Fashion Revolution

Fashion Revolution 2021

Zum achten Mal jährt sich das Unglück von Rana Plaza in Bangladesch. Zum zweiten Mal findet Fashion Revolution während der Pandemie statt. Offline-Veranstaltungen sind auch in diesem Jahr nicht möglich. Hier einige ausgewählte Digital-Events für Fashion Revolution 2021

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Bye-bye Black Friday – hello buy better day

Black Friday

Seit vor 14 Jahren der Black Friday erstmals hierzulande zelebriert wurde, ist das ‚immer billiger‘ Novemberwochenende zu einem festen Bestandteil im Einzelhandelskalender geworden. Organisationen wie die Fair Wear Foundation, Eco Brands, Greenfluencer und andere Aktivisten stellen dem massenhaften Konsumieren verantwortungsbewusstes Einkaufen entgegen. So wird der Black Friday zum buy better (oder nothing) day.

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Mode mit Mission

Mode mit Mission

Marina Spadafora kennt als Designerin und Beraterin von Brands wie Prada, Miu Miu und Ferragamo und als Botschafterin für nachhaltige und faire Mode die italienische Fashion-Industrie mit all ihren Stärken und Schwächen wie kaum eine andere. Im Gespräch mit Susanne Barta gibt sie einen Einblick.

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CRISIS FASHION – Social Distance Fashion

Crisis fashion

T-Shirts für 50 Cent. In lässigen Farben wie „How dare you PINK“ und „Friday BLACK“. Was für ein großartiger neuer Shop ist das denn, bitte?! Was auf den ersten Blick aussieht wie das Angebot des Jahres ist in Wirklichkeit eine breit angelegte Kampagne. Mit CRISIS FASHION setzt Fashion Revolution Deutschland die erfolgreiche 2-Euro-T-Shirt Kampagne fort.

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Fashion Revolution 2020 – jetzt erst recht

Fashion Revolution 2020

Große Modemarken haben seit Beginn der Corona-Krise bereits fertiggestellte sowie laufende Produktionen und Bestellungen in Höhe von rund 1,5 Milliarden US-Dollar in mehr als 1.000 Bekleidungsfabriken alleine in Bangladesch storniert. Zahlungen werden eingestellt. Die Auswirkung auf die am Prozess beteiligten unterbezahlten Bekleidungshersteller sind gravierend. Ein soziales Sicherheitsnetz gibt es nicht.

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Fiori Zafeiropoulou

Fiori Zafeiropoulou
Fiori Zafeiropoulou
Fiori Zafeiropoulou

Fiori Zafeiropoulou ist DIE Stimme für nachhaltige und faire Mode in Griechenland. Ihre vielfältigen Aktivitäten und Initiativen würden einige Seiten in Anspruch nehmen, hier darum eine komprimierte Version: Fiori ist Wissenschaftlerin, Unternehmerin, Lehrende, Vortragende und Aktivistin, ihre Schwerpunktthemen sind Prävention von Menschenhandel, soziale Integration und Nachhaltigkeit in der Textilindustrie. Sie ist die Repräsentantin von Fashion Revolution in Griechenland und u.a. Gründerin der Social Fashion Factory SOFFA. Gemeinsam mit ihrem Team werden dort Flüchtlinge und Frauen, die Opfer von Menschenhandel wurden, handwerklich ausgebildet und handgefertigte Produkte aus natürlichen und recycelten Materialien hergestellt. Ziel ist, dass die Frauen einmal selbst nachhaltige Fashion-Entrepreneure werden. SOFFA integriert „zero waste“ und zirkulare Prozesse und produziert B2B für internationale Designer, die Wert auf eine nachhaltige und faire Produktion legenDas Geld, das Fiori mit ihrer akademischen Arbeit verdient, steckt sie in ihre sozialen Projekte. Ihre Energie und ihre Zuversicht sind ansteckend. Wo sie aktiv wird, entsteht etwas neues, immer mit dem Anspruch diese Welt ein Stück weit besser zu machen.

