Nobahar Design

nobahar design

Sogand Nobahar hat Mathematik studiert. Später Industriedesign in Teheran,
um ihre Ausbildung schließlich am Politechnikum in Mailand und Turin in Italien abzuschließen. Heute designt sie mit NOBAHAR Design unkonventionelle Statement Pieces, weil sie Träger und Betrachter inspirieren möchte. Mit ihren Kreationen hat sie sich eine starke Identität aufgebaut.

Ihre Brand Nobahar Design Milano hat Sogand Nobahar 2017 gegründet, um mit ihren Designs ihre Sicht auf eine chaotische Welt auszudrücken. Oder in den Worten des Epistemologen Nassim Nicholas Taleb: „I want to live happy in a world I don‘t understand“.

In ihrer Heimat Iran ist Schmuck in einem eher traditionellen Kontext angesiedelt. In Italien, ihrer Wahlheimat und dem Zuhause ihrer eklektischen Brand NOBAHAR Design milano denkt man bei Schmuck an High Jewelry. Einflüsse dieser beiden Komponenten verbindet Sogand Nobahar in ihrer Arbeit. Traditionelle Themen aus dem Iran treffen auf Hightech Materialien aus der westlichen Welt.

When supertechnology meets tradition.

Genauso mix & match wie ihre Kollektionen sind die Techniken, mit denen Sogand arbeitet. Ihr Lieblingsmaterial? Nylon Powder. Einmal in Form gebracht ist es leicht, flexibel, wiederstandsfähig und seine Grundbeschaffenheit ermöglicht dem Designer einen großen Spielraum. Das innovative Material, das sie Zero Waste in 3D druckt, verbindet sie mit traditionell persischem Handwerkstechniken. Ebenfalls im Einsatz: persische Teppichstücke aus handgefärbter Seide.

Das Ensō bringt den Moment zum Ausdruck, in dem der Geist und Körper frei sind.

Und der übergroße Kreis in ihrem Logo? Ist natürlich vielmehr als nur eine geometrische Form. Das Ensōo, das Sogand Nobahar selber entworfen hat, ist Teil ihres Logos. Das Ensoō (円相円相, japanisch: Kreis) ist ein Symbol aus der japanischen Kalligraphie, das mit ein oder zwei Pinselstrichen handgezeichnet wird, um den Moment zum Ausdruck zu bringen, in dem der Geist und Körper frei sind.

Neuer Anfang, Erneuerung, Wiedergeburt und Erneuerung.

Nobahar ist persisch und heißt übersetzt „Neuer Frühling“. Das bedeutet? Neuer Anfang, Erneuerung, Wiedergeburt und Erneuerung. Und das kommt in allen Stücken von NOBAHAR Design milano zum Ausdruck. Ihre Werke waren in zahlreichen Ausstellungen in Europa und im Mittleren Osten, hauptsächlich in der Schweiz, in Deutschland, Italien und im Iran zu sehen.

www.nobahardesign.com

LODENFREY

LODENFREY

Das Traditionshaus LODENFREY aus München steht seit dem Jahr 1842 sowohl für die neuesten Trends der Fashionwelt als auch mit traditioneller Mode und Klassikern für jede Altersgruppe.

Angefangen hat alles in einer kleinen Weberei, die der 21-jährige Johann Georg Frey 1842 ins Leben ruft, um den weltbekannten Lodenstoff zu entwickeln. 1855 wurde das Modehaus auf der Pariser Weltausstellung mit einer Goldmedaille ausgezeichnet und wurde zu einer der bekanntesten Adressen der bayrischen Landeshauptstadt gemacht. Bereits zwei Jahre später eröffnet der visionäre Geschäftsmann sein erstes Geschäft, das – für damalige Zeiten revolutionär – an Privatkunden verkauft.

