GOOD news: Mode @ Globaler Klimastreik

Klima-Streik

Mode hat einen viel größeren Impact auf das Klima als man denkt. Die Klimakrise lässt sich nicht mehr länger leugnen. Wir müssen unsere Verhaltensmuster und unsere Konsumgewohnheiten überdenken und entsprechend ändern. Anfangen können wir alle, indem wir am Freitag den 20.9.2019 ab 12 Uhr unser Schild mit unserer Stimme erheben – Fridays for Future Deutschland ruft zum globalen Klimastreik auf. Natürlich wir streiken mit. 

Was Mode & Klima gemeinsam haben?
Leider sehr viel.

FAST FASHION FACTS

Vom ersten Moment der Herstellung bis hin zur finalen Entsorgung hat Fast Fashion einen XL-Einfluss auf das Klima. Die Textilindustrie ist Umweltverschmutzer No. 2. Böden werden durch die Pestizide beim Baumwollanbau verschmutzt und unnutzbar gemacht. Flüsse und Meere werden von den Abwässern aus Färbeprozessen & Co. verunreinigt. Zahlen gefällig? Wir sprechen hier von 20 Prozent der weltweiten industriellen Wasserverschmutzung. 

Schlechte Nachrichten: Diese Liste könnte man endlos fortsetzen.

60 Prozent aller Kleidungsstücke enthalten Polyester, die in Form von Mikroplastik die Tierwelt in den Ozeanen bedroht. Von 8,3 Millionen Tonnen Polyester im Jahr 2000 hat sich die Polyesternutzung auf ca. 21,3 Millionen Tonnen (157 Prozent) in 2016 erhöht. Schlechte Nachrichten: Die Jeans ist das schmutzigste Kleidungsstück von allen. Mindestens 7.000 Liter Wasser werden bei der Produktion einer Jeans benötigt – von den Chemikalien ganz zu schweigen. Diese Liste könnte man endlos fortsetzen.

Klimastreik

Wir müssen etwas ändern. Jetzt Klimastreik.

Aber was hat das mit uns zu tun? Sehr viel. Denn unser Konsumverhalten hat sehr große Auswirkungen auf genau dieses Thema: Der Absatz von Kleidung hat sich zwischen 2002 und 2015 nahezu verdoppelt. Deutsche Verbraucher kaufen durchschnittlich 60 Kleidungsstücke pro Jahr. Getragen wird diese jedoch nur noch halb so lang wie vor 15 Jahren. Der Rest landet (oftmals ungetragen) auf der Mülldeponie.

Act now: Denn Klima geht uns alle an und gemeinsam können wir etwas bewirken.

Man muss kein Aktivist sein, um ein wichtiges Zeichen zu setzen. Jede einzelne Stimme zählt, um gemeinsam den Druck auf den kommenden UN-Klimagipfel zu erhöhen. Wir werden am 20.9. das Thema Mode auf die Straße bringen, denn hier ist noch so viel Aufklärung nötig.

Treffpunkt:
Freitag 20.9.2019
kurz vor 12 Uhr
Königsplatz München (auf den Stufen der Glyptothek)

Headerbild (von links): Anna von @puristica, Mirjam von @greenstyle_muc, Lisa von @hessnatur

GOOD news: Eco oder öko?

Neonyt

Nachhaltige Mode ist zu basic, zu wenig trendy, zu unmodern? Sehen wir ganz anders. Aber warum kommt der nachhaltige Trend nicht in den Kleiderschränken an?

Deshalb haben wir uns die Frage gestellt „Wie sexy ist nachhaltige Mode eigentlich?“ und mit drei spannenden Speakerinnen auf der Neonyt Prepeek darüber gesprochen. Seid dabei!

Neonyt
© NEONYT – Messe Frankfurt

Ob nachhaltige Mode sexy ist? Verdammt sexy sogar, finden wir. Deshalb stand schon auf den GOODbags der 1st edition „Ethical Fashion is damn sexy“. Aber wie sieht das außerhalb der grünen Bubble aus? Nachhaltigkeit boomt – allerdings noch nicht so sehr in den Kleiderschränken der breiten Masse. Warum wollen 70 Prozent aller befragten Menschen nachhaltige Mode kaufen. Aber nur ein Prozent tut es.

Nachhaltigkeit boomt – aber noch nicht in den Kleiderschränken der Masse.

Neonyt
© NEONYT – Messe Frankfurt

Woran das liegt? Zu basic, zu wenig trendy, zu teuer, zu wenig verfügbar? Gemeinsam mit ihren Gästen Julia Dalia (Model & Bloggerin), Kim Gerlach von Kim goes eko und Claudia Lanius von LANIUS hat GREENSTYLE munich fair and conference Gründerin Mirjam Smend im Panel „Eco oder öko – wie sexy ist nachhaltige Mode?“ auf der NEONYT PrePeek in Berlin über das Image und die Chancen nachhaltiger Mode diskutiert.

Neonyt
links: Mirjam Smend; mitte: Kim Gerlach; rechts: Julia Dalia

Julia Dalia

Egal welches Interview man liest – immer wieder wird Julias Frohnatur betont. Das war nicht immer so. Aber inzwischen ist die Wahl-Berlinerin, die als Model, Influencer und Blogger tätig ist, mit sich selbst im Reinen und macht mit den Bildern auf ihrem Blog juliadalia.de graue Tage deutlich bunter. Ihr Erfolgsrezept? Selbstliebe! Die Akzeptanz der eigenen Person und des eigenen Körpers ist für sie das A und O. Klar, dass wir mit Model & Fashionprofi Julia über nachhaltige Mode reden. Nachhaltigkeit fängt schließlich bei uns selber an.

Kim Gerlach

Kim hat eine Vision: Sie möchte Nachhaltigkeit ästhetisch anspruchsvoll(er) gestalten und leichter verständlich machen. Dazu hat sie 2015 ihren Blog „Kim goes eko“ ins Leben gerufen. Inzwischen lebt Kim – die sich als Digital Activist bezeichnet – in Schweden und hat ihre Finger überall im Spiel: als Startup-Coach für Social Innovation und Sustainability, als Moderatorin der PrePeek-Panels im Januar 2018, als Co-Founder von VinoKilo, als Supporter/Berater der Helsinki Fashion Week

Claudia Lanius

Wenn es um nachhaltige Mode in Deutschland geht, führen die Wege immer wieder zu Claudia Lanius. Seit über 20 Jahren zeigt die Eco-Pionierin, dass sich cleane, feminine Fashion-Looks und eco-faire Produktion nicht ausschließen. Klar, dass Claudia Lanius nicht fehlen darf, wenn es um den Wandel von Öko-Mode zu grüner High Fashion geht. Ob sie sich auf ihrem Erfolg ausruht? Keinesfalls! Mit spannenden Kooperationen, smarten Materialinnovationen und coolen Aktionen arbeitet sie konsequent am Ausbau des Themas.

