Post Corona Trends – #ourpostpandemicfuture

Post Corona

Auch wenn die nachhaltige Mode keinen klassischen Trends folgt, so folgen diesen viele Konsumenten. Bewusst oder unbewusst. Das haben gerade die letzten Wochen und Monate des Lockdowns gezeigt. Gesichtsmasken wurden zum gehypten Fashion-Accessoire, Businessmode wurde gegen Homewear getauscht. Auch der Minimalismus steht in Post Corona Zeit wieder weiter oben auf der Agenda.

#1 Post Corona Trends: Willkommen zuhause – Loungewear

Formelle Businessmode hat während des Lockdowns massiv an Bedeutung verloren. Stattdessen ist die Nachfrage nach lässiger Loungewear gestiegen. Ganz klare Reaktion aufs Arbeiten im Homeoffice. Auch wenn langsam wieder Menschen an ihre Arbeitsplätze zurückkehren – das Arbeiten aus dem heimischen Office wird es auch postcoronal verstärkt geben. Entspannte Kleidung ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.

♦ Das heißt: Jumpsuits, Leggings, bügellose BH und Tops, Sweater, Socken

♦ Bekommt man u.a. bei: Achahha , anekdot, Another Brand, Fitbuddha, HOWcosy, Phyne

Post Corona

#2 Post Corona Trends: Stay healthy – Active Wear

Während des Lockdowns sind die Fans von Outdoor Sportarten wie Joggen, Walken oder Fahrradfahren explosionsartig angestiegen. Unter dem Motto „Nature statt Netflix“ wurde gelaufen und geradelt was das Zeug hielt. Dementsprechend stark war (und ist) die Nachfrage nach Sportbekleidung.

♦ Das heißt: Leggings, Sportschuhe

♦ Bekommt man bei: ambiletics, Another Brand, montreet, kaipara

Post Corona

#3 Post Corona Trends: Hoch im Kurs – Minimalismus

Ausgehend von den Trends nach der globalen Finanzkrise 2008 ist mit einer weiteren Nachfrage im Bereich Minimalismus zu rechnen. Logomania & Co. machen zeitlosen Klassikern Platz.

♦ Das heißt: Trenchcoat, weiße Bluse, T-Shirt, Jeans

♦ Bekommt man bei: LangerChen, Lanius, Lana, The Colorful Crew, Dawn Denim

Post Corona

#4 Post Corona Trends: Must Have – Gesichtsmasken

Während die Maske in Asien schon lange als Zeichen des Respekts getragen wurde, ist die Gesichtsmaske in unseren Breiten erst mit dem Coronavirus ins Straßenbild eingezogen. Neben den medizinischen Masken sind kurzerhand individuelle Styles aus Baumwolle zum Musthave avanciert.

Bekommt man bei: GREENSTYLE, Phyne, nat2, Armedangels, Akjumii, Sophia Schneider Esleben

Post Corona

Interview: Viktor&Rolf x Calida

Viktor&Rolf

Mit einem Big Bäng haben die Schweizer Wäsche-Brand Calida und das avantgardistische Luxuslabel Viktor&Rolf ihre gemeinsam Capsule Collection „We want a better world“ auf der NEONYT im Januar 2020 präsentiert. Farbstark, zeitgeistig, Detail verliebt. Und vor allem zu 100 Prozent kompostierbar.

Flirrendes Gelb, Himmelblau, Signalrot – Viktor & Rolf sind seit jeher für Farben und außergewöhnliche Muster bekannt. Ihre ikonischen Erkennungszeichen hat das niederländische Design-Duo in die gemeinsame Kollektion „We want a better world“ mit dem Schweizer Wäscheexperten Calida eingebracht und Unterwäsche, Pyjamas und T-Shirts für Damen und Herren 70ies-inspirierte Allover-Prints und ikonischen Rüschen-Details verpasst.

A TRULY GREEN STORY – a 100 percent compostable collection for a better world.

Neben den spektakulären Designs geht es bei der Kooperation vor allem um Nachhaltigkeit und um zu zeigen, dass sich High Fashion und höchste Standards der Nachhaltigkeit nicht ausschließen. Und hier wurde die Messlatte ganz weit oben angebracht. „We Want a Better World“ ist doppelt zertifiziert. Und zwar Cradle-to-Cradle und Made in Green by Oeko-Tex. Was die Kollektion so nachhaltig macht? Die Verwendung von kompostierbarem, nachhaltigem Tencel und Lyocell.

Inspiriert von der Haute-Couture – Viktor&Rolf x Calida

Unterwäsche und Loungewear sind Themen, die normalerweise nicht auf der Agenda der Couturiers stehen. Was sie an der Zusammenarbeit mit dem Schweizer Wäscheexperten aus Oberkirch gereizt hat und was sie bei dieser Zusammenarbeit über Nachhaltigkeit gelernt haben, verraten die Beiden Mirjam Smend im Interview.

Viktor&Rolf
Viktor&Rolf

„We want a better world“ ist die erste zu 100 Prozent biologisch abbaubare Designer Capsule Collection.

GREENSTYLE: Viktor & Rolf ist der Inbegriff von Haute Couture. Man denkt nicht gleich an Unterwäsche und Pyjamas. Was hat Sie an der Kooperation mit Calida gereizt?
Viktor&Rolf: Wir wollten ein Produkt schaffen, das ein breiteres Publikum anspricht. Unterwäsche und Pyjamas sind eine bequeme Notwendigkeit mit einem großen Sinn für Mode. Wir haben uns sehr gefreut, mit einer nachhaltigen Marke zusammenzuarbeiten und weiche, bequeme und tragbare Kleidungsstücke zu kreieren.