LODENFREY – eine der bekanntesten Adressen der bayrischen Landeshauptstadt

Heute hat das Münchner Modehaus, das sich auf sechs Etagen und einige externe Dependancen ausgebreitet hat, neben der Produktion seiner weltweit bekannten Trachten- und Lodenkollektion die Kollektionen internationaler Designer im Angebot.

Das Thema Nachhaltigkeit wird das Traditionshaus zeitgemäß in die Zukunft zu führen.

Ausgezeichnet als bester Arbeitgeber (F.A.Z.-Institut) und bester Ausbildungsbetrieb in der Kategorie Textil-Einzelhandel, sozial engagiert in verschiedenen Projekten – das Münchner Traditionshaus ist sich seiner Verantwortung bewusst. Mit Leonard von Pfister und seiner Schwester Antonia ist 2019 die sechste Inhaber Generation nachgerückt. Das Thema Nachhaltigkeit sieht das Geschwisterpaar als wichtige Säule, um das Traditionshaus zeitgemäß in die Zukunft zu führen.

www.lodenfrey.com

Perraro

Perraro

Mode zu verkaufen war Amin Perraro zu wenig. Und so entwickelte der Autodidakt, der genau weiß was er möchte, die wasser- und schmutzabweisende, winddichte und atmungsaktive Jacken- und Mantelkollektion PERRARO, die bei allem Stil ganz ohne chemische Filter auskommt.

Bei gewachster Baumwolle denkt man unweigerlich an die ikonischen Jacken von John Barbour, ursprünglich entwickelt als Funktionsjacken gegen Wind und Wetter, die in den 80er und 90er Jahren das modische Straßenbild von München bis Berlin geprägt haben. Mit einer Funktionsjacke haben die kurzen,  Denim Jacket inspirierten Blousons, taillierten Blazer und klassischen Trenchcoats wenig gemeinsam. Denn die klassische Funktion von gewachster Baumwolle hat Firmengründer Amin Perraro kombiniert mit maximal zeitgeistigen Schnitten, hauchdünnen Stoffen, intensiven Farben wie Pink, Rot und Grün und einer Optik, die auf den ersten Blick an Leder denken lässt.

Perraro
Perraro

Eigentlich wollte Amin in Köln ein Sportstudium absolvieren. Die Kontakte zur Kölner Modeszene ließen aber nicht lange auf sich warten. Der gebürtige Marokkaner hatte bereits dem renommierten Modefotografen Alexander Beck gearbeitet. Es folgten ein Verkäufer-Job bei einem Kölner Store, der Kontakt zum damaligen Chefeinkäufer, der damit verbundene tiefere Einblick in die Modebranche und der Kick-off für seine Jacken- und Mantelkollektion, die ökologisch und ethisch bewusst unter fairen Arbeitsbedingungen in Portugal produziert werden.

Jede Saison lanciert PERRARO einen neuen Schnitt aus dem immer gleichen Material, das sich so herrlich dem Körper anpasst, dass mancher Fan bereit ist, auf die limitierten Teile mehrere Monate zu warten.

PERRARO Store: Brüsseler Straße 61 im Belgischen Viertel in Köln

www.perraro.eu

Sepideh Ahadi

Sepideh Ahadi

Mehrlagig fallende Mäntel, Hosen die zum Jumpsuit werden, asymmetrische Schnitte für Blusen, Kleider und Röcke – die (Wahl)Berliner Designerin Sepideh Ahadi mit iranischen Wurzeln ist ein wahrer Melting Pot an Kulturen. Mit ihren minimalistisch-innovativen Ready-to-Wear-Designs greift sie soziale Themen auf, um ihre Kunden dazu zu bewegen, Mode wieder in einem anderen Kontext zu sehen.

