub für Fashion, Sustainability und Innovation. Der im Januar 2020 sein neues Zuhause im „Hangar 4“ in Berlin Tempelhof gefunden hat und noch nie so homogen hochwertig wie in dieser Saison war. 220 Brands haben alle Facetten der nachhaltigen Mode von Bio-Baumwolle bis hin zu innovativen Fasern (u.a. Lenzing, Rosenviskose von Like A Bird), Zertifizierungsprogrammen (z.B. OEKO-TEX) und Textilsiegeln (u.a. GOTS etc.) aufs Display gebracht.
„Die Neonyt sieht Nachhaltigkeit nicht nur als Modetrend, sondern als ganzheitlichen Innovationsprozess für die gesamte Branche.“ Olaf Schmidt, Vice President Textiles and Textile Technologies (Messe Frankfurt)
Definitiv richtungsweisend und ein Highlight mit maximaler Strahlkraft ist seit Januar 2019 die Fashionshow der NEONYT, die inzwischen in der offiziellen Mercedes-Benz Fashion Week Schauen-Location gezeigt wird. Stylistin und Co-Gründerin des Fashion Council Germany Claudia Hofmann hat mit den Multi-Brand-Looks nationaler und internationaler Eco Brands in Serie Inszenierungen an den Tag gelegt, die ihresgleichen suchen. Das Ziel? Nachhaltige Mode auf ein internationales Level zu heben. Mit inhaltlich aufgeladenen Styles hat sie inzwischen drei Saisons in Folge die deutsche Magazin-Elite in die Front Row gespült und nachhaltiger Mode ein neues Image verpasst. Mission definitiv erfüllt.
DAWN denim by Marlen Müller
Die Denim-Offensive. Geht doch!
Ein wirklich wichtiges Thema, bedenkt man, dass die Denimproduktion der Umweltsünder Nr. 1 innerhalb der Textilindustrie ist. Die Weltbank schätzt, dass ganze 17 bis 20 Prozent der weltweiten Wasserverschmutzung aus dem Färben und Veredeln von Textilien resultieren. Dass das nicht sein muss, zeigen nachhaltige Denimbrands wie DAWN Denim, ONE OFF Sue, Mud Jeans, Wunderwerk und Goodsociety. Der optische Unterschied? Keiner. Die neoneuen Denims unterscheiden sich ausschließlich in der Art ihrer Produktion. Tausende Liter Wasser und Chemikalien sind bei der konventionellen Denim-Produktion nötig und gefährden Mensch und Natur. Smarte Detox-Kampagnen innovativer Denim-Brands zeigen, dass unser blauer Lieblingsstoff auch mit deutlich geringerem Impact auf Mensch und Natur produziert werden kann.
Bio-Baumwolle (z.B. Armedangels, hessnatur), recycelte Baumwolle und PET für #lowimpact Denim (z.B. DAWN Denim), zirkuläre Ansätze wie Leasing- (z.B. Mud Jeans), Repair- und Bring-back-Konzepte (z.B. Nudie Jeans) – die Liste für smarte Alternativen zur wasser- und pestizidintensiven Baumwolle lässt sich noch lange fortsetzen. GOOD news: Laufend kommen neue Brands und Capsule Collections auf den Markt, die mit technologischen Innovationen (z.B. Dry Ice by DD Garment Solutions) und anderen nachhaltigen Entwicklungen die Denim-Branche besser machen.
Das neue Neu: Materialinnovationen, Circularity & Co.
Ein zentrales Charakteristikum der nachhaltigen Mode? Die Weiterentwicklung. Hier geht es nicht ausschließlich um „schön“ und um die Ästhetik. Hier geht es um ästhetische Alternativen, Innovationen und Lösungsansätze, die versuchen den Impact der Mode auf Mensch und Natur weiter zu reduzieren. Dazu zählen smarte Methoden Wasser zu sparen, den Färbeprozess zu optimieren, der Verzicht auf Pestizide und Chemikalien sowie innovative Materialien, die keine neuen Ressourcen verschwenden und natürlich die Weiterentwicklung in Richtung Kreislaufwirtschaft mit Themen wie Re- und Upcycling.