 

GOOD news: Bye-bye 2019. Hello 2020

What a fantastic YEAR! And the next one is coming…

Etwas atemlos, aber maximal glücklich, blicken wir auf 2019 zurück (und mit entsprechend großem Enthusiasmus in Richtung 2020). So viel ist passiert: Menschen gehen auf die Straße, um sich für #climatejustice und andere Themen der Zeit einzusetzen. Das Bewusstsein für nachhaltige Mode ist enorm gestiegen. Es gab schillernde Fashion Revolution Demos mit XL-Beteiligung, die auf die Missstände in der Textilindustrie aufmerksam gemacht haben. Konventionelle Modebetreiber und -ketten können sich ihrer Verantwortung nicht mehr so einfach entziehen. Es tut sich etwas. Und das ist grandios.

Danke 2019 – in diesem Jahr hat sich viel getan.

Die Editorial Fashion Show der NEONYT im Januar hat die (Chef)Redakteure der Modemagazine in die Front Row gelockt. Im April erschien die Green Issue der VOGUE. Im Juli gab es während der Fashion Week Berlin ein einziges großes Thema: Nachhaltigkeit. Es folgten nachhaltige Schwerpunkte auf der Milano Moda Donna und auch die „40 Jahre VOGUE: Ist das Mode oder kann das weg“-Ausstellung widmet den Missständen, bzw. den nachhaltigen Alternativen einen großen Teilbereich.

Und was die GREENSTYLE betrifft: Auch wir haben viel erreicht.

Nach der 1st edition im Oktober 2018 konnte sich das Messe- und Konferenzformat im ersten Jahr als ernstzunehmende und richtungsweisende Veranstaltung etablieren: Wir haben neben zwei ständig wachsenden Main-Events im Münchner Isarforum im Deutschen Museum für nachhaltigen Wirbel gesorgt. Wir waren im Rahmen des „We make the City“-Festivals in Amsterdam, haben diverse Studios (u.a. Streetlife, #GivingTuesday) veranstaltet und waren im November als Pilotprojekt mit sieben Brands auf der #biolife in Bozen.

Danke an Aussteller, Partner, Unterstützer, Förderer, Medien, Community

Mit unserem XS-Team (das gerade wächst) haben wir aus dem ersten B2C Messe- und Konferenzformat für nachhaltige Mode innerhalb eines Jahres eine Veranstaltung gemacht, deren Strahlkraft und Bedeutung weit über die Münchner Stadtgrenzen hinausgeht. Im Oktober hatten wir 48 Aussteller, 40 Speaker und neben Gästen aus ganz Deutschland und den Nachbarländern auch Besucher aus Großbritannien, Luxemburg, Frankreich etc. zu Gast im Isarforum.

Und deshalb sagen wir heute DANKE!

Danke, dass Ihr an uns glaubt.
Danke, dass Ihr unsere Begeisterung teilt (oder Euch von ihr anstecken lasst).
Danke für Euer Engagement.
Danke für Eure Unterstützung.
Danke für die spannenden Gespräche.
Einfach DANKE.
In diesem Sinne wünschen wir Euch ein möglichst entschleunigten Jahresendspurt und einen fulminanten Start in ein großartiges Jahr 2020. Gerne gemeinsam. Auf der GREENSTYLE (13. bis 15. März 2020), beim SALON GREEN, Fashion Revolution, Klimademos
#LetsMakeEcoTheNewNormal

*mirjam smend

GOOD news: Eco ist das neue Cool

neue

In diesem Punkt waren sich alle einig: Besucher, die an 35 Ständen die Kollektionen von internationalen Eco-Brands und unserer Partner entdecken und kaufen konnten. Speaker, die nach München gekommen sind, um unseren Besuchern Insights in diese ebenso zeitgeistige wie wichtige Thematik zu geben. Und die Aussteller, die neue Netzwerke aufgebaut und Zielgruppen akquiriert haben.