Seit ihrem zehnten Lebensjahr wollte Sepideh Ahadi Modedesignerin werden. Ihre gleichnamige Brand mit dem Wunsch gegründet, bezahlbare aber hochwertige und trotzdem nachhaltige Mode zu produzieren. Transparente Produktion in Europa, kleine Stückzahlen, biologisch und natürliche Materialien wie Bio-Baumwolle, recycelte Wolle, Leinen und Tencel oder Deadstock sind erklärter Inhalt ihrer Nachhaltigkeitsphilosophie. Genauso wie die Tatsache, dass Materialien wie Leder, Pelz und Federn nicht verarbeitet werden.

Teil ihrer Arbeit: Stoffreste und Zero Waste Patterns.

Erklärtes ästhetisches Ziel ihrer Arbeit: Einfachheit. In ihren Kollektionen verbinden sich Handwerkstechniken aus ihrer Heimat Iran. Sie kombiniert diese mit der Eleganz Italiens, wo sie ihren Master in Mode Design gemacht hat und dem Pragmatismus Berlins, wo sie gerade lebt und arbeitet. Wie lange sie dortbleiben wird? Steht in den Sternen. Denn das Verlassen der Komfortzone hat Sepideh Ahadi par excellence professionalisiert. Sie liebt es bei Null anzufangen um sich selbst zu testen und ihrer Arbeit eine Relevanz zu geben. Umzüge und das Einleben in neue Kulturen bieten sich geradezu an.

Sepideh Ahadi – Mit traditionellen Techniken gegen die Wegwerf-Mentalität der Modeindustrie.

Gut zu wissen: Sepideh Ahadi ist Mitglied von Fashion Revolution Iran. Sie war 2019 eine der zehn Finalistinnen des German Sustain Concept des Fashion Council Germany. Im gleichen Jahr hat sie einen eigenen Shop in Berlin eröffnet.

www.sepidehahadi.com

YAR

YAR

„Wir lieben Mode wie Zirkus, nur auf den allgegenwärtigen Modezirkus haben wir keinen Bock mehr.“ Dieser Satz auf der Website von YAR ist Programm. YAR, das sind drei Frauen unterschiedlicher Profession, die eine gemeinsame Vision verfolgen. Alternativen schaffen zu schneller Mode.

Gefunden haben sich Sarah Heilingbrunner, Marga und Wanda Leuthe im Rahmen einer Zwischennutzung auf dem Nürnberger Quelle Areal. Modemädchen sind sie nicht. Aber sie haben Spaß an Kleidung, Materialien, Handwerk und Design. Und sie lieben Alternativen. Alternativen zu konventioneller Mode, zu klassischer Baumwolle und zum Konsumwahn. Deshalb haben sie 2017 das Studio YAR gegründet und suchen (und finden!) seitdem gemeinsam.

Jeder trägt Verantwortung. Um dieser gerecht zu werden, gründeten wir YAR.

Und sie bewegen. Denn das Trio gehört zu den Machern. Sie wollen bewegen und sie bewegen auch. Sie engagieren sich in offenen Werkstattkonzepten, leisten Bildungsarbeit, entwickeln Workshops und Events.

Für die eigene Kollektion wird nach eigener Aussage mit ökologisch sinnvollen Fasern als Alternative zur Baumwolle gearbeitet, die neben Polyester (60 Prozent) mit knapp 40 Prozent den Textilmarkt anführt. Aufgebrochen wird diese Fasermonotonie durch den Einsatz von Materialien wie Hanf, Leinen, Wolle, Yak und Lyocell.

Die YAR-Materialien: ökologisch sinnvolle Fasern

Umweltfreundlicher Anbau, artgerechte Haltung, ein geringerer Wasserverbrauch, reduzierter CO2 Ausstoß, faire Arbeitsbedingungen und Transparenz entlang der gesamten Lieferkette sowie der Verzicht auf Schad- und Giftstoffe sind die Kriterien, die YAR der Materialauswahl zugrunde legt.

Die YAR-Kollektion ist das Sortiment.