Mirjam Smend

16 Jahre hat Mirjam für Highfashion-Magazine gearbeitet. Heute schreibt die Fair Fashion Enthusiastin über nachhaltige Mode auf ihrem Blogzine my-GREENstyle.com, VOGUE.de etc. Sie hat Green Fashion Tours nach München gebracht, engagiert sich als Fashion Revolution Ambassador und hat GREENSTYLE munich fair and conference gegründet, die im Oktober 2019 zum dritten Mal Eco Brands und nachhaltigen Modethemen eine stylische Bühne gibt. Ihre Vision? „Eco ist das neue Cool. Und irgendwann das neue Normal.“

GOOD news: GMUC Kampagnenmotiv Oktober 2019

Kampagnenmotiv

Nachdem wir für die ersten beiden editions die wunderbaren Bilder des Hamburger Accessoire-Labels Nine to Five (1st edition) und der Berliner Eco Brand Maqu (2nd edition) als Kampagnenmotiv nutzen durften, haben wir diesmal selber geshootet.

Shooting-Location: Kraftwerk, Berlin

Danke an dieser Stelle an unseren Partner NEONYT während dessen Veranstaltung wir Anfang Juli im Kraftwerk shooten durften. Der coole Industrial-Chic der imposanten Halle an der Köpenicker Straße in Berlin-Mitte hatte es uns schon lange angetan. Und mit der Optik sind wir mehr als zufrieden.

Fotograf: Daniel Reiter Photodesign, Berlin

Daniel hat für Big Player von Adidas über Casio bis Wrangler arbeitet. Seine Arbeiten findet man in Magazinen wie Dazed, Highsnobiety, i-D und dem Condé Nast Traveller. Was uns aber begeistert hat, ist seine Art des Storytellings. Sein Engagement und Interesse an den Betroffenen des Tsunami in Indonesien 2018, die Dokumentation der Tätigkeiten von Humedica Ethiopia. Und sein Interesse an der kleinen, aber feinen Skater Community in den Straßen von Addis Abeba Äthiopien. Ausgezeichnet wurde seine Fotodokumentation mit dem GoSee Award 2017 in Bronze für die Reportage „Ethiopia Skates“. Diverse Ausstellungen von London bis Berlin haben diesem kleinen Movement zu etwas mehr Spotlight verholfen. Dass Daniel Reiter der Richtige für unser Shooting sein wird, war also von der ersten Sekunde an klar. danielreiter.de

Produktion & Styling: Elisa Gianna Gerlach

Elisa Gianna Gerlach begleitet die GMUC von Anfang an: Die in Paris lebende Journalistin und Stylistin, die u.a. für VUE Berlin arbeitet, hat das Editorial Shooting für die 1st edition organisiert. Auch für die 3rd edition hat Elisa die  Produktion abgewickelt, das großartige Model Alina Dieth organisiert und gemeinsam mit Mirjam Smend das Styling gemacht. elisagerlach.de

Make-up:

Danke an PrePeek @ NEONYT, dass wir mit den Produkten von benecos arbeiten durften! GOODnews: cosmondial ist ab sofort offizieller Make-up-Partner der FAIRnissage am 11. Oktober 2019 und wird während der GREENSTYLE seine neue Marke GRN – shades of nature an einem eigenen Stand präsentieren.

Stylinginfos:

Jacke, Hose und Schuhe: hessnatur
Pullover: Recolution
Hut: Spatz Hutdesign, Passau
Tasche: Bolsillo

Danke auch an das wunderbare Team für das kurzweilige und maximal reibungslose Shooting. Und natürlich für das dabei entstandene großartige Kampagnenmotiv!

GOOD news: SOUL edition by Social Business

Nata Y Limon

Gemeinsam geht alles besser. Das trifft nicht nur auf unsere kleine Koop mit Marlene Walter von Nata y Limòn zu. Im April hat sie ihre traumschönen Kissen für die Ausstattung unseres Conference-Bereichs zur Verfügung gestellt.

Nata y LimonDas trifft genauso auf die gesamte Arbeit und Intention des engagierten Interiorlabels zu. Denn gemeinsam mit maximal talentierten guatemaltekischen Frauen wurden handgewebten Stücke für die neue Home Decór Kollektion von Nata y Limòn entwickelt, entworfen und produziert.

Nata y LimonDie XL-Auswahl an farbenfrohen und inspirierenden Mustern, Farben und Stilen zeigt einen kleinen Einblick in die ganze Bandbreite der Möglichkeiten, die das Webhandwerk der Maya Kultur beinhaltet. Mit ihrem Social Business versucht Marlene die uralte Textilkunst einem größeren Publikum vorzustellen und die  Textilkunst langfristig zur sicheren Einnahmequelle für die von Armut betroffenen indigenen Frauen in Guatemala zu entwickeln.

Nata Y Limon
Nata Y Limon
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Nata y Limòn: #womenhelpingwomen

Sozialer Wandel ist nur möglich, wenn Frauen durch eigenes Einkommen zu mehr Unabhängigkeit und Selbstbewusstsein gelangen und damit die Lebenssituation ihrer Familien verbessern können.“

Gut zu wissen: Die Soul Edition ’19 ist normalerweise nur im Handel erhältlich. Eine limitierte Stückzahl ist aber für family & friends der Community schon vorab erhältlich. Bis 31. Juli könnt Ihr Eure Lieblingsstücke schon vorab bestellen und den einzigartigen Flair und die pulsierende Energie dieser Stücke zu Euch nach Hause holen.

Alle Produkte gibt’s hier

GOOD news: GREENSTYLE munich goes Amsterdam

Amsterdam

#Throwback: 9 Brands, 3 Projekte, 1 Ausstellung, 1 Panel und 1 Vortrag – im Rahmen der Städtekooperation Creative Embassy, die für drei Jahre zwischen Amsterdam und München besteht, haben wir die verschiedenen Facetten der nachhaltigen Mode aus München in die niederländische Metropole gebracht.

Auftaktveranstaltung war die Munich Night im NewWerktheater. Hier durften wir als GREENSTYLE die Entwicklung im Bereich nachhaltige Modeprojekte in München vorstellen.

