Fair Fashion @ Corona

„Die Situation ist extrem unübersichtlich und gefährlich,“ sagt Thimo Schwenzfeier, Show Director der NEONYT und spricht über Chancen und Risiken für die (Fair)Fashion Branche in (und nach!) Krisenzeiten. Denn die  Branche muss für die Zeit NACH Corona vorbereitet sein und dann – jeder auf seine Art – die bestmögliche Bühne bieten.

Eigentlich hatten wir Thimo Schwenzfeier für die Keynote zum Status Quo der nachhaltigen Mode auf der Conference-Bühne 4th edition vorgesehen. Mit der Corona-Krise hat das Thema nachhaltige Mode eine neue Richtung und eine andere Dynamik bekommen. Deshalb spricht Thimo Schwenzfeier im Video über die Auswirkung der aktuellen Situation auf die Fair Fashion Branche.

„Die Situation ist extrem unübersichtlich und gefährlich. Für die Mode-Branche. Und für die FAIR FASHION Branche.“

Als Show Director der NEONYT/Messe Frankfurt hat er DEN Einblick in die Branche schlechthin. Mit 220 Ausstellern hat die NEONYT im Januar die bisher größte Messe im nachhaltigen Bereich veranstaltet. Die Angst und Verunsicherung über die aktuelle Situation ist bei allen spürbar.

„Hier sitzen alle in einem Boot: Labels von der NEONYT genauso wie von der Innatex oder der Premium.“

Aber nicht nur bei Ausstellern ist die Situation bedenklich, denn die Berlin Fashion Week, die Ende Juni auf der Agenda steht, ist von der aktuellen Situation genauso betroffen. Wird sie stattfinden können? In welchem Umfang und mit welchen Formaten?

„Wir müssen für die Zeit NACH Corona vorbereitet sein und dann die bestmögliche Bühne bieten.“

Fragen, Anregungen etc. an Thimo Schwenzfeier
@thimo.schwenzfeier | @neonyt.berlin | neonyt@messefrankfurt.com

Mirjam Smend über Thimo Schwenzfeier

Als Show Director der weltweit führenden B2B-Messe NEONYT hat Thimo Schwenzfeier einen Einblick in den Handel, wie sonst wenige andere. Klar, dass wir uns an erster Stelle an ihn gewendet haben, als es darum ging, einen Einblick in die aktuelle Situation und einen Ausblick zum Thema „Fair Fashion und Corona“ zu geben.  

CHANGING THE FASHION GAME

© DAWN denim by Marlen Müller, Alexander Koerner, Getty Images for MBFW, nat-2

Von Rosenviscose bis Circularity – über diese Trends und Brands spricht (nicht nur!) die nachhaltige Fashionszene

Nachhaltige Mode verzichtet weitgehend auf Trends – zumindest auf optische. Hier geht es weniger um „Braun ist das neue Schwarz“ oder „Welcome back Flowers“ & Co. Circular Economy, Up-, Down-, Recycling sowie innovative Materialien für eine verantwortungsvolle Modezukunft sind die Themen, um die es sich in der nachhaltigen Modeszene dreht. Changing the Fashion Game

Noch nie war das Angebot an eco fair produzierter Mode so groß wie heute – auf den Runways von Berlin bis Mailand, bei den Big Bäng Awards von Amfar bis Oscar rund um den Globus genauso wie auf den konventionellen Modemessen in Berlin. Neben der NEONYT (Messe Frankfurt), der weltweit größten Messe für nachhaltigen Mode, die vor elf Jahren von Magdalena Schaffrin gegründet wurde und genauso lange schon die Nachhaltigkeit in ihrer DNA verankert hat, haben jetzt auch die konventionellen Messen das zeitgeistige Thema für sich entdeckt und verschiedene Formate auf die Agenda gesetzt.

Nachhaltige Mode ist gekommen, um zu bleiben.

Was sich im Januar 2019 angekündigt hat, hat sich konsequent fortgesetzt: Denn nachhaltige Mode ist gekommen, um zu bleiben. Und ist endlich für den Konsumenten auch leichter verfügbar durch großartig kuratierte Onlineshops wie staiy.com, thewearness.com und avantgardress.com

NEONYT

100 Prozent konsequent und immer schon in der DNA – die B2B-Messe, oder genauer gesagt der globale Hub für Fashion, Sustainability und Innovation. Der im Januar 2020 sein neues Zuhause im „Hangar 4“ in Berlin Tempelhof gefunden hat und noch nie so homogen hochwertig wie in dieser Saison war. 220 Brands haben alle Facetten der nachhaltigen Mode von Bio-Baumwolle bis hin zu innovativen Fasern (u.a. Lenzing, Rosenviskose von Like A Bird), Zertifizierungsprogrammen (z.B. OEKO-TEX) und Textilsiegeln (u.a. GOTS etc.) aufs Display gebracht.

„Die Neonyt sieht Nachhaltigkeit nicht nur als Modetrend, sondern als ganzheitlichen Innovationsprozess für die gesamte Branche.“ Olaf Schmidt, Vice President Textiles and Textile Technologies (Messe Frankfurt)

FASHION GAME
© Alexander Koerner, Getty Images for MBFW

NEONYT Show

Definitiv richtungsweisend und ein Highlight mit maximaler Strahlkraft ist seit Januar 2019 die Fashionshow der NEONYT, die inzwischen in der offiziellen Mercedes-Benz Fashion Week Schauen-Location gezeigt wird. Stylistin und Co-Gründerin des Fashion Council Germany Claudia Hofmann hat mit den Multi-Brand-Looks nationaler und internationaler Eco Brands in Serie Inszenierungen an den Tag gelegt, die ihresgleichen suchen. Das Ziel? Nachhaltige Mode auf ein internationales Level zu heben. Mit inhaltlich aufgeladenen Styles hat sie inzwischen drei Saisons in Folge die deutsche Magazin-Elite in die Front Row gespült und nachhaltiger Mode ein neues Image verpasst. Mission definitiv erfüllt.

FASHION GAME
DAWN denim by Marlen Müller

Die Denim-Offensive. Geht doch!

Ein wirklich wichtiges Thema, bedenkt man, dass die Denimproduktion der Umweltsünder Nr. 1 innerhalb der Textilindustrie ist. Die Weltbank schätzt, dass ganze 17 bis 20 Prozent der weltweiten Wasserverschmutzung aus dem Färben und Veredeln von Textilien resultieren. Dass das nicht sein muss, zeigen nachhaltige Denimbrands wie DAWN Denim, ONE OFF Sue, Mud Jeans, Wunderwerk und Goodsociety. Der optische Unterschied? Keiner. Die neoneuen Denims unterscheiden sich ausschließlich in der Art ihrer Produktion. Tausende Liter Wasser und Chemikalien sind bei der konventionellen Denim-Produktion nötig und gefährden Mensch und Natur. Smarte Detox-Kampagnen innovativer Denim-Brands zeigen, dass unser blauer Lieblingsstoff auch mit deutlich geringerem Impact auf Mensch und Natur produziert werden kann.

FASHION GAME
© Mud Jeans

Smarte Denim-Alternativen: Detox, Recycling & Co.

Bio-Baumwolle (z.B. Armedangels, hessnatur), recycelte Baumwolle und PET für #lowimpact Denim (z.B. DAWN Denim), zirkuläre Ansätze wie Leasing- (z.B. Mud Jeans), Repair- und Bring-back-Konzepte (z.B. Nudie Jeans) – die Liste für smarte Alternativen zur wasser- und pestizidintensiven Baumwolle lässt sich noch lange fortsetzen. GOOD news: Laufend kommen neue Brands und Capsule Collections auf den Markt, die mit technologischen Innovationen (z.B. Dry Ice by DD Garment Solutions) und anderen nachhaltigen Entwicklungen die Denim-Branche besser machen.

FASHION GAME
© Like a bird

Das neue Neu: Materialinnovationen, Circularity & Co.

Ein zentrales Charakteristikum der nachhaltigen Mode? Die Weiterentwicklung. Hier geht es nicht ausschließlich um „schön“ und um die Ästhetik. Hier geht es um ästhetische Alternativen, Innovationen und Lösungsansätze, die versuchen den Impact der Mode auf Mensch und Natur weiter zu reduzieren. Dazu zählen smarte Methoden Wasser zu sparen, den Färbeprozess zu optimieren, der Verzicht auf Pestizide und Chemikalien sowie innovative Materialien, die keine neuen Ressourcen verschwenden und natürlich die Weiterentwicklung in Richtung Kreislaufwirtschaft mit Themen wie Re- und Upcycling.