© wordsinmotion

Danke an alle GMUCmember!

Neue Location (Hello, Isarforum!), neue (und alte) Brands, Award Gewinner aus Helsinki, top-besetztes XL-Conference-Programm (hier geht es zu den Talks) mit Speakern wie Renate Künast und Dr. Kirsten Brodde (Greenpeace) und der Landeshauptstadt München. Ganz zu schweigen von unseren fantastischen Partnern wie NEONYT/Messe Frankfurt und GMUND Papier – die 2nd edition der GREENSTYLE munich hat das wiedergespiegelt, was sich im nachhaltigen Bereich tut: Fortschritt. Und inzwischen sogar gar nicht mehr so langsam.

Thimo Schwenzfeier (NEONYT) über die GMUC: „Prädikat: Absolut empfehlenswert!“

Das Thema wird nicht nur größer, es professionalisiert sich auch. Auf den tatsächlichen Zeitpunkt des Durchbruchs der nachhaltigen Mode konnten sich die Experten auf der Bühne des 2-tägigen Konferenzprogramms zwar auch nicht einigen. Aber GOOD news: Eine Studie von McKinsey konstatiert die kritische Masse für 2019. Und Thimo Schwenzfeier von NEONYT/Messe Frankfurt sagt der Fast Fashion ein Ende für 2030 voraus. Mit der GREENSTYLE munich fair and conference tragen wir unseren Teil dazu bei.

GREENSTYLE munich second edition – das war neu

Upcycling, recycling – alt ist das neue Neu

Mit ebenso stylischen wie spannenden Upcycling-Projekten wie den farbenfrohen Babouches und den Denim Jackets, die die Tata-Girls aus Wien für ihr Wiener Label Tassel Tales mit marokkanischen Teppichen ein einzigartiges Gesicht geben, sowie den Schmuckstücke von u.a. Misolei, die aus alten Stücken neue schafft und CARORAUE, die aus Flaschenbanderolen und Zeitungsschnipseln in akribischer Feinarbeit die überraschend wenig fragilen Preziosen fertigt, haben wir Vertreter der Kreislaufwirtschaft im Isarforum begrüßt. Auf der Bühne wurde das maximal zeitgeistige Thema im „Circular Fashion“ Panel von Green Fashion Tours Gründerin Arianna Nicoletti (Resident at Victoria & Albert Museum, London) gemeinsam mit Designer Mila Moisio thematisiert. Anfang des Jahres wurde die Finnin für das ausgezeichnete Recycling-Programm ihres Labels TAUKO als „Best sustainable project“ durch den British Council ausgezeichnet.

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CARORAUE © GREENSTYLE munich

Nachhaltige Prägung von Anfang an – AMD Absolventen

Mit der Upcycling-Kollektion aus Frotteehandtüchern von Absolventin Dana Elena Schweika, der nachhaltigen Couture-Kollektion von Katharina Rapp – beide aus dem von Prof. Ulrike Nägele betreuten Fachbereich Modedesign – und der Arbeit „Plastic Fantastic“ von Amelie Roth aus dem Studienbereich Modejournalismus unter der Egide von Studiengangleitung Sabine Resch präsentierte die AMD Akademie Mode & Design München, GMUC Partner zum zweiten Mal, die zeitgemäße Integration der Nachhaltigkeit in ihr Studienprogramm.

Dana Elena Schweiker © Petra Rühle

Ananas, Pilze, Kaffee & Co. – smarte Lederalternativen erobern den Markt

Spannende textile Alternativen hatten u.a. Christina Bussmann von der spanischen Brand Maravillas Bags im Gepäck. Ihre Taschen aus Pinatex (Ananasleder) und mit Holzspänen zeigte sie auch auf der GMUC Bühne im Talk zum Thema „Leder vs. veganes Leder“. Sebastian Thies konnte zwar aus organisatorischen Gründen nicht selber vor Ort sein – seine smarten (veganen!) Sneaker aus Pilzen, Heu, Kaffee & Co. hatten wir aber natürlich trotzdem on display.

