Perraro

Perraro

Mode zu verkaufen war Amin Perraro zu wenig. Und so entwickelte der Autodidakt, der genau weiß was er möchte, die wasser- und schmutzabweisende, winddichte und atmungsaktive Jacken- und Mantelkollektion PERRARO, die bei allem Stil ganz ohne chemische Filter auskommt.

Bei gewachster Baumwolle denkt man unweigerlich an die ikonischen Jacken von John Barbour, ursprünglich entwickelt als Funktionsjacken gegen Wind und Wetter, die in den 80er und 90er Jahren das modische Straßenbild von München bis Berlin geprägt haben. Mit einer Funktionsjacke haben die kurzen,  Denim Jacket inspirierten Blousons, taillierten Blazer und klassischen Trenchcoats wenig gemeinsam. Denn die klassische Funktion von gewachster Baumwolle hat Firmengründer Amin Perraro kombiniert mit maximal zeitgeistigen Schnitten, hauchdünnen Stoffen, intensiven Farben wie Pink, Rot und Grün und einer Optik, die auf den ersten Blick an Leder denken lässt.

Perraro
Perraro

Eigentlich wollte Amin in Köln ein Sportstudium absolvieren. Die Kontakte zur Kölner Modeszene ließen aber nicht lange auf sich warten. Der gebürtige Marokkaner hatte bereits dem renommierten Modefotografen Alexander Beck gearbeitet. Es folgten ein Verkäufer-Job bei einem Kölner Store, der Kontakt zum damaligen Chefeinkäufer, der damit verbundene tiefere Einblick in die Modebranche und der Kick-off für seine Jacken- und Mantelkollektion, die ökologisch und ethisch bewusst unter fairen Arbeitsbedingungen in Portugal produziert werden.

Jede Saison lanciert PERRARO einen neuen Schnitt aus dem immer gleichen Material, das sich so herrlich dem Körper anpasst, dass mancher Fan bereit ist, auf die limitierten Teile mehrere Monate zu warten.

PERRARO Store: Brüsseler Straße 61 im Belgischen Viertel in Köln

www.perraro.eu

Kranz – munich organic leather

Kranz

Mit seiner Herrengürtelmanufaktur macht Firmengründer Nikolaus Schötz einiges anders. Oft wird pflanzlich gegerbtes Leder als Eco-Leder bezeichnet. Die Art der Tierhaltung spielt dabei keine Rolle. Deshalb wird bei Kranz ausschließlich mit Leder von vorbildlich ökologisch gehaltenen Rindern aus dem bayerischen Alpenvorland und dem österreichischen Gebirge gearbeitet.

Der Grundsatz von Kranz? Wertigkeit, die nicht nur an der Oberfläche kratzt.

Chrom findet hier keine Verwendung. Zu schädlich ist das chemische Element, das in der Regel für das Gerben von Leder verwendet wird, für Mensch und Umwelt. Stattdessen wird das Leder mit pflanzlichen Gerbstoffen in Eichenholzfässern mit Wasserkraft aus dem Mühlbach der Gerberei gegerbt.

Kranz
© Kranz

Handwerk am Fuße der Berge – Kranz

Die herrlich minimalistischen Gürtelschließen werden am Fuße der bayerischen Berge gegossen. Eine Seltenheit, da dieses Handwerk fast vollständig aus Deutschland abgewandert ist. Gut zu wissen: Das verwendete Wasser wird so aufbereitet, dass es wieder in die Gebirgsflüsse eingespeist werden kann.

Ludwig, Leopold, Prinzregent & Co.

Selbstverständlich tragen die in Süddeutschland gefertigten Herrengürtel ortstypische Namen: Ludwig, Leopold, Prinzregent, Rosenheimer und Franziskaner – die Verwendung der Münchner Straßennamen für die Kollektion ist eine Reminiszenz an die Heimat der Gürtel. Denn in Bayern ist Kranz zu Hause und hier wird eben auch gefertigt – vom Leder über die Schließe bis zum Beutel, in dem die Gürtel geliefert werden.

Kranz
© Kranz

Made in Germany? Nicht bei Kranz. Hier lautet der Claim „Made in Southern Germany!