Unterwäsche und Pyjamas sind eine bequeme Notwendigkeit mit einem großen Sinn für Mode.

GREENSTYLE: „We Want a Better World“ ist nicht Ihre erste nachhaltige Kooperation. Auch mit Zalando haben Sie bereits kooperiert. Die RE:CYCLE Kollektion wurde damals aus nicht-verkauften Kleidungsstücken der letzten Saisons gefertigt. Diesmal setzen Sie auf Cradle-to-Cradle. Was reizt sie an den verschiedenen Facetten der Nachhaltigkeit?
Viktor&Rolf: Die Kreativität, die mit bewusstem Design einhergeht. Neue Wege finden um nachhaltig zu sein und gleichzeitig einen künstlerischen Ansatz und ein qualitativ hochwertiges Produkt herzustellen.

GREENSTYLE: Hat diese Zusammenarbeit und die daraus resultierenden Erkenntnisse Ihren Blick auf Nachhaltigkeit verändert?
Viktor&Rolf:  Die Kreativität, die mit bewusstem Design einhergeht. Neue Wege finden, um nachhaltig zu sein und gleichzeitig einen künstlerischen Ansatz und ein qualitativ hochwertiges Produkt beizubehalten.
Viktor&Rolf: Ja, wir haben gelernt, dass immer mehr möglich ist. Calida ist sehr innovativ, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Wir freuen uns, Teil der ersten 100 Prozent kompostierbaren Kollektion mit diesem einzigartigen Cradle-to-Cradle-Ansatz zu sein.

Viktor&Rolf
Viktor&Rolf

Wir haben gelernt, dass immer mehr möglich ist.

GREENSTYLE: Welche Auswirkungen haben diese Kooperationen auf zukünftige Viktor&Rolf Kollektionen?
Viktor&Rolf: Bewusstes Design ist für uns als Designer und als Modemarke eine wichtige Facette. Wir werden in unserer Arbeit weiterhin verschiedene achtsame und bewusste Ansätze einbringen.

GREENSTYLE: Giorgio Armani hat gerade in einem Brandbrief eine Entschleunigung der High Fashion gefordert, um u.a. die Überproduktion zu reduzieren. Was raten Sie unseren Lesern?
Viktor&Rolf: Achtsam und freundlich sein.

GREENSTYLE: Wie sieht Ihre Vision von nachhaltiger Couture aus?
Viktor&Rolf: Couture ist für uns unser Experimentierlabor. In der Vergangenheit haben wir Vintage-Archivstücke als Grundlage für neue Kreationen verwendet. Das haben wir in unserer Vagabonds-Kollektion 2016 und der Action Dolls-Kollektion gezeigt.

Viktor&Rolf
Viktor&Rolf

Couture ist für uns unser Experimentierlabor.

Für unsere Kollektion „Boulevard of Broken Dreams“ im Jahr 2017 haben wir – häufig beschädigte – Vintage-Cocktail- und Abendkleidung aus verschiedenen Jahrzehnten verwendet. Wir haben diese Fragmente mit Gold zusammengesetzt, inspiriert von Kintsugi, einem Prinzip der japanischen Keramik, bei dem wahre Schönheit aus Unvollkommenheit entsteht. Für „Spiritual Glamour“ haben wir in Zusammenarbeit mit Claudy Jongstra handgefilzte Stoffe verwendet, die mit natürlichen Inhaltsstoffen gefärbt wurden. Nachdem wir unseren Vorrat bei unseren früheren Upcycling-Couture-Shows fast erschöpft hatten, wandten wir uns für unsere neueste „Patchworks“ -Kollektion unserem Archiv mit Stoffmustern zu.

GREENSTYLE: Gibt es schon weitere Pläne für nachhaltige Kooperationen?
Viktor&Rolf: Stay tuned…

Hier die Kollektion entdecken und kaufen >>>

Gut zu wissen:
CALIDA war 2016 das weltweit erste Wäschelabel, welches das unabhängige Label MADE IN GREEN by Oeko-Tex® einführte, welches nach strengsten sozialen und ökologischen Kriterien vergeben wird und zu Transparenz verpflichtet. 2018 folgte die Lancierung des ersten 100% kompostierbaren T-Shirts der Serie 100% NATURE. Die „We want a better world“ Capsule Collection ist seit Mai 2020 in den Stores und ab Oktober in einer zweiten Edition erhältlich.

FOGS Magazin: Anja Woertge übernimmt

FOGS Magazin

Mit Anja Woertge bekommt das nachhaltige FOGS Magazin nicht nur eine neue Chefredakteurin. Die 33-Jährige, die seit September 2018 als freiberufliche Texterin & Stylistin für das Magazin tätig war, wird auch die Rolle der Herausgeberin übernehmen.

Nachdem zuletzt zu lesen war, dass das Magazin, vorübergehend nicht weiterproduziert werden soll, sind diese Nachrichten mehr als erfreulich. Die Entscheidung das Magazin unter neuer Führung weiterzumachen können wir nur begrüßen. Nicht nur, weil uns das nachhaltige Magazin als Medienpartner erhalten bleibt. Auch, weil wir Anja Woertge, mit der wir zuletzt zum Thema ’nachhaltiger Modejournalismus‘ gesprochen haben, sehr schätzen.

