GreenGlam

Greenglam

Eigentlich ist Dr. Christina Kraus Apothekerin. Aber eben nur eigentlich. Denn ihre Apotheke im beschaulichen Apothekergäßchen in Augsburg hat sie 2013 in einen Naturkosmetiktempel verwandelt. Wo jahrelang Pillen, Cremes und Tinkturen über den Tresen gereicht wurden, geht es inzwischen um Schönheit auf Basis der Natur. Auf über 270 paradiesischen Quadratmetern in einem historischen Fuggerpalais mit mächtig hohen Decken und zwischen antiken Säulen finden sich heute Organic-Beauty-Schätze von u.a Mádara der lettischen Skincare Brand die auf Birkenwasser als Anti-Aging-Elixier setzt, kultige Produkte von The Organic Pharmacy oder Lebon, der Zahnpasta auf Grüntee-Basis. Genauso wie die trendigen Lip-Balms von Hurraw und die Unisex-Pflege von Neighbourhood Botanicals. Mit rund 140 Naturkosmetiklabels ist GreenGlam definitiv DIE Adresse für Naturkosmetik-Fans.

Greenglam

Willkommen im grünen Beauty-Himmel

Okay, nicht alle Wege führen nach Augsburg. Aber eines ist sicher: Ein Abstecher lohnt sich definitiv. Denn inzwischen gibt’s im Apothekergäßchen 3 neben nachhaltigen Lieblingsprodukten von A wie Apoem bis Y wie Yope auch ein kleines Spa. Wer das nicht besucht, ist selber schuld…

Greenglam

Gut zu wissen: Dr. Christina Kraus bündelt ihr XL-Wissen auch in Buchform. Nach „Natürlich schön – Naturkosmetik leicht gemacht“ hat sie mit „Natürlich schön im Winter – Naturkosmetik für die kalte Jahreszeit selbst gemacht“ veröffentlicht. Mit einfachen Rezepten und verständlichen Anleitungen erklärt sie, wie man in wenigen Schritten, ohne Vorkenntnisse, seine eigene Kosmetik für die besonderen Hautbedürfnisse in der kalten Jahreszeit aus natürlichen Zutaten herstellen kann.

GreenGlam
Apothekergäßchen 3
86150 Augsburg

www.greenglam.de

Das Fazit von Inhaberin Dr. Christina Kraus am Ende der Messe
© GREENSTYLE | MUC

Ansoho

Ansoho

AnsohoHinter dem Labelnamen verbirgt sich Anna Sophie Howoldt, deren Erscheinung genauso zart ist, wie die Strick-Couture, die unter ihrer Regie entsteht. Gegenläufig zum Trend steht Ansoho nämlich nicht für groben Strick. Ganz im Gegenteil: Hier geht es um die leisen Zwischentöne, um Feinheiten. Um neue Strukturen. Denn Strick ist für Anna Sophie Howoldt ein unerschöpflicher Fundus, ein Spielplatz der unendlichen Möglichkeiten. Und so finden sich kunstvolle Ajourmuster auf taillierten Kleidern mit angeschrägten Ärmeln. Strickvariationen, die an hauchzarte Spitze erinnern, zieren Rückenansichten. Die Prototypen für ihre luxuriös unkomplizierte Mode macht sie übrigens noch selbst und entwickelt auch die Schnitte noch per Hand.

Schon während ihres Studiums an der FH Trier hat sich Anna Sophie Howoldt für Strick interessiert. Anschließend hat sie Kunstgeschichte studiert und am Jüdischen Museum in Berlin gearbeitet, bis sie zu ihrer Strick-Passion zurückgefunden hat. Seit 2006 entwirft sie nun Wickeljacken, taillierte Kleider, Röcke und Hosen – dabei setzt sie auf Klassiker, die a) nicht aus der Mode kommen und b) sich mit allen Kollektionsteilen auch aus den früheren Saisons kombinieren lassen.
Ansoho

Gut zu wissen: Im Winter verarbeitet sie Merinowolle nach bluesign oder kbT (kontrolliert biologische Tierhaltung), im Sommer kbA (kontrolliert biologischer Anbau) Baumwolle und andere textile Neuheiten. Ganz neu ist ihr organic alpaca aus Peru. Gestrickt und konfektioniert wird jedes Ansoho-Produkt mit viel Liebe fürs Detail in einem Familienbetrieb in Deutschland.