Sie wird behutsam erweitert oder reduziert. Die Grundästhetik bleibt jedoch gleich: klare Schnitte mit zeitlosem Design, die mit unterschiedlichen Materialien funktionieren. Neben der Kollektion werden auch Einzelstücke aus pre- und post-consumer waste gefertigt. Auf Anfrage gibt es Einzelstücke nach eigener Vorstellung. Sogar Zuschnittreste werden zu Accessoires verarbeitet. Produziert wird in Nürnberg. Und das macht das Konzept komplett.

www.weareyar.de

UNOWN

UNOWN

Wer gerne seine Garderobe verändert, hat schnell zu viel im Kleiderschrank. Für dieses Problem haben Linda Ahrens und Tina Spießmacher mit ihrem Online-Leasing-Service UNOWN eine Lösung geschaffen. Ihr Leasing-Service sorgt für Abwechslung im Kleiderschrank bei gleichzeitiger Reduktion des ökologischen Fußabdrucks.

Linda Ahrens und Tina Spießmacher wollten als Fashion-Liebhaberinnen zwar Abwechslung in den Kleiderschrank bringen, aber die Regeln der Fast-Fashion-Industrie nicht mehr mitmachen. Sie haben UNOWN gegründet, um nachhaltige Mode attraktiver und zugänglicher zu machen und zeitgeistige Looks kreieren zu können, ohne das Volumen der eigenen Garderobe ins Unermessliche zu steigern.

Durch Leasing nachhaltiger und fairer Kleidung reduziert sich Dein Fashion-Footprint um 75 Prozent.

Mit einer Mischung aus upcoming Designerbrands und etablierten Fair Fashion Labels setzt UNOWN auf Statement Pieces und zeitlose Lieblingsteile von Brands wie Kings of Indigo, Jan ’n June, Mila.Vert, Leit & Held, Oh Seven Days, Embassy of Briggs and Logs, Ambiletics und Kowtow.

UNOWN
© UNOWN

Sharing is Caring. Der Kleider-Leasing-Trend ist nicht mehr aufzuhalten.

Lieblingsstück entdeckt? Jedes Teil aus dem digitalen UNOWN-Kleiderschrank kann ab zwei Wochen gemietet werden. Wer das monatliche Abo nutzen möchte, wird Mitglied in der Community und kann sich jeden Monat 3+ Teile aussuchen.

UNOWN – Decluttering meets closing the Loop

Das Kunden-Feedback nehmen die beiden Gründerinnen ernst, weil sie ihr Business gemeinsam mit der Community weiterentwickeln möchten. Daraus ist das Declutter-Programm entstanden, das die Frage löst, wie nicht mehr benötigte Kleidung auf verantwortungsvolle Weise im Kreislauf bleiben und weitergetragen werden kann.

Und so geht’s:

Fotos per WhatsApp oder Mail einschicken. Nach der Überprüfung von Zustand und Passung werden sie ins UNOWN-Leasing-Sortiment aufgenommen. Dank Versandlabel kann das Kleidungsstück kostenlos eingeschickt werden. Der Kunde entscheidet, ob er Store-Guthaben erhalten möchte oder ob 25 Prozent aller zukünftigen Leasing-Gebühren für das eingesendete Kleidungsstück an einen guten Zweck spendet .

Gut zu wissen:

Nach Ablauf der Frist kann man verlängern, die Kleider zurückgeben oder sie zu besten Kaufkonditionen behalten. Alle Kleider sind gegen Schäden versichert.

www.unown-fashion.com

Stay Awhile

Stay Awhile

Rent what you like, buy what you really love. Dass leihen das neue Kaufen ist, ist Thekla Wilkening schon lange klar. Ihre XL-Expertise in Puncto geliehener Kleidung bringt die Kleiderei-Co-Gründerin, Deutschlands erstem Mode-Leihkonzept, seit 2019 in ihr Projekt Stay Awhile.

Wir entscheiden, wo und wie wir leben, wo und wie wir arbeiten, also warum nicht auch, wie wir Kleidung konsumieren? Dabei muss nicht jedes Outfit langfristig im eigenen Kleiderschrank bleiben. Das spart a) Ressourcen (bye-bye Fehlkäufe), belebt b) dank Label-Mix die eigene Garderobe und macht c) mächtig Spaß.