FOGS Magazin

Anja Woertge tritt die Nachfolge von Herbert Bren an

Anja Woertge war seit 2018 als Modeleitung für das FOGS Magazin tätig und kennt den Titel daher genau. Mit zeitgeistigen Modestrecken hat sie immer wieder aufs Neue bewiesen, dass nachhaltige Mode ohne Zweifel neben konventionellen Trends bestehen kann. Ihre Nachfolge auf Herbert Bren sieht Anja Woertge, die an der AMD Akademie Mode & Design in Berlin studiert hat, eine große Herausforderung, vor allem aber die Chance, das Heft optisch und thematisch im Sinne des Green Lifestyle weiter zu entwickeln.

FOGS Magazin

Das FOGS Team

Unterstützt wird sie dabei von einem Team erfahrener Redakteurinnen: Judith Gerstbrein, die als Beauty & Lifestyle-Journalistin in Hamburg lebt, wird weiterhin die Position der Beautyleitung bekleiden und ihre Expertise rund um das Thema Naturkosmetik & Clean Beauty in das Magazin einbringen. Neu im Team sind Anita Bauer als Modeleitung und Ines Risi als Content Marketing Managerin für Print und Online. Die Inhalte für die Themenfelder Gesundheit, Reisen, Zeitgeist und Kulinarik liefert ein Team aus Autor*innen.

Ausbau der digitalen Kanäle beim FOGS Magazin

Zunächst wird sich die Redaktion auf den Ausbau der digitalen Kanäle konzentrieren. Die nächste Print-Ausgabe des FOGS Magazins wird aller Voraussicht nach Anfang 2021 erscheinen.

Frankfurt Fashion Week

Frankfurt Fashion Week

In einem Live-Broadcast haben Messe Frankfurt und Premium Group bekannt gegeben, dass Frankfurt am Main der neue deutsche Hotspot als Frankfurt Fashion Week für Mode wird und löst damit Berlin als Modehauptstadt ab.

Ab dem Sommer 2021 wir die Fashion Week auf dem Messegelände in Frankfurt stattfinden. Die Messe Frankfurt, offizieller Partner der Vereinten Nationen und weltweit größter Messe-, Kongress- und Eventveranstalter mit eigenem Gelände und die Premium Group als Veranstalter Europas größter Modemesse, bringen gemeinsam mit der Stadt Frankfurt am Main und dem Land Hessen die Fashion Week nach Frankfurt.

Die Initiatoren sehen enormes Portential in der neuen Location, da Frankfurt sowohl zukunftsorientiert sowie wirtschaftsstark aufgestellt ist. Die Premium Group, so Anita Tillmann, sorgt für die entsprechende „Sexiness“.

Mit einem klar definierten Fokus auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung soll das neue und zukunftsorientierte Modeformat Tradeshows, Konferenzen, Runways und Events umfassen.

Frankfurt Fashion Week
© Frankfurt Fashion Week

Frankfurt Fashion Week for a sustainable future

„Fünf Plattformen, drei Messen, zwei Konferenzen, über 2.000 Designer, Brands und Modeunternehmen. Die Frankfurt Fashion Week wird zu einem hochgradig attraktiven und relevanten Standort für das internationale Modebusiness. Wir glauben an das Konzept einer physischen Fashion Week. Aber anders als man es bisher kennt“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, die für die NEONYT in Berlin verantwortlich zeichnet.

Bye-bye, Berlin – hello, Frankfurt. Frankfurt Fashion Week ab Sommer 2021.

„Wenn Fashion, Lifestyle, Digitalinnovationen und Nachhaltigkeit eine Synthese eingehen – dann entsteht etwas Neues, Unerwartetes. Genau das ist unser Anspruch. Unveiling The Unexpected. Frankfurt ist dafür ein neuer, unverbrauchter Standort. Wir freuen uns drauf“, sagt Anita Tillmann, Managing Partner der Premium Group.

Alle Infos zum Thema gibt’s hier

The NEXT NOW: Kooperationen der Neonyt

Neonyt

Wie bereits im April angekündigt wird die NEONYT Ende Juni nicht stattfinden. Um ihren Ausstellern einen digitalen Orderservice zu ermöglichen ist die Messe Frankfurt Kooperationen mit B2B-Online-Marketplaces eingegangen. Weitere Services liefern die Koops mit der Premium und der Fashiontech Konferenz.

Enormer Zuwachs bei den Ausstellerzahlen, doppelt so viele Fachbesucher und die Positionierung der nachhaltigen Mode als zentrales Thema der Fashionweek Berlin. So der Rückblick auf die Januar-Ausgabe des globalen Hub für Mode, Nachhaltigkeit und Innovation. Die Sommerausgabe, die vom 30. Juni bis 2. Juli 2020 in Berlin Tempelhof stattfinden sollte, sollte das nochmals übertreffen. Show Director Thimo Schwenzfeier hat uns bereits im Januar von den großen Plänen erzählt. Die Coronavirus-Pandemie hat jedoch die Pläne vereitelt. Im Sommer wird es keine NEONYT in Tempelhof geben. Wie es weitergehen wird?