Zwei Tage lang haben die Munich Makers die verschiedenen Ansätze der Nachhaltigkeit von Re- und Upcycling, über regionale Produktion, die Arbeit mit veganem Leder etc. im Daylight Studio NewWerktheater gezeigt. Thanks for travelling with us: akjumii, AMD Akademie Mode & Design, Dialoogkreativ, fitbuddha, Friends That Rhyme, Hiitu, KARINFRAIDENRAIJ, Kuniri, LIVALIKE, Rennschmied und Wagner, Responsive Fashion Institute, Thecolorfulcrew

Amsterdam
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Besonders spannend waren auch die Arbeiten der beiden ehemaligen AMD Studentinnen Alexandra Steinhauser und Bianca Anima, die zum Thema Blockchain Technologie im Rahmen ihrer Bachelorarbeit anhand einer in Äthiopien gefertigten Tunika ausgestellt haben. Danke auch an Juliane Kahl, Gründerin des Responsive Fashion Institute, die bislang auf beiden editions der GMUC als Sprecherin zu Gast war.

Was wir und die Kollegen aus den Bereichen Medien, Kreativquartiersentwicklung, Klimaschutz und Mobilität dort erlebt haben, haben wir am Mittwoch 17. Juli 2019 im Shquared – SharedSquare X Restless in der Luisenstraße 2 präsentiert.

GREENSTYLE went Amsterdam:

Hier geht es zum Video.

Danke an DIALOOGKREATIV und die Stadt München für diese Chance!
#creativeembassy #creativemunich #dialoogkreativ

(13. Juni 2019)
Nach der erfolgreichen 2nd edition in München begibt sich die GREENSTYLE munich auf die Reise. Next stop: Amsterdam. Mit neun großartigen Brands aus München werden wir im Rahmen des Kooperationsprogramms „Creative Embassy“ der Städte München und Amsterdam die verschiedenen Facetten und Projekte der nachhaltigen Mode aus München in die niederländische Metropole bringen

Meet the makers @ We make the City

Im Rahmen des Austauschprogramms DIALOOGKREATIV durften wir auf der 1st edition der GREENSTYLE munich im Oktober 2018 großartige Designer und Sprecher aus den Niederlanden bei uns begrüßen. Und jetzt sind wir dran. München ist Partnerstadt des We make the City Festivals vom 17. bis 21. Juni. Als GREENSTYLE munich bringen wir am 20. und 21. Juni nachhaltige Mode und Projekte aus München nach Amsterdam.

AmsterdamMeet us @ NewWerktheater

Genaugenommen bringen wir die Münchner Kollektionen und ihre Macher ins wunderbare NewWerktheater. Neben neun Kollektionen wird es dort eine Ausstellung unseres GREENSTYLE-Partners AMD Akademie Mode & Design München und ein Panel hosted by Juliane Kahl (Responsive Fashion Institute) geben. Am 19. Juni dürfen wir im Rahmen der Munich Night vor geladenen Gästen über die Entwicklung nachhaltiger Mode in München sprechen. #spreadtheword

Auf diese Brands darf sich Amsterdam freuen:

Akjumii: Anna Karsch und Michaela Wunderl-Strojny machen avantgardistisch-minimalistische Mode (don’t miss the Zampa Coat!). Immer im Fokus bei ihren in Deutschland und Europa produzierten Teilen: kurze Lieferwege, Naturmaterialien, Fairness in der Produktion

Akjumii
© Akjumii

Friends that Rhyme: Schon die Geschichte dieser Brand ist zum Verlieben. Und die Philosophie? Nadine und Sabine (na, klingelt’s) produzieren Täschchen & Clutches aus traumschönen, asiatischen Vintage-Stoffen. Jedes Stück ein Unikat und ein Beispiel dafür, wie großartig Upcycling aussehen kann.

Friends that Rhyme
© Friends that Rhyme

Fitbuddha: Oversized Grobstrick-Pullis, cosy Jumpsuits und Kimono-Mäntel mit maximaler Eyecatcher-Optik – alles gefertigt von Flüchtlingen und türkischen Frauen in Not. Und hier geht es um viel mehr als um Nähen – hier geht es um Zusammenhalt, Beteiligung am Kreativprozess, um Perspektive.

fitbuddha
© fitbuddha

Hiitu: Fairness first im klaren Design – Rosalie und Carlotta Cramer-Klett designen Must-Have-Pieces wie aufwendige (Candy!) Ringe und Armreifen aus Afrika und kunstvolle Taschen aus Portugal. So schön, dass sie zu dauerhaften Begleitern werden.

HIITU
© HIITU

Karinfraidenraij: Die gebürtige Südamerikanerin in München designt aufwändige Ponchos, Mäntel und Hosen in Kleinbetrieben in Argentinien. Statt der gängigen Wolle verwendet sie dafür Lama- und Alpakawolle. Die pillt nicht und statt waschen heißt es hier lüften.

KARINFRAIDENRAIJ
© KARINFRAIDENRAIJ

Kuniri ist esperanto und heißt „gemeinsam gehen“. Die traumhaften Teile der Kollektion entstehen gemeinsam mit geflüchteten Designern und Schneidern aus aller Herren Länder. Mode, die an die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe aller Beteiligten anknüpft. Gemeinsam einzigartig.

Kuniri
© Kuniri

Livalike: Claudia Santiago Areal macht architektur-inspiriertes Taschendesign aus veganem Leder – Oeko Tex und FSC zertifiziert, frei von giftigen Stoffen. So schön und außergewöhnlich, dass sie mit ihren Kreationen den german Design Award 2019 gewonnen hat.

Livalike
© Livalike

Rennschmied & Wagner: Das Ziel, das sich die beiden Macher aus München mit ihrem Label gesteckt haben ist ehrgeizig: Sie möchten mit Qualität den Bekleidungsmarkt für Männer ändern. Könnte klappen, denn Looks und Qualitäten mit regionalem Anspruch sucht man sonst vergeblich.

Rennschmied & Wagner
© Rennschmied & Wagner

The Colorful Crew: Papercut-Kunstwerke auf Organic-Cotton-Shirts und -Sweatern mit Textilien von Fair-Wear-zertifizierten Großhändlern. Die Prints werden ausschließlich mit wasserbasierenden, schadstofffreien und umweltfreundlichen Druckfarben hergestellt.

