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JAN ‘N JUNE – nachhaltige, bezahlbare High Fashion

JAN ‘N JUNE – nachhaltige, bezahlbare High Fashion

Als Jula Holtzheimer und Anna Bronowski 2014 das Hamburger Modelabel JAN ’N JUNE gegründet haben, hatten sie folgende Idee: nachhaltige Mode, die großartig aussieht, fair produziert wird und trotzdem bezahlbar ist. Was für die einen klingt wie zahlreiche Wiedersprüche in sich, haben die beiden konsequent aufgebaut und weiterentwickelt.

Angefangen hat alles bei den beiden Senkrechtstarterinnen Anna Bronowski und Juliana Holtzheimer von JAN ‘N JUNE mit einem erfolgreichen Crowdfunding bei Nordstarter. Gefolgt ist im Frühjahr 2015 die erste Kollektion „clean Fashion“, die den beiden Supergirls eine XL-Fangemeinde eingebracht hat. Einfach war es für Juliana „Jula“ Holtzheimer und Anna Bronowski nicht immer. Um ihr junges Label aufbauen zu können, haben sie erstmal die eigenen Lebenshaltungskosten gesenkt und sind mit 23 wieder zu ihren Eltern gezogen. Nebenher haben sie als Stylisten bzw. in der Gastro gejobbt.

Fashionable. Affordable. Sustainable. Schon 2014. Und heute immer noch.

Ihr Engagement hat sich aber definitiv gelohnt. Heute arbeiten die beiden mit ihrem ständig wachsendem Team in der Hamburger Speicherstatt. Ihre Kollektionen sind neben dem Einzelhandel in Deutschland in über 120 Läden in ganz Europa vertreten. Und längst hängen die lässigen Lieblingslooks nicht mehr nur in nachhaltigen Stores. Ihre bezahlbare smart Fashion ist auch bei großen Plattformen wie About You erhältlich.

Ihre Farbpalette? Reduziert. Die Schnitte? Clean. Der Keyprint? Einzigartig. Der Anspruch? Zeitlose Lieblingsstücke, die sich lange tragen und unkompliziert kombinieren lassen.

 

JAN ‘N JUNE

Produziert werden die minimalistisch-reduzierten Kollektionen, die (vor allem damals) in der nachhaltigen Mode noch nicht wirklich oft zu finden waren – zwei in Polen, drei in Portugal, in familiengeführten Betrieben, die ausschließlich für das Hamburger Label arbeiten oder in zertifizierten Fabriken. Diese Näherinnern sind fest angestellt, werden fair entlohnt und nicht nach Stückzahl bezahlt. Die (zertifizierten!) Stoffe stammen aus Deutschland, Portugal und der Türkei. Gefertigt wird aus Materialien wie Bio-Baumwolle, Tencel, Leinen, Acetat, recyceltem Polyester genauso wie recycelter Baumwolle, recyceltem Polyamide und Ecovero. Weder JAN ‘N JUNE noch das finale Produkt ist zertifiziert. Daran wird gerade gearbeitet. Zertifizierungen, mit denen bereits gearbeitet wird, sind GOTS, GRS (Global Recycling Standard), IVN BEST und Oekotex®-Standard 100

Bei JAN ‘N JUNE hat jeder ein Recht auf die full story: die ECO-ID

Weil bei den beiden Macherinnen Transparenz ganz weit oben steht, ist jedes Kleidungsstück mit einem QR Code, der ECO-ID versehen und dokumentiert alle Schritte entlang der Produktionskette. Vom Rohmaterial bis zum finalen Produkt. Denn Bio-Baumwolle kann jeder verwenden. Und was genau ist daran fair, wenn man keine Möglichkeit hat, zu überprüfen, wo sie entstanden ist. Totale Transparenz gehört für die beiden Hamburgerinnen zu nachhaltiger Mode einfach dazu.

Innovative Ideen – textile Innovationen – less waste.

Dass die beiden sich nicht einfach so zufrieden geben, zeigt sich nicht zuletzt an ihrer Experimentierfreude. Das können durchaus Materialien sein, die ursprünglich nicht für Kleidung gedacht waren, wie dünner, neoprenartiger Stoff, oder Bündchenstoff, aus dem sie ein ganzes Kleidungsstück gefertigt haben. Um textilen Müll zu vermeiden hat das Hamburger Label 2018 die „offcut collection“ gelauncht. Das Ergebnis? Eine müllfreie Produktion und tolle Taschen, Scrunchies, Haarbänder, Stationary und aus aktuellem Anlass Gesichtsmasken…

JAN ‘N JUNE

Gut zu wissen: Seit 2018 haben die beiden auch eine Herrenkollektion im Programm.

Hier zählen die inneren Werte

Die Bestellungen werden in wiederverwendeten Packkartons versendet. Deswegen sieht die Lieferung gelegentlich so hübsch aus, wie man sie erwartet. Aber dafür ist das Innenleben umso schöner. Plus: JAN ‘N JUNE Stücke werden NICHT in Plastik verschickt. Stattdessen kommt wiederverwendbares Pergaminpapier zum Einsatz.

#byebyefastfashion – hello, JAN ‘N JUNE.

Durch kurze Lieferwege und cleveres Optimieren von Schnittführung und alternativen Materialien sowie wir müllfreies Arbeiten ist es ihnen bis heute gelungen, die angekündigten „affordable“ Preise weiterhin zu halten. Ach so: vegan ist JAN ‘N JUNE auch. Und das hat ihnen schon 2015 den Vegan Fashion Award von Peta für das beste Design eingebracht. Ihre Expertise haben sie 2018 in ihrem ersten Buch „Minimal Fashion“ (Dorling Kindersley) zusammengefasst, das als Anleitung zum Aufbau einer Capsule Wardrobe gedacht ist. Und wer sich jetzt fragt, was sich hinter dem Namen JAN ‘N JUNE verbirgt: der ist zusammengesetzt aus den Geburtsmonaten der Gründerinnen. Jula hat im Januar (JANuary) Geburtstag. Anna im Juni (JUNE).

Mehr über JAN ‘N JUNE erfahren. Hier klicken