Und woher stammt der Name? Almbauern schmücken beim Almabtrieb stolz die Köpfe ihrer Rinder mit Blumenkränzen. Diese nachhaltige Handarbeit hat Nikolaus Schötz dazu inspiriert, seine Gürtelmanufaktur Kranz zu nennen.

Mehr Informationen gibt es hier

Rennschmied und Wagner

Rennschmied und Wagner

Das Ziel, das sich die beiden Macher aus München mit ihrer Marke Rennschmied und Wagner gesteckt haben ist ehrgeizig: Sie möchten den Bekleidungsmarkt für Männer ändern. Slow statt fast. Made in Germany statt Made in Asia und natürlich mit den besten Qualitäten, die unter fairen Bedingungen in Deutschland verarbeitet werden. Ihre Antwort auf die immer noch anhaltenden Trends in der Textilindustrie lautet Rennschmied und Wagner und zeigen mit ihren langlebigen Lieblingsstücken, dass Herrenmode viel mehr kann als man denkt.

„Es geht um Stil und nicht um Mode“

Rennschmied uns Wagner
Ulli Wagner und Uwe Rennschmied

Fair, umweltbewusst und Made in Germany

Ihren Ansatz umweltbewusst und sozial zu produzieren verfolgen Ulli Wagner und Uwe Rennschmied konsequent. Dazu haben sich die beiden ein feines Netzwerk aufgebaut. Gefertigt wird ausschließlich in deutschen Handwerkbetrieben – damit tragen die beiden ein Stück weit zur Erhaltung der regionalen Textiltradition bei. Zum Einsatz kommen Stoffe, Garne, Knöpfe und Reißverschlüsse von traditionellen Herstellern aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Schottland und England. Denn das Thema Haltbarkeit ist genauso wie die Möglichkeit zur Reparatur ein wichtiger Grundsatz der nachhaltigen Strategie der beiden Münchner. Einziger nicht aus Europa stammender Stoff ist der Selvedge-Jeansstoff. Der stammt aus Japan. Aber wer mal in Kontakt dem R&S Denim gekommen ist, weiß warum die beiden mit diesem Material arbeiten.

Renschmied und Wagner
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Baumwolle, Leinen, Merinowolle & Co.

Für die Anzüge in Sumpftarn-Optik und klassischem Tartan-Musterals Einreiher oder in der doppelreihigen Variante. Klassische Mäntel aus saftiggrünem Loden oder der Schurmantel (aus bayerischer Wolle) mit auffälligen Schließen werden ebenso ausschließlich feinste Naturmaterialien verwendet wie für den Rest der „Kollektion“. Wachsblouson Nelson – der erste seiner Art in der Reihe der zahllosen vor ihm produzierten Mäntel und Jacken – ist aus gewachster Baumwolle und Merionstrickbündchen gefertigt. Die großartigen Selvedge Jeans aus Baumwolle. Für die Pullover Sixtus, Quintus und Vinzenz aus der Motör-Linie wird italienische Merinowolle verstrickt, die lang- und kurzärmeligen Polos werden aus Leinen gefertigt. Natur pur eben.

Wir machen keine Kollektionen und Trends

Auch von den Begriffen Kollektionen haben sich die beiden Macher aus München freigemacht. Statt saisonweise das Sortiment auszutauschen, erweitern sie sukzessive das Angebot, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, oder ihnen ein Stoff begegnet, den sie unbedingt verarbeiten möchten. Das verringert die Produktionsgeschwindigkeit und lässt ausreichend Raum für Qualität und Sorgfalt.

„Wir machen Bekleidung und keine Mode“

Trends sind für die beiden kein Thema – hier geht es um zeitlose Gestaltung. Anders als in der Fast Fashion geht es hier nicht um die schnelle Begeisterung, sondern zur langfristigen Liebe und Wertschätzung für Kleidungsstücke. Dank fehlender Saisons kann der Konsument genussvoll konsumieren statt sich von der Mode fremdbestimmen zu lassen.

Konsequent transparent

Auf ihrem Blog erklären Rennschmied und Wagner nicht nur Pflegesymbole für Herren. Die verraten woran man einen guten Anzug erkennt, lassen Experten zu Wort kommen und stellen die Manufakturen, mit denen sie zusammenarbeiten vor.

Shop:
Amalienstraße 14
80333 München
www.rennschmied-wagner.de