NEONYT

NEONYT kooperiert mit den B2B-Online-Marketplaces The Brand Show Circular und Joor

Eine eigene digitale Plattform mit virtuellen Showrooms zur Präsentation der neuen Aussteller-Kollektionen wird es nicht geben. „Es gibt bereits unzählige Ansätze zur Umsetzung virtueller Events und Showrooms. Daher war es für uns nach eingehender Prüfung naheliegend, nicht selbst noch eine weitere Lösung dafür zu entwickeln, sondern auf die Expertise von bekannten Branchenpartnern zu vertrauen“, sagt Thimo Schwenzfeier, Show Director der NEONYT. „Mit The Brand Show Circular und Joor als unsere „Preferred Partners“ für den Sommer 2020 ermöglichen wir den Ausstellern der NEONYT die Nutzung aller digitaler Services von B2B-Orderplattformen.“

NEONYT

Weitere Kooperationen mit Premium und Fashiontech Konferenz

Durch die Partnerschaft mit diesen beiden B2B-Marketplaces bietet die NEONYT ihren Ausstellern die Möglichkeit, sich in einem internationalen Order-Umfeld zu positionieren, bis eine physische Veranstaltung wieder möglich ist. Die Kooperation mit der Premium Group, dem Veranstalter der beiden Messen Premium und Seek sowie der Fashiontech Konferenz, ermöglicht Neonyt-Ausstellern weitere umfangreiche digitale Services. Physisch geplant ist die Winterausgabe im Januar 2021.

Fashionsustain goes digital

Für die digitale Lösung der FashionSustain Konferenz werden vorhandene Kanäle genutzt: Referenten aus der nachhaltigen und digitalen Modebranche werden vom 13. bis 17. Juli 2020  in Live-Gesprächen Themen zu Innovation, Nachhaltigkeit und Technologie diskutieren. Es gibt verschiedene Audio- und Videoformate auf den Social-Media-Kanälen von Neonyt und Fashionsustain.

Der Themen, Teilnehmer und Termine werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben. Alle Updates gibt’s hier

CRISIS FASHION – Social Distance Fashion

crisis fashion

T-Shirts für 50 Cent. In lässigen Farben wie „How dare you PINK“ und „Friday BLACK“. Was für ein großartiger neuer Shop ist das denn, bitte?! Was auf den ersten Blick aussieht wie das Angebot des Jahres ist in Wirklichkeit eine breit angelegte Kampagne. Mit CRISIS FASHION setzt Fashion Revolution Deutschland die erfolgreiche 2-Euro-T-Shirt Kampagne fort.

crisis fashionSocial Distance Fashion — When you don’t know who made your clothes.

Das Ziel des am 22.4.2020 gelaunchten CRISIS FASHION Webshops? Die Konsumenten wachrütteln. Die Methoden der Fast Fashion Industrie auf die (Shopping)-Spitze treiben und so die Aufmerksamkeit auf die Situation der Näher- und Näherinnen in den in der Corona-Krise nochmals zusätzlich schwer getroffenen Produktionsländern zu lenken, die durch Milliardenhohe Stornierungen durch westliche Modekonzerne entstanden ist.

No Money
No Healthcare
No rights

Die 50 Cent T-Shirt Kampagne ist eine Weiterentwicklung der erfolgreichen Aktion „The 2 Euro T-Shirt – A Social Experiment“. Das virale Video, das ebenfalls auf die Missstände in der Modeindustrie aufmerksam gemacht hat, hat knapp 8 Millionen Klicks erreicht. Der Automat mit dem 2-Euro-T-Shirt auf dem Berliner Alexanderplatz hat für mächtig Aufruhr gesorgt.

crisis fashionCRISIS fashion is not a brand. Fashion is in CRISIS.

Legt man sein 50-Cent-T-Shirt in den Warenkorb zerfällt die ganze Seite. Claims laufen über den Bildschirm, die auf die Missstände in der Textilindustrie aufmerksam machen. Der User bekommt die Möglichkeit mehr darüber zu erfahren oder weiter einzukaufen.

Are YOU ready for the new normal?

Aufgelöst wird die gesamte Aktion durch das breit angelegte Engagement von Fashion Revolution, Modeunternehmen in Deutschland und der ganzen Welt dazu aufzufordern, Verantwortung für ihre Lieferketten und involvierten Arbeiter- und Arbeiterinnen zu übernehmen. Mit Download-Kits, spannnenden Links und Quotes, großartigen Organisationen und Initiativen wie #fairbylaw, future fashion forward, die Clean Clothes Campaign

Take action!
Email the brand.
Share the message.
Support the workers.
Learn more.

Jetzt bei CRISIS FASHION einkaufen >>>

Fashion Revolution 2020 – jetzt erst recht

Fashion Revolution 2020

Große Modemarken haben seit Beginn der Corona-Krise bereits fertiggestellte sowie laufende Produktionen und Bestellungen in Höhe von rund 1,5 Milliarden US-Dollar in mehr als 1.000 Bekleidungsfabriken alleine in Bangladesch storniert. Zahlungen werden eingestellt. Die Auswirkung auf die am Prozess beteiligten unterbezahlten Bekleidungshersteller sind gravierend. Ein soziales Sicherheitsnetz gibt es nicht.

Umso wichtiger, dass Fashion Revolution  2020 stattfindet. Groß. Laut. Digital. Und mit der Aufforderung an die entsprechenden Modemarken, Verantwortung zu übernehmen, ausstehende Zahlungen, um die Arbeitnehmer in ihrer Lieferkette zu schützen.

***Aktuelle Termine***
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Fashion Revolution 2020
Parents for Future

Obwohl Fashion Revolution ein Ende des Überkonsums fordert, zeigt sich gerade, dass angesichts des Corona-bedingten Produktionsstopps die am schlechtesten bezahlten Personen in der Modeversorgungskette am härtesten getroffen werden.