Ansoho Atelier
Dreimühlenstr. 24
80469 München
Atelierverkauf: Samstag 10 bis 14 Uhr und nach Vereinbarung

www.ansoho.com

© Ansoho

LANIUS

Lanius

Dass Eco-Fashion zwar maximal nachhaltig ist, aber 0,0 danach aussehen muss, ist zu einem nicht unerheblichen Teil auf das Engagement von Claudia Lanius zurückzuführen. Als deutsche Eco-Pionierin zeigt die Power-Frau nämlich schon seit über 20 Jahren, dass sich cleane, super feminine Fashion-Looks und eco-faire Produktion nicht ausschließen. Smarte kuschelige Bouclé-Mäntel (awww, der Egg-Shape Mantel!), ein Parka aus Tencel mit Leinen, bodenlange Marlenehosen aus Schurwolle, Lingerie-Tops mit Spitze aus Baumwolle, sexy Wickelkleider (hallo, Diane von Fürstenberg!) aus Modal – alles bio natürlich. Und natürlich zertifiziert. Ja, High Fashion geht eben auch nachhaltig.

Lanius
© LANIUS

Aber auf ihrem Erfolg ruht sich Claudia Lanius nicht aus. Mit spannenden Kooperationen wie LANIUS x Kunert holt sie smarte Materialien wie Econyl auf den Runway – die ikonischen Fishnet-Tights des deutschen Strumpfwarenherstellers werden nämlich aus Fischernetzen gefertigt, die herrenlos im Meer treiben gefertigt. Und passen eben verdammt gut zu Claudias stylisher Mantel-Kollektion. Aus den Messebannern werden bei LANIUS unique Upcycling-Taschen gefertigt. Und aus recycelten indischen Seiden-Saris entstehen traumschöne Sommerkleider. Im Herbst 2018 wird die 12-teilige LANIUS x Brigitte Kollektion lanciert, die in Zusammenarbeit mit Modeprofis der Frauenzeitschrift entstanden ist.

Lanius
© LANIUS

Und im Frühjahr/Sommer 2019 wird LANIUS eine Capsule Collection zum Thema „Natural Dying“ anbieten, bei der 97 Prozent Wasser eingespart wird. Ja, der Färbeprozess ist nach wie vor einer der kritischsten Punkte bei der Produktion von nachhaltiger Mode. Klar, dass LANIUS sich dieses Thema ausgesucht hat, um etwas in Gang zu setzen…

LANIUS
Rolandstraße 65
50677 Köln

www.lanius.com

A A K S

A A K S

Studium an der Kingston University London. Verschiedene Stationen bei Big-Playern wie Peter Pilotto, Matthew Williamson und William Tempest. Co-Founderin einer Fashion-Brand. Und inzwischen Inhaberin und kreativer Mastermind ihres eigenen Labels A A K S. Das gründete die gebürtige Ghanaerin Akosua Afriyie-Kumi im Jahr 2014 mit dem Ziel traditionelle Handwerkskunst Ghanas mit modernen Designs zu verbinden, ein Statement für faire und nachhaltige Mode zu setzen und nachhaltige Jobs in Ghana zu schaffen. Mission geglückt, würden wir mal sagen. Denn ihr Label trägt nicht nur dazu bei, dass traditionelle Handwerkstechniken weitergeben werden, Männer und Frauen in einem abgelegenen Ort in Ghana ein Einkommen garantieren, es sorgt dafür, dass Afrika in der öffentlichen Wahrnehmung gesehen wird. Das hat so dem Label auch schon eine Adelung durch Fashion Revolution eingebracht.