FASHION GAME
© Elsien Gringhuis, nuuwai

Algen, Heu und Müll: innovative Materialien

Heu, Pilze, Kaffee, Rosen, PET, Moos, Glas, Holz oder mit Skeleton Leaves eines Gummibaums sind die Materialien, die Sebastian Thies für sein immer wieder ausgezeichnetes Sneaker-Label nat-2 aus Garching bei München verwendet. Die spanische Brand Ecoalf hat seinen Sneakern aus recyceltem Meeresplastik (Obermaterial) eine Sohle aus Algen verpasst. Christina Bussmann produziert seit Jahren Taschen aus Piñatex (auch bekannt als ‚Ananasleder‘). Noch neuer: Kleider aus Rosenviskose, einem Material, das sich nicht nur gut auf der Haut anfühlt, sondern kompostierbar ist und Shirts aus Kaffeekarbon, das aus Abfällen der Kaffeeindustrie gewonnen wird (beides Like a bird).

Apfeltrester ist viel zu schade für den Biomüll. Hannes Parth, frumat

Cartina, ein spannender Stoff aus Recycling-Papier, den z.B. das Braunschweiger Taschenlabel Humour Noir für seine veganen Bags verwendet sowie Appleskin, produziert aus Apfeltrester, der beim Pressen von Äpfeln entsteht und als täuschend echter Lederersatz für Taschen (u.a. Nuuwai) funktioniert. Elsien Gringhuis arbeitet mit schmutzabweisenden Stoffen, die weniger oft gewaschen werden müssen. Manaomea arbeitet mit Stoffresten (u.a. AA Gold) und stellt daraus Stifte her.

FASHION GAME
Ecoalf

Des einen Müll, des anderen Textil

Nicht mehr ganz neu aber immer noch unglaublich wichtig ist das Thema Meeresmüll, das inzwischen in den unterschiedlichsten Kleidungsstücken und Accessoires einen sinnvollen Verwendungszweck gefunden hat. Neben Sneaker- und Backpack-Brands hat vor allem der Bereich Swimwear diese Meeresfunde für sich entdeckt und nutzbar gemacht. Brands die sich den Plastikmüll zunutze machen und damit ihren Beitrag zur Reinigung der Ozeane leisten sind u.a. Boochen, Mymarini, Margaret und Hermione.

Fashion Game
Pyua

The next big thing: Circularity

Nichts geht mehr ohne Circularity. Und das ist gut so. Denn in den vergangenen 15 Jahren hat sich das Produktionsvolumen der Modeindustrie verdoppelt. Das einzelne Kleidungsstück wird immer weniger getragen und schneller entsorgt. Gerade mal ein Prozent aller Textilien wird recycelt. Das muss sich ändern. Textilien müssen ins System zurückgeführt und wiederverwertet werden. Das deutsche Outdoor-Label Pyua entwickelt beispielsweise ausschließlich hochwertige Funktionsbekleidung aus bereits recycelten bzw. recyclingfähigen Polyester-Materialien, die sie zu 100 Prozent in einem geschlossenen Kreislauf verwerten können. Einen ähnlichen Ansatz in Bezug auf Denim verfolgt Mud Jeans. Dank zweier Investoren wird es der holländischen Jeansmarke, die aktuell bereits 40 Prozent recycelte Baumwolle verwendet, gelingen, vollständig zirkuläre Jeans aus 100 Prozent alten Jeans zu entwickeln. Bis dahin kann man Jeans weiterhin leasen und so den Kreislauf schließen.

Reduce, reuse, recycle.

The Change of Fashion is now – der Claim der NEONYT – ist so realistisch wie nie zuvor. Mit innovativen Konzepten und dem Bewusstsein, dass ein wie auch immer gearteter Wandel nicht nur unumgänglich, sondern erforderlich ist.

Deutschland hat sich laut Fashion Waste Index (Labfresh) Platz 10 unter den meist textilverschmutzenden Ländern Europas gesichert. Knapp fünf Kilogramm Textilmüll verursachen wir pro Kopf. Lediglich 500 Gramm davon sind recycelbar, bzw. 400 Gramm sind wiederverwertbar. Die restlichen knapp drei Kilogramm werden verbrannt (1,2 kg) oder landen auf der Mülldeponie. (2,7 kg). Heißt: „Buy less but better!“

Better together – GREENSTYLE Partner

GREENSTYLE Partner

Die GREENSTYLE munich ist nur dank des Supports durch ihre GREENSTYLE Partner realisierbar. Sie unterstützen das Projekt finanziell oder/und strategisch mit Kommunikation, Produkten, Dienstleistungen etc. und machen es uns als Veranstalter möglich eine Veranstaltung dieser Größenordnung umzusetzen.

Deshalb an dieser Stelle:
Danke, dass an unsere Partner, dass Ihr an uns glaubt und mit Eurem Engagement nachhaltige Mode unterstützt.


AMD Akademie Mode & Design München

Als Hochschule für Mode und Design vermittelt die AMD in München ihren Studenten Bewusstsein für nachhaltige Themen in der Mode von Anfang an. Mit dem Magazin BUY GOOD STUFF haben die Modejournalismus-Studdenten des 4. Semesters einen nachhaltigen Guide für München entwickelt. Den wollten wir auch diesmal in einer herrlichen Leseecke gemeinsam den Besuchern der GREENSTYLE mit auf den Weg geben. Nicht verzagen. Denn den Cityguide gibt’s auch online


eneloop

eneloop-Batterien von PANASONIC sind mit Solarenergie vorgeladen und können durchschnittlich 2.100 Mal wieder aufgeladen werden. Der Wunsch nach einem möglichst geringen ökologischen Fußabdruck wird bei eneloop konsequent fortgesetzt: Die Verpackung aus recyceltem PET kann als Aufbewahrungsbox genutzt werden. Alle weiteren Infos zur Weltverbesserer-Batterie gibt’s hier


Landeshauptstadt München Referat für Arbeit und Wirtschaft | Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft

Mit der Kompetenz aus drei Referaten ist das Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft die zentrale Anlaufstelle für alle Kultur- und Kreativschaffenden in München und der Metropolregion. Das Kompetenzteam um Jürgen Enninger setzt sich für die Wertschätzung und die finanzielle Stärkung der Branche ein. Unser Tipp für alle Kreativen: Unbedingt das Angebot des KUK zu den Themen Crowdfunding-Beratung, Raumsuche etc. checken. Mehr Infos gibt’s hier


MCBW

München und Bayern als Kreativstandorte stehen für herausragende unternehmerische Verbindung von Design und Wirtschaft. Die jährlich im ersten Quartal von bayern design organisierte MUNICH CREATIVE BUSINESS WEEK (MCBW) macht als größtes deutsches Designevent das Potenzial der Region deutlich. Zum ersten Mal waren wir Partner dieser Veranstaltungsreihe und durften die GREENSTYLE bei der Presse Preview in der HFF sowie im Rahmen einer von uns organisierten Ausstellung beim MCBW Empfang in der BMW Welt präsentieren. Gefördert durch: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Alle Programmpunkte gibt’s hier


NEONYT / Messe Frankfurt

Mit zukunftsorientierten Themen (FashionSustain) und einer einzigartigen Mischung aus Newcomern und Leading Brands zeichnet die NEONYT als weltweit führende B2B-Messe für nachhaltige Mode ein neues Bild von Mode, Nachhaltigkeit und Innovation. Damit haben sie nicht nur Impulse für die Branche gesetzt. Leider verpasst: NEONYT Show Director Thimo Schwenzfeier hätte eine Keynote zum Status Quo der nachhaltigen Mode gehalten und im Panel über die Rolle von eco Brands auf dem Markrt gesprochen. Wir drücken die Daumen, dass die NEONYT (30.6. bis 2.7.) stattfinden kann.

