Tip me – globales Trinkgeld

Tip me

Sneaker-Label Ethletic tut es und das Jeans-Label DAWN Denim tut es jetzt auch. Was in Restaurants und Bars längst Teil eines gängigen und nicht wegzudenkenden Geschäftsmodells ist, versuchen die Gründer des Start-ups Tip me seit 2018 für andere Branchen zu etablieren. Mit einem Trinkgeld als Zeichen der Wertschätzung für diejenigen Menschen, die unsere Sneaker, T-Shirts, Jeans nähen.

Für bessere Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie kann Tip me nicht sorgen. Was die vier smarten Gründer*innen aber können. Mit einem einzigen Klick die viel zu geringen Löhne von Erstproduzenten, zumindest ein kleines bisschen aufbessern. Bei einem Mindestlohn von etwas mehr als 100 Euro pro Monat, kann ein weiterer Euro pro Monat einen großen Unterschied machen. Wenn der Konsument mitmacht.

Wie Tip me für den Käufer funktioniert?

Wer bei einem der teilnehmenden Onlineshops oder Brands einkauft, kann während des Bezahlvorgangs ein Trinkgeld zwischen einem und fünf Euro zusätzlich zum angegebenen Kaufpreis zahlen. Das so gesammelte Geld wird nach einem, mit der Produktionsfirma vereinbarten, Verteilerschlüssel zu 100 Prozent an das erste Glied in der Lieferkette – also an die Näherin oder den Näher selbst – weitergeleitet.

Tip me
Das eigene Werk in Saigon

Als Dankeschön und Wertschätzung für den von der Person genähten Pullover. Für die von ihm gefertigten Sneaker. Für das von ihm genähte T-Shirt.

Warum Tip me so wichtig ist?

Die wirtschaftlichen Auswirkungen von Corona in produzierenden Entwicklungsländern wie Vietnam, Kambodscha und Vietnam sind massiv. Da globale Modemarken weltweit ihre Bestellungen gekündigt haben. Auch die Produktionsstätte des Jeanslabels DAWN Denim, das seit fünf Jahren in der eigenen Fabrik in Saigon, Vietnam produziert, steckt in der Krise. Deshalb haben sich die beiden Macher des Jeanslabels, das 2019 mit 100 von 100 Punkten im Brand Performance Check der Fair Wear Foundation ausgezeichnet wurde, dazu entschieden ein Statement zu setzen und ein globales Trinkgeld für produzierende Mitarbeiter*innen der eigenen Factory in Vietnam eingeführt.

DAWN ist mit dem Ziel gestartet zu beweisen, dass eine gerechte Denim-Produktion möglich ist. Deshalb möchte die Brand über faire Arbeitsbedingungen hinausgehen. Und die Kund*innen direkt mit den Menschen hinter dem Produkt verbinden. Hier mehr über DAWN Denim erfahren oder direkt zum Online Shop gehen

Tip me Tipster @ Ethletic

Mit dem weltweit ersten Sneaker mit Fairtrade-Gütesiegel hat ethletic eine neue Ära der Nachhaltigkeit gestartet. Seit einiger Zeit setzen die ethletic-Pioniere ihre Initiativen zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Näher*innen in Pakistan mit tip me fort. Jede*r Dritte nutzt diese neue Möglichkeit bereits.

Gerade jetzt legen wir unseren Kunden tip me besonders ans Herz. In Ländern wie Pakistan gibt es kein soziales Netz und keinen doppelten Boden zur Absicherung. Jobverluste bedeuten einen Sturz ins Bodenlose. Unserer Community ist das sehr bewusst und sie spendet derzeit sogar verstärkt über tip me, auch ohne eine Bestellung zu tätigen. Das ist beeindruckend.“ – so Marc Solterbeck, CEO von ethletic. Mehr erfahren über Tip me und ethletic

Essay: Everything has a story

Upcycling-Labels

Seit der 2nd edition ist Sabine Rogge-Volk, Co-Founderin des Upcycling-Labels Friends That Rhyme, Teil der GREENSTYLE family. Alle editions in München, ein Popup-up in Amsterdam, die #biolife in Bozen und das Streetlife Festival in München – Sabine war mit ihren handgemachten Obi-Clutches, maximal guter Laune, ihrem ansteckenden Lachen und einem scheinbar endlosen Fundus an richtigen Worten immer und überall dabei. Apropos Worte: Als Obi Gürtel haben die Stoffe ihrer Taschen bereits Geschichte geschrieben. Jetzt beginnt das zweite Kapitel…

Upcycling-Labels
Sabine & Nadine

By Nadine & Sabine, the friends that rhyme

These days, I find that I take an extra moment to savour simple things…the first sip of a frothy chai latte in a mug bearing the grins of a niece and nephew, the watercolor beauty of a sunset on the horizon, the warm smile and wave of a neighbour across the street, and even, getting dressed in the morning. It’s not about the fun of choosing something just-right for an occasion or in the triumph of a great new wardrobe combo, it’s about the memories.

