GOOD NEWS: shop less – shop local

Shop local

Less ist das neue more. Und damit lässt sich auf einen Schlag das stereotype Argument, nachhaltige Mode wäre so teuer, entkräften. Denn: Wer billig kauft, kauft mehrmals. Qualität statt Quantität… Es gäbe so viele Argumente, die die ewige Kostendebatte locker beenden können, aber darum geht es hier nicht. Hier geht es darum, entgegen des Online-Shopping-Trends, das Augenmerk wieder auf lokale Shops zu lenken. Ausgewählte lokale Geschäfte sichtbar machen. Qualität statt Masse zu kaufen. Und darum geht es eben auch bei GREENSTYLE | MUC.

Shop localFairness, Transparenz, kurze Transportwege und an die Liebe zum Ladenbesuch haben dazu geführt, dass 2015 die Local-Shopping-Plattform Findeling  gegründet wurde. Neben der Auflistung besuchenswerter Shops im Netz, hat Findeling mit dem #shoplocalday, der 2018 am 15. September stattfindet, eine großartige Initiative gelauncht, die den lokalen Einzelhandel in inzwischen sechs Städten von Hamburg bis München unterstützen soll. Gute Nachtrichten: Dabei spart man nicht nur die Versandkosten. Man kann so viel mehr entdecken im persönlichen Gespräch mit den Machern, denn am #ShopLocalDay können ausschließlich inhabergeführte Geschäfte teilnehmen. Alle Infos findet Ihr hier

Everyday ist shop local day

Und weil eigentlich immer shop local day sein sollte, stellen wir an dieser Stelle ein paar GMUC-Favoriten aus München vor:

GMUC fav: Me&May

Shop local
Fotograf Michal Tasca, Model Jill/ Cocaine Models

Atelier in Sendling, Popup in der Münchener Innenstadt und jetzt ein eigener Store in der Maxvorstadt. Unter dem Motto „Kaufe lieber weniger, dafür nur Lieblingsstücke!“ finden sich neben den Kollektionen mit dem smarten French-Touch der beiden Store-Inhaberinnen Melissa Knorr und Mathilde Feuillet die traumhaften Kissenbezüge von Mathildes Mutter, Schmuck von Grethe Winter, kunstvoll bedruckte Seidentücher von Atelier Paprika, Taschen von Drape&Davé, die großartigen Ballerinas von Bayerinas… Jetzt im Store in der Amalienstraße 55 in München – und im Oktober auf der 1st edition der GREENSTYLE | MUC

GMUC fav: Akjumii

Shop local
(c) Akjumii

Das Slow-Fashion-Label von Anna Karsch und Michaela Wunderl-Strojny steht seit seiner Gründung für herrlich minimalistische Schnitte, inspirierende avantgardistische Looks. Wer einmal ein einen Mantel aus dem Store & Studio in der Reichenbachstraße 36 geschlüpft ist, weiß dass nachhaltige Mode nicht nur ein ethisches Statement ist. ABER: Das Kreativ-Duo aus dem Glockenbach arbeitet gerade an einem spannenden Konzept. Mehr zum Slow-Fashion-Project 2.0 demnächst bei den GOOD NEWS, einen kleinen Teaser gibt’s auf Facebook und natürlich im Herbst auf der 1st edition der GREENSTYLE | MUC.

GMUC fav: Karinfraidenraij

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(c) KARINFRAIDENRAIJ

In ihr Atelier in der Altschwabinger Wagnerstraße 1A kommt man zwar nur nach Voranmeldung, aber wir finden dieses Konzept ziemlich passend für slow Fashion. Und die gibt es bei Karin Fraidenraij und ihrem gleichnamigen Stricklabel in Form von kuscheligen Oversized-Mänteln, super-cosy Joggern, Pullovern, raffinierten Bodies und seit letzten Jahr auch als stylishe Home-Kollektion. Verstrickt wird bei der Wahl-Münchnerin übrigens supernachhaltige Kamelidenwolle, die die Argentinierin aus ihrer südamerikanischen Heimat bezieht und dort unter eco-fairen Gesichtspunkten von Frauen zu den textilen Kunstwerken fertigen lässt, die sie sind.