In rund 1.089 Bekleidungsfabriken wurden aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus Bestellungen im Wert von rund 1,5 Milliarden US-Dollar storniert. Viele Fabriken wurden auf unbestimmte Zeit geschlossen. Millionen haben aufgrund des Virus bereits ihre Arbeit verloren. Einige Arbeitnehmer erhielten weniger als ein Monatsgehalt Abfindung. Viele andere haben überhaupt nichts bekommen.

Fashion Revolution 2020
© Fashion Revolution by Sustainable Fashion Matterz

Was für eine Welt wir nach dem Ende dieser Krise sehen wollen?

Wenn wir nichts tun, wird die Modebranche einfach wieder wie gewohnt arbeiten, wenn alles vorbei ist. Auch wenn wir hinter verschlossenen Türen sitzen, social distancing das Gebot der Stunde ist: Unsere Stimme können wir immer noch nutzen, um #WhoMadeMyClothes zu fragen und die Modemarken dazu auffordern, Verantwortung zu übernehmen, ausstelehende Zahlungen und getätigte Bestellungen zu erfüllen, um die Arbeitnehmer in ihrer Lieferkette genauso zu schützen wie ihre eigenen Mitarbeiter, insbesondere während der aktuellen globalen Krise.

#whomademyclothes. Be part of Fashion Revolution 2020

Dreht in der Woche von 20. bis 26. April Eure Kleidung auf links, zeigt Euer Etikett und schießt ein Selfie. Anschließend das Bild auf Instagram posten: Das entsprechende Label taggen und die Frage #WhoMadeMyClothes stellen. Einige Labels reagieren darauf. Und die Antwort dürfte überaus spannend sein!

Mehr erfahren auf der Fashion Revolution Website

© Header: Fashion Revolution by Sustainable Fashion Matterz, Andrea Heinsohn

FASHION REVOLUTION TERMINE 2020

 

#HAULTERNATIVE Guide

In der Fashion Revolution Week sollte die  größte Swap Party aller Zeiten stattfinden. Krisenbedingt funktioniert das leider nicht statt. Unser Tipp: Jetzt den #HAULTERNAIVE Guide  lesen und Tipps für alle zukünftigen Swaps holen. Jetzt reinschauen>>>

Fashion revolution 2020


21.4.2020

19 Uhr
Instagram Live-Talk

Die Macher von DAWN Denim sprechen mit Ariane Piper | Fashion Revolution Germany über ihre Mitgliedschaft in der fair Wear Foundation, Open Factory Days und die nachhaltige Denim-Produktion in ihrer Fabrik in Saigon

Jetzt folgen: @fashrev_de @dawndenim


22.4.2020

Insta Takeover by Fashion Revolution Hamburg
Nach der XL-Demo im letzten Jahr hatten die Hamburger Revolutionäre auch für dieses Jahr viel vor. Am 22.4. übernehmen sie den deutschen Fashion Revolution Instagram-Account und blicken mit uns hinter ihre Kulissen

Fashion revolution 2020

© Lena Scherer


23.4.2020

15 – 15:30 Uhr
Lesung: „Einfach Anziehend“
Ulrike Biller, Fashion Revolution Ambassador in Leipzig, stellt das Buch „Einfach Anziehend“, den Guide für alle, die Wegwerfmode statt haben, von Kirsten Brodde und Alf-Tobias Zahn vor. Hier geht es zum Facebookevent und hier zur Lese-Probe

Fashion Revolution 2020


24.4.2020

14 Uhr
Insta-Live: Ready to go! Schuhe bewegen… 
In der Sonderausstellung des Münchner Stadtmuseums wird die Geschichte von Schuhen und deren Bedeutung für die Gesellschaft aufgezeigt. Dabei spielt das Thema Produktion und insbesondere sozial und ökologisch nachhaltige Aspekte der Schuhherstellung eine wichtige Rolle. Am Fashion Revolution Day geben Georgina Phillips (Orte des Wandels) und Samira Nilius (be awear) in einer Instagram Live-Übertragung direkt aus dem Stadtmuseum Einblick in das wichtige Thema, welches zu Zeiten einer globalen Pandemie aktueller nicht sein könnte. Special Guest ist Sebastian Thies, Gründer von nat-2 und Meister nachhaltiger Schuh-Innovationen.

Live-Beitrag auf Instagram am Freitag, 24.4.2020 ab 14:00 Uhr unter @muenchnerstadtmuseum

Fashion revolution 2020

© Stadtmuseum München


15 Uhr
Fashion 4 Change – digital tour
Alexandra Achenbach (livelifegreen) und Samira Nilius (be awear) führen in einem virtuellen Rundgang durch Münchens Fair Fashion Szene: Wir besuchen verschiedene Akteure, die sich mit ihrem Label, Blog, Concept Store oder sonstigen Ideen für soziale und ökologische Gerechtigkeit in der Textilbranche engagieren.
Live-Beitrag und Stories auf Instagram unter @livelifegreen 
Aus: „Unser grünes München“, Alexandra Achenbach. Mehr erfahren>>>

15.00 Uhr
Instagram-Live Interview und Buchvorstellung
Marie Schwimmer (FairFashionLab Leipzig) und Vreni Jäckle (FashionChangers, Berlin) stellen das Buch „Fashion Changers – Wie wir mit fairer Mode die Welt verändern können“ vor. Zum teilnehmen: FairFashionLab Leipzig liken und ab 15.00 auf Instagram sein.