The things I treasure most in my closet all have stories. Putting them on takes me back to the moment when I unwrapped a gift perfectly chosen, shared laughs with a friend on a shopping outing, or explored a far-flung corner of the globe with loved ones. In our world today – where we must keep our distance from one another – these memories make me feel connected to those I care about.

This sentiment is exactly what Sabine and I were yearning to create when we embarked on Friends That Rhyme (Sabine…Nadine…friends…yup). We both love great experiences and we were on one such adventure together in Japan when we stumbled across a little antique store that was stuffed to the literal rafters with goodies. Tucked away in a corner were the most sumptuous vintage obi sashes – richly coloured silks with intricate embroidery – just begging to come home with us. And, so, without having the first clue what we would do with those ‘kimono belts’, we added a few to our suitcases and headed back to Beijing.

Our husbands were both posted in the mega-city with their jobs for a few years and Sabine and I met through our children’s school and neighbourhood. Pressing pause on our respective careers (in Belgium for Sabine and Canada for me) gave us both the time and energy to say yes to all sorts of amazing things – volunteer efforts, cooking class escapades, new friendships, the twists and turns of city streets and Great Wall hikes, and the creation of a small business.

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© Friends That Rhyme

We use vintage textiles because they have a history and still have a future.

In the end, we transformed those incredible obi sashes into clutches and wristlets. Ever since the beginning, we have been steadfast in our desire to make things of quality and to do it in a way that is mindful and with purpose. We use vintage textiles because they have a history and still have a future. With the obi, you can practically imagine them elaborately knotted, adorning the back of an elegant Japanese woman delicately picking her way through cherry blossom-lined streets. Pre-loved, yes, but we’re able to cut around any marks that time has bestowed on these wonderful pieces.

We’ve always worked with independent tailors and tailoresses and are incredibly proud that our primary production partner is a social enterprise in Germany (where Sabine now lives) that not only employs refugees but also provides much-needed camaraderie. The laughter and chatter in their studio, as the smells of a delicious traditional lunch spread waft through the air, warms the heart. These women have amazing stories and we are honoured to be a part of their community.

These women have amazing stories and we are honoured to be a part of their community.

So those are the memories already embedded in each of our upcycled, handmade accessories. The next chapters of the story are written by those who choose them, gift them, receive them, and treasure them in their closets.

Love, Sabine & Nadine

Friends That Rhyme is based in Germany and offers free worldwide shipping. Explore their offering of clutches and wristlets at www.friendsthatrhyme.com and follow on Instagram and Facebook @friendsthatrhyme

AWARD: A FEARLESS FUTURE

fearless future

Mit „Fearless Future“ setzt Phyne seine Mission mit – Achtung: kein Widerspruch! – Statement-Basics den nachhaltigen Modemarkt zu revolutionieren und den konventionellen Streetwear-Brands à la Vetements die Show zu stehlen konsequent fort. Seit dem 2. April läuft die Preorder der limitierten Linie – deren Launch in Kombination mit einem Award stattfindet.

Eigentlich wollte das Streetwear Label PHYNE  seinen Unisex-Bomber aus (nochmal Achtung: Innovation!) merzerisierter Bio-Baumwolle auf der 4th edition der GREENSTYLE vorstellen. Das hat krisenbedingt nicht geklappt. Jetzt launcht das Mannheimer Label maximal zeitgeistig die „Fearless Future“ Unisex-Produkte in Kombination mit einem Award, der die wahren Helden der Krise unterstützen soll.

Fearless Future Award ehrt DIE Helden des Alltags

Ärzte und Krankenpfleger*innen, Polizei und Feuerwehr, Erzieher*innen im Notdienst, Supermarktmitarbeiter, Sanitäter – die Corona-Krise hat ganz neue Helden des Alltags auf die Agenda gebracht. Ohne diese mutigen Menschen, die sich tagtäglich einem besonders hohen Risiko aussetzen, wäre die Krise noch schwieriger zu überstehen.

fearless future
Streetwear for a Fearless Future

Fearless Future als Zeichen der Solidarität

Um diesen Menschen eine Extraportion Sichtbarkeit zu geben, haben die beiden Phyne-Macher Andri Stocker und Dirk Meycke den Launch ihrer „Fearless Future“ Linie mit einem Award verbunden. Jetzt einen (oder mehrere) Helden auf @phynefashion nominieren und mit etwas Glück einen limitierten FEARLESS FUTURE Bomber gewinnen.