A A K S

Hinter A A K S verbergen sich nicht nur die Initialen der smarten Designerin Akosua Afriyie-Kumi. Und das ‚S‘? Das steht für ’siblings‘, denn die gebürtige Ghanaerin ist mit sieben Geschwistern aufgewachsen, die jedes für sich einen Beitrag zu A A K S geleistet haben. Die vier Buchstaben stehen vor allem für Farbe, Form und jede Menge afrikanische Lebensfreude – sichtbar gemacht in farbenfrohen, kunstvollen Basttaschen. Diese Kunstwerke entstehen in Zusammenarbeit mit einer Frauen-Kooperative in Bolgatanga im Norden Ghanas. Hier werden die einzigartigen Taschen, die jede für sich eine eigene Geschichte zu erzählen haben, mit traditionellen Techniken, gefertigt. Fertiggestellt, ausgestattet mit Leinen- und Baumwollfutter und mit Verschlüssen etc. versehen werden die Taschen im A A K S-Studio in Kumasi.

A A K S

Gut zu wissen: Gefertigt werden die Taschen aus Raffia. Dabei handelt es sich um eine sisalähnliche Hartfaser, die aus Palmblättern gewonnen wird und traditionell zum Flechten verwendet wird. Geerntet werden die Fasern im Falle von A A K S von kleinen Familienbetrieben in Ghana.

A A K S

Die kunstvollen, natürlich gefärbten A A K S-Taschen haben längst prominente Liebhaber gefunden und Einzug in die ganz großen Magazine von Vogue Italia bis Elle Decoration gehalten. Und dank der Agentur DESIGN SA gibt es sie endlich auch in Deutschland. Anfang 2018 in Stuttgart gegründet, unterstützt DESIGN SA junge afrikanische Marken mit Potential auf ihrem Weg in den europäischen Markt.

www.aaksonline.com
www.designsa.de

© A A K S, Ghana

SOOTH Munich

Sooth

SOOTH‚Sooth‘ ist ein altenglisches Wort für Wahrheit. Und genau darum geht es bei dem Münchner Fair-Fashion-Label von Sarah Buortesch und Corinna Mikschl, die sich schon während ihres Studiums an der Akademie Mode und Design München kennengelernt haben. Beide hatten damals die gleiche Idee: Mode ohne negativen Beigeschmack. Und die macht man idealerweise selber, um sicher zu sein, dass alles so läuft, wie man sich das vorgestellt hat.

Life may not be fair – but our clothes are

Seit 2016 produzieren die beiden gemeinsam herrlich feminine und einige wenige maskuline Lieblingsstücke für ihr eigenes Label SOOTH Munich. Made in Germany und zwar ohne wenn und aber. Entweder im eigenen Atelier in München, oder aber in einer Näherei kurz vor den Toren der Stadt.

Auf die Nähmaschine kommen für die raffiniert geschnittenen Marlenehosen, Cigarette-Pants, Midi- und Wickelröcke & Co. (die fast durchgängig Männernamen tragen) bei den ausschließlich Biostoffe verwendet werden – bevorzugt GOTS-zertifizierte Materialien. Wenn das nicht möglich ist, setzen die beiden auf kontrolliert biologischen Anbau. Denn leider ist die Auswahl immer noch nicht so groß, dass alle Design-Träume in Erfüllung gehen.

Viele ihrer Drucke stammen übrigens aus der eigenen Feder – die entstehen im Siebdruckverfahren als Unikate im eigenen Atelier. Oder bei großflächigeren Optiken lassen die beiden im Digitaldruckverfahren mit umweltfreundlicher Farbe auf ökologische Stoffe drucken. Wo Ihr die konsequent nachhaltigen Kollektionen der beiden Jungdesignerinnen bekommt? Natürlich im Onlineshop und auf der GREENSTYLE | MUC

Sooth Munich
Feldmochinger Straße 7
80992 München

www.soothmunich.de

Street Philosophy

Street Philosophy

Street PhilosophyStraßen Philosophie? Damit verbindet man die uralte Wissenschaft eher selten. Aber genau darum geht es Nina Schmid und Julia Kalmund, die mit ihrem Label Street Philosophy ihre Lieblingsphilosophen von Seneca bis Aristoteles postum zu Wort kommen lassen. Auf der Straße, im Office, überall. So smarte wie zeitlose Zitate drucken die beiden nämlich auf perfekt geschnittene T-Shirts und ermöglichen so einen alltagstauglichen Zugang zu dieser bereichernden Leere.