Fashion Revolution 2020

#bettertogether: Jetzt die Zukunft der GREENSTYLE retten

GREENSTYLE

Die 4th edition der GREENSTYLE munich konnte krisenbedingt nicht stattfinden. Die Absage kam am Tag der Veranstaltung. Alle Kosten sind entstanden. Das Einkommen ist ausgeblieben. Die Existenz des Events, das sowieso schon nach dem Motto Karma statt Cash funktioniert hat, ist bedroht. Deshalb haben wir auf Startnext eine Corona Hilfsaktion gestartet. Die ist am 20. Mai abgelaufen – spenden kann man aber trotzdem.

Locationmiete, Standbau, Möbel- und Personal- und Druckkosten für das GMUC book. Dazu kommt der Ausfall der italienischen Brands, die Corona-bedingt nicht teilnehmen durften. Kurz: Eine Veranstaltung mit 50 Brands und Konferenz mit 30 Speakern zu organisieren ist nicht nur eine Menge Aufwand. Das kostet auch eine Menge Geld. Auf der anderen Seite waren die Einnahmen durch die Absage entsprechend gering. Ganz abgesehen davon, dass die Absage weitere ungeplante Kosten verursacht hat. Das kann sich ein Start-up wie die GREENSTYLE nicht leisten.

Jetzt spenden, um die GREENSTYLE zu retten.

Unsere offizielle Spendenaktion lief bis zum 20. Mai. Hier haben wir 5.904 Euro von 83 Supportern gesammelt. Wir sind überglücklich zu sehen, wieviele Menschen an uns und unser Projekt glauben und uns in einer so schwierigen Zeit unterstützen. Trotzdem können wir aktuell die Kosten noch nicht decken.

Danke an alle, die unsere Aktion auf StartNext unterstützt haben.

Falls noch jemand spenden möchte:
Das geht natürlich auch jetzt noch

Mirjam Smend
GLS Gemeinschaftsbank eG
IBAN: DE46 4306 0967 8242 1123 00
Betreff: Spende

Was wir mit dem Geld machen (wollen)?

Zum einen müssen wir die Kosten der ausgefallenen 4th edition decken. zum anderen geben wir das Thema nicht auf. Deshalb setzen wir eine VIRTUAL GREENSTYLE auf. Wir sorgen weiterhin für Sichtbarkeit für die Eco Brands, die auf der 4th edition nichts ausstellen konnten. Und hier gibt es Konferenzthemen, News ü+ä##, der Community, von Aktivisten und Aktionen. Das kostet

#bettertogether: Jetzt spenden.

GREENSTYLE

Mode & KLIMA

Mode & KLIMA

Im Herbst 2019 sind 1,4 Millionen Menschen in Deutschland im Rahmen des globalen Klimastreiks auf die Straße gegangen, um sich für das Klima einzusetzen. In Berlin gab es einen eigenen „Mode-Block”. Was Mode & Klima miteinander zu tun haben? Leider sehr viel. Um die negativen Auswirkungen zu reduzieren müssen wir unsere Verhaltensmuster und unsere Konsumgewohnheiten auch im Bereich Mode überdenken und entsprechend ändern.

FAST FASHION FACTS

Vom ersten Moment der Herstellung bis hin zur finalen Entsorgung hat Fast Fashion einen XL-Einfluss auf das Klima. Die Textilindustrie ist Umweltverschmutzer No. 2. Böden werden durch die Pestizide beim Baumwollanbau verschmutzt und unnutzbar gemacht. Flüsse und Meere werden von den Abwässern aus Färbeprozessen & Co. verunreinigt. Zahlen gefällig? Wir sprechen hier von 20 Prozent der weltweiten industriellen Wasserverschmutzung.

„Schlechte Nachrichten:
Fast Fashion killt das Klima.“

60 Prozent aller Kleidungsstücke enthalten Polyester, die in Form von Mikroplastik die Tierwelt in den Ozeanen bedrohen. Von 8,3 Millionen Tonnen Polyester im Jahr 2000 hat sich die Polyesternutzung auf ca. 21,3 Millionen Tonnen (157 Prozent) in 2016 erhöht. Schlechte Nachrichten: Die Jeans ist das schmutzigste Kleidungsstück von allen. Mindestens 7.000 Liter Wasser werden bei der Produktion einer Jeans benötigt – von den Chemikalien ganz zu schweigen. Diese Liste könnte man endlos fortsetzen.

„BAD News: Diese Liste
könnte man endlos fortsetzen.“

Aber was hat das mit uns zu tun? Sehr viel. Denn unser Konsumverhalten hat sehr große Auswirkungen auf genau dieses Thema: Der Absatz von Kleidung hat sich zwischen 2002 und 2015 nahezu verdoppelt. Deutsche Verbraucher kaufen durchschnittlich 60 Kleidungsstücke pro Jahr. Getragen wird Kleidung jedoch nur noch halb so lang wie vor 15 Jahren. Der Rest landet (oftmals ungetragen) auf inzwischen überquellenden Mülldeponien. Recycling? Ja, aber auch das hat seine Grenzen. Wir produzieren und konsumieren einfach zu viel.

