Post Corona Trends – #ourpostpandemicfuture

Post Corona

Auch wenn die nachhaltige Mode keinen klassischen Trends folgt, so folgen diesen viele Konsumenten. Bewusst oder unbewusst. Das haben gerade die letzten Wochen und Monate des Lockdowns gezeigt. Gesichtsmasken wurden zum gehypten Fashion-Accessoire, Businessmode wurde gegen Homewear getauscht. Auch der Minimalismus steht in Post Corona Zeit wieder weiter oben auf der Agenda.

#1 Post Corona Trends: Willkommen zuhause – Loungewear

Formelle Businessmode hat während des Lockdowns massiv an Bedeutung verloren. Stattdessen ist die Nachfrage nach lässiger Loungewear gestiegen. Ganz klare Reaktion aufs Arbeiten im Homeoffice. Auch wenn langsam wieder Menschen an ihre Arbeitsplätze zurückkehren – das Arbeiten aus dem heimischen Office wird es auch postcoronal verstärkt geben. Entspannte Kleidung ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.

♦ Das heißt: Jumpsuits, Leggings, bügellose BH und Tops, Sweater, Socken

♦ Bekommt man u.a. bei: Achahha , anekdot, Another Brand, Fitbuddha, HOWcosy, Phyne

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#2 Post Corona Trends: Stay healthy – Active Wear

Während des Lockdowns sind die Fans von Outdoor Sportarten wie Joggen, Walken oder Fahrradfahren explosionsartig angestiegen. Unter dem Motto „Nature statt Netflix“ wurde gelaufen und geradelt was das Zeug hielt. Dementsprechend stark war (und ist) die Nachfrage nach Sportbekleidung.

♦ Das heißt: Leggings, Sportschuhe

♦ Bekommt man bei: ambiletics, Another Brand, montreet, kaipara

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#3 Post Corona Trends: Hoch im Kurs – Minimalismus

Ausgehend von den Trends nach der globalen Finanzkrise 2008 ist mit einer weiteren Nachfrage im Bereich Minimalismus zu rechnen. Logomania & Co. machen zeitlosen Klassikern Platz.

♦ Das heißt: Trenchcoat, weiße Bluse, T-Shirt, Jeans

♦ Bekommt man bei: LangerChen, Lanius, Lana, The Colorful Crew, Dawn Denim

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#4 Post Corona Trends: Must Have – Gesichtsmasken

Während die Maske in Asien schon lange als Zeichen des Respekts getragen wurde, ist die Gesichtsmaske in unseren Breiten erst mit dem Coronavirus ins Straßenbild eingezogen. Neben den medizinischen Masken sind kurzerhand individuelle Styles aus Baumwolle zum Musthave avanciert.

Bekommt man bei: GREENSTYLE, Phyne, nat2, Armedangels, Akjumii, Sophia Schneider Esleben

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Interview: Viktor&Rolf x Calida

Viktor&Rolf

Mit einem Big Bäng haben die Schweizer Wäsche-Brand Calida und das avantgardistische Luxuslabel Viktor&Rolf ihre gemeinsam Capsule Collection „We want a better world“ auf der NEONYT im Januar 2020 präsentiert. Farbstark, zeitgeistig, Detail verliebt. Und vor allem zu 100 Prozent kompostierbar.

Flirrendes Gelb, Himmelblau, Signalrot – Viktor & Rolf sind seit jeher für Farben und außergewöhnliche Muster bekannt. Ihre ikonischen Erkennungszeichen hat das niederländische Design-Duo in die gemeinsame Kollektion „We want a better world“ mit dem Schweizer Wäscheexperten Calida eingebracht und Unterwäsche, Pyjamas und T-Shirts für Damen und Herren 70ies-inspirierte Allover-Prints und ikonischen Rüschen-Details verpasst.

A TRULY GREEN STORY – a 100 percent compostable collection for a better world.

Neben den spektakulären Designs geht es bei der Kooperation vor allem um Nachhaltigkeit und um zu zeigen, dass sich High Fashion und höchste Standards der Nachhaltigkeit nicht ausschließen. Und hier wurde die Messlatte ganz weit oben angebracht. „We Want a Better World“ ist doppelt zertifiziert. Und zwar Cradle-to-Cradle und Made in Green by Oeko-Tex. Was die Kollektion so nachhaltig macht? Die Verwendung von kompostierbarem, nachhaltigem Tencel und Lyocell.