OEKO-TEX®

Mit über 25 Jahren Erfahrung ist OEKO-TEX® weltweit führend darin, Konsumenten und Unternehmen zu ermöglichen, unseren Planeten durch verantwortungsvolles Handeln zu schützen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit OEKO-TEX® einen zuverlässigen und gleichgesinnten Partner gewinnen konnten. Das Interview, das wir mit Generalsekretär Georg Dieners fürs GMUC book geführt haben, veröffentlichen wir zeitnah bei unseren GOOD news


Supersack

Super stylisch & sackrisch bequem: Die SuperSack Palettenmöbel, Polster, Kissen & Sitzsäcke. Ganz abgesehen davon sind die sie ein optisches Highlight für jedes Event. Die Möbel von Supersack aus Amberg in Bayern hatten wir schon bei der #Biolife in Bozen dabei und haben sie kreativ genutzt. Auch die Stände der 4th edition sollten – inklusive unserer Ideen – mit den Trennwänden von Supersack gespielt werden. Das ganze Angebot gibt’s hier


Suitestuff

Die SUITESTUFF GmbH in München bietet immer die passenden Leihmöbel für Events und Messen aller Art. Für die Möbel an den Ausstellerständen, die Lounges und den Catering-Bereich arbeiten wir mit den Möbeln aus der Just Wood Kollektion von Suitestuff. Klar, dass die mit Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung und Herstellung (PEFC zertifiziert) produziert werden. Das gesamte Angebot gibt’s hier

Vöslauer Mineralwasser GmbH

Zukunft neu denken und konsequent den CO2-Fußabdruck vermeiden, vermindern, kompensieren: Der österreichischen Vöslauer Mineralwasser GmbH gelang als erstem Unternehmen in Österreich eine PET-Flasche aus 100 % rePET herzustellen. Heute ist Vöslauer im gesamten PET-Sortiment und als gesamtes Unternehmen CO2-neutral. Seit Januar 2020 ist Vöslauer Mitglied der WWF Climate Group und unterstützt den klimaaktiv pakt2020. In der Vöslauer Lounge auf der GREENSTYLE hätte es herrlich frisches Wasser gegeben. Unbedingt reinlesen: #jungbleiben


Verband der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V.

Innovation hat Tradition – unter diesem Leitmotiv, das prägend für die Textil- und Bekleidungsindustrie steht, setzt sich der VTB e.V. nachhaltig für die Betriebe seiner Branche in Bayern ein. Die Mitglieder des VTB profitieren von den Netzwerken, die der Verband mit starken Partnern unterhält. Auf der GREENSTYLE wäre der VTB mit folgenden Mitgliedern vertreten gewesen: DD Garment Solutions, Lodenfrey, Myintox.


Weiss + more

Kampagnenmotive, Backdrops mit Aussteller-Logo, Sponsorenwände, Umkleidekabinen – für die großflächige Kommunikation unterstützt uns seit der 1st edition Weiss + more. Als digitaler Druckpartner im Bereich Visual Merchandising bieten das Unternehmen aus Essen maßgeschneiderte Lösungen im Großformatdruck und Displaybau. In unserem Fall: Thermosublimations-Digitaldruck mit wasserbasierten Tinten, giftstofffrei und recyclingfähig. Das textile Blockoutmaterial ist zu 100 Prozent PVC-frei und OEKO-TEX Standard 100 zertifiziert. Hier kennenlernen

ZEITRAUM

Qualität, Design und Nachhaltigkeit gehen seit 1990 bei ZEITRAUM Hand in Hand. Der Beitrag zu einer lebenswerten Welt ist grundlegender Bestandteil der Unternehmensstrategie. Um absolute Transparenz für die Produkte zu schaffen, hat das Unternehmen aus dem bayerischen Voralpenland eine zukunftsweisende Nachhaltigkeitsbewertung, den Furniture Footprint für seine Möbel entwickelt. ZEITRAUM hätte unsere Conference-Bühne und eine Lounge mit seinen stilvollen Highlights bespielt.

Wir bedanken uns bei unseren Partnern für Ihr Vertrauen und das große Engagement.

Magdalena Schaffrin – Deutschlands Nachhaltigkeitsakteurin No. 1

Magdalena Schaffrin

Ganze fünf Monate hat es gedauert, bis ich Teil 1 des Interviews mit Magdalena Schaffrin online gestellt habe. Ja, so ist das in der Selbständigkeit, wenn man ein Start-up aufbaut und versucht die Welt zu retten.

Magdalena Schaffrin
Mirjam Smend und Magdalena Schaffrin

Magdalena ist Deutschlands wichtigste Nachhaltigkeitsakteurin und meine persönliche Eco-Ikone. Sie hat nicht nur dazu beigetragen, dass ich heute das tue, was ich tue. Ich war bei ihrem ersten Greenshowroom, den sie vor über zehn Jahren gemeinsam mit Jana Keller während der Berlin Fashion Week im Hotel Adlon organisiert hat. Mit 16 Brands. Zwei Jahre später wurde ihr Konzept von der Messe Frankfurt gekauft. Die Ethical Fashion Show aus Paris kam später dazu und seit 2019 ist das nachhaltige Messeduo, das die die gesamte Branche verändert hat, zur NEONYT (sprich: neonüt) fusioniert.

Magdalena ist Deutschlands wichtigste Nachhaltigkeitsakteurin und meine persönliche Eco-Ikone.

Heute ist sie unter anderem Creative Director der NEONYT, dem globalen Hub für Mode, Innovation und Nachhaltigkeit. Dass seit Juli 2019 auch andere Messen in Berlin das Thema Nachhaltigkeit groß in ihrer Kommunikation spielen, tut dem maximalen Erfolgskurs der NEONYT keinen Abbruch. In der DNA hat schließlich nur die NEONYT das Thema.

Mirjam Smend: Ihr habt ja nicht nur den Namen geändert, sondern an ein paar Stellschrauben gedreht. Was ist denn seit Juli 2019 „neoneu“?
Magdalena Schaffrin: Wir kommen von den beiden Veranstaltungen Greenshowroom und Ethical Fashion Show. Seit wir beide Veranstaltungen in eine Location gezogen haben, haben wir die doppelte Kommunikation, getrennte Websites, getrennte Pis, zwei Instagram-Kanäle. Und am Ende wussten die Leute nicht, auf welcher Veranstaltung sie gewesen sind.

Mirjam Smend: Und dann?
Magdalena Schaffrin: Den Namen nach zehn Jahren zu verändern war ein großer Wunsch von mir. In Kombination mit einem neuen Konzept. Wir haben uns zu einer Strategierunde zusammengesetzt und uns gefragt, wie eine Messe in der Zukunft aussieht. Was muss eine Messe leisten? Was haben wir für Potenziale? Das Messewesen steckt genauso wie der Einzelhandel und viele weitere Branchen in einer Krise. Dann haben wir den Hub entwickelt, dessen Kernstück die Messe ist. Die Labels sind deutlich kuratierter, modischer. Genauso wie die Kommunikation. Wir müssen aufhören über nachhaltige Mode zu reden. Aber das dauert wahrscheinlich noch 20 jahre.

Wir müssen eine Sprache für diese Art von Mode entwickeln. – Vanessa Friedman

Mirjam Smend: Nachhaltig ist ja auch ein fürchterlich sprödes und abgenutztes Wort.
Magdalena Schaffrin: Vanessa Friedman sagt auch bei jedem Copenhagen Fashion Summit, dass wir eine Sprache für diese Art von Mode entwickeln müssen. Wir müssen die richtigen Worte finden, um sie zu beschreiben. Auch für die Klarheit in der Kommunikation brauchen wir einheitliche Worte. Wir reden alle über grün. Grün ist was anderes als ethical. Aktuell nutze ich deshalb wieder „Nachhaltigkeit“. Weil es einfach der umfassendste Begriff ist, weil es alle Aspekte miteinschließt. Als wir noch beide Veranstaltungen gemacht haben, haben wir über eco-faire Mode gesprochen, um klarzustellen, dass es um beide Aspekte geht. Heute ist das ja im Verständnis drin.

Magdalena Schaffrin
© NEONYT/Messe Frankfurt

Mirjam Smend: Du hattest auch Dein eigenes Label und hast deshalb Insights von der Designer Seite. Gab es früher schon mal die Bestrebung in Richtung Nachhaltigkeit zu arbeiten?
Magdalena Schaffrin: 2009 gab es eine Stimmungslage, die dem Thema Luft gegeben hat. Es gab plötzlich die Lohas als neue Zielgruppe, über die viel geschrieben wurde. Mit der Finanzkrise waren viele Leute in einer Sinnkrise und haben Fragen gestellt. Da kam ganz schön Schwung rein und es wurde viel diskutiert. Dann haben einige angefangen an dem Thema zu arbeiten und habenfestgestellt, dass das alles gar nicht so einfach ist.