Stay Awhile
© Alexander Probst

Bye-bye Fehlkäufe. Hello Stay Awhile

Dabei werden etablierte nachhaltige Brands wie Armedangels oder LANIUS mit den kleinen, feinen Kollektionen Shipsheip oder Saint Mignar kombiniert. Vintage-Teile sorgen für den Extraschuss an Individualität, der feinen zeitgemäßen Look ausmacht.

Stay Awhile macht monatlich Fair Fashion Fans nachhaltig glücklich

Die liebsten Leihteile können auf der Website individuell ausgewählt oder von Styling-Profi Thekla zusammengestellt werden. Wie das funktioniert? Fragebogen ausfüllen, Lieblingsstücke herzen und dann aufs Päckchen warten. Und wer sich in ein Kleidungsstück verlieben sollte, kann es zum vergünstigten Preis kaufen.

Stay Awhile ist der ausgelagerte Kleiderschrank, aus dem geliehen wird, was das Herz begehrt.

Auch in Sachen Styling lässt Thekla ihre Kunden nicht alleine: Style-Inspirationen von u.a. Cherie Birkner von sustainablefashionmatterz, Bloggerin Mia Marjanovic von heylilahey und Bina Nöhr von stryleTZ gibt es in der Rubrik Influencer.

www.stay-awhile.de

Staiy

Staiy

Staiy sind vier smarte junge italienische Entrepreneurs, die 2019 eine innovative Online-Modeplattform gegründet haben, um nachhaltige Mode mit urbanem Stil zu präsentieren und zugänglich zu machen. Denn davon sind die Gründer überzeugt: Nachhaltige Brands können eine Autorität in puncto Stil werden.

Eigentlich sind Adrian Leue, Alessandro Nora, Ludovico Durante und Chiara Latini nach Berlin gekommen, um dort ihr Studium zu beenden. Die Stadt hat sie in ihren Bann gezogen. Mit ihren Trends, der dort gelebten Nachhaltigkeit. Den aufgeschlossenen Menschen und dem guten Ökosystem für Start-ups. Jetzt sind die vier Visionäre immer noch in der Hauptstadt und haben die nachhaltige Modelandschaft um einen weiteren Onlineshop bereichert. Einfach nur nachhaltig und einfach nur Shopping war den Vieren aber nicht genug.

Staiy
© Staiy

Die vier Firmengründer möchten den Übergang zu nachhaltiger Mode beschleunigen und den ökologischen Fußabdruck der Modeproduktion zu minimieren. Dabei spielt Technologie eine große Rolle. Denn Nachhaltigkeit und technologisch up to date zu sein schließe sich nicht aus. Beides sind maximal zeitgeistige Themen. Im Hinblick auf Staiy ist das ein stilorientierter Empfehlungsalgorithmus der, basierend auf Erkenntnissen aus einem einführenden Fragebogen und laufenden Bewertungsprozessen, eine individuelle Benutzererfahrung möglich macht.

Das Motto von Staiy: „Sustainable Fashion meets AI“

Ausgewählt werden Brands wie Rotholz, Rhumaa, Komodo, Puya und nat-2™ nach der Staiy-eigenen, über 60 Fragen umfassenden Nachhaltigkeitsbewertung, die die gesamte Wertschöpfungskette hinsichtlich der Parameter Engagement, Materialien, Mensch, Luft und Wasser analysiert. Da die Weiterentwicklung im nachhaltigen Bereich eines der erklärten Staiy-Ziele ist, haben die engagierten Jungunternehmer die Sustainability Development Goals integriert. Die Entwicklung der Brands in diesen Bereichen auf der Website nachvollziehen.

Staiy
© Staiy

„We want to create a community that is educated about sustainability“.