Sustainable Innovation: merzerisierte Bio-Baumwolle

Das Highlight-Produkt der Mannheimer Streetwear Brand? Ganz klar: der Bomber. Und den gibt es ab sofort aus BlueSign und GOTS zertifizierter, merzerisierter (!) Bio-Baumwolle. Klingt „banal“? Ist revolutionär. Denn durch den innovativen Produktionsprozess wurde erstmals ein Verfahren geschaffen, das die für das Merzerisieren eingesetzten Mittel auffängt und recycelt. Plus: Das Innenfutter der Jacke ist aus 100 Prozent TENCEL™ gefertigt, einem innovativen Holzfaserstoff aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Mit dieser nachhaltigen Innovation hat PHYNE das WORTH Project der Europäischen Union gewonnen.

Jetzt das Fearless Future Lieblingsteil bestellen

Die Unisex Bomber Jacke (219,90 Euro) und das T-Shirt (49,90 Euro) in den Größen XS bis XXL sind ab sofort für einen Preisnachlass von 20 Prozent als Pre-Order online erhältlich

Versandkostenfreie Upcycling-Bags by Coa Coa

Upcycling-Bags

Aus ausrangierten Großsegeln fertigen Ursu und Ines für ihr Upcycling-Brand Coa Goa in Europa verschiedene Taschenmodelle für alle Lebenslagen. Von der Beautybag bis zum Weekender. Von cleanem Weiß bis hin zu sonnigem Gelb. Auf der GREENSTYLE wollten die beiden kreativen Macherinnen Euch alle mit ihren Upcycling-Bags kennenlernen.

Folgende Mail hat uns gerade erreicht und ist so schön, dass wir sie niemandem vorenthalten möchten:

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Liebe Greenstyler und Eco-Fashion Friends,

leider konnten wir uns bei der GREENSTYLE in München nicht treffen. Das finden wir sehr schade.

Jetzt sitzen wir alle im selben Boot und machen das Beste draus. Ich z.B. habe Bleistift und Pinsel wieder ausgepackt. Lange nicht benutzt, aber macht mega Spaß 🙂

ECO BRAND SUPPORT: Jetzt versandkostenfrei bestellen

Für alle, die uns in München auf der GREENSTYLE treffen wollten und auch für diejenigen, die einfach nur dringend eine unserer super schönen, leichten und praktischen Taschen haben möchten: Bis Ende April (30.4.2020) liefern wir OHNE Versandkosten.

Bestell einfach Deine Lieblings Coa Goa Bag mit dem Promo-Code flymetothemoon.

Alles Gute, Ursu & Ines

PS: Die ersten 10 Besteller*innen bekommen eine Coa Goa Zero Waste Bag, die für die GREENSTYLE als give away geplant waren 🙂

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Upcycling-Bags

GREENSTYLE-Tipp:

Den ersten und leider bislang einzigen Kontakt zu den Coa Goa Bags hatten wir beim Shooting für die Fashionshow-Looks. Unser Feedback: Das ganze Team war maximal begeistert von den unterschiedlichen Formaten, den sympathischen Farben und der Tatsache, dass diese Bags einfach ultraleicht beim Tragen sind. Und hey: der nächste Ausflug und die nächste Reise kommen ganz bestimmt.

Mode vs. Corona: Atemmasken statt Mode

Atemmasken

Die Modebranche ist maximal von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen. Liefer- und Auslieferungsstops, Ladenschließungen – die Produktionsketten sind nicht mehr durchgängig, der Absatz kleiner, die Existenz vor allem der kleinen Brands gefährdet. Um Kurzarbeit, Entlassungen und Firmenschließungen entgegenzuwirken, stellen Traditionsunternehmen, Eco Brands sowie einige Fast Fashion Konzerne auf die Produktion von dringend benötigten Atemmasken um.

Eco Brand Support: Nachhaltige Brands, die Atemmasken produzieren, folgen in den nächsten Tagen. Ihr produziert Atemmasken und wollt hier gelistet werden? Bitte eine Mail mit Produktbild, Info und Link an info@greenstyle-muc.com

GREENSTYLE munich

IT’S ON YOU TO BE THE CHANGE – das war (und ist) der Claim der 4th edition der GREENSTYLE. Den haben wir auf 250 GOOD bags gedruckt, die wir vor Ort nicht verteilen konnten, weil wir die Messe/Conference krisenbedingt absagen mussten. Jetzt versuchen wir die Kosten mit einer Spendenaktion auf Startnext zu begleichen, damit wir auch in Zukunft unser Engagement für kleine Eco Brands und die nachhaltige Mode fortsetzen können. Für diese Kampagne sind keine Goodies vorgesehen. Aber Claudia Santiago Areal von Livalike hat aus unseren GOOD bags Atemmasken genäht. Die geben wir bei Spenden ab 50 Euro an unsere Unterstützer ab.