Ich hatte gedacht, dass wir in 10 Jahren die Mode deutlich stärker verändert bekommen.

Mirjam Smend: Und jetzt gibt es einen neuen Anlauf?
Magdalena Schaffrin: Jetzt haben wir wieder so ein Momentum. Das Thema kommt noch größer, weil es gesellschaftlich ganz anders verankert ist. Auch durch die junge Generation, die jetzt auf die Straße geht und fordert, dass wir diese Erde retten und das Klima in den Griff bekommen. Natürlich auch über die Vereinten Nationen und die Politik, die das Thema pushen und die Firmen, die mit ihren Initiativen rausgehen. Deshalb habe ich das Gefühl, dass das Thema omnipräsent ist. Wenn man aber wirklich unter dem Strich schaut, wie sich das Thema verändert hat, ist es immer noch viel zu wenig. Ich hatte gedacht, dass wir in 10 Jahren die Mode deutlich stärker verändert bekommen.

Mirjam Smend: Das Angebot und der Wunsch es anzunehmen ist größer – wieso kommt es dann doch nicht im Kleiderschrank der Konsumenten an?

Magdalena Schaffrin: Diese Mind Behavior Gap gab es vor 10 Jahren auch schon. Warum sagen eigentlich alle Leute in den Umfragen immer, dass sie nachhaltig konsumieren wollen und tun es dann doch nicht? Sie wollen mehr Geld ausgeben und tun es dann doch nicht. Ich glaube, dass Mode ein so emotionales Thema ist, dass unsere Psychologie uns ein Schnäppchen schlägt. Wenn ich konsumiere, werden Glückshormone ausgeschüttet.

Konsum macht süchtig, wie Schokolade oder andere Suchtmittel.

Es macht süchtig, wie Schokolade oder andere Suchtmittel. Man möchte sich dieses gute Gefühl erkaufen. Das ist eine ganz andere Aktion als mit dem Kopf ranzugehen und zu sagen „ich möchte nachhaltiger leben“. Eigentlich möchte ich keine Süßigkeiten essen und dann isst man sie doch, wenn sie dastehen, weil man einem Impuls folgt. Nur wenn nachhaltige Produkte diese Attraktivität besitzen, werden sie auch mit dem Impuls gekauft. Das ist der Schlüssel.

Magdalena Schaffrin
© Stefan Knauer, Getty Images for NEONYT

Mirjam Smend: Soll man dann gar nicht mehr kommunizieren, dass ein Produkt nachhaltig ist?
Magdalena Schaffrin: Es gibt ja Brands, die nachhaltig produzieren und nicht darüber sprechen.

Mirjam Smend: Zurück zu dem was Du damals gegründet hast. Du hast damals, als Du mit Jana Keller den Greenshowroom gegründet hast, etwas gesehen, was heute aktueller ist denn je, nämlich dass nachhaltig nicht öko aussieht. Gibt es diese Brands denn heute noch?
Magdalena Schaffrin: Das habe ich tatsächlich nicht vollständig auf dem Schirm. Aber ich weiß, dass keine der 16 Brands, die damals bei uns ausgestellt haben, heute auf der NEONYT ist.

Mirjam Smend: Was machen die Brands heute anders als damals?
Magdalena Schaffrin: Ich habe viele Brands kommen und gehen sehen. Aber ich muss sagen – und diesen Unterschied spürt man tatsächlich sogar zwischen Januar und jetzt (Juli) – dass sich die Branche professionalisiert. Die Brands machen sich Gedanken über ihren Markenauftritt. Die Kollektionen werden kommerzieller, die Stände sehen anders aus. Es gibt auf einmal eine andere Auswahl und größere Kollektionen. Man merkt, dass die Labels wachsen. Es gibt anscheinend eine gesteigerte Nachfrage.

Magdalena Schaffrin
© NEONYT/Messe Frankfurt

Mirjam Smend: Du hast aus der Intention heraus gegründet, mehr Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken.
Magdalena Schaffrin: Jana Keller und ich haben damals eine Plattform gesucht, auf der wir uns repräsentiert fühlten. Die haben wir nicht gefunden. Wir wollen nicht auf eine Öko-Messe, aber auch nicht auf eine konventionelle Messe. Die hatten das Thema zwar auch schon aufgegriffen, aber nicht mit der Ernsthaftigkeit, die wir uns gewünscht hätten. Dann haben wir eine Veranstaltung gemacht, die sich ausschließlich auf coole, hochwertige, schöne und nachhaltig produzierte Mode spezialisiert. Das war neu.

Wir haben eine Veranstaltung gemacht, die sich ausschließlich auf coole, hochwertige, schöne und nachhaltig produzierte Mode spezialisiert.

Mirjam Smend: Das waren 16 Brands im Hotel Adlon und jetzt sitzen wir zehn Jahre später im Kraftwerk mit 170 Brands. Ist ein Traum für Dich in Erfüllung gegangen?
Magdalena Schaffrin: Mich beeindrucken ja Zahlen nicht so sehr. Mir ist es nicht so wichtig, dass wir sehr, sehr viele Marken haben und die größte Plattform sind und andere Superlative kommunizieren. Mir ist wichtig, dass parallel zu der coolen und klaren Kommunikation die mit der Neuausrichtung entwickelt haben, die Qualität stimmt. Und das sollte sich auch im Ausstellerportfolio widerspiegeln.

Mirjam Smend: Im Januar war erstmals Eure Show in der offiziellen MBFW Schauenlocation. Da hattet Ihr das Thema Wasser als zentrales Thema. Diesmal war es Denim. Wieso Denim?
Magdalena Schaffrin: Unser Oberthema war weiterhin für das restliche Jahr Wasser. Das Thema für 2020 ist Luft. Die großen Elemente, die die Branche am meisten umtreiben – Luftverschmutzung, Wasserverbrauch. Wir wollten das Thema Denim im Sommer stärker verankern, weil Denim ein Material ist, das sehr viel Wasser verbraucht. Es gab auch ein paar Formate zu dem Thema. Ein perfektes gestalterisches Thema zusätzlich zu den anderen Gesichtspunkten auf der Modenschau.

Das Thema für 2020 ist Luft. Die großen Elemente, die die Branche am meisten umtreiben – Luftverschmutzung, Wasserverbrauch.

Magdalena Schaffrin
© Stefan Knauer, Getty Images for NEONYT

Mirjam Smend: Seit Januar sitzen ja auch die Vertreterinnen der großen Modemagazine in der ersten Reihe und reden anschließend auf Doppelseiten und ganzen Strecken über Eure Show. Was war das größte Kompliment das du für die Show bekommen hast?
Magdalena Schaffrin: Das erste Feedback nach der Show? Eine Journalistin hat mir gesagt, wie überrascht sie war. Damit hätte sie nie gerechnet. Nächstes Mal möchte sie noch größer darüber berichten. Auch im Vorfeld schon.

Mirjam Smend: Eco oder öko – wie sexy ist nachhaltige Mode? Wie sexy findest Du sie denn?
Magdalena Schaffrin: Genau dafür stehen wir: Für Sexiness, für Coolness, die Modernität. Da geben wir uns alle Mühe, auch natürlich mit der Show, mit der wir eine andere Zielgruppe erreichen, als hier in der Messearea.

Wir stehen für Sexiness, für Coolness, die Modernität.

Mirjam Smend: Die Brands, die Ihr in der Show zeigt, sind nicht alles NEONYT Brands.
Magdalena Schaffrin: Wir haben hier auf der Messe ein Markenportfolio. Man könnte auch daraus eine Show machen, aber dann haben wir in dem Sinne nichts Neues. Wir machen die Show mit ca. 80 Brands, die nicht unbedingt Aussteller sind. Wir wollen das Image verändern und Bilder in die Welt schicken. Nicht alle diese Brands wollen und können hier ausstellen, weil sie in Berlin nicht ihre Absatzmärkte haben.

Mirjam Smend: Und wie korrespondiert das mit dem Hub?
Magdalena Schaffrin: Mit dem Hub wollen wir in möglichst viele Richtungen kommunizieren: Mit der Konferenz wollen wir viele Leute und Formen aus den Lieferketten reinholen. Wir wollen über technologische Innovationen reden. Am einen Ende stehen quasi die zwei Microfactories am anderen Ende die Fashionshow. Das spricht ganz unterschiedliche Zielgruppen an und kreiert unterschiedliche Bilder.