Wie die Idee zu Street Philosophy entstanden ist? Nina Schmid und Julia Kalmund sind Tochter und Mutter, die sich nach einigen Jahren ohne Kontakt wieder angenähert haben. In dieser Phase haben sie allzu persönliche Themen ausgespart und sich stattdessen auf Bücher konzentriert. Eine Leidenschaft, die die beiden schon immer geteilt haben. Über ihre Liebe zu Büchern haben sie nicht nur wieder zueinander gefunden. Sie haben mit Street Philosophy seit 2014 auch ein gemeinsames Business geschaffen. Mit dem Ziel qualitativ hochwertiges alltagstauglich zu machen und inhaltlich Wertvolles mit Leichtigkeit und Street Style zu kombinieren. Und aus der festen Überzeugung, dass die Welt beginnen muss, wesentlich verantwortungsvoller und nachhaltiger zu agieren.

Das philosophische Engagement der beiden Gründerinnen geht aber natürlich noch über die Shirts hinaus. Mit inspirirenden Texten, regelmäßigen Talks in spannenden Locations wie dem Münchner Heart House (aktuelle Termine gibt’s hier) und der im Herbst 2017 in München organisierten Ethik-Konferenz ermöglichen die beiden Initiatorinnen einen zeitgemäßen Zugang zur Philosophie.

Gut zu wissen: Zusätzlich zu den Statement-Shirts gibt es bei Street Philosophy die „Pretty Wise“-Kleider aus Seide, bzw. veganer Seide, die unter Einhaltung sämtlicher Nachhaltigkeitskriterien in Italien gefertigt werden. Mit 39 Euro pro Verkauf unterstützt das Label die UN-Kampagne „Stop Violence against Women“, die von u.a. Toni Garn, Nicole Kidman & Co. supportet wird.

Street Philosophy
Obere Gänsbachgasse 7
A- 6370 Kitzbühel

www.street-philosophy.de

© Tim Köck

Interview mit Julia Kalmund
© GREENSTYLE | MUC

Tassel Tales

Tassel Tales

Was aussieht wie eine inspirierende Reise durch die farbenfrohen Märkte und Landschaften Marokkos, stammt eigentlich aus Wien. Denn hier haben Alexandra, Sophie und Stephanie – auch bekannt als TATA girls – 2017 ihr Label Tassel Tales gegründet. Und was mit einer frech-fröhlichen Quaste begann, ist heute ein ausgewachsenes Ready-to-Wear- und Yoga-Label, das mit seinen intensiven Gute-Laune-Farben und der herrlich entspannten Bohemian Elegance auch den Fashion-verwöhnten Redakteurinnen der großen Magazine den Kopf verdreht.

Unter dem Motto designed in Wien – made in Marokko (oder Indien) lassen die TATA girls inspiriert von ihrer eigenen Reiselust, ihrem Faible für Yoga und ihrem Bewusstsein für Umwelt und Fairness ihre fröhlichen Boho-Kleider, Basttaschen und Quasten für fairen Lohn in Frauen-Kollektiven und Behinderten-Werkstätten produzieren. Sorry, aber wer auf farbloses Grau und dezentes Nude setzt, ist hier nicht richtig beraten.