Jetzt die GREENSTYLE supporten

Atemmasken

thies 1856 ® und nat-2™ – 100% made in Germany

Masken sind den Schuhproduzenten thies 1856 ® und nat-2™ nicht fremd, da sie seit vielen Jahren auf Reisen durch Asien, diversen Epidemien wie SARS und damit dem Maskentragen begegnet sind. Jetzt haben die beiden Teams in kürzester Zeit zwei innovative, nicht-medizinische Maskenmodelle entwickelt, die in Kooperation mit bayerischen Schneidereien hergestellt werden. Für Modell 1 wird das von nat-2™ selbst entwickelte Material Biokeramik ® verwendet, das Dank verwebter Silberfäden und Keramikanteile antibakteriell, antistatisch und Klima regulierend funktioniert. Für Maske 2 wird aus hoch-technisches Filter-PES hergestellt, das sonst für Uniformen taktischer Spezialeinheiten der Polizei sowie für hochwertige Staubsaugerfilter verwendet wird. Der Preis von 19,95 Euro ist eine Mischkalkulation, bei der Privatkäufer Masken für Bedürftige wie Obdachlose und Schwerkranke vergeben werden. Hier bestellen

Phyne

Auch das Mannheimer Streetwear-Label Phyne leistet seinen Beitrag zur Bewältigung der aktuellen Krise. Gemeinsam mit seinen Produzenten aus Portugal wurden Gesichtsmasken aus Bio-Baumwolle gefertigt. Doppelt gut: Der Behelfsmundschutz schützt nicht nur uns und unsere Mitmenschen – er unterstützt auch europäische Produzenten, die durch die Krise sehr stark von gestoppten Produktionsaufträgen betroffen sind. Auch bei dieser Aktion kommen die Statements der Eco Brand zur Geltung: „Protect what you Love“ und „Fearless Future“ haben vielleicht noch niemals vorher eine so passende Bedeutung gehabt. Der Stückpreis liegt bei 9 Euro. Außerdem erhältlich: Masken für Firmen und Onlineshops sowie individualisierte Masken (ab 250 Stück, Lieferzeit 2-3 Wochen). Hier bestellen

Atemmaske Phyne

Salewa

Eine der ersten Absagen für die GREENSTYLE Conference kam von Salewa. Das Südtiroler Unternehmen hat das Thema Corona von Anfang an sehr ernst genommen und einen Reisestopp für seine Mitarbeiter erlassen. Inzwischen hat die Oberalp-Gruppe ihre Textilproduktion ausgesetzt und produziert Atemmasken und Schutzbekleidung für Krankenhausmitarbeiter. Mehr zum Engagement von Salewa und die richtige Verwendung von (schnelltrocknenden) Schlauchtüchern als Atemmaskenersatz gibt’s hier

Mey

Vor zwei Jahren hat Wäscheexperte Mey sein 90-jähriges Jubiläum mit einer eigenen Kollektion und der Kampagne „Pay what you want“  gefeiert. Nachhaltiges und sozial verantwortungsvolles Handeln hat bei dem Albstädter Familienunternehmen Tradition. Anstelle von Dessous, Loungewear, Tag- und Nachtwäsche werden nun Atemschutzmasken gefertigt. Das erhält Arbeitsplätze und sorgt für dringend benötigten Nachschub der Mangelware. Verwendet wird bei der Produktion Baumwolle, die bei 90 Grad gewaschen werden kann und somit wiederverwendbar ist. Geliefert werden die Masken an Kliniken und medizinische Betriebe. Mehr über Mey erfahren

Eterna

Auch bei Eterna wurde eine krisenbedingte Umstellung auf die Produktion von Atemschutzmasken in die Wege geleitet. Anstelle von Hemden und Blusen werden im firmeneigenen Werk in der Slowakei dringend benötigte Masken produziert. Bereits am ersten Produktionstag konnten 13.000 Stück hergestellt werden. Ziel sind 25.000 Einheiten pro Tag. Damit können alle Mitarbeiter in Vollbeschäftigung bleiben. Aktuell dürfen die Masken nur in der Slowakei verwendet werden. Das Passauer Unternehmen arbeitet daran, eine bedarfsgerechte Auslieferung nach ganz Europa möglich zu machen und die Produktion auf weitere Schutzkleidungsteile zu erweitern. Mehr über Eterna erfahren

Fast Fashion goes Atemmaske

H&M arbeitet an einer Neuausrichtung seiner Lieferkette, um Schutzausrüstung herstellen und bereitstellen zu können. Die Schweden werden ihre Beschaffungssysteme und Logistik-Kapazitäten einsetzen, um eine schnellstmögliche Auslieferung zu ermöglichen. Auch die spanische Inditex Gruppe (Zara etc.) ist in die Produktion von Atemmasken eingestiegen, die sie den spanischen Behörden kostenlos zur Verfügung gestellt hat. 300.000 OP-Masken sollen zeitnah gespendet werden, die Krankenhäusern und Mitarbeitern des Gesundheitswesens zur Verfügung gestellt werden sollen.