Mit dem Hub wollen wir in möglichst viele Richtungen kommunizieren.

Mirjam Smend: Ihr habt ja, wie auch ARD und ZDF einen Informationsauftrag. Ihr seid das zentrale Medium, um das Thema weiterzubringen. Das ist schon eine große Verantwortung.
Magdalena Schaffrin: Andere gehen auch in die Nachhaltigkeitskommunikation hier in Berlin. Das sind ja nicht nur wir. Wir haben die Kompetenz über zehn Jahre. Wir kennen die Lieferketten gut und haben Anschluss an das TexpertiseNetwork der Messe Frankfurt. An die ist das Thema Nachhaltigkeit nicht erst mit der Übernahme des Greenshowroom und der Ethical Fashion Show in Paris herangekommen. Die Messe Frankfurt hatte das auch schon vorher auf ihren Textilmessen mit der Green Directory, in der nachhaltige Produzenten aufgelistet wurden, integriert. Wir wissen was wir tun.

Teil 2 des Interview folgt nach der NEONYT…

Podcast: GREENSTYLE panel @ NEONYT

Influencer-Marketing

Influencer-Marketing: Perfect match oder bloß ’ne Bubble?

Dass die Weltleitmesse für nachhaltige Mode NEONYT (und einziger Winner der Berlin Fashion Week) unser Partner auf der GREENSTYLE ist, erfüllt uns mit maximalem Stolz. Dass wir dort zum zweiten Mal – diesmal in der neuen Location im Hangar 4 in Tempelhof – ein Panel hosten durften … grandios. Unser Thema? Influencer-Marketing.

Instagram ist DIE Plattform für #zeitgeist Marketing. Unternehmen investieren hohe Summen, damit Influencer Unterwäsche, Cremes, Tofuburger & Co. aufwändig inszenieren. Aber sind Influencer ernstzunehmende Idole oder hat der Insta-Hype zu einer Überdosis an inhaltsbefreiten Feeds geführt? Mirjam Smend (GREENSTYLE munich) spricht mit Bloggerin, Coach und Sustainable Enthusiast Kim Gerlach (sun&rise), Alex Zykunov, Redaktionsleiterin Brigitte be green, und Dirk Meycke, Art Director von PHYNE, über die Bedeutung, die Entwicklung und den Sinn von Influencer-Marketing und stellt die Frage, welche Rolle Sinn- & Greenfluencer hier spielen (können).

Verpasst? Den entsprechenden Podcast findet Ihr hier – und die Quotes der Teilnehmer*innen direkt unten drunter.

Influencer-Marketing

Kim Gerlach | sun & rise

Nachhaltigkeit möchte Kim Gerlach ästhetisch anspruchsvoll(er) gestalten und leichter verständlich machen. Dazu hat sie 2015 ihren Blog Kim goes eko ins Leben gerufen. Inzwischen lebt Kim in Schweden, hat ihre Seite umbenannt in „sun&rise“ und hat ihre Finger überall im Spiel: als Startup-Coach für Social Innovation und Sustainability, als Moderatorin, als Co-Founder von VinoKilo, als Supporter/Berater der Helsinki Fashion Week

Influencer-Marketing
Kim Gerlach

„Der Trend geht weg vom produktgetriebenen Influencer hin zum Kooperationspartner, mit dem man gemeinsam hinter die Kulissen blickt und Inhalte erarbeitet. Deshalb sprechen viele jetzt vom Content Creator.“

„Instagram war für mich eine Advertisement-Plattform. Heute ist es ein kreatives Feld, auf dem ich mich auslebe. Gegen den Algorythmus, der sich sowieso dauern ändert, kämpfe ich nicht länger an.“

„Auf meinem Kanal teile ich mit, was mir wirklich wichtig ist. Das hat auch viel mit meiner Persönlichkeit zu tun.“


Alex Zykunov | BRIGITTE be green

Berliner Zeitung, Financial Times Deutschland, Welt am Sonntag, Nido, Brigitte, UniSPIEGEL, Maxi, BILD.de, WDR, ZDF New York – die Liste der Zeitungen und Magazine, bei denen Alex Zykunov ihren redaktionellen Fußabdruck hinterlassen hat, ist lang. Heute ist die diplomierte Psychologin, Publizistin und Politikwissenschaftlerin als Redaktionsleitung für BRIGITTE be green, dem neuen Nachhaltigkeitsmagazin von Gruner + Jahr, tätig.

Influencer-Marketing
Alex Zykunov

„Das Model als Platzhalter für eine schönes Lächeln auf dem Cover catcht heute niemanden mehr.“

„INFLUENCER vs. GREENFLUENCER: Es macht einen großen Unterschied für was man sich und seine Ich-Brand inhaltlich hergibt.“


Dirk Meycke | PHYNE

Als Art Director hat Dirk Meycke diverse High Fashion Shootings namhafter Brands verantwortet. Als Co-Founder und Creative Director bringt er diese Expertise jetzt in die Eco Brand PHYNE ein und stattet sie mit jeder Menge emotionalem Style aus. Klar, dass die Kampagne von Joachim Baldauf geshootet wurde. Eine Capsule Collection mit Style-Ikone Veronika Heilbrunner entstanden ist. Denn ja: Deutsche Street Couture à la Vetements geht eben auch in nachhaltig.

Influencer-Marketing
Dirk Meycke

„Wir möchten unserem Produkt eine Emotion geben. Es sind Basics mit einem Statement. Deshalb ist uns der Perfect Fit viel wichtiger als Follower-Zahlen.“

„Influencer sind für uns Kooperationspartenr mit denen wir gemeinsam etwas entwickeln. Das ist weit mehr, als ein Produkt in die Kamera zu halten.“

„Als Marke besteht die Kunst darin, das Feld zu sondieren und rauszufinden, wo die Message eher verpufft.“

„Der Moment als man sich auf das neue Marketing-Tool gestürzt hat ist vorbei. Jetzt wird darauf geachtet, dass man auf Augenhöhe ist.“


Mirjam Smend | GREENSTYLE munich

16 Jahre hat Mirjam Smend für Highfashion-Magazine gearbeitet. Heute schreibt die Fair Fashion Enthusiastin über nachhaltige Mode auf ihrem Blogzine my-GREENstyle.com und für Magazine wie VOGUE.de etc., engagiert sich als Fashion Revolution Ambassador und hat GREENSTYLE munich fair and conference, die vom 13. bis 15. März 2020 zum vierten Mal stattfindet, gegründet. Ihre Vision: „Let’s make eco the new normal“.

Influencer-Marketing
© Son de Flor

Influencer-Marketing: Perfect match oder bloß ’ne Bubble?

@NEONYT, Hangar 4, Tempelhof (PrePeek Area)
Mittwoch, 15.1.2020, 13.30 bis 14.30 Uhr
Eintritt nur für Fachbesucher, Aussteller und Presse/Blogger mit Akkreditierung

Influencer-Marketing

GOOD news: Bye-bye 2019. Hello 2020

Good News

What a fantastic YEAR! And the next one is coming…

Etwas atemlos, aber maximal glücklich, blicken wir auf 2019 zurück (und mit entsprechend großem Enthusiasmus in Richtung 2020). So viel ist passiert: Menschen gehen auf die Straße, um sich für #climatejustice und andere Themen der Zeit einzusetzen. Das Bewusstsein für nachhaltige Mode ist enorm gestiegen. Es gab schillernde Fashion Revolution Demos mit XL-Beteiligung, die auf die Missstände in der Textilindustrie aufmerksam gemacht haben. Konventionelle Modebetreiber und -ketten können sich ihrer Verantwortung nicht mehr so einfach entziehen. Es tut sich etwas. Und das ist grandios.

Danke 2019 – in diesem Jahr hat sich viel getan.

Die Editorial Fashion Show der NEONYT im Januar hat die (Chef)Redakteure der Modemagazine in die Front Row gelockt. Im April erschien die Green Issue der VOGUE. Im Juli gab es während der Fashion Week Berlin ein einziges großes Thema: Nachhaltigkeit. Es folgten nachhaltige Schwerpunkte auf der Milano Moda Donna und auch die „40 Jahre VOGUE: Ist das Mode oder kann das weg“-Ausstellung widmet den Missständen, bzw. den nachhaltigen Alternativen einen großen Teilbereich.