The Colorful Crew
© The Colorful Crew

Follow us on our stories @greenstyle_muc

#creativeembassy #kreativmuenchen #dialoogckreativ # creativemunich #wemakethecity

Alle GMUC-Brands gibt’s ab sofort in der Library

GOOD news: Gmund Papier – das Weltverbessererpapier

Gmund Papier

Auf der einen Seite liegt der Tegernsee mit Enten und Schwänen, auf der anderen die Berge mit ihren Wäldern und den hohen Gipfeln. Und hinter den grünen Wiesen inmitten der oberbayerischen Märchenlandschaft liegt die Gmund Papier Fabrik mit ihren modernen Hightech-Anlagen. Und hier entsteht nach wie vor das großartigste Papier überhaupt, das wir auch bei der 2nd edition der GREENSTYLE munich für das GMUC book verwendet haben

„Gmund als Firmensitz ist unsere DNA“ – Florian Kohler, Firmenchef

Gmund Papier

Hier wird seit 1829 Papier hergestellt. Und an dieses idyllische Fleckchen Erde kommen Markenverantwortliche aus der ganzen Welt. Nicht wegen des tiefblauen, kristallklaren Tegernsees – sondern wegen des Papiers. Denn die Papierexperten aus Gmund verhelfen den ganz großen Brands zu einem Wettbewerbsvorteil. Hier werden Ihre Marken noch erfolgreicher gemacht.

Vom traditionellen Feinstpapierhersteller zur internationalen Marke

Gmund Papier ist heute so viel mehr als eine Papierfabrik. Das familiengeführte Unternehmen hat sich zu einer echten Love Brand entwickelt und schon lange die große Markenbühne betreten.

Wer Gmund Papier verwendet, hat etwas zu sagen.

 

Wer Gmund sagt, meint Designkompetenz. Mit seinen Designkollektionen hat Gmund Papier in wenigen Jahren den Weltmarkt für hochwertige Printkommunikation, exklusive Verpackungen, Broschüren oder Geschäftsberichte erobert. 75 Prozent des Papiers gehen in den Export auf drei Kontinente.

Gmund Papier

Vielfalt statt Einheitsbrei

Durch schier unerschöpfliche Kombinationsmöglichkeiten aus Farbe, Struktur, Material und Veredelung bietet Gmund Papier bereits über 110.000 Papiervarianten an. Jedes Jahr kommen ein bis zwei neue Kollektionen dazu und überraschen die Papierbranche immer wieder aufs Neue – so wie im vergangenen Jahr mit der ebenso innovativen wie nachhaltigen Gmund Bio Cycle Kollektion und dem wunderbaren Graspapier, das wir für das GMUC book verwenden.

Gmund Papier ist Nachhaltigkeit auf ganzer Linie.

Gmund bekennt sich zum Umweltschutz wie kein anderer Mitbewerber in der Papierindustrie – das ist mittlerweile weltweit bekannt. Idyllisch fließt die Mangfall am Firmensitz vorbei – aber eben auch als Stromlieferant mitten hindurch. Die Hälfte der elektrischen Energie für die Produktion entsteht aus eigenen Wasserturbinen.

Innovationsgeist aus dem bayerischen Oberland

Denn Nachhaltigkeit ist hier nicht nur Storytelling. Nachhaltigkeit und Ökologie sind im Papierimperium, das Florian Kohler in vierter Generation führt, genauso wichtig wie die Ästhetik und b seiner Produkte.

Gmund Papier

Umweltschutz schreiben die Papiermacher aus Gmund ganz groß.

Nur in Gmund bereitet man das Brauchwasser mit Hilfe von Ozon chemikalienfrei auf und kann es so bis zu sieben Mal dem Prozess wieder zuführt. Abfälle werden getrennt gesammelt und dem Recycling zugeführt, hauseigene Anlagen erzeugen bis zu 75 Prozent des benötigten Stroms durch Wasserkraft, Sonnenenergie und Kraft-Wärme-Kopplung – CO2-frei. Und natürlich sind alle Papiere FSC zertifiziert. Das beschauliche Gmund und das kristallklare Wasser des Tegernsees sollen schließlich auch in hunderten von Jahren noch so attraktiv bleiben wie damals…

www.gmund.com

GOOD news: Fair Fashion Shooting

Fair Fashion Shooting

Gut für Mensch und Mother Earth.

Minimalistischer Clean Chic aus Leftovers, Organic Couture aus Bio-Baumwolle, lokal produzierte Schuhe, Upcycling-Schmuck und Clutches mit Eyecatcher-Faktor – nachhaltige Mode hat viele Facetten. Eine schöner als die andere. Was sie immer gemeinsam hat? Respekt für Mensch, Umwelt und Natur. Die faire Fashion der GMUC Brands zeigt sich im Green-Style-Editorial von ihrer schönsten Seite. Extra gutes Gefühl und Gewissen inklusive. Diese Mode muss man einfach lieben.

Fotograf: Daniel Sommer
Produktion & Styling: Daniela Golik & Mirjam Smend
Haare & Make-up: Michaela Häusler
Models: Anne Jensen, Elena Boldyrewa, Stefan Roesinger
Location: JAMS Music & Design Hotel, München

Fair Fashion Shooting – green STYLE

Fair Fashion Shooting
© Daniel Sommer

Hut von Spatz Hutdesign. Kleid von hessnatur. Tasche von Tamarindo. Armband von Lahara.


Fair Fashion Shooting
© Daniel Sommer

Hut von Spatz Hutdesign. Strickjacke von Luna´mi. Shirtkleid von Lieblingsteil Gudrun Weber. Leggings von Tassel Tales. Gürtel & Clutch von Lahara.


Fair Fashion Shooting
© Daniel Sommer

Jacke von Akjumii. Hemd von Miomartha. Hose von HempAge. Brille von V O Y O U.


Fair Fashion Shooting
© Daniel Sommer

Hut von Spatz Hutdesign. Jumpsuit von Souldaze Collection.


Fair Fashion Shooting
© Daniel Sommer

Mantel von Akjumii. Pullover von another brand. Hose von Me & May.
Schuhe von Jutelaune. Tasche von Friends that Rhyme.


Fair Fashion Shooting
© Daniel Sommer

Anzug von Rennschmied & Wagner. Hemd von Miomartha.


Fair Fashion Shooting
© Daniel Sommer

Hemdkleid von Nina Rein. Shirt von Maria Seifert Collections. Hose von BYEM. Schuhe von hessnatur. Tasche von Friends that Rhyme. Tuch von 8 Eden Avenue.


