GOOD news: Eco ist das neue Cool

In diesem Punkt waren sich alle einig: Besucher, die an 35 Ständen die Kollektionen von internationalen Eco-Brands und unserer Partner entdecken und kaufen konnten. Speaker, die nach München gekommen sind, um unseren Besuchern Insights in diese ebenso zeitgeistige wie wichtige Thematik zu geben. Und die Aussteller, die neue Netzwerke aufgebaut und Zielgruppen akquiriert haben.


© wordsinmotion

Danke an alle GMUCmember!

Neue Location (Hello, Isarforum!), neue (und alte) Brands, Award Gewinner aus Helsinki, top-besetztes XL-Conference-Programm (hier geht es zu den Talks) mit Speakern wie Renate Künast und Dr. Kirsten Brodde (Greenpeace) und der Landeshauptstadt München. Ganz zu schweigen von unseren fantastischen Partnern wie NEONYT/Messe Frankfurt und GMUND Papier – die 2nd edition der GREENSTYLE munich hat das wiedergespiegelt, was sich im nachhaltigen Bereich tut: Fortschritt. Und inzwischen sogar gar nicht mehr so langsam.

Thimo Schwenzfeier (NEONYT) über die GMUC: „Prädikat: Absolut empfehlenswert!“

Das Thema wird nicht nur größer, es professionalisiert sich auch. Auf den tatsächlichen Zeitpunkt des Durchbruchs der nachhaltigen Mode konnten sich die Experten auf der Bühne des 2-tägigen Konferenzprogramms zwar auch nicht einigen. Aber GOOD news: Eine Studie von McKinsey konstatiert die kritische Masse für 2019. Und Thimo Schwenzfeier von NEONYT/Messe Frankfurt sagt der Fast Fashion ein Ende für 2030 voraus. Mit der GREENSTYLE munich fair and conference tragen wir unseren Teil dazu bei.

GREENSTYLE munich second edition – das war neu

Upcycling, recycling – alt ist das neue Neu

Mit ebenso stylischen wie spannenden Upcycling-Projekten wie den farbenfrohen Babouches und den Denim Jackets, die die Tata-Girls aus Wien für ihr Wiener Label Tassel Tales mit marokkanischen Teppichen ein einzigartiges Gesicht geben, sowie den Schmuckstücke von u.a. Misolei, die aus alten Stücken neue schafft und CARORAUE, die aus Flaschenbanderolen und Zeitungsschnipseln in akribischer Feinarbeit die überraschend wenig fragilen Preziosen fertigt, haben wir Vertreter der Kreislaufwirtschaft im Isarforum begrüßt. Auf der Bühne wurde das maximal zeitgeistige Thema im „Circular Fashion“ Panel von Green Fashion Tours Gründerin Arianna Nicoletti (Resident at Victoria & Albert Museum, London) gemeinsam mit Designer Mila Moisio thematisiert. Anfang des Jahres wurde die Finnin für das ausgezeichnete Recycling-Programm ihres Labels TAUKO als „Best sustainable project“ durch den British Council ausgezeichnet.

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CARORAUE © GREENSTYLE munich

Nachhaltige Prägung von Anfang an – AMD Absolventen

Mit der Upcycling-Kollektion aus Frotteehandtüchern von Absolventin Dana Elena Schweika, der nachhaltigen Couture-Kollektion von Katharina Rapp – beide aus dem von Prof. Ulrike Nägele betreuten Fachbereich Modedesign – und der Arbeit „Plastic Fantastic“ von Amelie Roth aus dem Studienbereich Modejournalismus unter der Egide von Studiengangleitung Sabine Resch präsentierte die AMD Akademie Mode & Design München, GMUC Partner zum zweiten Mal, die zeitgemäße Integration der Nachhaltigkeit in ihr Studienprogramm.

Dana Elena Schweiker © Petra Rühle

Ananas, Pilze, Kaffee & Co. – smarte Lederalternativen erobern den Markt

Spannende textile Alternativen hatten u.a. Christina Bussmann von der spanischen Brand Maravillas Bags im Gepäck. Ihre Taschen aus Pinatex (Ananasleder) und mit Holzspänen zeigte sie auch auf der GMUC Bühne im Talk zum Thema „Leder vs. veganes Leder“. Sebastian Thies konnte zwar aus organisatorischen Gründen nicht selber vor Ort sein – seine smarten (veganen!) Sneaker aus Pilzen, Heu, Kaffee & Co. hatten wir aber natürlich trotzdem on display.

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Maravillas Bags © GREENSTYLE munich

Darling Denim kann auch gut

Die Textilindustrie ist Umweltverschmutzer #2 – Umweltsünder #1 innerhalb der Textilindustrie ist unsere geliebte Jeans. Dass es auch anders geht, beweisen Denim Brands wie Dawn Denim mit ihren #lowimpact Jeans, die sie fair in der eigenen Fabrik in Saigon produzieren. Julia Ickert hat ihr maximal feminines Clean-Chic-Label Nina Rein um einen in Europa produzierten Denim Darling erweitert. Und HempAge zeigt, dass es ganz ohne die durstige Bio-Baumwolle geht und produzierte die geliebten blauen Hosen aus Hanf. Apropos Denim: Seine geliebten Jeans konnte (und kann) man bei Sooth Munich reparieren und dann gleichzeitig durch die Munich Sisterhood Kollektion der beiden Münchnerinnen stöbern. „Life may not be fair. Our clothes are.“

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DAWN © Verena Voetter

Bye-bye, Plastic!

Zum zweiten Mal dabei und noch umschwärmter als bei der 1st edition – die nachhaltigen Trink- und Speisegefäße von Thermos Deutschland. Die Isolierflasche „Milchflasche“ war Teil der GMUC GOODbags und ist der aktuellste nachhaltige Neuzugang im Thermos-Imperium.

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Thermos © GREENSTYLE munich

The (R)evolution of Fashion is now

Die 2nd edition stand im Zeichen der Fashion Revolution, die jedes Jahr am 24. April stattfindet: mit einem eigenen Stand, verschiedenen Aktionen und Slots auf der Bühne. Und das #WhoMadeMyClothes Shooting hat gezeigt: München ist bereit.

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Fashion Revolution © Linda Nau

Let’s talk about – GMUC conference

Weil Bewusstsein viel mit Wissen zu tun hat, hatten wir ein hochkarätig besetztes Conference-Programm: Eines unter zahlreichen Highlights war der Opener „Faire Fashion – wo stehen wir?“ moderiert von GMUC Brand Ambassador Franziska Deecke. Ihr Gespräch mit Brigitte von Puttkamer (About Given/A Better Story), Thimo Schwenzfeier (NEONYT/Messe Frankfurt) und Bernd Keller (tRUE STANDARD) hallt noch lange nach.

Ein weiterer Publikumsmagnet war die Talkrunde von Schauspieler Thomas Darchinger, der gemeinsam mit Dr. Kirsten Brodde (Greenpeace), Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) und Julia Zirpel (thewearness) die Textilindustrie kritisch beleuchtet hat. Alle Programmpunkte wie „Leder vs. veganes Leder“ und den talk „All that data…“ für den Juliane Kahl (The Responsive Fashion Institute) ein internationales Panel zusammengestellt hat, gibt’s hier. Die spannenden Inhalte verpasst? Macht nichts – die Aufzeichnungen von der GREENSTYLE munich conference gibt’s hier

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Faire Fashion – wo stehen wir? © Petra Rühle