GOOD NEWS – Willkommen auf der guten Seite der Macht!

Willkommen

Unfaire Löhne, Umweltsauerei, Überproduktion, übervolle Mülldeponien mit kaum getragener Kleidung. Unsere geliebte Jeans das schmutzigste Kleidungsstück der Welt?! Wenn man sich mit den Auswirkungen der Fast-Fashion-Industrie beschäftigt, kann einem schon ganz schön mulmig werden. Schockierende Nachrichten über Kinderarbeit, Menschen, die wegen unserer Kleidung krank werden oder sogar zu Tode kommen.

Willkommen

Only bad news are good news? Nein!

Aber darum geht es hier nicht. Hier geht es um das Gegenteil: um gute Nachrichten. Denn ja, Mode muss nicht böse sein. Arbeiter können fair bezahlt werden und sogar Bildung bekommen. Wasser kann gespart werden. Man kann auf Pestizide verzichten. Man kann überschaubare Stückzahlen produzieren und sich vom immer schneller werdenden Trendwechsel verabschieden. Natürlich ohne dabei auf Designaspekte zu verzichten.

Willkommen

Eco ist das neue cool. Any questions?!

Wovon wir hier sprechen und was wir vom 19. bis 21. Oktober 2018 im Haus der Kunst in München zeigen werden, ist Mode mit Seele. Mode, die Geschichten erzählen kann, weil visionäre Macher hinter ihr stehen, die etwas besser machen wollen. Die es besser machen. Jeder auf seine Art. Von organic bis upcycling, von fair bis vegan.

Wilkommen

Being naked is the #1 most sustainable option – fair fashion is #2

Nackt wäre natürlich die nachhaltigste Variante. Die zweitbeste Option ist nachhaltige Mode. Und die ist deutlich alltagstauglicher als das Adams-Kostüm. Deswegen werden wir die nachhaltigen Labels von akjumii aus München über Maqu und DZAINO aus Berlin bis Tassel Tales aus Wien (alle Labels findet Ihr hier), ihre fantastischen Macher, die traumschönen Kollektionen und inspirierenden Geschichten im Oktober in München feiern. It’s a happening!

Und bis dahin: Gute Unterhaltung mit den G|MUC Good News!

Maqu

Maqu

MaquAuch wenn schon ihre Großmutter für große Firmen in ihrer Heimat Lima genäht hat – Marisa Fuentes Prado ist erstmal ihrer Leidenschaft für Fotografie und Film nachgegangen, bevor sie Modedesign studiert hat. Noch in Peru hat sie für zahlreiche Labels, mit Künstlern kollaboriert, Ausstellungen gemacht und ein Studio eröffnet. Mit der Einladung ihres Lieblingsdesigners Henrik Vibskov in seinem Designteam in Kopenhagen zu arbeiten, wurden die Weichen für eine Karriere in Europa gestellt. Und dann kam der Moment, als die gebürtige Peruanerin nach Berlin zog.

Maqu

Hier hat Marisa 2015 die T-Shirt-Kollektion „Avant Trash“ aus recycelten Stoffen aus Peru mit ihren Zeichnungen und Ideen aus ihrem Schaffensprozess gelauncht. Ihre erste Kollektion unter eigenem Namen (Maqu ihr Spitzname aus der Familie) entsteht. Und ein Jahr später gründet sie das Maqu Green Project, das Kunst, Design und Tragbarkeit mit sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit kombiniert.

Maqu

Ihr Fokus liegt dabei neben fairer Produktion und der Verwendung von Natur- bzw. recycelten Materialien auf der Anfertigung von Kleinserien und Einzelstücken. Und davon gibt es in ihrem Store in Friedrichshain immer wieder einige, denn Marisa versucht zerowaste zu arbeiten, und fertigt Unikate, Applikationen & Co. an, um ihre Stoffvorräte vollständig aufzubrauchen.

Maqu Store & Studio
Libauer Straße 4
10245 Berlin – Germany

www.bymaqu.com

© Maqu

Interview mit den Machern Marisa Fuentes Prado und Kai Peschel