Mit seiner Herrengürtelmanufaktur macht Firmengründer Nikolaus Schötz einiges anders. Oft wird pflanzlich gegerbtes Leder als Eco-Leder bezeichnet. Die Art der Tierhaltung spielt dabei keine Rolle.
Lies weiterSKØN
Bei SKØN geht es nicht um Perfektionieren, Kaschieren, Verändern. Gisele Azad und Antonia Mühlbauer haben 2017 ihr Organic Skincare Label gegründet, um mit klassischen Beauty-Standards zu brechen. Denn den beiden Macherinnen, die sich im Masterstudium in Malmö kennengelernt haben, geht es um weniger Perfektionismus und mehr Natürlichkeit. Für sie zählt die Schönheit des Individuums, das sich nicht hinter Make-up verstecken muss.
Lies weiterGeorg Dieners – OEKO-TEX®

Seit über 25 Jahren ist OEKO-TEX® das Label für schadstoffgeprüfte Textilien, das die Zertifizierungen Standard 100, Made in Green und STeP by OEKO-TEX® (ganz neu auch für Leder) unter seinem Dach vereint. Was sich hinter den einzelnen Standards bzw. Zertifizierungen verbirgt weiß Dipl. Ing. Georg Dieners, Generalsekretär von OEKO-TEX®, am besten.
Super Vision
Mit der perfekten Fahrradkleidung möchten Linda Mai Phung und Marian von Rappert von Super Vision Menschen vom Auto aufs Bike locken. Lange im Stau stehen? Das war gestern. Überfüllte U-Bahnen? Parkplatz suchen. Tankstellen aufsuchen. Keine Themen für Fahrradfahrer. Ganz abgesehen vom Umweltaspekt und der damit verbundenen persönlichen Fitness. Am Fahrrad führt langfristig nichts vorbei, so die Überzeugung der beiden Gründer, die an eine Zukunft glauben, in der Fahrradfahren die wichtigste Transportart ist.
Ride in sustainable style
Dafür braucht es die richtige Kleidung. Die hat Bike-Maniac Marian bislang nirgends gefunden und produziert deshalb wasserfeste Jacken, Cycling Jeans, Sweater und Bomberjackets mit perfekt fahrradtauglichen Schnitten, super-stylischen Designs und funktionellen Materialien heute selber. Klar, dass alle Teile von Bike-Maniac Marian getestet wurden.
„Wir möchten nicht einfach nur mit nachhaltigen Materialien arbeiten, sondern in einer durch und durch nachhaltigen Firma. „
Respekt.
Für die beiden Gründer hat die Produktion ihrer Streetwear-Kollektionen für Urban Cyclists mit Respekt zu tun. Und geht es bei Evolution um maximale Transparenz. Sie setzen auf soziale Gerechtigkeit, arbeiten mit der Fair Wear Foundation zusammen und zahlen faire Löhne (Living Wage!) in ihrer Fabrik Evolution in Saigon. Und damit der Konsument jeden Schritt nachvollziehen kann, arbeiten sie mit einem Schweizer „Sichtbarkeits-Tool“, das sich auf transparente Lieferketten spezialisiert hat.