„ACT NOW: Denn Klima geht uns alle an.“

Man muss kein Aktivist sein, um ein Zeichen zu setzen. Hier geht es um Bewusstsein, um Wertschätzung, um den Willen etwas zu verändern am eigenen Verhalten. Und jeder kleine Schritt zählt. Umsetzbar mit kleinen Dingen und im ganz normalen Alltag. Daher einige Tipps, die jeder umsetzen kann:

Mode & KLIMA

Etiketten lesen

Die wichtigste Information liefert der verwendete Stoff. Bio-Baumwolle, Modal, Piñatex oder Appleskin sind einige der natürlichen Materialien, die die Haut und die Natur schonen. Zertifizierte Materialien z.B. GOTS, OEKO-TEX® bescheinigen, dass keine giftigen Chemikalien verwendet wurden. Unbedingt Informationen zur Produktion auf der Website prüfen.

Qualität statt Quantität

Qualitativ hochwertige, zeitlose Kleidung bleibt länger im Kreislauf als billig produzierte schnelle Trendteile.

Mode reparieren

Knöpfe annähen, Hosensaum reparieren – wer das nicht selber kann, geht in die nächstgelegene Schneiderei. Klappt auch prima: Die ein oder andere ältere Dame (Kleinanzeigen oder nachbarn.de checken) freut sich über ein Extrahonorar. Einige Brands wie Nudie Jeans bieten einen (kostenlosen!) lebenslangen Reparaturservice. Wichtig: Textilien gehören NICHT in den Müll!

Mode gebraucht kaufen

Es muss nicht immer neu sein – Vintage- und Second Hand-Läden sind wahre Fundgruben und dankbare Abnehmer für ausgefallene Stücke und gut erhaltene Klassiker. Vorteil: Diese Kleidungsstücke und Accessoires bleiben länger im Kreislauf.

Mode & KLIMA

Mode tauschen

Ehemalige Lieblingsstücke finden auf privaten oder öffentlichen Tauschparties begeisterte Abnehmer, ohne dass neue Ressourcen dafür benötigt werden. Gut zu wissen: Anlässlich der Fashion Revolution Week 2020 ist der größte Kleidertausch der Geschichte geplant.

Mode leihen

Kleidungsstücke zu leihen reduziert den ökologischen Fußabdruck um 70 Prozent. Fehlkäufe ausgeschlossen. Neue Styling-Inspirationen und cleaner(er) Kleiderschrank inklusive. Jetzt ausprobieren bei Stay Awhile und Unown.

Mode waschen

Ein nicht unerheblicher Teil des ökologischen Fußabdrucks entsteht beim Konsumenten. Unter anderem durch falsches Waschen und veraltete Waschgewohnheiten.

Kleines Wäsche 1×1: Wasche die Kleidung nicht öfter als nötig. +++ Biologisch abbaubares Waschmittel verwenden. +++ Waschmittel exakt dosieren. +++ Bei einer Waschtemperatur von 30°C statt 60°C werden 50 Prozent Energie gespart. +++ Luft- statt Trocknertrocknung +++ Aufhängen statt Bügeln (wenn möglich). +++ Wenn eine professionelle Textilreinigung nötig ist nach umweltfreundlichen Lösemitteln erkundigen.

Gut zu wissen: Waschkugeln, die das Waschmittel ersetzen oder zumindest reduzieren, helfen dabei, den Wasserkreislauf sauberer zu halten. Kleidersäcke (z.B. Guppy Friend) fangen das Mikro-Plastik bei synthetischen Stoffen auf.

Text: Elisa Gianna Gerlach

© Sustainable Fashion Matterz

Mode vs. Corona: Atemmasken statt Mode

Atemmasken

Die Modebranche ist maximal von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen. Liefer- und Auslieferungsstops, Ladenschließungen – die Produktionsketten sind nicht mehr durchgängig, der Absatz kleiner, die Existenz vor allem der kleinen Brands gefährdet. Um Kurzarbeit, Entlassungen und Firmenschließungen entgegenzuwirken, stellen Traditionsunternehmen, Eco Brands sowie einige Fast Fashion Konzerne auf die Produktion von dringend benötigten Atemmasken um.

Eco Brand Support: Nachhaltige Brands, die Atemmasken produzieren, folgen in den nächsten Tagen. Ihr produziert Atemmasken und wollt hier gelistet werden? Bitte eine Mail mit Produktbild, Info und Link an info@greenstyle-muc.com

GREENSTYLE munich

IT’S ON YOU TO BE THE CHANGE – das war (und ist) der Claim der 4th edition der GREENSTYLE. Den haben wir auf 250 GOOD bags gedruckt, die wir vor Ort nicht verteilen konnten, weil wir die Messe/Conference krisenbedingt absagen mussten. Jetzt versuchen wir die Kosten mit einer Spendenaktion auf Startnext zu begleichen, damit wir auch in Zukunft unser Engagement für kleine Eco Brands und die nachhaltige Mode fortsetzen können. Für diese Kampagne sind keine Goodies vorgesehen. Aber Claudia Santiago Areal von Livalike hat aus unseren GOOD bags Atemmasken genäht. Die geben wir bei Spenden ab 50 Euro an unsere Unterstützer ab.