Fair Fashion Shooting
© Daniel Sommer

Mantel von Yuna Miray. Shirtkleid von Maqu. Kette von Knothingelse. Hose von Dawn Denim. Tasche von Maravillas Bags.


Fair Fashion Shooting
© Daniel Sommer

Tuch von 8 Eden Avenue. Bandeau von Greentee organic couture. Bolero von Sooth Munich. Rock von Miomartha. Schuhe & Ohrhänger von Tassel Tales. Tasche von Friends that Rhyme.


Fair Fashion Shooting
© Daniel Sommer

Mantel von Fitbuddha, Rock von Yuna Miray, Tasche von Lahara, Brille von Neubau Eyewear, Schuhe von Nine to Five


Fair Fashion Shooting
© Daniel Sommer

Top von Tassel Tales, Jumpsuit von Fitbuddha, Kette von Knotting Else, Tuch von 8 eden avenue


Fair Fashion Shooting

Jumper von another brand, Hose von Nina Rein, Sneaker von hessnatur


1000 Dank an das großartige Team und Herrn Demetz vom Jams Music & Design Hotel München (siehe Aufmacherbild), der coolen Shooting Location des GMUC Fair Fashion Shooting.

GOOD news : die GMUC GOOD bag

GOOD bag
Mit Flyern, Gutscheincodes und in Plastik verpackten Testern befüllte Goodie Bags habern bei uns keinen Platz. In den von Spreeprint nachhaltig bedruckten GMUC taschen (Oeko-Tex Standard 100) gibt es keine Flyer und keine Proben, sondern nachhaltige Lieblingsteile von echten Love Brands. Daher nennen wir sie auch voller Stolz GOOD bag.

Neben unserem GMUC book, das auch diesmal wieder auf dem maximal nachhaltigen Graspapier aus der Bio Cycle Collection von unserem Partner Gmund gedruckt wurde und der Green Fashion Issue unseres Medienpartners enorm Magazin durfte man sich über folgende Items in der GOOD bag (in alphabetischer Reihenfolge) freuen:

hessnatur – Wear a good Feeling

Naturmaterialien, smarte Konzepte wie Zero Waste und ebenso faire wie transparente Produktionsabläufe sind bei hessnatur kein Trend sondern Kernkompetenz. hessnatur x GREENSTYLE munich: Die Eco-Pioniere aus Butzbach haben die 2nd edition neben einem eigenen Stand mit der traumschönen Frühjahr-/Sommerkollektion, mit einer stylischen Empower-Lounge und den raffinierten T-Shirts aus der Wasteless-Kollektion bzw. Handtüchern aus flauschiger Biobaumwolle für die GOOD bags unterstützt. Wasteless? Ja, genau. Denn dank raffinierter Schnittoptimierungen lassen sich Textilien verschnittfrei produzieren. Klingt gut? Ist großartig, denn damit werden im Durchschnitt 20 Prozent wertvoller Ressourcen eingespart. #WearAGoodFeeling

GOOD bag

100 Prozent Natur. 100 Prozent smart. 100 Prozent hessnatur.

Mehrner Quelle – tut gut. schmeckt gut.

Das besondere Wasser aus Tirol ist eine ganze Weile unterwegs, bis es sich seinen Weg durch die massive Gestein der österreichischen Alpen gebahnt hat. Genaugenommen 30 Jahre lang. Klar, dass es unterwegs Zeit hat, jede Menge Mineralstoffe mit auf die Reise zu nehmen. Denn genau das macht das österreichische Wasser aus: Es es ist vollgepackt mit Calcium, Magnesium, Sulfat, Hydrogen-Carbonat… Ganz natürlich. Ohne Konservierungsstoffe, ohne Zusätze. Und natürlich ohne Kohlensäure. Abgefüllt wird es direkt an der Quelle. Und seit der 2nd edition sogar in der praktischen 0,3 Liter Glas(!)Flasche. Bye-bye, plastic – hello nature! Alle facts gibt’s hier

Die reine Wahrheit seit 1267.

GOOD bag

Mylily – nachhaltige Periodenprodukte

Das Hamburger Start-up hat sich auf schadstofffreie Periodenprodukte spezialisiert – für Tampons, Binden und Slipeinlagen kommt deshalb zertifizierte Bio-Baumwolle zum Einsatz. Mylily macht aber nicht nur die Periode sicherer. Mylily macht auch den Mund auf und setzt sich mit kreativ-provokanten Claims wie „Viva la Vulva“ und „Ich menstruiere wie ich will“ und dem Hashtag #DeineTageDeineRegeln für Bodypositivity, Nachhaltigkeit und Aufklärung ein und fordert ganz nebenbei die Senkung der Tamponsteuer. Die beträgt nämlich – weil Luxusgut – 19 Prozent. Die Steuer für Kaviar? 7 Prozent. Noch Fragen? Die Mylily Bio-Tampons gibt’s übrigens auch im Abo. Und zwar hier

GOOD bag
Dank Mylily kann jeder menstruieren wie er will.

NO PLANET B – skincare on a mission

Das Start-up von Jessie und Sebastian Wölke hat eine klare Mission – die Umwelt. Denn die scheint bei vielen keine Rolle mehr zu spielen. Zumindest konsumiert ein Großteil der Menschheit so als gäbe es kein Morgen. Wenn sich nichts ändert, wird es das auch irgendwann nicht mehr geben. There is NO PLANET B. Und deshalb spielen überraschende Produkte bei dem Start-up des deutsch-britischen Gründer-Ehepaars eine tragende Rolle. Statt exotischer Inhaltsstoffe kommen bei NO PLANET B Wildblumen, Unkräuter oder Ungenutztes aus der Lebensmittelindustrie in die zu 100 Prozent recyclebaren Flaschen, die – thumbs up – genau wie das restliche Produkt in Deutschland hergestellt werden. Erhältlich sind die tollen Bessermacher der GOOD bag (zertifizierte Naturkosmetik mit Bio-Inhaltsstoffen!) übrigens bei dm.