Inspiriert von der Haute-Couture – Viktor&Rolf x Calida

Unterwäsche und Loungewear sind Themen, die normalerweise nicht auf der Agenda der Couturiers stehen. Was sie an der Zusammenarbeit mit dem Schweizer Wäscheexperten aus Oberkirch gereizt hat und was sie bei dieser Zusammenarbeit über Nachhaltigkeit gelernt haben, verraten die Beiden Mirjam Smend im Interview.

Viktor&Rolf
Viktor&Rolf

„We want a better world“ ist die erste zu 100 Prozent biologisch abbaubare Designer Capsule Collection.

GREENSTYLE: Viktor & Rolf ist der Inbegriff von Haute Couture. Man denkt nicht gleich an Unterwäsche und Pyjamas. Was hat Sie an der Kooperation mit Calida gereizt?
Viktor&Rolf: Wir wollten ein Produkt schaffen, das ein breiteres Publikum anspricht. Unterwäsche und Pyjamas sind eine bequeme Notwendigkeit mit einem großen Sinn für Mode. Wir haben uns sehr gefreut, mit einer nachhaltigen Marke zusammenzuarbeiten und weiche, bequeme und tragbare Kleidungsstücke zu kreieren.

Unterwäsche und Pyjamas sind eine bequeme Notwendigkeit mit einem großen Sinn für Mode.

GREENSTYLE: „We Want a Better World“ ist nicht Ihre erste nachhaltige Kooperation. Auch mit Zalando haben Sie bereits kooperiert. Die RE:CYCLE Kollektion wurde damals aus nicht-verkauften Kleidungsstücken der letzten Saisons gefertigt. Diesmal setzen Sie auf Cradle-to-Cradle. Was reizt sie an den verschiedenen Facetten der Nachhaltigkeit?
Viktor&Rolf: Die Kreativität, die mit bewusstem Design einhergeht. Neue Wege finden um nachhaltig zu sein und gleichzeitig einen künstlerischen Ansatz und ein qualitativ hochwertiges Produkt herzustellen.

GREENSTYLE: Hat diese Zusammenarbeit und die daraus resultierenden Erkenntnisse Ihren Blick auf Nachhaltigkeit verändert?
Viktor&Rolf:  Die Kreativität, die mit bewusstem Design einhergeht. Neue Wege finden, um nachhaltig zu sein und gleichzeitig einen künstlerischen Ansatz und ein qualitativ hochwertiges Produkt beizubehalten.
Viktor&Rolf: Ja, wir haben gelernt, dass immer mehr möglich ist. Calida ist sehr innovativ, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Wir freuen uns, Teil der ersten 100 Prozent kompostierbaren Kollektion mit diesem einzigartigen Cradle-to-Cradle-Ansatz zu sein.

Viktor&Rolf
Viktor&Rolf

Wir haben gelernt, dass immer mehr möglich ist.

GREENSTYLE: Welche Auswirkungen haben diese Kooperationen auf zukünftige Viktor&Rolf Kollektionen?
Viktor&Rolf: Bewusstes Design ist für uns als Designer und als Modemarke eine wichtige Facette. Wir werden in unserer Arbeit weiterhin verschiedene achtsame und bewusste Ansätze einbringen.

GREENSTYLE: Giorgio Armani hat gerade in einem Brandbrief eine Entschleunigung der High Fashion gefordert, um u.a. die Überproduktion zu reduzieren. Was raten Sie unseren Lesern?
Viktor&Rolf: Achtsam und freundlich sein.

GREENSTYLE: Wie sieht Ihre Vision von nachhaltiger Couture aus?
Viktor&Rolf: Couture ist für uns unser Experimentierlabor. In der Vergangenheit haben wir Vintage-Archivstücke als Grundlage für neue Kreationen verwendet. Das haben wir in unserer Vagabonds-Kollektion 2016 und der Action Dolls-Kollektion gezeigt.

Viktor&Rolf
Viktor&Rolf

Couture ist für uns unser Experimentierlabor.