Das Super Vision Ziel? 0:0!
Das Ziel der smarten Super Vision Gründer? Kollektionen, die mit Null CO2-Emission hergestellt werden können. Um das zu erreichen bestimmen soziale, technologische und umwelttechnische Aspekte das Handeln. Ziemlich clever: Wer ein SV-teil kauft, wird automatisch Teil der Mission für eine nachhaltigere Zukunft. Jedes Stück hat nämlich seinen eigenen CO2-Wert. Um den zu eliminieren muss man ordentlich in die Pedale treten und die angegebene Distanz zum Ausgleich mit dem Fahrrad fahren.
Gut zu wissen
Gemeinsam mit Ines Rust und Gabriel Fellsches hat Marian von Rappert 2017 das Denim-Label Dawn gegründet, das ebenfalls bei Evolution in Saigon produziert wird.
Hier geht es zum Online-Auftritt
Thimo Schwenzfeier – NEONYT
Als Director Marketing Communications Textiles & Textile Technologies und Showdirector der NEONYT by Messe Frankfurt kennt Thimo Schwenzfeier alle Insights der nachhaltigen Modebranche noch bevor diese die Öffentlichkeit erreichen. Spätestens seit Umbenennung des nachhaltigen B2B-Messe-Duos Greenshowroom und Ethical Fashionshow in NEONYT international hub for fashion and innovation ist klar, dass eco das neue Cool ist. Dementsprechend stolz sind wir auf die Partnerschaft.
Fashion and More
FASHION & MORE aus Freising kennt in der Domstadt vor den Toren Münchens jeder. Denn das Geschäft hat Tradition. Günther Sesselmann hat die Räumlichkeiten von seinen Eltern übernommen und einen nachhaltigen Conceptstore – der Inhaber bezeichnet ihn als Konzepthaus – umgewandelt, der seinesgleichen sucht.
Lies weiterCARORAUE design made for paper
Caroline Raue faltet Schmuck aus Papier. So einfach erklärt die studierte Wirtschaftsingenieurin ihre maximal aufwändige Handwerkskunst und zaubert mit ruhiger Hand und Pinzette aus kleinsten Papierzuschnitten federleichte Statementpieces mit hohem Tragekomfortfür Ihr Label CARORAUE.
Vom Gebrauchsgut zum Statementpiece
Angefangen hat ihre Faltleidenschaft auf einer Japanreise. Aus Stadtplänen, entwerteten Eintrittskarten und alten Kassenbons hat die Backpackerin am Strand von Kobe angefangen, Reiseerinnerungen zu Kranichen zu falten.
Es ist nie zu spät, das zu tun, was man liebt.
Origamikraniche faltet die Leipzigerin für ihr 2018 gegründetes Schmucklabel CARORAUE design made for paper, nicht mehr. Dem Papier ist sie aber – wie der Name unschwer erkennen lässt – treu geblieben.

Im Fokus bei CARORAUE: Ressourcenschonung und Upcycling
Selbstverständlich nutzt Caroline Raue FSC-zertifiziertes Papier und Recycling-Silber aus Deutschland. Aber auch Upcycling ist eine nachhaltige Basis ihrer Arbeit: So baumeln kunstvoll gefaltete geometrische Formen und Lilien aus der Verpackung einer Gin-Flasche an Ketten und Ohrringen, Schnipsel aus Tageszeitungen verwandelt sie zu opulenten Ringen mit maximalem Eyecatcher-Faktor, die mit lösungsmittelfreien Kleb- und Imprägnierstoffen widerstandsfähig und langlebig werden.
So individuell wie die Persönlichkeit
Alle Stücke kann man individuell kombinieren, einzeln oder als Set erwerben. Schließlich soll jede(r) das bekommen, was er sich am meisten wünscht. Apropos Wunsch: Caroline Raue fertigt auf Wunsch auch Schmuckstücke in anderen Farben an.
Weitere Information gibt es hier
Tamarindo Apparel

Als Kubanerin, die in Medellin in Kolumbien aufgewachsen ist, bevor sie schließlich nach Spanien gezogen ist, hat Jessica Paz viele Kulturen kennen und lieben gelernt. Heute wohnt Jessica in München. Ihrer alten Heimat – oder besser gesagt ihren alten Heimaten – huldigt sie mit ihrem Fair Fashion Business: Mit Tamarindo Apparel bringt sie farbenfrohe, kunstvoll bestickte Blusen, Kleider, Tuniken nach Deutschland, die unter fairen Bedingungen von Kunsthandwerkern gefertigt wurden.
Tamarindos Ziel: Wertschätzung für Mode und Accessoires wieder zurückerlangen.
Jessicas Intention – neben der eigenen Sehnsucht nach ihrer alten Heimat: Menschen zu ermöglichen, die Kultur anderer Länder über das Kunsthandwerk zu entdecken und das Kunsthandwerk in Mexiko, Guatemala, Peru und Kolumbien zu unterstützen und zu erhalten.

