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OEKO-TEX® – seit über  25 Jahren auf dem Weg zu  mehr Nachhaltigkeit

OEKO-TEX® – seit über 25 Jahren auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit

OEKO-TEX ® gilt als Vorreiter bei Textil-Zertifizierungen. Entstanden aus dem Zusammenschluss von 18 unabhängigen Forschungs- und Prüfinstituten auf dem Gebiet der Textil- und Lederökologie.

Mit Kontaktbüros in mehr als 60 Ländern, Sitz ist in Zürich, bietet OEKO-TEX® heute Transparenz und Orientierung entlang der textilen Produktionskette. Für Händler und Konsumenten. Wir haben mit OEKO-TEX® Generalsekretär Georg Dieners gesprochen.

Georg Dieners, Generealsekretär von OEKO-TEX ®  über die Bedeutung von Textil-Zertifizierungen

GREENSTYLE: Herr Dieners, ob Textilien wirklich nachhaltig und fair produziert wurden ist für Konsumenten kaum zu überprüfen. Unterschiedliche Textilsiegel schwirren herum, woran soll man sich halten?
Georg Dieners: Es gibt viele Anbieter, die für Verbraucher Klarheit in Bezug auf Herstellungsprozesse bei Textilien schaffen wollen. OEKO-TEX® ist der weltweit führende und erfahrenste Anbieter von unabhängig erstellten Textilzertifizierungen. Vor mehr als 25 Jahren hat die OEKO-TEX® Gemeinschaft den ersten Verbraucherstandard für die Zertifizierung von Textil- und Bekleidungsprodukten entwickelt und gibt seitdem Orientierung für Händler und Verbraucher.

OEKO-TEX® ist der weltweit führende und erfahrenste Anbieter von unabhängig erstellten Textilzertifizierungen

GREENSTYLE: Kaum ein Textilunternehmen kann es sich heute mehr leisten Nachhaltigkeit komplett zu ignorieren. Gibt es einen Aufwärtstrend bei Zertifizierungen?
Georg Dieners: Nachhaltigkeit und eine bewusstere Lebensführung liegen im Trend. Auch die Modeindustrie wird hier zunehmend aktiver. Neben umweltschonenden Aspekten wird verstärkt auch auf Arbeitsprozesse geschaut und erwartet, dass die sozialen Gegebenheiten stimmen. Dazu zählen zum Beispiel gerechte Entlohnung, geregelte Arbeitszeiten und eine ausreichende Arbeitssicherheit. Mit unserem Made in Green by OEKO-TEX® Label greifen wir genau diese Aspekte auf und machen sie für Händler aus der Textilindustrie überprüf- und dokumentierbar. Mit der individuellen Produkt ID oder dem QR Code an jedem Produkt wird dem Verbraucher nachvollziehbar und transparent offengelegt, wo und wie das fertige Textilstück hergestellt wurde.

Neben umweltschonenden Aspekten wird verstärkt auch auf Arbeitsprozesse geschaut und erwartet, dass die sozialen Gegebenheiten stimmen.

Oeko-Tex
Mirjam Smend und Georg Dieners

GREENSTYLE: OEKO-TEX® bietet verschiedene Standards an, die auch regelmäßig nachgebessert werden. Wieso ist das, was OEKO-TEX® macht, so wichtig?
Georg Dieners: Das Label STANDARD100 by OEKO-TEX® gehört zu den weltweit bekanntesten Labels und steht für schadstoffgeprüfte Textilien. Sind Textilien mit diesem Label ausgezeichnet, kann sich der Verbraucher darauf verlassen, dass alle Bestandteile dieses Produktes inklusive Garn, Knöpfe und weitere Accessoires auf Schadstoffe geprüft sind und derArtikel frei von schädlichen Inhaltsstoffen ist. Zudem identifizieren und beseitigen wir mögliche Risiken in der bestehenden Lieferkette, überwachen die Produktion und kümmern uns auch um die Qualitätssicherung durch regelmäßige stichprobenartige Kontrollen. Den Überblick über die aktuelle Gesetzeslage bei schädlichen Inhaltsstoffen zu behalten, ist für Hersteller und Kunden nicht einfach, deswegen arbeiten wir hier weltweit mit langjährigen Partnern, Experten und Instituten zusammen, die für uns alles transparent machen und definieren.

Unser Label garantiert, dass alle Bestandteile dieses Produktes auf Schadstoffe geprüft sind und derArtikel frei von schädlichen Inhaltsstoffen ist.

Wir sind in einer Zeit angekommen, in der sich Käufer nach und nach bewusst werden, dass sie ihre Kaufentscheidungen anderes treffen müssen, um ernste Konsequenten für unseren Planeten zu vermeiden. OEKO-TEX® vermittelt diesen Gedanken schon seit Beginn, gilt als vertrauenswürdig und ist für viele ein Vorreiter.

GREENSTYLE: Wohin geht die Reise? Mehr Siegel? Mehr Klarheit?
Georg Dieners: Es ist wichtig, dass Händler, Rohstoff- und Chemielieferanten, Textilhersteller und auch der Einzelhändler wissen, was in den Textilien steckt, wie sie verarbeitet wurden und wo sie herkommen. Eine transparente Lieferkette, die zurückverfolgt werden kann und Orientierung bietet. Es muss ein Bewusstsein dafür entwickelt werden, nachhaltig und ökologisch verantwortlich und transparent zu arbeiten. Und das bietet dann auch Orientierung für die Konsumenten.

Interview: Susanne Barta

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