Für unsere Kollektion „Boulevard of Broken Dreams“ im Jahr 2017 haben wir – häufig beschädigte – Vintage-Cocktail- und Abendkleidung aus verschiedenen Jahrzehnten verwendet. Wir haben diese Fragmente mit Gold zusammengesetzt, inspiriert von Kintsugi, einem Prinzip der japanischen Keramik, bei dem wahre Schönheit aus Unvollkommenheit entsteht. Für „Spiritual Glamour“ haben wir in Zusammenarbeit mit Claudy Jongstra handgefilzte Stoffe verwendet, die mit natürlichen Inhaltsstoffen gefärbt wurden. Nachdem wir unseren Vorrat bei unseren früheren Upcycling-Couture-Shows fast erschöpft hatten, wandten wir uns für unsere neueste „Patchworks“ -Kollektion unserem Archiv mit Stoffmustern zu.

GREENSTYLE: Gibt es schon weitere Pläne für nachhaltige Kooperationen?
Viktor&Rolf: Stay tuned…

Hier die Kollektion entdecken und kaufen >>>

Gut zu wissen:
CALIDA war 2016 das weltweit erste Wäschelabel, welches das unabhängige Label MADE IN GREEN by Oeko-Tex® einführte, welches nach strengsten sozialen und ökologischen Kriterien vergeben wird und zu Transparenz verpflichtet. 2018 folgte die Lancierung des ersten 100% kompostierbaren T-Shirts der Serie 100% NATURE. Die „We want a better world“ Capsule Collection ist seit Mai 2020 in den Stores und ab Oktober in einer zweiten Edition erhältlich.

Footprint – die App für nachhaltige Entscheidungen

footprint

Mit Footprint planen die Münchner Macher Sebastian Gier und Daniel Scholz eine nachhaltige App, die Menschen helfen soll, ihre CO2-Auswirkungen zu verstehen, indem sie Zahlen in einen Kontext setzen. Die Zeit zum Launch Termin (Beta Version launching soon) verkürzen die Impact Stories auf der Footprint-Website.

Nicht verpassen:
Was: Footprint Nachhaltigkeitskonferenz
Wann: 9.7.2020, 10-11.30 Uhr
Wie: Hier registrieren >>>

Wie wir unseren Fußabdruck verringern können? Indem wir unsere Verhaltensmuster überdenken und verändern. Selbstreflexion sehen die footprint-Macher als den Schlüssel für eine nachhaltigere Zukunft. Mit ihrer Entwicklung möchten sie Menschen helfen, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen.

Mit Footprint möchten wir den Menschen helfen, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen

Dazu lassen sie auf ihrer begleitenden Website  im Rahmen der „Ecopreneur Stories“ internationale Game Changer zu Wort kommen, die sich für eine nachhaltigere Zukunft einsetzen. Der Hinweis im Teaser, dass man hier mehr über „führende Ecopreneurs auf der ganzen Welt“ erfahren kann, ehrt uns sehr, war doch Mirjam Smend als #3 eine der ersten Teilnehmerinnen . Dass Mirjam über nachhaltige Mode gesprochen hat, dürfte wenig überraschen. Ihren Input findet ihr hier >>>

Mehr erfahren über die Perspektiven von Menschen, die die Welt verändern möchten.

Footprint
Magdalena Muttenthaler

Inzwischen finden sich einige spannende Porträts auf der noch jungen Plattform. So kommen neben Magdalena Muttenthaler, Gründerin von Free MInded Folks und Co-Director des Founder Institute Munich, interessante Gründer*innen zu einer großen Bandbreite an Themenfeldern zu Wort. Von nachhaltiger Reise bis hin zu nachhaltigem Coaching um nur einge wenige zu nennen.

Save the Date: From local action to global impact

Am 9.7.2020 von 10-11.30 Uhr organisieren die beiden Game Changer aus München eine Nachhaltigkeitskonferenz. Experten aus der ganzen Welt sprechen darüber wie sich lokale Auswirkungen, Veränderungsmöglichkeiten und der Einfluss auf globaler Ebene verbinden. Denn unser Verhalten hat nicht nur Einfluss auf unsere direkte Umgebung. Unser Verhalten wirkt global.

Jetzt Tickets sichern >>>

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FOGS Magazin: Anja Woertge übernimmt

FOGS Magazin

Mit Anja Woertge bekommt das nachhaltige FOGS Magazin nicht nur eine neue Chefredakteurin. Die 33-Jährige, die seit September 2018 als freiberufliche Texterin & Stylistin für das Magazin tätig war, wird auch die Rolle der Herausgeberin übernehmen.