Wunderbare Wayuu Bags von Tamarindo Apparel
Die kunstvollen Taschen in leuchtenden Farben und zahllosen Mustern werden von Künstlern in Kolumbien hergestellt.
Und der Name?
Tamarindo ist der Name einer Frucht, die gleichzeitig süß und bitter schmeckt. Für Jessica Paz bedeutet er Einzigartigkeit.
Hier gibt es weitere Informationen zu Tamarindo Apparel
Wildling Shoes
Alle träumen von Freiheit. Von Erdung. Und trotzdem trennen wir uns mit unseren Schuhen so häufig von der weichen Wiese, dem warmen Sand, dem belebenden Steinboden.
Lies weiterhessnatur
Das Eco-Unternehmen aus Butzbach hat schon nachhaltige Mode gemacht, als die meisten Menschen noch nicht mal wussten, dass es so etwas gibt.
Lies weiterBella Natura
Mit ihrem ersten Store in Altschwabing gehört Keyla Heintze zu den Pionieren für stilvolle eco, faire und vegane Kleidung in München. Seit Mai 2018 hat sie mit Bella Natura eine zweite Dependance eröffnet: in maximaler A-Lage, mitten auf der Münchner Freiheit. Hier gibt sie trendiger Fair Fashion auf drei Etagen ein stylisches Zuhause. Brands wie Armedangels, Haikure, Johanna Riplinger und Lovjoi sowie die Jacken und Mäntel von LangerChen und die lässige Yogawear von Mandala.
Lies weiterNina Rein
Nach Stationen bei u.a. Comma, s.Oliver und Daniel Hechter war Julia Ickert klar, dass sie mit ihrem Wissen und ihrer Kompetenz auch ein Label nach ihrem Geschmack gründen kann. Herrlich feminin und wunderbar viel Farbe, maximal hochwertig, mit raffinierten Schnitten, zeitlos elegant, immer etwas Besonderes und vor allem nachhaltig. Denn die konventionelle Produktion kann und will Julia Ickert nicht mehr unterstützen. Seit Anfang 2018 ist die aus Kasachstan stammende Deutsche mit ihrer ultrafemininen Kollektion Nina Rein auf dem Markt.
Konventionelle Mode kann und will Julia Ickert nicht mehr unterstützen
Clean-minimalistische Lieblingsstücke wie der klassische weiße, perfekt sitzende (Damen!)-Anzug (apropos Farbe: den gibt’s natürlich auch in Signalrot), Etuikleider mit kunstvollen Kellerfalten, schmalen Cigarette-Pants mit raffiniertem, grafischen Mustern, uniforminspirierte Maxikleider in zart fließendem Himmelblau. Das ist Nina Rein und hier steckt die Liebe im Detail.

Was Julia Ickert mit ihrem eigenen Label anders machen möchte?
Grundsätze ihres eigenen Labels sind deshalb die ausschließliche Verwendung natürlicher Materialien, ressourcenschonende Produktion und faire Arbeitsbedingungen.
Produktion bei Nina Rein
Fertigen lässt Julia Ickert in einem litauischen Unternehmen, das die GOTS-Anforderung zwar erfüllt, das Zertifikat aus wirtschaftlicher Sicht jedoch nicht führt. Ihre Strickware wird von einem deutschen GOTS-zertifiziertem Unternehmen produziert. Die Denim-Pieces werden in Tunesien von einem nachhaltigen Unternehmen hergestellt. Nina Rein arbeitet ausschließlich mit Lieferanten, die die Umwelt respektieren und schützen in Hinsicht auf Wasser-, Energieverbrauch und Chemikalieneinsatz.
#byebyeplastic
Für die Kollektionen werden ausschließlich natürliche Materialien verwendet. Sie verwendet zertifizierte Stoffe, teilweise GOTS und aus kontrolliert biologischen Anbau oder kontrollierter Tierhaltung. Die Viskose stammt vom österreichischen Hersteller Lenzing. Auch bei den Zutaten wie den Knöpfen vermeidet Julia Ickert Plastik wenn möglich zu 100 Prozent. Bei vielen weiteren Zutaten ist sie auf der Suche nach guten Lösungen, denn Nachhaltigkeit ist kein Status. Nachhaltigkeit ist ein Weg und den geht wenn möglich Julia Ickert unbeirrt konsequent…
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