Tassel Tales
© Tassel Tales

„Kindness is so gangsta“ – Tassel Tales

Denn hier geht es um Allover-Prints und Farbe. Ganz viel Farbe. Fröhlich bunt wippen die ikonischen Quasten auf handgefertigten Babouchen aus Seide und chromfreiem Leder mit den maximal-entspannten Boho-Kleidern aus Ahimsa-Seide um die Wette. Denn gewaltlose Seide ist bei Tassel Tales genauso ein Muss wie die GOTS-Zertifizierung der verwendeten Materialien.

Erweitert haben die Drei ihr Gute-Laune-Angebot um Jeansjacken. Für dieses Upcycling-Projekt arbeiten die Tassel-Tales-Gründerinnen mit kunstvollen Vintage-Teppichen, die jedes Stück zum zeitlosen Unikat machen. Sieht mega aus, macht aber die Entscheidung schwer…

Can you feel the GOOD VIBES? Ja, Mode mit Seele fühlt sich eben anders an…

Weitere Infos zu Tassel Tales gibt’s hier

Interview mit den Newcomer-Award Gewinnerinnen von den Tassel Tales

Me & May

Me & May
Me & May
Mathilde und Melissa (c) Monika Schreiner/Isarblog

Was eigentlich zufällig angefangen hat, weil Mathilde Feuillet und Melissa Knorr nur aus Spaß an der Freude genäht haben, wurde 2011 zu einem echten Label. Me & May bekam einen Namen und ein Atelier inklusive kleinem Shop in der Münchner Alramstraße. Inzwischen haben die beiden Wahlmünchnerinnen einen richtig erfolgreichen Popup-Store in einer 1A-Downtown-Location absolviert und im nächsten Schritt einen tollen Store in der Münchner Maxvorstadt aufgemacht. Dort findet man neben der wunderbar femininen, französisch inspirierten Mode von Me & May auch Denim Darlings von Mud, Schmuck von Gisele B und die bildschönen Kissen von SOSTÈHNE. Hinter dem poetisch klingenden Namen Me & May steckt das Design-Duo Melissa Knorr und Mathilde Feuillet. Den herrlichen French Touch hat die faire Fashion natürlich nicht von ungefähr, ist doch Mathilde Französin durch und durch. Und daher beziehen die beiden Designerinnen auch einen Großteil ihrer wunderbaren Stoffe.

Me & May
Me & May
Me & May
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Le style en vert – Me & May is made in Europe

Und hier beweisen die beiden Designerinnen, mit ihren Gute-Laune-Prints, dass Eco-Kollektionen nicht langweilig sein müssen – Melonenstücke, XS-Lippenstifte oder wilde Dschungeltiere tummeln sich ganz non-chalant auf den zarten Tops und weich fließenden Jumpsuits, die sich so gut mit den zarten Strickjacken von zurückhaltendem Nude bis intensivem Rot kombinieren lassen. Apropos Rot: Neben den uniquen Prints ist Farbe (herrlich, dieses Türkis!) ein zentrales Element der unkompliziert-eleganten Gute-Laune-Kollektionen. Und damit wird nicht gegeizt. Unter dem Motto „faire Mode muss nicht immer nur Basic sein, wir wollen mehr Farbe!“ kombinieren die beiden auch mal verschiedene Rottöne in einem einzigen Look – schmale Hose, taillierte Bluse und ein Strickmantel in different shades of red – yepp – so viel Spaß kann faire Fashion machen. Zurückhaltung können die beiden aber genauso gut, wie die cleanen Looks der Frühjahr-/Sommersaison beweisen…

Gut zu wissen: Me & May ist Teil von Green Fashion Tours München.