Nachdem zuletzt zu lesen war, dass das Magazin, vorübergehend nicht weiterproduziert werden soll, sind diese Nachrichten mehr als erfreulich. Die Entscheidung das Magazin unter neuer Führung weiterzumachen können wir nur begrüßen. Nicht nur, weil uns das nachhaltige Magazin als Medienpartner erhalten bleibt. Auch, weil wir Anja Woertge, mit der wir zuletzt zum Thema ’nachhaltiger Modejournalismus‘ gesprochen haben, sehr schätzen.

FOGS Magazin

Anja Woertge tritt die Nachfolge von Herbert Bren an

Anja Woertge war seit 2018 als Modeleitung für das FOGS Magazin tätig und kennt den Titel daher genau. Mit zeitgeistigen Modestrecken hat sie immer wieder aufs Neue bewiesen, dass nachhaltige Mode ohne Zweifel neben konventionellen Trends bestehen kann. Ihre Nachfolge auf Herbert Bren sieht Anja Woertge, die an der AMD Akademie Mode & Design in Berlin studiert hat, eine große Herausforderung, vor allem aber die Chance, das Heft optisch und thematisch im Sinne des Green Lifestyle weiter zu entwickeln.

FOGS Magazin

Das FOGS Team

Unterstützt wird sie dabei von einem Team erfahrener Redakteurinnen: Judith Gerstbrein, die als Beauty & Lifestyle-Journalistin in Hamburg lebt, wird weiterhin die Position der Beautyleitung bekleiden und ihre Expertise rund um das Thema Naturkosmetik & Clean Beauty in das Magazin einbringen. Neu im Team sind Anita Bauer als Modeleitung und Ines Risi als Content Marketing Managerin für Print und Online. Die Inhalte für die Themenfelder Gesundheit, Reisen, Zeitgeist und Kulinarik liefert ein Team aus Autor*innen.

Ausbau der digitalen Kanäle beim FOGS Magazin

Zunächst wird sich die Redaktion auf den Ausbau der digitalen Kanäle konzentrieren. Die nächste Print-Ausgabe des FOGS Magazins wird aller Voraussicht nach Anfang 2021 erscheinen.

Fast Fashion: Die Schattenseiten der Mode

Fast Fashion: Die Schattenseiten der Mode

„Fast Fashion. Die Schattenseite der Mode“ ist eine Ausstellung des Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin, die – nachdem sie 2015 in Hamburg gestartet ist – aktuell in Berlin gastiert. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, haben die Organisatoren für den 10. Juni 2020 um 17 Uhr eine Führung auf Instagram organisiert.

Save the Date

Instagram Live Führung
Wann: 10. Juni 2020 um 17 Uhr
Wo: @staatlichemuseenzuberlin

Fast Fashion

Wieviel Wasser verbraucht ein Baumwoll-Shirt? Wo gelangen die Giftstoffe hin, die beim Färben eines konventionellen Kleidungsstückes auftreten? Unter welchen Bedingungen arbeiten die Prozent*innen vor Ort in Ländern wie Bangladesch, Vietnam und Kambodscha, wenn ein Shirt bei und nur 5 Euro kostet? Die Ausstellung „Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode“ bringt die „Modesünden“ billig produzierter Kleidung ans Tageslicht, erläutert, wie die globale Fast Fashion-Industrie funktioniert und wie Produzent*innen und Konsument*innen zusammenhängen.

Slow Fashion

Ein weiterer Themenkomplex ist der Slow Fashion Bewegung gewidmet, die sich in den letzten Jahren als Gegenbewegung gebildet hat. Beleuchtet wird hier die Berliner Szene, die sich mit eco-fairer Produktion von Kleidung beschäftigt und lässt Berliner Pionier*innen der fairen und nachhaltigen Mode zu Wort kommen. Sie geben Einblick in ihr Schaffen und ihre Visionen und erzählen, was für sie faire und nachhaltige Mode ist – vom umweltschonenden Upcycling überfaire Produktionsbedingungen bis hin zu Kleidungsstücken aus zertifizierten Stoffen und Kleidertauschpartys.

Der Trailer zu Fast Fashion: Die Schattenseiten der Mode

Nachhaltig produzierende Labels, die nicht nur aus Berlin stammen gibt’s hier

Aufmacherbild: © Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / David von Becke

Frankfurt Fashion Week

Frankfurt Fashion Week

In einem Live-Broadcast haben Messe Frankfurt und Premium Group bekannt gegeben, dass Frankfurt am Main der neue deutsche Hotspot als Frankfurt Fashion Week für Mode wird und löst damit Berlin als Modehauptstadt ab.

