Tassel Tales

Tassel Tales
Tassel Tales
© Lisa Winter

Was aussieht wie eine inspirierende Reise durch die farbenfrohen Märkte und Landschaften Marokkos, stammt eigentlich aus Wien. Denn hier haben Alexandra, Sophie und Stephanie – auch bekannt als TATA girls – 2017 ihr Label Tassel Tales gegründet. Und was mit einer frech-fröhlichen Quaste begann, ist heute ein ausgewachsenes Ready-to-Wear- und Yoga-Label, das mit seinen intensiven Gute-Laune-Farben und der herrlich entspannten Bohemian Elegance auch den Fashion-verwöhnten Redakteurinnen der großen Magazine den Kopf verdreht.

Unter dem Motto designed in Wien – made in Marokko (oder Indien) lassen die TATA girls inspiriert von ihrer eigenen Reiselust, ihrem Faible für Yoga und ihrem Bewusstsein für Umwelt und Fairness ihre fröhlichen Boho-Kleider, Basttaschen und Quasten für fairen Lohn in Frauen-Kollektiven und Behinderten-Werkstätten produzieren. Sorry, aber wer auf farbloses Grau und dezentes Nude setzt, ist hier nicht richtig beraten.

Tassel Tales
© Lisa Winter

„Kindness is so gangsta“ – Tassel Tales

Denn hier geht es um Allover-Prints und Farbe. Ganz viel Farbe. Fröhlich bunt wippen die ikonischen Quasten auf handgefertigten Babouchen aus Seide und chromfreiem Leder mit den maximal-entspannten Boho-Kleidern aus Ahimsa-Seide um die Wette. Denn gewaltlose Seide ist bei Tassel Tales genauso ein Muss wie die GOTS-Zertifizierung der verwendeten Materialien.

Erweitert haben die Drei ihr Gute-Laune-Angebot um Jeansjacken. Für dieses Upcycling-Projekt arbeiten die Tassel-Tales-Gründerinnen mit kunstvollen Vintage-Teppichen, die jedes Stück zum zeitlosen Unikat machen. Sieht mega aus, macht aber die Entscheidung schwer…

Can you feel the GOOD VIBES? Ja, Mode mit Seele fühlt sich eben anders an…

Weitere Infos zu Tassel Tales gibt’s hier

Interview mit den Newcomer-Award Gewinnerinnen von den Tassel Tales

GOOD NEWS – Willkommen auf der guten Seite der Macht!

Willkommen

Unfaire Löhne, Umweltsauerei, Überproduktion, übervolle Mülldeponien mit kaum getragener Kleidung. Unsere geliebte Jeans das schmutzigste Kleidungsstück der Welt?! Wenn man sich mit den Auswirkungen der Fast-Fashion-Industrie beschäftigt, kann einem schon ganz schön mulmig werden. Schockierende Nachrichten über Kinderarbeit, Menschen, die wegen unserer Kleidung krank werden oder sogar zu Tode kommen.

Willkommen

Only bad news are good news? Nein!

Aber darum geht es hier nicht. Hier geht es um das Gegenteil: um gute Nachrichten. Denn ja, Mode muss nicht böse sein. Arbeiter können fair bezahlt werden und sogar Bildung bekommen. Wasser kann gespart werden. Man kann auf Pestizide verzichten. Man kann überschaubare Stückzahlen produzieren und sich vom immer schneller werdenden Trendwechsel verabschieden. Natürlich ohne dabei auf Designaspekte zu verzichten.

Willkommen

Eco ist das neue cool. Any questions?!

Wovon wir hier sprechen und was wir vom 19. bis 21. Oktober 2018 im Haus der Kunst in München zeigen werden, ist Mode mit Seele. Mode, die Geschichten erzählen kann, weil visionäre Macher hinter ihr stehen, die etwas besser machen wollen. Die es besser machen. Jeder auf seine Art. Von organic bis upcycling, von fair bis vegan.

Wilkommen

Being naked is the #1 most sustainable option – fair fashion is #2

Nackt wäre natürlich die nachhaltigste Variante. Die zweitbeste Option ist nachhaltige Mode. Und die ist deutlich alltagstauglicher als das Adams-Kostüm. Deswegen werden wir die nachhaltigen Labels von akjumii aus München über Maqu und DZAINO aus Berlin bis Tassel Tales aus Wien (alle Labels findet Ihr hier), ihre fantastischen Macher, die traumschönen Kollektionen und inspirierenden Geschichten im Oktober in München feiern. It’s a happening!

Und bis dahin: Gute Unterhaltung mit den G|MUC Good News!