HempAge

Spricht man von Hanf, kommt man an HempAge nicht vorbei. Denn neben der Herstellung fair produzierter Kleidung aus der strapazierfähigsten aller Naturfasern hat sich HempAge aus Adelsdorf seit 1999 der längst überfälligen Image-Politur für Hanf verschrieben. Damit diese nachhaltigste aller Alternativen wieder den verdienten Stellenwert einnehmen darf.

Verdrängt durch Baumwolle, Kunstfasern & Co.

Hanf gehört zu den Rohstoffen, die nach jahrhundertelanger Textiltradition irgendwann in Vergessenheit geraten sind, weil sie von billigeren Alternativen verdrängt wurden. Seinen exponierten Stellenwert hat der nachwachsende Rohstoff an billige Importbaumwolle, billige Ersatzfasern wie Jute und Sisal und natürlich vor knapp einem Jahrhundert massiv an die Kunstfasern verloren.

HempAge
© HempAge

Das macht Hanf so besonders

Nach wie vor ist Hanf die genügsamste Pflanze, die man zur Textilproduktion verwenden kann. Schnellwachsend und anspruchslos ist sie ein maximal dankbarer Rohstoff, der ohne die Zugabe von Pestiziden auskommt, da er von Natur aus schädlingsresistent ist. Auch auf die künstliche Zugabe von Wasser kann weitestgehend verzichtet werden, was ihn zur einer großartigen Alternative zur durstigen Baumwolle macht.

„Hanf vs. Baumwolle? Deutlich teurer in der Herstellung, aber dafür eine unvergleichbar bessere Ökobilanz „

Das macht HempAge zur Rehabilitierung von Hanf

Um das zu ändern und die smarte, ressourcenschonende Alternative wieder ins Rampenlicht zu schieben, ist der oberfränkische Textilhersteller aus Adelsdorf Teil verschiedener Forschungsprojekte. Um den Kostenfaktor für die Verarbeitung von Hanf positiv zu beeinflussen, sowie die Fasergewinnung und Faserweiterverarbeitung der stabilsten aller Naturfasern weiter zu optimieren. Und wer einmal die Shirts, Bluse, Hoodies und Hosen von HempAge auf der Haut getragen hat, weiß um den einmaligen Tragekomfort. Hanf kann Feuchtigkeit schnell aufnehmen und fast genauso schnell wieder abgeben, was zu einem maximal angenehmen Tragegefühl führt.

Und warum gibt es bei HempAge keine GOTS-zertifizierten Teile?
Die ökologische Verantwortung wird sehr ernst genommen und hat sich deshalb bei der Aufstellung des Global Organic Textile Standard (GOTS) beteiligt, die dem Unternehmen immer noch als Leitlinien dienen. Hergestellt wird hauptsächlich in China bei GOTS zertifizierten Partnern. Den Hanf an sich bezieht HempAge jedoch bei nichtzertifizierten chinesischen Kleinbauen. Grund dafür ist der Hanf an sich. Hier haben sie sich aktiv gegen kostspielige Zertifizierungen entschieden, die die Kleidungsstücke unnötig verteuern würden, da Hanf traditionell organic ist.

Und warum China?

Ganz einfach: Weil die europäische Hanfproduktion Europa vor circa 70 Jahren seine Bedeutung verloren hat. Die Kompetenzen zur Herstellung und Verarbeitung von Hanfstoffen sind dabei auf der Strecke geblieben. Anders als China, wo man die Naturfaser nach wie vor schätzt. Mit Forschung, Austausch und Vernetzung arbeitet HempAge konsequent daran, der Nutzpflanze seinen ursprünglichen Stellenwert zurückzugeben und die kostspielige Verarbeitung zu reduzieren, um allen Menschen Zugang zu Hanftextilien zu ermöglichen.

„Durch HempAge soll niemand zu Schaden kommen.“

HempAge ist seit 2009 Mitglied der FairWearFoundation – die Produktionsbedingen werden von einer unabhängigen Stelle geprüft. Zusätzlich besucht HempAge seine Produzenten regelmäßig persönlich, um die faire Produktionsweise entlang der kompletten textilen Kette zu gewährleisten.