Ab dem Sommer 2021 wir die Fashion Week auf dem Messegelände in Frankfurt stattfinden. Die Messe Frankfurt, offizieller Partner der Vereinten Nationen und weltweit größter Messe-, Kongress- und Eventveranstalter mit eigenem Gelände und die Premium Group als Veranstalter Europas größter Modemesse, bringen gemeinsam mit der Stadt Frankfurt am Main und dem Land Hessen die Fashion Week nach Frankfurt.

Die Initiatoren sehen enormes Portential in der neuen Location, da Frankfurt sowohl zukunftsorientiert sowie wirtschaftsstark aufgestellt ist. Die Premium Group, so Anita Tillmann, sorgt für die entsprechende „Sexiness“.

Mit einem klar definierten Fokus auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung soll das neue und zukunftsorientierte Modeformat Tradeshows, Konferenzen, Runways und Events umfassen.

Frankfurt Fashion Week
© Frankfurt Fashion Week

Frankfurt Fashion Week for a sustainable future

„Fünf Plattformen, drei Messen, zwei Konferenzen, über 2.000 Designer, Brands und Modeunternehmen. Die Frankfurt Fashion Week wird zu einem hochgradig attraktiven und relevanten Standort für das internationale Modebusiness. Wir glauben an das Konzept einer physischen Fashion Week. Aber anders als man es bisher kennt“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, die für die NEONYT in Berlin verantwortlich zeichnet.

Bye-bye, Berlin – hello, Frankfurt. Frankfurt Fashion Week ab Sommer 2021.

„Wenn Fashion, Lifestyle, Digitalinnovationen und Nachhaltigkeit eine Synthese eingehen – dann entsteht etwas Neues, Unerwartetes. Genau das ist unser Anspruch. Unveiling The Unexpected. Frankfurt ist dafür ein neuer, unverbrauchter Standort. Wir freuen uns drauf“, sagt Anita Tillmann, Managing Partner der Premium Group.

Alle Infos zum Thema gibt’s hier

The NEXT NOW: Kooperationen der Neonyt

Neonyt

Wie bereits im April angekündigt wird die NEONYT Ende Juni nicht stattfinden. Um ihren Ausstellern einen digitalen Orderservice zu ermöglichen ist die Messe Frankfurt Kooperationen mit B2B-Online-Marketplaces eingegangen. Weitere Services liefern die Koops mit der Premium und der Fashiontech Konferenz.

Enormer Zuwachs bei den Ausstellerzahlen, doppelt so viele Fachbesucher und die Positionierung der nachhaltigen Mode als zentrales Thema der Fashionweek Berlin. So der Rückblick auf die Januar-Ausgabe des globalen Hub für Mode, Nachhaltigkeit und Innovation. Die Sommerausgabe, die vom 30. Juni bis 2. Juli 2020 in Berlin Tempelhof stattfinden sollte, sollte das nochmals übertreffen. Show Director Thimo Schwenzfeier hat uns bereits im Januar von den großen Plänen erzählt. Die Coronavirus-Pandemie hat jedoch die Pläne vereitelt. Im Sommer wird es keine NEONYT in Tempelhof geben. Wie es weitergehen wird?

NEONYT

NEONYT kooperiert mit den B2B-Online-Marketplaces The Brand Show Circular und Joor

Eine eigene digitale Plattform mit virtuellen Showrooms zur Präsentation der neuen Aussteller-Kollektionen wird es nicht geben. „Es gibt bereits unzählige Ansätze zur Umsetzung virtueller Events und Showrooms. Daher war es für uns nach eingehender Prüfung naheliegend, nicht selbst noch eine weitere Lösung dafür zu entwickeln, sondern auf die Expertise von bekannten Branchenpartnern zu vertrauen“, sagt Thimo Schwenzfeier, Show Director der NEONYT. „Mit The Brand Show Circular und Joor als unsere „Preferred Partners“ für den Sommer 2020 ermöglichen wir den Ausstellern der NEONYT die Nutzung aller digitaler Services von B2B-Orderplattformen.“

NEONYT

Weitere Kooperationen mit Premium und Fashiontech Konferenz

Durch die Partnerschaft mit diesen beiden B2B-Marketplaces bietet die NEONYT ihren Ausstellern die Möglichkeit, sich in einem internationalen Order-Umfeld zu positionieren, bis eine physische Veranstaltung wieder möglich ist. Die Kooperation mit der Premium Group, dem Veranstalter der beiden Messen Premium und Seek sowie der Fashiontech Konferenz, ermöglicht Neonyt-Ausstellern weitere umfangreiche digitale Services. Physisch geplant ist die Winterausgabe im Januar 2021.