GOOD bag
Wildblumen und Unkräuter statt rarer Inhaltsstoffe: NO PLANET B

OEKO-TEX – inspiring confidence

Ob Standard 100 by OEKO-TEX, STeP by OEKO-TEX oder MADE IN GREEN by OEKO-TEX – unter der Dachmarke OEKO-TEX versammeln sich zahlreiche Prüf- und Zertifizierungssysteme, die es Unternehmen entlang der textilen Wertschöpfungskette ermöglichen, einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung von mehr Nachhaltigkeit leisten zu können. 18 unabhängige Textilforschungs- und Prüfinstitute entwickeln Prüfmethoden und Grenzwerte für die unterschiedlichen Produktlabels, geben wichtige Impulse für Innovationen innerhalb der Textil- und Bekleidungsindustrie und tragen zur Entwicklung qualitativ hochwertiger Textilprodukte bei. Und der Endverbraucher? Der bekommt die Möglichkeit verantwortungsvolle Entscheidungen für gesundheitlich unbedenkliche, umweltfreundliche und fair hergestellte Produkte zu treffen. Umso mehr freuen wir uns über die flauschigen (schadstofffreien!) Gästehandtücher. Hier mehr erfahren

GOOD bag
Hilft verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen: Oeko-Tex

PrimaLoft – die synthetische Daunenalternative

Ein aus 100 Prozent Recyclingfasern bestehender Isolationsstoff bzw. eine zu 100 Prozent recycelte Synthetikfaser – beides biologisch abbaubar. Wo gibt’s denn sowas? Dank der Ingredient Brand PrimaLoft seit vergangenem Jahr in diversen Funktionstextilien globaler Topmarken der Outdoor- und Modebranche und Heimtextilien. Ursprünglich bekannt als wasserabweisende, synthetische Alternative zur Daune, die für die US-Armee entwickelt wurde, ist das New Yorker Unternehmen in der Herstellung nachhaltiger Textilien sehr aktiv und untermauert dies durch Partnerschaften mit bluesign®, OEKO-TEX® und der Sustainable Apparel Coalition mit dem Higg Index. In der GMUC GOOD bag: kleine Smartphone Schlafsäckchen mit recycelter Isolation aus Leftovers, die nicht nur als praktische Aufbewahrungsmöglichkeit dienen, sondern im Winter auch noch den Akku schonen.

GOOD bag
Bye-bye, Daune – hello, PrimaLoft!

Sonnentor – #EsGehtAuchAnders

Plastikfreie Verpackungen, Produkte ohne Palmöl, CO2 neutrales Wirtschaften – was es heutzutage erfreulicherweise immer mal wieder gibt, war 1988 undenkbar. Trotzdem hat sich Johannes Gutmann nicht irritieren lassen und hat mit seinen ebenso revolutionären wie visionären Ideen Sonnentor vom Ein-Mann–Betrieb zu einem der erfolgreichsten Unternehmen Österreichs mit 500 Mitarbeitern geschaffen. Mit fairer Arbeitsweise, Transparenz und Gemeinwohlökonomie. Heute werden bei Sonnentor herrlich duftende Bio-Gewürze und -Kräuer, sowie Kakoa, Kaffee, und Tees verkauft. In unseren GOOD bags: Die Happiness is… Probier mal Bio-Teemischungen mit allen 14 Sorten der „Happiness is…-Linie“ mit Früchten, Gewürzen, Kräutern, Camelia Sinensis und Matetee. Hier probieren

GOOD bag
Genauso köstlich wie nachhaltig – die Tee-Variationen von Sonnentor

Terra Elements – die Kraft der Natur

Spirulina, Maca, Ashwagandha – alles in Bio-Qualität natürlich. Die veganen Superfoods, Rohkost und Nahrungsergänzung des Münchner Familienunternehmens kommen ganz ohne künstliche Zusätze aus. Getreu seinem Credo, dass der Schlüssel zu einem gesunden und aktiven Leben in einer natürlichen Ernährungsweise liegt, die sich mithilfe von Superfoods und Nahrungsergänzung sinnvoll aufwerten und vervollkommnen lässt, setzt Terra Elements Gründer Sandro Russo auf die ganze Kraft der Natur. Den „How To Detox mit Terra Elements“ Workshop auf der GREENSTYLE munich verpasst? Die ganze Terra Elements Welt erleben und individuelle Beratung gibt’s seit 2017 im Münchner Store in der Schellingstraße 48. Gut zu wissen: Als umweltbewusstes und biozertifiziertes Unternehmen sind natürlich nicht nur die Produkte bio. Terra Elements hat seine Verpackungen minimiert, achten auf Wiederverwendung von Verpackungsmaterial und verwenden weitestgehend Recyclingpapier. In unserer GOOD bag: Bio Spirulina Tabletten von Terra Elements

GOOD bag
Nachhaltige Supplements von Terra Elements

Thermos – #ByeByePlastikflasche

Unter dem Motto „Mehrweg statt Einweg“ durften wir uns auch bei der 2nd edition über die großartige Partnerschaft mit Thermos freuen. Der Experte für isolierende Trink- und Speisegefäße ist für und DER Ansprechpartner, wenn es „to go“-Themen geht. Absolute Highlights aus der XL-Thermos-Range: das Stainless King Speisegefäß mit Löffel (das schon auf der 1st edition den ein oder anderen Blogger glücklich gemacht hat) und die TC Bottles, die ebenso formschön wir funktionell ab sofort einige Influencer und Journalisten im daily business begleiten. PS: Auch Renate Künast (Bündnis 90 / Die Grünen), die wir als Speakerin auf der Bühne der GREENSTYLE-Conference begrüßen durften – hat sich die tolle weiße TC Bottle gekauft. Das ganze Thermos-Portfolio findet Ihr hier

GOOD bag
Die TC Bottle von Thermos

GOOD news: Eco ist das neue Cool

In diesem Punkt waren sich alle einig: Besucher, die an 35 Ständen die Kollektionen von internationalen Eco-Brands und unserer Partner entdecken und kaufen konnten. Speaker, die nach München gekommen sind, um unseren Besuchern Insights in diese ebenso zeitgeistige wie wichtige Thematik zu geben. Und die Aussteller, die neue Netzwerke aufgebaut und Zielgruppen akquiriert haben.


© wordsinmotion

Danke an alle GMUCmember!

Neue Location (Hello, Isarforum!), neue (und alte) Brands, Award Gewinner aus Helsinki, top-besetztes XL-Conference-Programm (hier geht es zu den Talks) mit Speakern wie Renate Künast und Dr. Kirsten Brodde (Greenpeace) und der Landeshauptstadt München. Ganz zu schweigen von unseren fantastischen Partnern wie NEONYT/Messe Frankfurt und GMUND Papier – die 2nd edition der GREENSTYLE munich hat das wiedergespiegelt, was sich im nachhaltigen Bereich tut: Fortschritt. Und inzwischen sogar gar nicht mehr so langsam.