Modespitze Plauen

Die Modespitze Plauen produziert in vierter Generation Plauener Spitze in Plauen in Sachsen. Seit 2016 wird GOTS zertifizierte gestickte Spitze gefertigt. Anstelle von Spitze entstehen hier aktuell Mund- und Nasenschutzmasken – die Produktion wird schrittweise hochgefahren. Die Masken bestehen aus zwei Lagen Baumwollgewebe und einer Lage hydrophoben und atmungsaktivem PE-Filter Vlies. Beides wird in Deutschland hergestellt. Die Masken sind kochbar und somit wiederverwendbar. Aufgrund der Kürze der Zeit haben wir keine Zertifizierung, aber durch den Vlies sind die Mundmasken wasserundurchlässig und bieten somit einen guten Schutz.

Atemmasken

Eco Brand Support: Onlineshopping

Eco brand support

Kleine und mittelständische Unternehmen werden am härtesten von den wirtschaftlichen Folgen der aktuellen Krise getroffen. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem eigentlich alle Zeichen auf Aufwind standen. Um kleine und mittlere Eco Brands durch die Krise zu retten hilft der jeweilige Onlineshop.

C&A schließt 1.300 Filialen in Europa, während Amazon 100.000 neue Mitarbeiter in den USA sucht, weil die Nachfrage nach Online-Lieferungen seit Ausbruch der Corona-Krise in die Höhe geschnellt ist. In dieser Zeit entwickeln sich Tendenzen mit zunehmender Geschwindigkeit.

Onlineshopping entwickelt sich stärker als erwartet. Eine Chance für  Eco Brands

Absatz über den Einzelhandel ist aus gegebenem Anlass aktuell keine Option. Zum einen haben die Modeläden vorübergehend geschlossen. Zum anderen können sich die meisten Brands in der Krisensituation die Händlermargen nicht leisten. Umso wichtiger ist der Ausbau der eigenen Onlineshops und der sozialen Medien, um nicht nur jetzt zu „überleben“, sondern auch um für die Zukunft gewappnet zu sein. Über reine Sale-Buttons und uninspirierte Corona-Nachlässe hinaus, haben sich viele nachhaltige Brands kreative Gedanken gemacht. Und die gilt es zu unterstützen. Gemeinsam.

Eco Brand Support: Gemeinsam durch die Krise dank Onlineshops. #bettertogether

GMUC-TIPP: Nichts kaufen, was man gar nicht braucht. Trotzdem sich den Eco Brand Support leisten? Einen lieben Menschen mit einem Geschenk überraschen oder die jeweilige Brand nach einem Gutschein anfragen, den man zu einem gegebenen Zeitpunkt einlösen kann.

Flagge zeigen: Chari-T Shirt von DAWN Denim

DAWN Denim hat ein Charity-Shirt entwickelt, um seinen Partnern durch die Krise zu helfen. 100 Prozent des aller Gewinne werden gespendet: 50 Prozent gehen an kleine, unabhängige Boutiquen und Stores, die DAWN führen und gerade um ihre Existenz fürchten. Mit der anderen Hälfte unterstützt DAWN eine bedrohte Bio-Baumwollfarm. Das Motiv? Die internationale Flagge des Planeten Erde, die der schwedische Künstler Oskar Pernefeld 2015 entwickelt hat. Voraussichtlicher Liefertermin: Mitte Juli 2020. Jetzt für 29 Euro vorbestellen.