Fashionsustain goes digital

Für die digitale Lösung der FashionSustain Konferenz werden vorhandene Kanäle genutzt: Referenten aus der nachhaltigen und digitalen Modebranche werden vom 13. bis 17. Juli 2020  in Live-Gesprächen Themen zu Innovation, Nachhaltigkeit und Technologie diskutieren. Es gibt verschiedene Audio- und Videoformate auf den Social-Media-Kanälen von Neonyt und Fashionsustain.

Der Themen, Teilnehmer und Termine werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben. Alle Updates gibt’s hier

Garden of Good: Masks for Munich

Garden of Good

Bis zum 23. Mai 2020 gibt es täglich außer Sonntag von 10 bis 20 Uhr in der Zwischennutzung Breakout am Münchner Hauptbahnhof auf der Pop-up-Fläche GARDEN OF GOOD Masken von Münchner Machern.

Als im September 2019 auf drei Stockwerken und 2.000 m² Gesamtfläche die Zwischennutzung Breakout für die Kreativ-Branche direkt am Hauptbahnhof geöffnet wurde, hatte niemand damit gerechnet, dass wenige Monate später wochenlang alles auf Null gesetzt werden würde. Aber davon haben sich die Betreiber, namentlich das MUCBOOK-Team, in Kooperation mit dem Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München, nicht beirren lassen und haben am 18.5. die Erdgeschossfläche wieder in Betrieb genommen.

#masksformunich im Garden of Good im Breakout

Getreu der Idee günstige und zentrale Flächen für Freiberufler*innen, Künstler*innen und Startups, Vernetzung von Akteur*innen aus verschiedenen kreativen Bereichen und mehr Sichtbarkeit für die Kreativ-Branche, anzubieten, bietet der Teilbereich im Erdgeschoss Münchner Designern eine Woche lang die Möglichkeit ihre Masken in einem Pop-up zu verkaufen.

Garden of Good
Der Stand von Lea

Mehr als passend: Das inhaltliche Thema der Zwischennutzung “Creating Future”

Mit dabei im Garden of Good ist auch Lea Bürkert, die uns in den vergangenen Wochen bei der Organisation der GREENSTYLE und der Vorbereitung der Fashionshow unterstützt hat. Lea ist Designerin und hat eine großartige „Kollektion“ genäht.

Treffen könnt Ihr Lea und die anderen Münchner Designer noch bis Samstag 23. Mai 2020. Täglich 10-20 Uhr (außer Sonntag).

Weitere Infos zum Garden vor Good im Breakout

The Conscious Project – what’s good for us

The Conscious Project

„Projekt für bewusstes Leben“ nennen Jessica, Lorena, Viktor, Kevin und Debby ihre aus München stammende Initiative, die auf Instagram bereits maximal erfolgreich gestartet ist, um Menschen zu einem bewussteren Leben zu inspirieren. Was sich hinter The Conscious Project verbirgt? Spannende Themen aus allen Bereichen des Lebens und Akteure aus der nachhaltigen Szene.

Die vier Münchner Macher möchten Menschen inspirieren, ihr Leben bewusster zu gestalten. Für sich und für unseren Planeten. Die Website ist noch am Entstehen. Aber auf Instagram kann man auch jetzt schon sehen, was die Vier bewegt: Die Erde und unser Umgang mit Ihr. Dazu kommunizieren die Vier Fakten, stellen Fragen, um ihre Leser zum Nachdenken anzuregen und lassen in verschiedenen kreativen Formaten verschiedene Protagonisten aus der nachhaltigen Szene zu Wort kommen.

The Conscious Project
The Conscious Project

Weißt Du, wieviele Abfallbecher Täglich im Müll landen?
Für ein T-Shirt aus Baumwolle werden 2.700 Liter Wasser verbraucht.
2.1 Milliarden Menschen haben nicht durchgängig Zugang zu Trinkwasser.

So spricht Kale & Cake Gründerin Cake Sinah Diepold über ihr Leben als „conscious lifestyle warrior“ und „happiness ambassador“. Benedikt Klarmann, Gründer des Münchner Organic Beauty Brand Junglück verrät, warum er sich plötzlich für Aloe Vera & Co. interessiert und warum es so wichtig ist, die „verkrusteten“ Strukturen der Kosmetikbranche aufzubrechen.