Und was die GREENSTYLE betrifft: Auch wir haben viel erreicht.

Nach der 1st edition im Oktober 2018 konnte sich das Messe- und Konferenzformat im ersten Jahr als ernstzunehmende und richtungsweisende Veranstaltung etablieren: Wir haben neben zwei ständig wachsenden Main-Events im Münchner Isarforum im Deutschen Museum für nachhaltigen Wirbel gesorgt. Wir waren im Rahmen des „We make the City“-Festivals in Amsterdam, haben diverse Studios (u.a. Streetlife, #GivingTuesday) veranstaltet und waren im November als Pilotprojekt mit sieben Brands auf der #biolife in Bozen.

Danke an Aussteller, Partner, Unterstützer, Förderer, Medien, Community

Mit unserem XS-Team (das gerade wächst) haben wir aus dem ersten B2C Messe- und Konferenzformat für nachhaltige Mode innerhalb eines Jahres eine Veranstaltung gemacht, deren Strahlkraft und Bedeutung weit über die Münchner Stadtgrenzen hinausgeht. Im Oktober hatten wir 48 Aussteller, 40 Speaker und neben Gästen aus ganz Deutschland und den Nachbarländern auch Besucher aus Großbritannien, Luxemburg, Frankreich etc. zu Gast im Isarforum.

Und deshalb sagen wir heute DANKE!

Danke, dass Ihr an uns glaubt.
Danke, dass Ihr unsere Begeisterung teilt (oder Euch von ihr anstecken lasst).
Danke für Euer Engagement.
Danke für Eure Unterstützung.
Danke für die spannenden Gespräche.
Einfach DANKE.
In diesem Sinne wünschen wir Euch ein möglichst entschleunigten Jahresendspurt und einen fulminanten Start in ein großartiges Jahr 2020. Gerne gemeinsam. Auf der GREENSTYLE (13. bis 15. März 2020), beim SALON GREEN, Fashion Revolution, Klimademos
#LetsMakeEcoTheNewNormal
*mirjam smend

PRESSEMELDUNG vom 17.10.19

Petra Ruehle

3rd edition macht München zum Sustainable Fashion Hotspot

Nachhaltige Mode war DAS Thema während der Berlin Fashion Week und der Mailänder Modewoche. Und es sie ist spätestens seit diesem Wochenende DAS Thema in München. Mit 47 internationalen Eco Brands, 40 Speakern und den ikonischen GREENSTYLE Vibes konnte die Münchner Macherin Mirjam Smend über 2.300 Besucher, über 100 Journalisten, Influencer, Blogger und drei TV-Sender trotz strahlendem Sonnenschein und München Marathon vom 11. bis 13. Oktober 2019 ins Isarforum ins Deutsche Museum locken.

47 Brands, 40 Speaker, 2.300 Besucher, 1 Thema:
Let’s make eco the new normal.

Innerhalb eines Jahres hat sich die GREENSTYLE munich fair and conference, das erste Endverbraucherformat mit Konferenz für nachhaltige Mode, zu einem wichtigen sustainable Event etabliert, das Brands (8 Nationen) und Besucher aus verschiedenen Ländern in München zusammenführt. Damit hat sich München endgültig als Hotspot für nachhaltige Mode neben der Modehauptstadt Berlin etabliert.

„Was Ihr da macht ist wegweisend für München und die gesamte Szene.“ Martin Steinbach, Podcaster und PR-Manager Airpaq

Fair Fashion FAIR

Hier wird zwei Mal jährlich gezeigt, wie zeitgeistig und stilvoll nachhaltige Mode heute aussieht. GREENSTYLE-Gründerin Mirjam Smend hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele Facetten der nachhaltigen Mode auf der GREENSTYLE erlebbar zu machen. Deshalb findet der Besucher hier von Bio-Baumwolle (sexy Underwear von VATTER) bis hin zu smarten Re-und Upcycling-Kollektionen (zarte Blusen und Kleider aus ausrangierten Seidenkleider von Chloé VD), Yogapants aus recyceltem PET (vom Ambiletics) und innovativen Materialien wie Rosenviskose (duftende Kleider von Like a Bird) alles, was ihn für nachhaltige Mode begeistern wird.

„Die Vielfalt der Aussteller ist beeindruckend. Auch die Konstellation ist einzigartig: eine Verkaufsmesse in Kombination mit einer Konferenz sowie Infotainment und Bildungsmöglichkeiten.“ Kay-Alexander Plonka, Journalist

Auch neu: Kapok (die Gans dankt der veganen Daunen-Alternative von ThokkThokk), lokale Produktion (z.B. Rennschmied & Wagner) und Zertifizierungen (OEKO-TEX war mit einem eigenen Stand und einem Best Practice Beispiel für Made in Green – CALIDA – vor Ort).

Auf der GREENSTYLE geht es um Austausch, Transparenz, persönliche Kontakte mit den visionären Machern der Eco Brands. Und hier kann man mit seiner Kaufentscheidung ein Zeichen setzen. Alle Brands der 3rd edition gibt’s hier

„Wir müssen es schaffen, das Tragen von Fast Fashion so uncool zu machen wie das Tragen von Pelz.“ Caspar Dohmen, Wirtschaftsautor u.a. SZ


Fair Fashion CONFERENCE

Und hier haben 40 hochkarätige Speaker aus Wissenschaft, Handel, Industrie, NGOs und Politik den Austausch intensiviert und Lösungsansätze für mehr Nachhaltigkeit in der Modewelt diskutiert. Denn hier sind sich Veranstalter, Sprecher und die teilnehmenden Brands einig: Der Wandel muss aus allen Richtungen kommen. Tagesaktuelle Conference-Themen wie KLIMAKILLER: Fast Fashion, POLITIK kann mehr als Regulierung, GRÜNER KNOPF: Sind faire Arbeitsbedingungen machbar?, Mode als WEGWERFWARE sowie Leder und VEGANE ALTERNATIVEN haben durchgehend für gefüllte Reihen und spannende Fragen aus dem Publikum geführt.

„Konsum ist keine Selbstdarstellung mehr. Konsum ist eine Verantwortung.“ Claudia Hofmann, Fashion Council Germany

Neu: Mit dem Format BRANDs on STAGE wurden bei der 3rd edition die Macher der Eco Labels auf die Bühne gebracht, die dort ihre XL-Expertise einbringen konnten und noch mehr Sichtbarkeit bekamen.

Alle Conference-Videos gibt’s hier

© Petra Ruehle

Faire Fashion FEIER: FAIRnissage powered by OEKO-TEX

Vor über 250 Zuschauern und bei entspannten Vibes von Rupen by Rupidoo Global Music wurden im Rahmen der Editorial Fashion Show die Highlight Pieces der GREENSTYLE Brands gezeigt. Sexy Jumpsuits aus österreichischem Leinen (Arkitaip) zu lässigen (eco-zertifizierten!) Leder-Boots (KAVAT), Pencilskirts aus Bio-Baumwolle mit Bauhaus-Prints (Sophia Schneider-Esleben), Denim-Styles und kuschelige Strickpullover (Hessnatur) haben im Südfoyer mit seinen imposanten Stufen gezeigt, dass Ethik und Ästhetik eine fantastische Symbiose ergeben.

„Die Zukunft ist bunt, wild, nachhaltig und wir müssen mehr tanzen.“ Hat Prof. Martina Glomb von Hochschule Hannover, Zero-waste Expertin und Punk-Fan der ersten Stunde im Rahmen ihres Panels verlauten lassen.

In diesem Sinne #LetMakeEcoTheNewNormal und Save the Date: Die 4th edition der GREENSTYLE munich fair and conference wird im Rahmen der MCBW (Munich Creative Business Week) vom 13. bis 15. März 2020 im Isarforum im Deutschen Museum stattfinden.