Eco brand support
© DAWN denim

Free World Wide Shipping: Friends that Rhyme

Den „we are all one“ Ansatz verfolgen auch die Macherinnen Sabine und Nadine von Friends that Rhyme, die bis Ende März 2020 ihre farbenprächtigen Upcycling-Clutches kostenfrei auf den Weg in die Welt schicken. Hergestellt werden die uniquen Kunstwerke, die man übrigens auch mieten kann, aus Vintage-Obi-Gürteln. Hier die XL-Auswahl entdecken

Eco brand support
© Friends That Rhyme

Noch mehr Freiheit: Wildling Shoes

Auch die Minimalschuhe von Wildling shoes sollten Teil der 4th edition der GREENSTYLE sein. Das Free-your-Feet-Konzept der Brand aus Gummersbach soll niemandem vorenthalten werden. Denn unsere Füße degenerieren in den meisten herkömmlichen Schuhen nicht nur. Sie werden krank. Damit ausreichend Zeit zum Testen bleibt, verlängert Wildling die Retourenfrist bis auf weiteres auf 60 Tage. Obwohl: Wer sie einmal anprobiert hat, wird sie nicht mehr ausziehen. Aber sicher ist sicher 🙂 Hier die Freiheit für den Fuß entdecken

Eco brand support
© Wildling shoes

Slow Fashion first: Womom

Das Münchner Slow-Fashion-Label Womom reduziert als Vorsichtsmaßnahme das Betriebstempo. Deshalb kann es zu Lieferverzögerungen von zwei bis drei Wochen kommen. Um die Wartezeit etwas zu versüßen gibt das Slow-Fashion-Label mit den plakativen Statements 25 Prozent Rabatt auf seine Produkte. Slow-Fashion-Code: SLOWDOWN25. Hier in die Welt von Womom eintauchen

Eco brand support
© Womom

To be continued…

GOOD News: And the winner is… Tauko!

Tauko

Neue Materialien sind bei Tauko der kleinste Teil des Konzepts. Stattdessen haben Mila und Kaisa ganze fünf Jahre daran gearbeitet, recycelte Textilien zu entwickeln, die ihren Vorstellungen entsprechen. Seit 2013 produzieren die beiden avantgardistische Looks aus ausrangierten Tischdecken, Bettlaken & Co., um keine neuen Ressourcen zu verschwenden, sondern Textilien nach ihrem eigentlichen Bestimmungszweck noch länger im Kreislauf zu halten.

Tauko
© Tauko

Auszeichnung für Tauko

Mit diesem Konzept haben sie sich gegen 80 europäische Designer und Brands durchgesetzt: Am 2. März wurde ihre Arbeit mit dem Award in der Kategorie „Best Sustainable Fashion Project“ des British Council belohnt. Der Gewinn beinhaltet die Teilnahme an einem fachbezogenen Mentoring sowie die Möglichkeit seine Arbeit bei Netzwerktreffen in Spanien, Griechenland und Frankreich einem europäischen Fachpublikum zu präsentieren. Wir werden also noch viel von den beiden Finninnen sehen.

Tauko
© Tauko

Meet the Maker: Tauko @ GMUC

Vom 5. bis 7. April 2019 stellt Tauko zum zweiten Mal auf der GREENSTYLE munich aus. Hier könnt Ihr nicht nur die Kollektion entdecken – hier könnt Ihr die smarte Designerin persönlich treffen.

Alle Infos gibt’s im Brand-Porträt

GMUC Fashion Award

Award

Wo heutzutage wirklich viel passiert in der Mode? Im Bereich Nachhaltigkeit. Abseits der konventionellen Wege werden innovative Materialien aus Milcheiweiß, Moos, Pilzen, recycelten PET-Flaschen & Co. entwickelt und sorgen dafür, dass knappe Ressourcen geschont werden. Umweltverträglichere Alternativen sparen Wasser, verzichten auf giftige Chemikalien, bereiten Abwasser auf und, und, und… Ganz zu schweigen von fairen Arbeitsbedingungen, die im nachhaltigen Bereich eine Selbstverständlichkeit sind.

Um noch mehr Aufmerksamkeit auf diese wunderbar visionären Designer und ihre Kollektionen zu lenken, haben wir den GMUC Award ins Leben gerufen, der unter den Ausstellern der 1st edition der GREENSTYLE munich am Samstag den 20. Oktober 2018 im Haus der Kunst vergeben wurde.

Verliehen wurde der erste GMUC Fashion Award in drei Bereichen und wurde jeweils von einem perfekt geeigneten Paten gewählt:

Award

GMUC Fashion Award „Newcomer“

Gewonnen hat den GMUC Fashion Award im Bereich „Newcomer“ das 2017 gegründete Eco-Label Tassel Tales aus Wien, das neben den wunderbar farbenfrohen Babouches und Kleidern aus Peace-Silk ein großartiges Upcycling-Projekt ins Leben gerufen hat. Als Patin für den Newcomer-Award könnten wir Modejournalistin Kathrin Bierling gewinnen, die als Gründerin von Deutschlands erstem Modeblog ‚Modepilot‘ (2007) eine langjährige Expertise im modischen Talent-Scouting mitbringt.