Gut zu wissen: Alle drei Labels/Designer sind Teilnehmer von Green Fashion Tours München

GOOD NEWS – Willkommen auf der guten Seite der Macht!

Willkommen

Unfaire Löhne, Umweltsauerei, Überproduktion, übervolle Mülldeponien mit kaum getragener Kleidung. Unsere geliebte Jeans das schmutzigste Kleidungsstück der Welt?! Wenn man sich mit den Auswirkungen der Fast-Fashion-Industrie beschäftigt, kann einem schon ganz schön mulmig werden. Schockierende Nachrichten über Kinderarbeit, Menschen, die wegen unserer Kleidung krank werden oder sogar zu Tode kommen.

Willkommen

Only bad news are good news? Nein!

Aber darum geht es hier nicht. Hier geht es um das Gegenteil: um gute Nachrichten. Denn ja, Mode muss nicht böse sein. Arbeiter können fair bezahlt werden und sogar Bildung bekommen. Wasser kann gespart werden. Man kann auf Pestizide verzichten. Man kann überschaubare Stückzahlen produzieren und sich vom immer schneller werdenden Trendwechsel verabschieden. Natürlich ohne dabei auf Designaspekte zu verzichten.

Willkommen

Eco ist das neue cool. Any questions?!

Wovon wir hier sprechen und was wir vom 19. bis 21. Oktober 2018 im Haus der Kunst in München zeigen werden, ist Mode mit Seele. Mode, die Geschichten erzählen kann, weil visionäre Macher hinter ihr stehen, die etwas besser machen wollen. Die es besser machen. Jeder auf seine Art. Von organic bis upcycling, von fair bis vegan.

Wilkommen

Being naked is the #1 most sustainable option – fair fashion is #2

Nackt wäre natürlich die nachhaltigste Variante. Die zweitbeste Option ist nachhaltige Mode. Und die ist deutlich alltagstauglicher als das Adams-Kostüm. Deswegen werden wir die nachhaltigen Labels von akjumii aus München über Maqu und DZAINO aus Berlin bis Tassel Tales aus Wien (alle Labels findet Ihr hier), ihre fantastischen Macher, die traumschönen Kollektionen und inspirierenden Geschichten im Oktober in München feiern. It’s a happening!

Und bis dahin: Gute Unterhaltung mit den G|MUC Good News!

akjumii

akjumii

akjumiiDer akjumii-Store mit Atelier in der Reichenbachstraße ist seit 2012 eine nachhaltige Institution. Denn hier entwerfen Anna Karsch und Michaela Wunderl-Strojny, die sich während des Modedesign Studiums an der Akademie für Mode und Design in München kennen gelernt haben, ihre Kollektionen mit der herrlich klaren, minimalistischen Schnittführung, den strukturierten Linien. Kurz: Mit ganz viel Liebe zum Detail.

Immer im Fokus bei ihren in Deutschland und Europa produzierten Teilen: Nachhaltige Aspekte wie kurze Lieferwege und die Verwendung von Naturmaterialien. Und natürlich Fairness in der Produktion sowie Individualität beim Design. Auf der Suche nach individueller Anlassmode? Anna und Michaela haben sich einen Namen bei Brautmode & Co. gemacht. Ihre individuellen Lieblingsstücke kann man auf Wunsch auch außerhalb der Ladenöffnungszeiten anprobieren. Klingt toll? Ist toll!

Aber die beiden haben mit ihrem Label noch ganz andere Pläne: Neugierig? Zurecht! Aber dazu später mehr, bzw. das könnt Ihr die beiden im April auf der GREENSTYLE | MUC gerne selber fragen.

Aber was bedeutet eigentlich „akjumii“? Das Kunstwort setzt sich aus „a you and me“ zusammen, denn das mit Liebe gefertigte Kleidungsstück ist auch immer ein Brückenschlag zwischen dem Designer und der Trägerin.

akjumii Store & Studio
Reichenbachstraße 36
80469München

www.akjumii.com

Interview mit Michi und Anna von Akjumii