Thimo Schwenzfeier (NEONYT) über die GMUC: „Prädikat: Absolut empfehlenswert!“

Das Thema wird nicht nur größer, es professionalisiert sich auch. Auf den tatsächlichen Zeitpunkt des Durchbruchs der nachhaltigen Mode konnten sich die Experten auf der Bühne des 2-tägigen Konferenzprogramms zwar auch nicht einigen. Aber GOOD news: Eine Studie von McKinsey konstatiert die kritische Masse für 2019. Und Thimo Schwenzfeier von NEONYT/Messe Frankfurt sagt der Fast Fashion ein Ende für 2030 voraus. Mit der GREENSTYLE munich fair and conference tragen wir unseren Teil dazu bei.

GREENSTYLE munich second edition – das war neu

Upcycling, recycling – alt ist das neue Neu

Mit ebenso stylischen wie spannenden Upcycling-Projekten wie den farbenfrohen Babouches und den Denim Jackets, die die Tata-Girls aus Wien für ihr Wiener Label Tassel Tales mit marokkanischen Teppichen ein einzigartiges Gesicht geben, sowie den Schmuckstücke von u.a. Misolei, die aus alten Stücken neue schafft und CARORAUE, die aus Flaschenbanderolen und Zeitungsschnipseln in akribischer Feinarbeit die überraschend wenig fragilen Preziosen fertigt, haben wir Vertreter der Kreislaufwirtschaft im Isarforum begrüßt. Auf der Bühne wurde das maximal zeitgeistige Thema im „Circular Fashion“ Panel von Green Fashion Tours Gründerin Arianna Nicoletti (Resident at Victoria & Albert Museum, London) gemeinsam mit Designer Mila Moisio thematisiert. Anfang des Jahres wurde die Finnin für das ausgezeichnete Recycling-Programm ihres Labels TAUKO als „Best sustainable project“ durch den British Council ausgezeichnet.

Neue
CARORAUE © GREENSTYLE munich

Nachhaltige Prägung von Anfang an – AMD Absolventen

Mit der Upcycling-Kollektion aus Frotteehandtüchern von Absolventin Dana Elena Schweika, der nachhaltigen Couture-Kollektion von Katharina Rapp – beide aus dem von Prof. Ulrike Nägele betreuten Fachbereich Modedesign – und der Arbeit „Plastic Fantastic“ von Amelie Roth aus dem Studienbereich Modejournalismus unter der Egide von Studiengangleitung Sabine Resch präsentierte die AMD Akademie Mode & Design München, GMUC Partner zum zweiten Mal, die zeitgemäße Integration der Nachhaltigkeit in ihr Studienprogramm.

Dana Elena Schweiker © Petra Rühle

Ananas, Pilze, Kaffee & Co. – smarte Lederalternativen erobern den Markt

Spannende textile Alternativen hatten u.a. Christina Bussmann von der spanischen Brand Maravillas Bags im Gepäck. Ihre Taschen aus Pinatex (Ananasleder) und mit Holzspänen zeigte sie auch auf der GMUC Bühne im Talk zum Thema „Leder vs. veganes Leder“. Sebastian Thies konnte zwar aus organisatorischen Gründen nicht selber vor Ort sein – seine smarten (veganen!) Sneaker aus Pilzen, Heu, Kaffee & Co. hatten wir aber natürlich trotzdem on display.

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Maravillas Bags © GREENSTYLE munich

Darling Denim kann auch gut

Die Textilindustrie ist Umweltverschmutzer #2 – Umweltsünder #1 innerhalb der Textilindustrie ist unsere geliebte Jeans. Dass es auch anders geht, beweisen Denim Brands wie Dawn Denim mit ihren #lowimpact Jeans, die sie fair in der eigenen Fabrik in Saigon produzieren. Julia Ickert hat ihr maximal feminines Clean-Chic-Label Nina Rein um einen in Europa produzierten Denim Darling erweitert. Und HempAge zeigt, dass es ganz ohne die durstige Bio-Baumwolle geht und produzierte die geliebten blauen Hosen aus Hanf. Apropos Denim: Seine geliebten Jeans konnte (und kann) man bei Sooth Munich reparieren und dann gleichzeitig durch die Munich Sisterhood Kollektion der beiden Münchnerinnen stöbern. „Life may not be fair. Our clothes are.“

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DAWN © Verena Voetter

Bye-bye, Plastic!

Zum zweiten Mal dabei und noch umschwärmter als bei der 1st edition – die nachhaltigen Trink- und Speisegefäße von Thermos Deutschland. Die Isolierflasche „Milchflasche“ war Teil der GMUC GOODbags und ist der aktuellste nachhaltige Neuzugang im Thermos-Imperium.

Neue
Thermos © GREENSTYLE munich

The (R)evolution of Fashion is now

Die 2nd edition stand im Zeichen der Fashion Revolution, die jedes Jahr am 24. April stattfindet: mit einem eigenen Stand, verschiedenen Aktionen und Slots auf der Bühne. Und das #WhoMadeMyClothes Shooting hat gezeigt: München ist bereit.

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Fashion Revolution © Linda Nau

Let’s talk about – GMUC conference

Weil Bewusstsein viel mit Wissen zu tun hat, hatten wir ein hochkarätig besetztes Conference-Programm: Eines unter zahlreichen Highlights war der Opener „Faire Fashion – wo stehen wir?“ moderiert von GMUC Brand Ambassador Franziska Deecke. Ihr Gespräch mit Brigitte von Puttkamer (About Given/A Better Story), Thimo Schwenzfeier (NEONYT/Messe Frankfurt) und Bernd Keller (tRUE STANDARD) hallt noch lange nach.