AwardGMUC Fashion Award „Innovation“

Als Gewinnerin des GMUC Fashion Awards im Bereich „Innovation“ durften wir Claudia Santiago Areal von Livalike auf der Bühne begrüßen, die für ihre architektonischen Taschenkunstwerke anstelle von Leder eine vegane Variante aus Zellulose und Latex verwendet. Das Material ist nicht nur tierleidfrei – es ist auch frei von giftigen Inhaltsstoffen, dafür aber FSC und Oeko-Tex zertifiziert. Überreicht wurde der Preis von Martiene Raven, die als Art Direktorin, Kuratorin und Trendforscherin einen fantastischen Einblick in diese Thematik hat.

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GMUC Fashion Award „Social Innovation“

Ein weiterer Bereich, der nachhaltige Mode von der konventionellen Produktion unterscheidet ist der soziale Aspekt. Faires Miteinander versteht sich sowieso. Darüber hinaus haben einige Unternehmen besondere Maßnahmen entwickelt, um den „Glücksfaktor“ der Mitarbeiter zu potenzieren. Unter dem Motto von ‚fair wear lo love affair‘ hat die Kölner Eco-Denim-Brand DAWN Denim mit eigener Produktion in Saigon ein Projekt gestartet, das die Mitarbeiter noch glücklicher machen soll. Dafür gab es den ersten Preis im Bereich „Social Innovation“, der von Juliane Kahl überreicht wurde, die neben ihrer Dozententätigkeit an diversen Hochschulen als Leiterin der Studentenakademie ‚Die Umwelt Akademie’ tätig ist.

Wir gratulieren an dieser Stelle noch Mal den drei Gewinnern und freuen uns schon jetzt, sie auf der 2nd edition der GREENSTYLE munich begrüßen zu dürfen – denn das war der Preis für die Gewinner: Ein Stand auf der nächsten GREENSTYLE munich, die vom 5. bis 7. April 2019 im Haus der Kunst stattfinden wird.

GOOD NEWS: shop less – shop local

Shop local

Less ist das neue more. Und damit lässt sich auf einen Schlag das stereotype Argument, nachhaltige Mode wäre so teuer, entkräften. Denn: Wer billig kauft, kauft mehrmals. Qualität statt Quantität… Es gäbe so viele Argumente, die die ewige Kostendebatte locker beenden können, aber darum geht es hier nicht. Hier geht es darum, entgegen des Online-Shopping-Trends, das Augenmerk wieder auf lokale Shops zu lenken. Ausgewählte lokale Geschäfte sichtbar machen. Qualität statt Masse zu kaufen. Und darum geht es eben auch bei GREENSTYLE | MUC.

Shop localFairness, Transparenz, kurze Transportwege und an die Liebe zum Ladenbesuch haben dazu geführt, dass 2015 die Local-Shopping-Plattform Findeling  gegründet wurde. Neben der Auflistung besuchenswerter Shops im Netz, hat Findeling mit dem #shoplocalday, der 2018 am 15. September stattfindet, eine großartige Initiative gelauncht, die den lokalen Einzelhandel in inzwischen sechs Städten von Hamburg bis München unterstützen soll. Gute Nachtrichten: Dabei spart man nicht nur die Versandkosten. Man kann so viel mehr entdecken im persönlichen Gespräch mit den Machern, denn am #ShopLocalDay können ausschließlich inhabergeführte Geschäfte teilnehmen. Alle Infos findet Ihr hier

Everyday ist shop local day

Und weil eigentlich immer shop local day sein sollte, stellen wir an dieser Stelle ein paar GMUC-Favoriten aus München vor:

GMUC fav: Me&May

Shop local
Fotograf Michal Tasca, Model Jill/ Cocaine Models

Atelier in Sendling, Popup in der Münchener Innenstadt und jetzt ein eigener Store in der Maxvorstadt. Unter dem Motto „Kaufe lieber weniger, dafür nur Lieblingsstücke!“ finden sich neben den Kollektionen mit dem smarten French-Touch der beiden Store-Inhaberinnen Melissa Knorr und Mathilde Feuillet die traumhaften Kissenbezüge von Mathildes Mutter, Schmuck von Grethe Winter, kunstvoll bedruckte Seidentücher von Atelier Paprika, Taschen von Drape&Davé, die großartigen Ballerinas von Bayerinas… Jetzt im Store in der Amalienstraße 55 in München – und im Oktober auf der 1st edition der GREENSTYLE | MUC

GMUC fav: Akjumii

Shop local
(c) Akjumii

Das Slow-Fashion-Label von Anna Karsch und Michaela Wunderl-Strojny steht seit seiner Gründung für herrlich minimalistische Schnitte, inspirierende avantgardistische Looks. Wer einmal ein einen Mantel aus dem Store & Studio in der Reichenbachstraße 36 geschlüpft ist, weiß dass nachhaltige Mode nicht nur ein ethisches Statement ist. ABER: Das Kreativ-Duo aus dem Glockenbach arbeitet gerade an einem spannenden Konzept. Mehr zum Slow-Fashion-Project 2.0 demnächst bei den GOOD NEWS, einen kleinen Teaser gibt’s auf Facebook und natürlich im Herbst auf der 1st edition der GREENSTYLE | MUC.