Heu, Pilze, Kaffee, Rosen, PET, Moos, Glas, Holz oder mit Skeleton Leaves eines Gummibaums sind die Materialien, die Sebastian Thies für sein immer wieder ausgezeichnetes Sneaker-Label nat-2 aus Garching bei München verwendet. Die spanische Brand Ecoalf hat seinen Sneakern aus recyceltem Meeresplastik (Obermaterial) eine Sohle aus Algen verpasst. Christina Bussmann produziert seit Jahren Taschen aus Piñatex (auch bekannt als ‚Ananasleder‘). Noch neuer: Kleider aus Rosenviskose, einem Material, das sich nicht nur gut auf der Haut anfühlt, sondern kompostierbar ist und Shirts aus Kaffeekarbon, das aus Abfällen der Kaffeeindustrie gewonnen wird (beides Like a bird).
Apfeltrester ist viel zu schade für den Biomüll. Hannes Parth, frumat
Cartina, ein spannender Stoff aus Recycling-Papier, den z.B. das Braunschweiger Taschenlabel Humour Noir für seine veganen Bags verwendet sowie Appleskin, produziert aus Apfeltrester, der beim Pressen von Äpfeln entsteht und als täuschend echter Lederersatz für Taschen (u.a. Nuuwai) funktioniert. Elsien Gringhuis arbeitet mit schmutzabweisenden Stoffen, die weniger oft gewaschen werden müssen. Manaomea arbeitet mit Stoffresten (u.a. AA Gold) und stellt daraus Stifte her.
Ecoalf
Des einen Müll, des anderen Textil
Nicht mehr ganz neu aber immer noch unglaublich wichtig ist das Thema Meeresmüll, das inzwischen in den unterschiedlichsten Kleidungsstücken und Accessoires einen sinnvollen Verwendungszweck gefunden hat. Neben Sneaker- und Backpack-Brands hat vor allem der Bereich Swimwear diese Meeresfunde für sich entdeckt und nutzbar gemacht. Brands die sich den Plastikmüll zunutze machen und damit ihren Beitrag zur Reinigung der Ozeane leisten sind u.a. Boochen, Mymarini, Margaret und Hermione.
Pyua
The next big thing: Circularity
Nichts geht mehr ohne Circularity. Und das ist gut so. Denn in den vergangenen 15 Jahren hat sich das Produktionsvolumen der Modeindustrie verdoppelt. Das einzelne Kleidungsstück wird immer weniger getragen und schneller entsorgt. Gerade mal ein Prozent aller Textilien wird recycelt. Das muss sich ändern. Textilien müssen ins System zurückgeführt und wiederverwertet werden. Das deutsche Outdoor-Label Pyua entwickelt beispielsweise ausschließlich hochwertige Funktionsbekleidung aus bereits recycelten bzw. recyclingfähigen Polyester-Materialien, die sie zu 100 Prozent in einem geschlossenen Kreislauf verwerten können. Einen ähnlichen Ansatz in Bezug auf Denim verfolgt Mud Jeans. Dank zweier Investoren wird es der holländischen Jeansmarke, die aktuell bereits 40 Prozent recycelte Baumwolle verwendet, gelingen, vollständig zirkuläre Jeans aus 100 Prozent alten Jeans zu entwickeln. Bis dahin kann man Jeans weiterhin leasen und so den Kreislauf schließen.
Reduce, reuse, recycle.
The Change of Fashion is now – der Claim der NEONYT – ist so realistisch wie nie zuvor. Mit innovativen Konzepten und dem Bewusstsein, dass ein wie auch immer gearteter Wandel nicht nur unumgänglich, sondern erforderlich ist.
Deutschland hat sich laut Fashion Waste Index (Labfresh) Platz 10 unter den meist textilverschmutzenden Ländern Europas gesichert. Knapp fünf Kilogramm Textilmüll verursachen wir pro Kopf. Lediglich 500 Gramm davon sind recycelbar, bzw. 400 Gramm sind wiederverwertbar. Die restlichen knapp drei Kilogramm werden verbrannt (1,2 kg) oder landen auf der Mülldeponie. (2,7 kg). Heißt: „Buy less but better!“
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