Verena von Eschenbach

In der Mongolei ist Verena von Eschenbach fündig geworden. Dort hat sie nicht nur ihre Liebe zu der phantastischen Wolle von Cashmere Ziegen, Yak Rindern und Kamelen entdeckt, sondern auch zum Land. Seit 2014 produziert die Designerin mit höchster Achtung vor der Natur, den Tieren und der harten Arbeit der Nomaden minimalistische Pullover, Strickjacken, Tücher und Schals für Damen, Pullover für Herren, eine Baby-Kollektion und kuschelige Decken für ihre Living-Kollektion.

„Bei uns geht es nicht um Wachstum, sondern um den Erhalt eines wertvollen Naturgutes“

Eschenbach
© Verena von Eschenbach

Cashmere, Yak und Kamel

Deshalb bezieht Verena von Eschenbach ausschließlich Wolle von Kaschmirziegen, Yak Rindern, und Kamelen die frei in Herden über die Weiten der Mongolei ziehen und mit den Nomaden zusammenleben. Einmal pro Jahr – zum Haarwechsel im Frühjahr – wird das Fell der Tiere von Hand ausgekämmt. So wird vorsichtig und respektvoll die kostbare Wolle gewonnen. Nach dem Auskämmen wird sie mit einer rückstandslosen Seife gewaschen und ungefärbt und unbehandelt zu Fäden versponnen. Gefärbt wird ohne chemische Ausrüstung mit hautverträglichen, europäischen, Azo freien Farbpigmenten. All das in enger Zusammenarbeit mit den Ziegenhirten und mit Carl Krug, der eine „sustainable supply chain“ für nachhaltiges Cashmere aufgebaut hat.

Made in Mongolia and Nepal

Die traumhaften Stricksachen werden in Familienbetrieben in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbataar produziert. Decken, Tücher und Schals hingegen werden in Kathmandu in Nepal an traditionellen Holzwebstühlen gewebt, da diese Technik in der Mongolei nicht mehr praktiziert wird.

Verena von Eschenbach
© Verena von Eschenbach

Und woher stammt die Wolle bei Verena von Eschenbach?

Die zarte und reine Cashmerewolle sowie die robuste weiche Wolle der Yaks stammt von den nicht überweideten Gebirgshöhen im Nordwesten der Mongolei. Wohingegen die Kamelwolle, die fast so weich wie Cashmere ist, aus dem Süden des Landes stammt, wo die Kamele in einer wüstenartigen Steppenlandschaft leben.

Das Cashmere-Problem

Ganze 90 Prozent der Mongolei gelten als Dürregebiet mit drohender Versteppung. Hier können die Tiere nicht mehr leben, weil ihnen die Grundlage fehlt. Um die steigende Nachfrage nach günstigem „Cashmere“ zu befriedigen, wurden die Größen der Ziegenherden fast verdoppelt. 44 Millionen Ziegen verträgt die Landschaft nicht.

Give back by Verena von Eschenbach

Menschen, Land und Tiere in der Mongolei sind Verena von Eschenbach so sehr ans Herz gewachsen, dass sie etwas zurückgeben möchte: Wasserbrunnen für die Nomaden und deren Tiere in den ärmeren Gebieten. Filter für die Ofenrohre mit denen die Luft in den Geers (Jurten) in Ulaan Bataar gereinigt werden kann. Denn die Luft ist in den Wintermonaten ein wahres Desaster, das bei vielen Menschen zu starken Atembeschwerden führt.

Konsequent nachhaltig inkl. Packaging & Co.

Alle Kleidungsstücke werden in sauerstoffgebleichtes Pergaminpapier aus nachhaltiger Forstwirtschaft eingeschlagen. Die kuscheligen Decken werden in einer Baumwollhülle geliefert. Die Etiketten an den Kollektionsteilen sind aus ungebleichtem Baumwollbatist und tragen das Ökotex Standard 100 Siegel. Die Hangtags werden aus recyceltem Papier, die kurze Kordel aus zertifizierter Baumwolle hergestellt. Ein Baumwollsäckchen mit frischen Zedernholzspänen, Tonka, Vanille und Zimt bringt den Duft der Mongolei zu uns und schützt gleichzeitig die wertvolle Ware.