GMUC fav: Karinfraidenraij

Shop local
(c) KARINFRAIDENRAIJ

In ihr Atelier in der Altschwabinger Wagnerstraße 1A kommt man zwar nur nach Voranmeldung, aber wir finden dieses Konzept ziemlich passend für slow Fashion. Und die gibt es bei Karin Fraidenraij und ihrem gleichnamigen Stricklabel in Form von kuscheligen Oversized-Mänteln, super-cosy Joggern, Pullovern, raffinierten Bodies und seit letzten Jahr auch als stylishe Home-Kollektion. Verstrickt wird bei der Wahl-Münchnerin übrigens supernachhaltige Kamelidenwolle, die die Argentinierin aus ihrer südamerikanischen Heimat bezieht und dort unter eco-fairen Gesichtspunkten von Frauen zu den textilen Kunstwerken fertigen lässt, die sie sind.

Gut zu wissen: Alle drei Labels/Designer sind Teilnehmer von Green Fashion Tours München

GOOD NEWS – Schön sein, schön scheinen…

Schön

Wer oder was ist eigentlich schön? Und wer legt Schönheitsideale fest? Die haben sich nämlich über die Jahrhunderte immer wieder geändert. Und jede Epoche war für sich schön. Denn schön ist, was man daraus macht. Trotzdem hält man sich heute in der schönen Schein-Welt sklavisch an vermeintlich gängige Schönheitsmuster. Bye-bye, Charakter. Hallo, Norm! Danke, Photoshop.

Vor lauter Langeweile über die gleichförmigen Accounts freuen wir uns über jeden individuellen Look, der aus der Konformität ausbricht. Was für eine wunderbare Abwechslung, wenn wir auf Charaktermenschen treffen, die mit individuellen Looks ihre Persönlichkeit unterstreichen. Accounts, die uns nicht mit perfekt inszenierten Insta-Bildern, die (vermeintlich) heile Welt vorzeichnen. Skandinavisch cleane XL-Appartements, ausstaffiert mit zeitgeistigem Must-Have-Schnickschnack von der Makramée-Blumenampel über den Wandteppich bis zur aktuellen Trendblume des Jahres. Apropos: Was passiert eigentlich mit dem Vorgängermodell? Darf das nur nicht mehr mit aufs Insta-Photo oder landet es gleich auf dem Kompost?Schön

Ein kleinen Gegenanstoß hat gerade Fashion Changerin Vreni Jäckle von @jaeckleundhoesle mit ihrer #nobullshitchallenge geben. Wir drücken die Daumen, dass sie damit Erfolg hat. Einen philosophischen Erklärungsansatz mit Blick hinter Schöne-Welt-Kulissen wagt Philosophin Rebekka Reinhard bei ihrem Talk im Münchner Heart House.

Don’t miss: Schön sein, schön scheinen, schön leben – eine philosophische Gebrauchsanweisung.

Sie erläutert, was Schönheit in unserer schönen neuen Bilder-Welt bedeutet – und bringt Erkenntnisse der modernen Attraktivitätsforschung mit Platon und Stendhal zusammen. Mit neugierigem Blick hinter die schöne Fassade ergründet sie auch die geistige und seelische Dimension des Themas. Sie erklärt, welche Rolle die Götter Eros und Bacchus (Dionysos) bei der Entwicklung von innerer Schönheit und Charisma spielen – und wie man mit Haltung zu einem glücklichen Leben kommt, das nicht von äußeren Umständen abhängt. Dabei wird deutlich: Schönheit kann man zwar nicht kaufen – aber wir finden sie überall und in uns selbst, wenn wir nur bereit sind, zu sehen und zu erkennen.

Gastgeber des Events ist Street Philosophy, die Ihr auch einen Stand auf der GREENSTYLE | MUC haben werden. Bis dahin findet Ihr spannende alltagsphilosophische Ansätze und nachdenkliche Statementshirts auf der Homepage
Schön

Schön sein, schön scheinen, schön leben – eine philosophische Gebrauchsanweisung von Philosophin Rebekka Reinhard, 28.11.2018 im Hearthouse in München. Weitere Info’s und Tickets gibt’s hier