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Maravillas Bags © GREENSTYLE munich

Darling Denim kann auch gut

Die Textilindustrie ist Umweltverschmutzer #2 – Umweltsünder #1 innerhalb der Textilindustrie ist unsere geliebte Jeans. Dass es auch anders geht, beweisen Denim Brands wie Dawn Denim mit ihren #lowimpact Jeans, die sie fair in der eigenen Fabrik in Saigon produzieren. Julia Ickert hat ihr maximal feminines Clean-Chic-Label Nina Rein um einen in Europa produzierten Denim Darling erweitert. Und HempAge zeigt, dass es ganz ohne die durstige Bio-Baumwolle geht und produzierte die geliebten blauen Hosen aus Hanf. Apropos Denim: Seine geliebten Jeans konnte (und kann) man bei Sooth Munich reparieren und dann gleichzeitig durch die Munich Sisterhood Kollektion der beiden Münchnerinnen stöbern. „Life may not be fair. Our clothes are.“

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DAWN © Verena Voetter

Bye-bye, Plastic!

Zum zweiten Mal dabei und noch umschwärmter als bei der 1st edition – die nachhaltigen Trink- und Speisegefäße von Thermos Deutschland. Die Isolierflasche „Milchflasche“ war Teil der GMUC GOODbags und ist der aktuellste nachhaltige Neuzugang im Thermos-Imperium.

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Thermos © GREENSTYLE munich

The (R)evolution of Fashion is now

Die 2nd edition stand im Zeichen der Fashion Revolution, die jedes Jahr am 24. April stattfindet: mit einem eigenen Stand, verschiedenen Aktionen und Slots auf der Bühne. Und das #WhoMadeMyClothes Shooting hat gezeigt: München ist bereit.

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Fashion Revolution © Linda Nau

Let’s talk about – GMUC conference

Weil Bewusstsein viel mit Wissen zu tun hat, hatten wir ein hochkarätig besetztes Conference-Programm: Eines unter zahlreichen Highlights war der Opener „Faire Fashion – wo stehen wir?“ moderiert von GMUC Brand Ambassador Franziska Deecke. Ihr Gespräch mit Brigitte von Puttkamer (About Given/A Better Story), Thimo Schwenzfeier (NEONYT/Messe Frankfurt) und Bernd Keller (tRUE STANDARD) hallt noch lange nach.

Ein weiterer Publikumsmagnet war die Talkrunde von Schauspieler Thomas Darchinger, der gemeinsam mit Dr. Kirsten Brodde (Greenpeace), Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) und Julia Zirpel (thewearness) die Textilindustrie kritisch beleuchtet hat. Alle Programmpunkte wie „Leder vs. veganes Leder“ und den talk „All that data…“ für den Juliane Kahl (The Responsive Fashion Institute) ein internationales Panel zusammengestellt hat, gibt’s hier. Die spannenden Inhalte verpasst? Macht nichts – die Aufzeichnungen von der GREENSTYLE munich conference gibt’s hier

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Faire Fashion – wo stehen wir? © Petra Rühle

 

Fashion Revolution München 2019

Revolution München

Während in Hamburg, Berlin & Co. die Menschen im Rahmen von „Fashion Revolution – The Move“ auf die Straße gehen, um auf die Missstände in der Textilindustrie aufmerksam zu machen, besuchen wir in München im Rahmen von Fashion Revolution Touren die treibenden Kräfte der nachhaltigen Mode, versuchen unter dem Motto „Zusammenhalten – zusammen nähen“ 100 Schwesterkittel für ein Kinderkrankenhaus in Äthiopien zu nähen und veranstalten eine Fashionshow.

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