Ansoho

Ansoho

AnsohoHinter dem Labelnamen verbirgt sich Anna Sophie Howoldt, deren Erscheinung genauso zart ist, wie die Strick-Couture, die unter ihrer Regie entsteht. Gegenläufig zum Trend steht Ansoho nämlich nicht für groben Strick. Ganz im Gegenteil: Hier geht es um die leisen Zwischentöne, um Feinheiten. Um neue Strukturen. Denn Strick ist für Anna Sophie Howoldt ein unerschöpflicher Fundus, ein Spielplatz der unendlichen Möglichkeiten. Und so finden sich kunstvolle Ajourmuster auf taillierten Kleidern mit angeschrägten Ärmeln. Strickvariationen, die an hauchzarte Spitze erinnern, zieren Rückenansichten. Die Prototypen für ihre luxuriös unkomplizierte Mode macht sie übrigens noch selbst und entwickelt auch die Schnitte noch per Hand.

Schon während ihres Studiums an der FH Trier hat sich Anna Sophie Howoldt für Strick interessiert. Anschließend hat sie Kunstgeschichte studiert und am Jüdischen Museum in Berlin gearbeitet, bis sie zu ihrer Strick-Passion zurückgefunden hat. Seit 2006 entwirft sie nun Wickeljacken, taillierte Kleider, Röcke und Hosen – dabei setzt sie auf Klassiker, die a) nicht aus der Mode kommen und b) sich mit allen Kollektionsteilen auch aus den früheren Saisons kombinieren lassen.
Ansoho

Gut zu wissen: Im Winter verarbeitet sie Merinowolle nach bluesign oder kbT (kontrolliert biologische Tierhaltung), im Sommer kbA (kontrolliert biologischer Anbau) Baumwolle und andere textile Neuheiten. Ganz neu ist ihr organic alpaca aus Peru. Gestrickt und konfektioniert wird jedes Ansoho-Produkt mit viel Liebe fürs Detail in einem Familienbetrieb in Deutschland.

Ansoho Atelier
Dreimühlenstr. 24
80469 München
Atelierverkauf: Samstag 10 bis 14 Uhr und nach Vereinbarung

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© Ansoho

Maqu

Maqu

© Brix & Maas

Maqu

Auch wenn schon ihre Großmutter für große Firmen in ihrer Heimat Lima genäht hat – Marisa Fuentes Prado ist erstmal ihrer Leidenschaft für Fotografie und Film nachgegangen, bevor sie Modedesign studiert und Maqu gegründet hat. Noch in Peru hat sie für zahlreiche Labels, mit Künstlern kollaboriert, Ausstellungen gemacht und ein Studio eröffnet. Mit der Einladung ihres Lieblingsdesigners Henrik Vibskov in seinem Designteam in Kopenhagen zu arbeiten, wurden die Weichen für eine Karriere in Europa gestellt. Und dann kam der Moment, als die gebürtige Peruanerin nach Berlin zog.

Hier hat Marisa 2015 die T-Shirt-Kollektion „Avant Trash“ aus recycelten Stoffen aus Peru mit ihren Zeichnungen und Ideen aus ihrem Schaffensprozess gelauncht. Ihre erste Kollektion unter eigenem Namen (Maqu ihr Spitzname aus der Familie) entsteht. Und ein Jahr später gründet sie das Maqu Green Project, das Kunst, Design und Tragbarkeit mit sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit kombiniert.

 

Ihr Fokus liegt dabei neben fairer Produktion und der Verwendung von Natur- bzw. recycelten Materialien auf der Anfertigung von Kleinserien und Einzelstücken. Und davon gibt es in ihrem Store in Friedrichshain immer wieder einige, denn Marisa versucht zerowaste zu arbeiten, und fertigt Unikate, Applikationen & Co. an, um ihre Stoffvorräte vollständig aufzubrauchen.

Maqu Store & Studio
Libauer Straße 4
10245 Berlin – Germany

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© Maqu