Ein weiterer Publikumsmagnet war die Talkrunde von Schauspieler Thomas Darchinger, der gemeinsam mit Dr. Kirsten Brodde (Greenpeace), Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) und Julia Zirpel (thewearness) die Textilindustrie kritisch beleuchtet hat. Alle Programmpunkte wie „Leder vs. veganes Leder“ und den talk „All that data…“ für den Juliane Kahl (The Responsive Fashion Institute) ein internationales Panel zusammengestellt hat, gibt’s hier. Die spannenden Inhalte verpasst? Macht nichts – die Aufzeichnungen von der GREENSTYLE munich conference gibt’s hier

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Faire Fashion – wo stehen wir? © Petra Rühle

GOOD news: GMUC Lounges

Good Lounge
Schon bei der 1st edition der GREENSTYLE munich sind wir immer und immer wieder auf das besondere GMUC Feeling angesprochen. Die besondere Atmosphäre, die auf unserer Veranstaltung herrscht. Das großartige Networking, das dort stattfindet. Dazu tragen in erheblichem Maße auch unsere Lounges und der Spirit der jeweiligen Betreiber bei. Bühne frei also, für die GMUC Lounge Members

Fair Fashion Lounge

In der Fair Fashion Lounge, die unser Möbel-Partner Suitestuff mit entspannten Sofas aus der nachhaltigen Justwood-Serie ausgestattet hat, ist die Mehrner Quelle eingezogen. Dass Wasser nicht einfach nur Wasser ist, wissen wir spätestens seit der 2nd edition der GMUC. Denn mit der Mehrner Quelle ist ein ebenso kurzweiliger wie informativer Hotspot bei uns im Isarforum eingezogen. Calcium, Magnesium & Co. – die geballte Gesund-Ladung des Tiroler Heilwassers gab’s 2,5 Tage lang in der Wasser Lounge der Mehrner Quelle. Was das Wasser mit den vielen Mineralstoffen so besonders macht? Hat es sich seinen Weg (nach 30 Jahren) aus 102 Meter Tiefe gebahnt, wird es direkt an der Quelle – ohne Konservierung – abgefüllt. Schmeckt gut, spendet Energie und wirkt harmonisierend. Der perfekte Begleiter für einen Off-Moment an einem spannenden Messetag.

Lounge
Petra Ruehle

Sweet & Social Coffee Lounge

Die Sweet & Social Coffee Lounge war ein echter Publikumsmagnet. Schon von der Ferne war klar: An diesem duften(den) Stand kommt keiner vorbei. Zu den maximal köstlichen Zimtschnecken, Brownies, Carrot Cakes und Crunchy Banana Cake (vegan🌿) von Christina Models Zuckerbäckerei Short’n’Sweet war der herrlich aromatische Kaffee der Social Coffee Company Bean United ein Muss. Kaffee trinken und Gutes tun – so einfach geht’s. Die Münchner Brüder Philipp und Thomas Greulich geben pro Kilo 2,50 Euro an die Welthungerhilfe. Damit wird zwei Wochen lang täglich eine Schulmahlzeit für ein Kind in Burundi finanziert. Gut zu wissen: Auch Christina tut Gutes mit ihren Kuchen-Kreationen unterstützt sie u.a. die Münchner Kindertafel.

Lounge
© GREENSTYLE munich

Empower Lounge by hessnatur

Die Batterien wieder aufladen konnte man im doppelten Sinne in der Empower Lounge by hessnatur. Zwischen den ebenso stylischen wie nachhaltigen Interior-Lieblingsstücken wie den XL gestrickten Woll-Poufs, den coolen Filzkörben oder den wunderbaren Sitzkissen (ganz zu schweigen vom Schurwollteppich vom Rhönschaf) des hessischen Eco Pioniers wurde viel ge-networked, Pause gemacht oder eben an der Ladestation das Mobiltelefon mit frischer Energie versorgt. Das kann nach so einem inspirierenden Messetag eben auch mal schlapp machen. Besonders inspirierend: die inspirierenden #nachgefragt Game Changer Videos by hessnatur mit Blogger-Größen wie Anna und Markus von Viertel \ Vor.

Lounge
© Petra Ruehle

GOOD Food Lounge

Duftende (vegane!) Currys, köstliches Bananenbrot, knackige Salate – das Food-Angebot unserer beiden Münchner Caterer wurde nicht nur einmal gelobt. Immer wieder sind Besucher an die Theke zurückgekehrt und haben ihre Begeisterung kundgetan. Genießen konnte man die frisch zubereiteten Köstlichkeiten an den entspannten Bistrotischen, die ebenfalls aus der nachhaltigen Justwood-Serie unseres Möbel-Partners Suitestuff stammen. Umgeben von den XL-Bambussträuchern, die wir auch diesmal über das Botanikum von Bettina und Heinrich Bunzel bekommen haben entstand ein wunderbarer Ort um nach dem Kichererbsen Curry auch noch ein Avocado- oder Bananenbrot zu genießen.

EPI-Food – The new age of eating

Gesund genießen. Ohne Weizenmehl, Kuhmilch und Industriezucker ist das Credo des Ernährungs- und Lifestyle-Konzept von Felicitas Riederle und Alexandra Stech. Peanut Butter Stew, Marokkanische Hot Bowl und Chia Pudding – die Gerichte der beiden Münchnerinnen sind nicht nur maximal lecker, die Rezepte sind auf einen gesundheitlichen Zusatznutzen auslegt. Feel-Good-Food der Extraklasse. Verpasst? Keine Sorge, denn die energiespendenden Köstlichkeiten von Epi Food sind zum Nachkochen in einem Kochbuch verewigt.

Lounge
© Verena Voetter

Herbal Tribe

Kichererbsen Curry, Rote-Beete-Suppe, Dhal mit Blumenkohl und Minestrone – die pflanzenbasierten Gerichte von Daniela Golik sind ein wahrer Gaumengenuss. Nach dem ersten Kontakt mit Danielas duftenden Kreationen war klar: Herbal Tribe MUSS auf die GREENSTYLE. Perfekt Match: Die leidenschaftliche Köchin arbeitet mit den großartigen Gewürzen unseres Partners Sonnentor, dessen köstliche Bio-Tees aus der Happiness-Kollektion konnten die GMUC Besucher am Freitag am Sonnentorstand verköstigen. Gut zu wissen: Wer lernen möchte, genauso köstlich zu kochen – bei Herbal Tribe kann man auch Kochkurse buchen oder Seminare besuchen. Also, nichts wie los!

Lounge
© Verena Voetter

Kombucco Fizz

Mango, Minze, Ingwer-Zitrone oder purKombuco Fizz ist der Inbegriff für belebende, natürliche Erfrischungsgetränke, die – nebenbei erwähnt – auch in Kombination mit dem wunderbaren Gin von Duke ganz hervorragend schmecken, wie wir am Eröffnungsabend feststellen durften. Unter dem Motto „Schmeckt gut. Tut gut.“ produzieren Andreas und Sophia Reiser belebenden Kombucha in einer kleinen Manufaktur in München. Fair Trade Tee in Bioqualität, keine Giftstoffe, kein Plastik. Dass Andreas es ernst meint mit der Nachhaltigkeit, beweist nicht zuletzt sein Insta-Video, das zeigt, was am Kombuco Stand nach 2,5 Tagen GREENSTYLE munich an Müll übriggeblieben ist.

Lounge
© Linda Nau