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Simone Gronchi: visionäres Schuh-Design

Simone Gronchi: visionäres Schuh-Design

Dass sich konsequente Nachhaltigkeit und Stil nicht wiedersprechen beweist die Kollektion N.O.R.A., die Simone Gronchi für sein gleichnamiges Design Studio entwickelt hat. Seine Expertise aus 30 Jahren Schuhdesign für namhafte High Fashion Häuser hat der smarte Italiener jetzt genutzt und seine eigene Kollektion entwickelt: maximal stilvoll und genauso nachhaltig.

Diese Schuhe sind wirklich nachhaltig? Diese Reaktion bekommt Schuhdesigner Simone Gronchi immer wieder zu hören, weil seine N.O.R.A. Kollektion italienisches Schuhdesign par excellence signalisiert, dass sich niemand vorstellen kann, dass sie fast vollständig mit organischen Materialien unter fairen Bedingungen hergestellt wurde. Made in Tuscany und zu 100 Prozent recyclebar.

Wir haben den Schuhexperten aus Italien (digital) getroffen und mit ihm über seine Kollektion und seine Ziele gesprochen.

GREENSTYLE: Wie ist die Idee zu N.O.R.A. entstanden?
Simone Gronchi: Wir hatten uns im Team schon öfter zu Nachhaltigkeit in der Schuhindustrie ausgetauscht und dann war es Petra, unsere Business Development Managerin, die genauer in das Thema eingestiegen ist. Nach einer Marktuntersuchung war uns klar, dass im herkömmlichen Schuhmarkt richtig nachhaltige Schuhe nicht zu finden sind, es aber einzelne gute Ansätze von Herstellern gibt. Für uns war es wichtig am Ende ein Produkt anzubieten, das höchsten Ansprüchen genügt, sowohl in der Nachhaltigkeit als auch in Qualität und Stil. Wir suchten also entsprechende Partner hier vor Ort, um eine nachhaltige Herstellung mit ausgesuchten Komponenten zu realisieren, damit wir einen Schuh anbieten können, der am Ende recycelt werden kann, ohne die Umwelt zu schädigen. Mit N.O.R.A. wollten wir eine Basis schaffen, um unseren Kunden zu beweisen, dass es und wie es funktioniert.

Für uns war es wichtig am Ende ein Produkt anzubieten, das höchsten Ansprüchen genügt, sowohl in der Nachhaltigkeit als auch in Qualität und Stil.

Simone Gronchi

GREENSTYLE: Welches Feedback hat Sie am meisten begeistert, welches am meisten irritiert?
Simone Gronchi: Am meisten begeistert hat mich die Reaktion der Menschen, die unsere Schuhe sehen. Wer die Kollektion sieht, reagiert sehr positiv und überrascht. Viele rechnen nicht damit, dass eine nachhaltige Schuhkollektion auch fashionable sein kann. Es irritiert mich, wenn wir Diskussionen führen über die Nachhaltigkeit von Leder. Das Leder, das wir verwenden, kommt aus der Fleischwirtschaft. Ein Abfallprodukt, das organisch und nachhaltig behandelt und gefärbt wird und wenn es recycelt wird, die Umwelt nicht schädigt. Da sind manche vegane Produkte, die nicht mit nachhaltigen Polyurethanen hergestellt werden, wesentlich umweltschädlicher.

GREENSTYLE: Warum suchen Sie nach Partnern auf dem deutschen Markt?
Simone Gronchi: Wir sind im internationalen Schuhbusiness als Design Studio etabliert und sind bisher im nachhaltigen Fashion Markt nicht bekannt. Als Teamplayer möchten wir uns gerne in das Netzwerk einbringen und das Thema, dass nachhaltige Mode absolut fashionable sein kann, nach vorne bringen. Schuhe herzustellen ist sehr komplex und wir können von den bisher erreichten Standards in der Bekleidung lernen und uns gegenseitig unterstützen.

Simone Gronchi

GREENSTYLE: Wie sehen die nächsten Schritte aus?
Simone Gronchi: Unser Business soll sich nachhaltig entwickeln. Wir sind mit unserer Marke N.O.R.A. ein Start Up und als Design Studio ein „open source“ für mögliche Partner, die mit uns gemeinsam eine nachhaltige Schuhlinie entwickeln wollen. Langfristig überlegen wir unsere Kollektion N.O.R.A. auch direkt an die Endkunden zu verkaufen. Aber alles Step by Step.

Wir sind „open source“ für mögliche Partner, die mit uns gemeinsam eine nachhaltige Schuhlinie entwickeln wollen.

GREENSTYLE: Was wünschen Sie sich für nachhaltiges Design?
Simone Gronchi: Ich wünsche mir, dass im Bereich der Nachhaltigkeit weitere wissenschaftliche Untersuchungen und Innovationen entwickelt werden. So dass wir gemeinsam mit den Herstellern der Komponenten und den Produktionsstätten auf ein noch höheres Niveau gelangen. Denn aus meiner Sicht sollten nachhaltig produzierte Schuhe der Standard in der Zukunft sein.

Herzlichen Dank, Simone für das Gespräch. Wir hoffen sehr, dass Du gleichgesinnte Partner für Dein Projekt finden kannst. Uns hast du als Fans jedenfalls schon gewonnen.

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