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© Petra Ruehle

Partner: 3rd edition

Ohne unsere Partner wäre die Realisierung der GREENSTYLE undenkbar. Auch diesmal freuen wir uns über die Partnerschaft mit Eco-Pionier hessnatur, die kompetente Unterstützung durch NEONYT/Messe Frankfurt, Bio-Tee- und Gewürzexperte Sonnentor, die nachhaltigen Möbel von Suitestuff, die Brand Manufacturer weiss+more, dem Experten für Pflanzenkosmetik Yves Rocher und der AMD Akademie Mode & Design München. Unser GMUC book wird auch diesmal wieder auf dem wunderbar nachhaltigen Graspapier aus der Bio Cycle Collection von GMUND gedruckt. Und die großartigen Pflanzen kommen vom Botanikum. Neu begrüßen dürfen wir den Münchner Kaffee-Experten Dallmayr mit kostenlos (!) ausgeschenktem Fairtrade-Kaffee, die neue Naturkosmetik von GRN shades of nature, die als offizieller Make-up-Partner die Fashionshow unterstützt hat und die OEKO-TEX® Gemeinschaft als offiziellem Partner der FAIRnissage. Danke auch für das Vertrauen der Landeshauptstadt München Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft, die genauso wie wir an dieses wichtige Thema glaubt und uns bereits zum dritten Mal in Folge unterstützt.

Magdalena Schaffrin

Magdalena Schaffrin
© Magdalena Schaffrin

Magdalena Schaffrin is the CEO and Co-Founder of Kaleidoscope, a creative agency based in Berlin. Kaleidoscope is working with fashion and sustainability in the fields of strategic consulting, concept development, creative and content direction.

2016 she developed the coffee-table book “Fashion Made Fair” together with Ellen Köhrer, which gives an overview on the most important contemporary brands and experts from the different fields in sustainability in fashion. To be honest: it was the very first „Fair Fashion Bible“ in Germany, that show, that sustainable fashion has the power to be the next big thing.

She co-founded the Greenshowroom in 2009, a fashion trade fair for sustainable high fashion, today known as Neonyt, the global hub for fashion, sustainability and innovation.

She is the creative director of Neonyt and responsible for the Neonyt Fashion Show, what is the biggest fair fashion fair for B2B in the world

For us Magdalena is the German eco deluxe pioneer. Reed more about Magdalena Schaffrin on my-GREENstyle.com (new interview is coming up soon)

PRESSEMELDUNG vom 11.09.19

Header
© Rah Rah Studio, Natal Colombia, Kavat, Arkitaip

Eco ist das neue cool. Let’s make it the new normal.

Unter diesem Motto findet vom 11. bis 13. Oktober 2019 die 3rd edition der GREENSTYLE munich fair and conference statt. Mit 45 Ausstellern zeigen wir im Isarforum im Deutschen Museum, dass sich eco fashion nicht nur großartig anfühlt, sondern auch unverschämt gut aussieht.

GOOD news: Die Textilindustrie muss nicht der zweitgrößte Umweltverschmutzer sein. Wir haben die Wahl. Und auf der GREENSTYLE munich gibt’s die smarten Alternativen. Yes, eco is damn sexy!

FAIRnissage powered by OEKO-TEX®

Der Eröffnungstag der 2,5-tägigen Veranstaltung für Endverbraucher, Presse und Fachbesucher startet mit einem Highlight. Auf der FAIRnissage (ab 19.30 Uhr) zeigen wir mit den Multibrand-Looks der GMUC Aussteller im Rahmen einer Fashionshow, dass nachhaltige Mode alles drauf hat, was zeitgeistige Mode braucht. Stichwort: Ästhetik trifft Ethik.

„Wir wollen zeigen, wie der Wandel in der Modeindustrie weiter vorangetrieben werden kann.“
Georg Dieners, Generalsekretär der OEKO-TEX® Gemeinschaft

Für die 3rd edition haben wir einen großartigen Partner gefunden, der ebenso wie wir daran glaubt, dass nachhaltige Mode nicht nur auf dem Vormarsch ist, sondern irgendwann das neue Normal sein kann. „Mit der Presenting-Partnerschaft der FAIRnissage setzt sich OEKO-TEX® für nationale und internationale Sustainable-Fashion-Label ein, die ihre Kollektionen im Rahmen der GREENSTYLE munich sowohl vor Fachpublikum und der Presse, aber viel wichtiger noch vor den Endverbrauchern präsentieren können. „Wir wollen damit die FAIRnissage als aufmerksamkeitsstarke Plattform für nachhaltige Labels supporten, die zeigen, wie der Wandel in der Modeindustrie weiter vorangetrieben werden kann und dass nachhaltige Produkte unsere Zukunft sind“, sagt Georg Dieners, Generalsekretär der OEKO-TEX® Gemeinschaft.

It’s all about ethics and style!

GOOD to know: Für das Styling zeichnen Astrid Pernes (freie Stylistin) und Mirjam Smend (GREENSTYLE munich) verantwortlich. Dass Naturkosmetik auch im Spotlight funktioniert, stellt die neue deutsche Naturkosmetikmarke GRN shades of nature, offizieller Make-up-Partner der FAIRnissage, unter Beweis. Mit dem umfassenden Sortiment an dekorativer Kosmetik mit hochpigmentierten Rezepturen und zeitgeistigen Farben (inkl. nachhaltigem Verpackungskonzept!) wird Make-up-Artistin Iris Martin die Models von David Kossi coexist.collective Runway-tauglich inszenieren.

Get in touch with sustainable fashion

Auch nach der Fashionshow haben die Ausstellerstände geöffnet, damit Interessenten mit den Machern der Eco Brands in Kontakt treten können. So lassen sich die innovativen Re- und Upcycling-Konzepte (stylische Clutches aus Vintage Obi-Gürteln oder Kleider aus alten Seidenschals), Sneaker aus Kaffee, Heu und Pilzen, Taschen aus Ananasleder sowie avantgardistische Zero Waste Stücke hautnah erleben.

Faire Fashion feiern auf der FAIRnissage

Verantwortlich für den Sound, tanzbare Beats und entspannte Vibes: Wenn DJ Rupen, bekannt u.a. für seine legendären „Jalla Parties“ im Völkerkundemuseum, an den Plattentellern dreht, bleibt keiner einfach sitzen. Jetzt wird faire Fashion gefeiert. Und zwar richtig.

Infos für Pressevertreter/Blogger:

Pressekonferenz inkl. Presserundgang: Freitag 11. Oktober, 16 Uhr
FAIRnissage powered by OEKO-TEX®: Freitag 11. Oktober, ab 19.30 Uhr
Akkreditierung: greenstyle-muc.com/login
Bildmaterial: GMUC Datenbank
Pressemitteilungen: http://greenstyle-muc.com/pressemeldungen/

Allgemeine Infos:

Wo: Isarforum im Deutschen Museum, Ludwigsbrücke 1, München
Was: Messe & Conference mit ca. 45 Eco-Brands, 30 Speaker
Warum: …damit eco das neue Normal wird
Wann: 11. bis 13. Oktober 2019
Working hours (for public): Fr. 17-22 Uhr, Sa. 10-19 Uhr, So. 10-17 Uhr
Eintritt (inkl. Conference & FAIRnissage): 10 Euro (Kinder bis 16 Jahre frei)
Alle Infos: greenstyle-muc.com

Für weitere Informationen, Interviewanfragen, die Vermittlung von Experten etc. über:
Mirjam Smend, mirjam.smend@greenstyle-muc.com, +49 (0)172-8933577

© danielreiter.de

Partner: 3rd edition

Ohne unsere Partner wäre die Realisierung der GREENSTYLE undenkbar. Auch diesmal freuen wir uns über die Partnerschaft mit Eco-Pionier hessnatur, die kompetente Unterstützung durch NEONYT/Messe Frankfurt, Bio-Tee- und Gewürzexperte Sonnentor, die nachhaltigen Möbel von Suitestuff, die Brand Manufacturer weiss+more, dem Experten für Pflanzenkosmetik Yves Rocher. Unser GMUC book wird auch diesmal wieder auf dem wunderbar nachhaltigen Graspapier aus der Bio Cycle Collection von GMUND gedruckt. Neu begrüßen dürfen wie den Münchner Kaffee-Experten Dallmayr mit kostenlos (!) ausgeschenktem Fairtrade-Kaffee, die neue Naturkosmetik von GRN shades of nature und der OEKO-TEX® Gemeinschaft. Danke auch für das Vertrauen der Landeshauptstadt München Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft, die genauso wie wir an dieses wichtige Thema glaubt und uns bereits zum dritten Mal in Folge unterstützt.