Jetzt die GREENSTYLE supporten

Atemmasken

thies 1856 ® und nat-2™ – 100% made in Germany

Masken sind den Schuhproduzenten thies 1856 ® und nat-2™ nicht fremd, da sie seit vielen Jahren auf Reisen durch Asien, diversen Epidemien wie SARS und damit dem Maskentragen begegnet sind. Jetzt haben die beiden Teams in kürzester Zeit zwei innovative, nicht-medizinische Maskenmodelle entwickelt, die in Kooperation mit bayerischen Schneidereien hergestellt werden. Für Modell 1 wird das von nat-2™ selbst entwickelte Material Biokeramik ® verwendet, das Dank verwebter Silberfäden und Keramikanteile antibakteriell, antistatisch und Klima regulierend funktioniert. Für Maske 2 wird aus hoch-technisches Filter-PES hergestellt, das sonst für Uniformen taktischer Spezialeinheiten der Polizei sowie für hochwertige Staubsaugerfilter verwendet wird. Der Preis von 19,95 Euro ist eine Mischkalkulation, bei der Privatkäufer Masken für Bedürftige wie Obdachlose und Schwerkranke vergeben werden. Hier bestellen

Phyne

Auch das Mannheimer Streetwear-Label Phyne leistet seinen Beitrag zur Bewältigung der aktuellen Krise. Gemeinsam mit seinen Produzenten aus Portugal wurden Gesichtsmasken aus Bio-Baumwolle gefertigt. Doppelt gut: Der Behelfsmundschutz schützt nicht nur uns und unsere Mitmenschen – er unterstützt auch europäische Produzenten, die durch die Krise sehr stark von gestoppten Produktionsaufträgen betroffen sind. Auch bei dieser Aktion kommen die Statements der Eco Brand zur Geltung: „Protect what you Love“ und „Fearless Future“ haben vielleicht noch niemals vorher eine so passende Bedeutung gehabt. Der Stückpreis liegt bei 9 Euro. Außerdem erhältlich: Masken für Firmen und Onlineshops sowie individualisierte Masken (ab 250 Stück, Lieferzeit 2-3 Wochen). Hier bestellen

Atemmaske Phyne

Salewa

Eine der ersten Absagen für die GREENSTYLE Conference kam von Salewa. Das Südtiroler Unternehmen hat das Thema Corona von Anfang an sehr ernst genommen und einen Reisestopp für seine Mitarbeiter erlassen. Inzwischen hat die Oberalp-Gruppe ihre Textilproduktion ausgesetzt und produziert Atemmasken und Schutzbekleidung für Krankenhausmitarbeiter. Mehr zum Engagement von Salewa und die richtige Verwendung von (schnelltrocknenden) Schlauchtüchern als Atemmaskenersatz gibt’s hier

Mey

Vor zwei Jahren hat Wäscheexperte Mey sein 90-jähriges Jubiläum mit einer eigenen Kollektion und der Kampagne „Pay what you want“  gefeiert. Nachhaltiges und sozial verantwortungsvolles Handeln hat bei dem Albstädter Familienunternehmen Tradition. Anstelle von Dessous, Loungewear, Tag- und Nachtwäsche werden nun Atemschutzmasken gefertigt. Das erhält Arbeitsplätze und sorgt für dringend benötigten Nachschub der Mangelware. Verwendet wird bei der Produktion Baumwolle, die bei 90 Grad gewaschen werden kann und somit wiederverwendbar ist. Geliefert werden die Masken an Kliniken und medizinische Betriebe. Mehr über Mey erfahren

Eterna

Auch bei Eterna wurde eine krisenbedingte Umstellung auf die Produktion von Atemschutzmasken in die Wege geleitet. Anstelle von Hemden und Blusen werden im firmeneigenen Werk in der Slowakei dringend benötigte Masken produziert. Bereits am ersten Produktionstag konnten 13.000 Stück hergestellt werden. Ziel sind 25.000 Einheiten pro Tag. Damit können alle Mitarbeiter in Vollbeschäftigung bleiben. Aktuell dürfen die Masken nur in der Slowakei verwendet werden. Das Passauer Unternehmen arbeitet daran, eine bedarfsgerechte Auslieferung nach ganz Europa möglich zu machen und die Produktion auf weitere Schutzkleidungsteile zu erweitern. Mehr über Eterna erfahren

Fast Fashion goes Atemmaske

H&M arbeitet an einer Neuausrichtung seiner Lieferkette, um Schutzausrüstung herstellen und bereitstellen zu können. Die Schweden werden ihre Beschaffungssysteme und Logistik-Kapazitäten einsetzen, um eine schnellstmögliche Auslieferung zu ermöglichen. Auch die spanische Inditex Gruppe (Zara etc.) ist in die Produktion von Atemmasken eingestiegen, die sie den spanischen Behörden kostenlos zur Verfügung gestellt hat. 300.000 OP-Masken sollen zeitnah gespendet werden, die Krankenhäusern und Mitarbeitern des Gesundheitswesens zur Verfügung gestellt werden sollen.

Modespitze Plauen

Die Modespitze Plauen produziert in vierter Generation Plauener Spitze in Plauen in Sachsen. Seit 2016 wird GOTS zertifizierte gestickte Spitze gefertigt. Anstelle von Spitze entstehen hier aktuell Mund- und Nasenschutzmasken – die Produktion wird schrittweise hochgefahren. Die Masken bestehen aus zwei Lagen Baumwollgewebe und einer Lage hydrophoben und atmungsaktivem PE-Filter Vlies. Beides wird in Deutschland hergestellt. Die Masken sind kochbar und somit wiederverwendbar. Aufgrund der Kürze der Zeit haben wir keine Zertifizierung, aber durch den Vlies sind die Mundmasken wasserundurchlässig und bieten somit einen guten Schutz.

Atemmasken