Jedes Jahr wird ein ausgewähltes Projekt unterstützt. Dieses Jahr „OneTreePlanted“, denn Business und Engagement für eine bessere Welt, gehören laut Staiy zusammen.

www.staiy.com

Bartenstein Academy

BartensteinOutdoor-Bekleidung ist ein wachsender Markt. Auch Style-Prognosen lassen für funktionale Kleidung gutes Erwarten. Steigende Erwartungen gibt es aber auch von Konsumentenseite Richtung Industrie im Hinblick auf nachhaltige und faire Produktionsbedingungen und innovative Materialien.

„Tangible – Sustainable  – Open“, konkret, nachhaltig und offen, so beschreibt sich die Bartenstein Academy „the Academy for innovative Design and Development“.  Alles was man über Outdoor und funktionale Kleidung wissen und lernen möchte, findet man dort. Die Bartenstein Academy ist DIE Branchenplattform. Für junge Talente, Studenten, Designer, Experten und Unternehmen aus der ganzen Welt.

Die internationale Community kommt dafür nach Bayern. Geboten werden Aus- und Weiterbildungen, Workshops, Community-Events, Expertisen, Wissensvermittlung und Technologietransfer im textilen Outdoor-Bereich.

Outdoor und Natur gehören untrennbar zusammen. Nun gilt es auch Nachhaltigkeit als fixen Bestandteil zu integrieren. Wer als Industrie den Anschluss nicht verlieren und mit dabei sein möchte, muss lernen und weiter lernen. Die Bartenstein Academy leistet mit ihrem Angebot dazu einen wichtigen Beitrag.

OEKO-TEX®

Für Konsumenten ist es mitunter kaum zu verstehen, ob Textilien wirklich nachhaltig und fair produziert wurden. Zertifikate können hier helfen. Aber auch im Dschungel der Zertifikate kann man sich verirren. Denn: Zertifikat ist nicht gleich Zertifikat. Eines der wichtigsten Textilsiegel ist OEKO-TEX®.

Seit 25 Jahren bringen sie Schritt für Schritt mehr Transparenz in die weltweiten textilen Produktionsprozesse. OEKO-TEX® besteht aus einem Zusammenschluss von 18 unabhängigen Forschungs- und Prüfinstituten auf dem Gebiet der Textil- und Lederökologie in Europa und Japan, mit Kontaktbüros in mehr als 60 Ländern, der Sitz ist in Zürich. Die Schweizer bieten unterschiedliche Standards. Die Produktlabels STANDARD 100 by OEKO-TEX® und LEATHER STANDARD by OEKO-TEX® stehen für Textil- bzw. Lederprodukte, die auf Schadstoffe geprüft werden. Beim Label MADE IN GREEN by OEKO-TEX® erkennt man schadstoffgeprüfte und zugleich unter nachhaltigen Produktionsbedingungen hergestellte Textilien.

Die Zertifizierung STeP by OEKO-TEX® und die Analyse DETOX TO ZERO by OEKO-TEX® optimieren den Herstellungsprozess einer ökologisch und sozial verantwortlichen Textil- und Lederproduktion. ECO PASSPORT by OEKO-TEX® kennzeichnet umweltfreundliche Chemikalien, Hilfsmittel und Farbstoffe, die in der Textil- und Lederindustrie zum Einsatz kommen. Die Standards werden regelmäßig nachgebessert.

Die Arbeit der Institute ist sowohl für Unternehmen als auch für Konsumenten von großer Bedeutung. Unternehmen können zeigen, dass sie ihre Umwelt- und Sozialverpflichtungen ernst nehmen und schaffen so Vertrauen. Für Konsumenten ist ein OEKO-TEX® Zertifikat Garantie dafür, dass bestimmte Standards eingehalten wurden. In einer Zeit, wo „Greenwashing“ durchaus gängige Marketingpraxis ist, ein unschätzbar wichtiges Instrument für Kaufentscheidungen.