Me & May
Atelier – Alramstraße 19
81371 München
Boutique – Amalienstraße 55
80799 München

www.meandmay.de

Fotograf: Michael Tasca
Model: Sandy/ PS Models
Fashion: ME&MAY

DZAINO

Dzaino
DZAINO
Julia Hermesmeyer und Hanna Sin Gebauer

Mit ihren ikonischen Yoga-Bags und den herrlich blauen Denim-Taschen von XS bis hin zum stylischen Weekender beweisen Hanna Sin Gebauer und Julia Hermesmeyer von Dzaino, dass man auch aus alten Dingen, großartiges „Neues“ machen kann. Für ihre ikonischen Dzaino-Stücke kombinieren die beiden Designerinnen seit 2015 traditionelle Patchwork-Techniken und Used-Denim. Den blauen Lieblingsstoff für ihre maximal nachhaltigen Einzelstücke bekommen die beiden über private Spenden und zum größten Teil über die Berliner Stadtmission. Dort werden die Jeans an Bedürftige verschenkt, bzw. in den „Komm- & Sieh“-Läden günstig verkauft. Der (untragbare) Rest geht u.a. an Dzaino.

Dzaino

Unique bags made of used denim – Upcycling by Dzaino

Daraus entstehen dann super cleane Kosmetik-Täschchen, Turnbeutel, City-Bags oder Weekender in verschiedenen Größen. Und natürlich die ikonische Yoga-Bag, die unter zeitgeistigen Yogis schon längst kein Geheimtipp mehr ist. Stylischer und bewusster kann man wohl kaum ins Studio gehen. Da lohnt sich sogar noch eine Extrarunde – neidische Blicke garantiert

Das Dzaino-Credo: #rethink #reduce #reuse

Die Verwendung von bereits existierenden Materialien ist Basis ihrer Unternehmensphilosophie. Ihren Zero-Waste-Ansatz setzen Hanna und Julia konsequent fort: Deshalb bieten die beiden einen Repair-Service für ihre Produkte an, bzw. führen sie am Ende ihres Lebenszyklus in die Recycling-Kette zurück. Plus: In Kooperation mit der Berliner Weberin Miriam Meyer entstehen aus den Restmaterialien von Dzaino traumschöne Teppiche, die man über hello@dzaino.com ordern kann.

Dzaino

Gut zu wissen: Jedes Produkt ist ein Unikat und trägt deshalb eine handgestempelte Unikat-Nummer im Innenfutter.

Dzaino Studio
Nansenstr. 17
12047 Berlin

www.dzaino.com

© Dzaino

Interview mit Hanna Sin Gebauer und Julia Hermesmeyer von Dzaino

Maqu

Maqu

© Brix & Maas

Maqu

Auch wenn schon ihre Großmutter für große Firmen in ihrer Heimat Lima genäht hat – Marisa Fuentes Prado ist erstmal ihrer Leidenschaft für Fotografie und Film nachgegangen, bevor sie Modedesign studiert hat. Noch in Peru hat sie für zahlreiche Labels, mit Künstlern kollaboriert, Ausstellungen gemacht und ein Studio eröffnet. Mit der Einladung ihres Lieblingsdesigners Henrik Vibskov in seinem Designteam in Kopenhagen zu arbeiten, wurden die Weichen für eine Karriere in Europa gestellt. Und dann kam der Moment, als die gebürtige Peruanerin nach Berlin zog.

 

Hier hat Marisa 2015 die T-Shirt-Kollektion „Avant Trash“ aus recycelten Stoffen aus Peru mit ihren Zeichnungen und Ideen aus ihrem Schaffensprozess gelauncht. Ihre erste Kollektion unter eigenem Namen (Maqu ihr Spitzname aus der Familie) entsteht. Und ein Jahr später gründet sie das Maqu Green Project, das Kunst, Design und Tragbarkeit mit sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit kombiniert.

 

Ihr Fokus liegt dabei neben fairer Produktion und der Verwendung von Natur- bzw. recycelten Materialien auf der Anfertigung von Kleinserien und Einzelstücken. Und davon gibt es in ihrem Store in Friedrichshain immer wieder einige, denn Marisa versucht zerowaste zu arbeiten, und fertigt Unikate, Applikationen & Co. an, um ihre Stoffvorräte vollständig aufzubrauchen.

Maqu Store & Studio
Libauer Straße 4
10245 Berlin – Germany

www.bymaqu.com

© Maqu

Interview mit den Machern Marisa Fuentes Prado und Kai Peschel