Fast Fashion Facts:

  • Der Absatz von Kleidung hat sich zwischen 2002 und 2015 nahezu verdoppelt.
  • Deutsche Verbraucher kaufen durchschnittlich 60 Kleidungsstücke pro Jahr. Getragen wird diese jedoch nur noch halb so lang wie vor 15 Jahren.
  • Die Textilindustrie ist der zweitgrößte Umweltverschmutzer nach der Ölindustrie (dazu zählen die Verschmutzung von Flüssen und Meeren, die Ausbeutung von Menschen, und der Verunreinigung von Böden)
  • Durch Textil- und Schuhproduktion entsteht mehr CO2 als im Schiffs- und Flugverkehr.
  • Färben und Behandeln von Textilien verursacht 20 Prozent der weltweiten, industriellen Wasserverschmutzung.
  • 60 Prozent aller Kleidungsstücke enthalten Polyester. Weltweit von 8,3 Millionen Tonnen Polyester gestiegen auf ca. 21,3 Millionen Tonnen (157 Prozent) in 2016.
  • Für die Produktion einer Jeans werden mindestens 7.000 Liter Wasser benötigt.

Quelle: Greenpeace

Über OEKO-TEX®

Mit über 25 Jahren Erfahrung ist OEKO-TEX® weltweit führend darin, Konsumenten und Unternehmen zu ermöglichen, unseren Planeten durch verantwortungsvolles Handeln zu schützen. OEKO-TEX® bietet standardisierte Lösungen mit denen Kunden ihre Herstellungsprozesse optimieren können und die dazu beitragen, hochwertige und nachhaltige Produkte auf den Markt zu bringen. Alle Dienstleistungen des OEKO-TEX® Portfolios dienen dazu, die Systeme, Prozesse und Produkte unserer Kunden zu stärken und – letztendlich – nachhaltigere Unternehmen zu schaffen. Aktuell arbeiten 14.000 Hersteller, Marken und Handelsunternehmen in mehr als 100 Ländern mit OEKO-TEX®, um sicherzustellen, dass ihre Produkte auf mögliche Schadstoffe überprüft werden. Gleichzeitig nutzen Millionen von Verbrauchern rund um den Globus die OEKO-TEX® Labels als Orientierung für ihre Kaufentscheidung. Von OEKO-TEX® zertifizierte Produkte und Lieferanten findet man online im OEKO-TEX® Einkaufsführer unter www.oeko-tex.com. Folgen Sie OEKO-TEX® auf FacebookLinkedIn und Twitter.

 

PRESSEMELDUNG vom 28.08.19

 

Header
© DAWN Denim, KARINFRAIDENRAIJ, nat-2 footwear, Moonset Design

GREENSTYLE munich fair and conference 3rd edition

Eco ist das neue Cool. Das ist der Claim der GREENSTYLE munich und der ist heute so aktuell wie nie. Mit der GREENSTYLE munich leisten wir unseren Beitrag dazu, dass nachhaltige Mode das neue Normal wird.

Die Berlin Fashion Week Anfang Juli hat gezeigt, dass nachhaltige Mode ihre Nische verlässt. Neben der NEONYT (größte B2B-Messe für nachhaltige Mode und GREENSTYLE-Partner) haben diesmal auch die konventionellen Messen auf Nachhaltigkeit gesetzt.

GMUC Brands – 3rd edition

Von Bio-Baumwolle bis hin zu smarten Re-und Upcycling-Kollektionen, innovativen Materialien wie Rosenviskose und Q-Milk, lokale Produktion, Zertifizierungen – auf der GREENSTYLE machen wir alle Facetten der nachhaltigen Mode erlebbar und zeigen dem Konsumenten dass Ethik und Ästhetik eine wunderbare Symbiose ergeben. Hier hängt die Mode der Zukunft schon heute an den Kleiderständern. MEET the MAKERS: Hier kann man sich mit den visionären Machern austauschen, innovative Materialien entdecken und mit seiner Kaufentscheidung ein Zeichen setzen. Alle Brands (Stand August 2019) >>>

Jetzt neu: BRANDS on STAGE

Neue edition, neues Format: Ob Coffee-Sneaker von nat-2 footwear, Ananasleder-Taschen von Maravillas Bags, Leftover-Kollektionen der Berliner Brand Corvera Vargas – die GMUC Labels sind Experten auf ihrem Gebiet. Und deshalb werden ihre kreativen Macher Teil der Conference der 3rd edition.

GMUC Concept Corner

Um Upcoming Labels bei ihrem Eintritt in den Markt zu helfen, haben wir die Concept Corner geschaffen. Hier präsentieren sich brandneue Brands, Start-up, Crowdfunder (z.B. AA Gold) mit ihren visionären Ideen und smarten Kollektionen.

GOOD news: GREENSTYLE munich x VEPSI

Durch die Kooperation von GMUC und VEPSI, nachhaltiger Marktplatz und Influencer Programm aus Paris, wird das GMUC Feeling für Konsumenten weltweit erlebbar. Die GREENSTYLE selection – eine Auswahl der GMUC Brands – ist ab dem 11. Oktober auf vepsi.shop erhältlich.

GREENSTYLE conference: Denim, Konsum & Co.

Bei den ersten beiden editions haben wir eine Bestandsaufnahme gewagt und den Status quo definiert – wo steht die faire Mode? Wir haben über (staatliche) Zertifizierungen und Siegel mit Vertretern aus Handel, Politik und NGOs diskutiert. Die Textilindustrie unter die Lupe genommen.

© danielreiter.de, Lisa Winter @ Tassel Tales, KARINFRAIDENRAIJ, Ambiletics

Our next conference is about fair fashion and sustainability

Wie wird Veränderung möglich? Was kann die Politik leisten? Welche Verantwortung liegt beim Verbraucher? Was muss sich in der Textilindustrie ändern? Mit 45 Ausstellern, 30 Speakern (u.a. Thimo Schwenzfeier, NEONYT; Katrin Habenschaden, OB-Kandidatin München; Juliane Kahl, Responsive Fashion Institute) und über 2.000 Besuchern werden wir diskutieren, welche Ansätze und Lösungsstrategien uns in eine faire Zukunft bringen können. #The(R)evolutionOfFashionIsNow

Let‘s do this together.
Come and join the FairFashionCommunity

Gemeinsam wollen wir neue Wege entdecken. Denn eco soll das neue Normal werden. Und dazu leisten wir mit der GMUC unseren Beitrag.

„Change your fashion – change the game.“

Don’t miss: FAIRnissage powered by OEKO-TEX

Am 11. Oktober bekommen die nachhaltigen Looks der GMUC brands noch mehr Spotlight. Ab 19.30 Uhr werden sie im Rahmen der FAIRnissage powered by OEKO-TEX in Szene gesetzt. Offizieller Make-up Partner ist die Naturkosmetikmarke GRN shades of nature. Danke @ David Kossi coexist.collective, der uns auch diesmal wieder mit den Models seiner Agentur unterstützt.

© danielreiter.de

In Kürze:

Wo: Isarforum im Deutschen Museum, Ludwigsbrücke 1, München
Was: Messe & Conference mit ca. 45 Eco-Brands, 30 Speaker
Warum: …damit eco das neue Normal wird
Wann: 11. bis 13. Oktober 2019
Working hours (for public): Fr. 17-22 Uhr, Sa. 10-19 Uhr, So. 10-17 Uhr
Eintritt (inkl. Conference & FAIRnissage): 10 Euro (Kinder bis 16 Jahre frei)
Alle Infos: greenstyle-muc.com

Wichtige Presseinfos:

Pressekonferenz inkl. Presserundgang: Freitag 11. Oktober, 16 Uhr
Akkreditierung: presse@greenstyle-muc.com
Bildmaterial: GMUC Datenbank

Partner: 3rd edition

Ohne unsere Partner, die uns finanziell und/oder strategisch unterstützen, wäre die Realisierung der GREENSTYLE undenkbar. Danke an dieser Stelle für das Vertrauen und den Support. Auch diesmal freuen wir uns auf den Support vom Eco-Pionier hessnatur, die kompetente Unterstützung durch NEONYT/Messe Frankfurt, Bio-Tee und -Gewürzexperte Sonnentor, die nachhaltigen Möbel von Suitestuff, die Brand Manufacturer weiss+more, Pflanzenexperte Yves Rocher. GOOD to know: Neu begrüßen dürfen wie den Münchner Kaffee-Experten Dallmayr mit kostenlos (!) ausgeschenktem Fairtrade-Kaffee, die neue Naturkosmetik von GRN und OEKO-TEX mit schadstofffreien und biologisch abbaubaren Textilien.