„Ich finde, wenn man sich schon einen Luxus gönnt, dann sollte man den wenigstens nachhaltig konsumieren.“ Benedikt Klarmann, Jungglück

Auch Markus Mitterer ist Gründer (und Vorstand). Mit Rehab Republik möchte er Denkanstöße setzen, da er der Meinung ist, dass der vorherrschende Lebensstil langfristig nicht tragbar ist. Er ist sich sicher, dass man mit Wissensvermittlung allein nicht viel erreichen kann. Eine Verhaltensänderung hat viel mit Emotionen, Spaß und sozialen Normen zu tun. „Es ist gar nicht so leicht vegan oder plastikfrei zu leben. Wir probieren das einfach selber an uns selbst aus – und berichten darüber.”

The Conscious Project

The Conscious Project schafft Verbindungen zwischen Menschen und Projekten.

Weitere nachhaltige Ambassadors auf The Conscious Project: Nastasia, Daniela und Julian, die mit seinem Start-up Squared versucht Ressourcen und Räume richtig zu nutzen und daraus neue Möglichkeiten und Chancen sowohl für den Einzelnen als auch die Allgemeinheit machen möchten. Und Mirjam Smend von der GREENSTYLE, die über nachhaltige Mode, Greenwashing, Tipps für den nachhaltige(re)n Kleiderschrank und ihre Gründe für ihr nachhaltiges Engagement spricht.

Unser Tipp? Jetzt The Conscious Project folgen!

Jobsuche: Lea Bürkert

Lea Bürkert

Einer der von uns am meisten genutzten Hashtags lautet #bettertogether. Klar, dass wir Lea Bürkert, die uns in den vergangenen Monaten bei der Organisation, Fashionshow etc. unterstützt hat, helfen wo wir können. Lea ist auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung.

Als uns Lea auf eigene Initiative angesprochen hat, weil sie die GREENSTYLE spannend fand, haben wir sie in unser „Headquarter“ eingeladen, um sie ein bisschen besser kennenzulernen. Zwei Tage später saß sie mit uns am Mittagstisch und steht uns seit dem mit ihrer Leidenschaft für nachhaltige Mode zur Seite. Bei der Organisation im Allgemeinen, die gerade in den letzten Wochen vor der Veranstaltung maximal umfangreich ist hat sie uns bei organisatorischen Aufgaben jeglicher Couleur unterstützt, die Organisation für die Fashionshow übernommen und Fashionshow Stylings vorbereitet. Die Modenschau konnte zwar nicht stattfinden. Die Fair Fashion Looks haben wir aber im Rahmen eines zweitägigen Shootings fotografiert.

Lea Bürkert

Das hat Lea Bürkert bislang gemacht

Lea Bürkert ist Designerin – vor allem im Bereich nachhaltige Mode. Bevor sie zur GREENSTYLE kam, war sie in den letzten fünf Jahren als Menswear Mode Designerin für vor allem in Europa produzierende und nachhaltige Unternehmen wie zum Beispiel Hessnatur tätig. Dort hat sie Kollektionen in den Produktgruppen Jersey, Sweat, Hemd und teilweise Strick entwickelt.

Was wir an Lea schätzen?

Sie ist sehr offen und knüpft gerne internationale Kontakte, was ihr stets bei der Kommunikation mit den Lieferanten entlang der Produktionskette geholfen hat. Besonders zu betonen sind ihr hohes Qualitätsempfinden und die cleane und stilvolle Ästhetik, die sie vertritt. Sie ist interessiert an neuen Herausforderungen und Aufgaben auch außerhalb ihres Erfahrungsfeldes. Lea ist vielseitig einsetzbar unter anderem in den Bereichen Design, Produktentwicklung, Verkauf, Styling und Social Media.

Vielleicht passt Lea in Euer Team? Oder Ihr kennt jemanden, in dessen Unternehmen sie passt. Sagt es gerne weiter. Wir wünschen Lea jedenfalls viel Glück für die Zukunft und freuen uns, wenn wir uns nicht aus den Augen verlieren.

Auf Anfrage lässt sie gerne ihren Lebenslauf und ihr Portfolio zukommen.
Unter @leabuerkert erhaltet ihr bereits Einblicke in ihre bisherigen Arbeiten.