KARINFRAIDENRAIJ

KARINFRAIDENRAIJSchon ihre Abschlusskollektion an der AMD Akademie für Mode & Design in München hat die gebürtige Südamerikanerin dem Thema Strick gewidmet. Damals entdeckte Karin Fraidenraij die Vorzüge von Lama- und Alpakawolle. Beide Naturmaterialien lassen sich großartig verarbeiten und sind wunderbar nachhaltig. 2009 gründete Karin Fraidenraij ihr gleichnamiges Label und arbeitet seitdem für ihre kunstvollen XL-Ponchos, raffinierten Strickmäntel, flauschigen „Jogginghosen“ (auch in leuchtendem Blau!) mit Kamelidenwolle (Lama-, Alpaka-, Cashlamawolle), die sie von Kleinbauern aus ihrer argentinischen Heimat bezieht und vor Ort verarbeiten lässt.

Südamerikanische Muster, asiatische Verzierungen, Ornamente oder romantisch verspielte Säume – hier trifft Zeitgeist auf Tradition. Auch die kunstvollen Strickteile (seit 2017 auch als Homewear-Kollektion mit Kissen, Decken & Co. erhältlich) werden in kleinen Produktionsstätten in Argentinien gefertigt: Das sichert Arbeitsplätze und ermöglicht Frauen ein eigenes Einkommen.

Gut zu wissen: Seit Pullover mit Santa-Claus-, Ginger-Bread-Männchen- und Glockenmotiven für saisongerechtes Dressing aus den USA zu uns herübergeschwappt sind, gibt es auch hierzulande kein Halten mehr. Da kommt uns der Lama-Rolli in weihnachtlichem Tannengrün von Karin Fraidenraij gerade recht.

KARINFRAIDENRAIJ
Wagnerstraße 1A
80802 München

www.karinfraidenraij.com

© KARINFRAIDENRAIJ

Interview mit der Designerin Karin Fraidenraij