Veganer Lederersatz: Appleskin

Schuhe, Taschen und Accessoires aus Leder kann man auch aus Appleskin machen. Der Südtiroler Hannes Parth hat dieses ebenso innovative wie vegane Material mit seinem Start-up Frumat in jahrelanger Tüftel-Arbeit entwickelt. Inzwischen wird es auch in der Mode eingesetzt.

Appleskin entsteht aus industriellem Biomüll. Hergestellt wird der vegane Lederersatz aus den Resten nach der Saftpresse, die sonst in den Sondermüll gehen würden. Statt entsorgt zu werden, wird der Abfall zu einem Material, das gerade dabei ist, den Markt zu erobern. Ausgezeichnet wurde es  schon: in der Kategorie „Innovation and Technology“  bei den Green Carpet Fashion Awards in Mailand. Wer sich davon überzeugen möchte, dass Appleskin auch richtig gut aussieht, findet inzwischen schon einige Beispiele. So wie die zeitgeistigen Taschen von Nuuwaï.

„Mit Appleskin machen wir ein Upcycling von einem Abfallprodukt in ein neues Rohmaterial“

Eingefärbt wird das Material mit natürlichen Pigmenten. Appleskin wird nachhaltig und unter fairen Bedingungen produziert. Es findet seit 2015 Anwendung in der Buchbinderei als Einbandmaterial und inzwischen auch in der Mode-, Möbel- und Automotive-Industrie. Produziert wird in Italien, Hauptmärkte aber sind vor allem die Länder, für die Nachhaltigkeit schon jetzt ein wichtiges Thema ist, wie Nordeuropa und Nordamerika.

„Wir bieten eine nachhaltige und ethische Produktion“

Bei der Umwandlung von Müll in Rohstoff kommt bei Frumat alles zur Anwendung. Ob bei der Produktion des Produktes alles zur Anwendung kommt, ist abhängig vom jeweiligen Design .

„Wir schließen den Kreislauf des Apfels. Beim Produkt hängt es vom Design ab, ob alles recyclebar ist. Deshalb ist es wichtig, das sich auch Designer mit dieser Thematik beschäftigen.“

Die Corona-Zeit ist sowohl für Hannes selbst als auch für sein Unternehmen eine Herausforderung. Die Produktion wurde unterbrochen. Er widmet sich daher Dingen, für die bisher zu wenig Zeit war. Der ersten Website, dem Design und der Entwicklung neuer Materialien und Anwendungen. Doch all das muss gut geplant werden, denn sowohl er als auch seine Frau arbeiten Vollzeit und haben derzeit vier kleine Kinder durchgehend zuhause. Den Blick in die Zukunft sieht der Bozener für nachhaltige Themen sehr positiv.

Interview „Auf den Apfel gekommen“ von Susanne Barta mit Hannes Parth auf franzmagazine

Mode aus Müll – Trash als Ressource des 21. Jahrhunderts

Die Auswirkungen der in den letzten zwei Jahrzehnten verdoppelten Textilproduktion auf Ressourcen und Deponien sind enorm. Deshalb setzt Anna Schuster, Co-Founderin des Londoner Labels JOA auf die Ressource Trash. Mode aus Müll. So geht es nicht weiter, sagt Anna Schuster, die neue, nachhaltige Wege im Design eingeschlagen hat. Zu sehen sind die Ergebnisse bei den Stücken, die sie unter eigenem Namen produziert und die sie ins Finale des Redress Award 2019 gebracht haben. Und beim Fashionlabel JOA, deren Mitbegründerin sie ist. Hier funktionieren Altkleider als Ausgangsmaterial für individuelle Einzelstücke.

 „The most sustainable practice is one that involves local making, reusing fabrics and clothes that are already made.”

Fakten gefällig?

Der Konsumdrang kennt keine Grenzen. In den Jahren 2000 bis 2016 hat sich die Menge der Textilproduktion weltweit verdoppelt. Im Jahr 2014 wurden erstmals 100 Milliarden Kleidungsstücke weltweit produziert. Die Bekleidungsindustrie erwartet eine Produktionssteigerung um weitere 62 Prozent bis 2030. Ob ihr das trotz Corona-bedingter Ausfälle gelingen wird? Daran zweifeln wir nicht. Der Normalbetrieb soll schnellstmöglich wieder aufgenommen werden.

Wie es zu der immer weiteren Textilproduktion kommen kann? Weil…

…Shopping heute ein Hobby ist.

…Mode immer billiger und billiger hergestellt wird.

…Mode zur Wegwerfware verkommen ist.

Jeder Deutsche kauft 60 neue Kleidungsstücke im Jahr. Das entspricht fünf neuen Kleidungsstücken pro Monat. Bis zu 40 Prozent unserer Kleidung tragen wir selten oder nie. Erst quellen die Kleiderschränke und dann die Deponien über. Schlechte Nachrichten: Kein europäisches Land produziert (laut Tagesspiegel) mit knapp fünf Kilogramm pro Einwohner mehr Textilmüll als Deutschland. Mehr als die Hälfte (57,1 Prozent) landet auf umweltschädlichen Deponien. Fast ein Viertel (24,3 Prozent) aller textilen Abfälle wird CO²-intensiv verbrannt. Lediglich 500 Gramm der 4,7 Kilogramm Kleidermüll pro Kopf werden laut einer Studie von Labfresh recycelt.

Ganz klar: Ein spannender Ansatz ist die Arbeit mit textilem Müll.

Das Londoner Label JOA hat die Nische des Postconsumer Waste für sich entdeckt, um Altkleider, die nicht mehr in Vintageshops verkauft oder umgeändert werden können vor dem chemischen oder mechanischen Recycling zu bewahren.

„Es wurde so viel Arbeit in die Herstellung des Stoffes gelegt, dass er eine zweite Chance verdient hat. Deshalb produzieren wie Mode aus Müll“

Anfangs wurden die Kleiderschränke von Eltern und Freunden „geplündert“. Inzwischen bekommt JOA jede Menge an Kleiderspenden dank eines Aufrufs im Fenster des Londoner Ateliers. Weitere wertvolle Ressourcen erhält das Trio über einen der größten britischen Vintage-Läden. Hier dürfen sich die Designerinnen aus dem gesamten Bestand der nicht verkauften Teile aussuchen, was sie für ihre Neuanfertigungen verwenden können.

„Margiela, Gaultier & Co. haben Upcycling auf den Laufsteg gebracht.“ JOA möchte, dass Upcycling kommerziell umsetzbarer wird.

Die Vorteile der Arbeit mit „Müll“? Jeder hat Zugang zu Altkleidern. Ein kreatives Umdenken durch das Nutzen bereits vorhandener Ressourcen. Die Teile, die bei dieser Art von Arbeit entstehen sind meistens Einzelstücke – Ausdruck der eigenen Persönlichkeit entspricht dem Zeitgeist…

Warum also warten? Mode aus Müll macht mächtig Sinn.

Nachhaltiger Mode-Journalismus

Bewusstsein statt Begehrlichkeiten

Mehr Konsum. Mehr Trends. Und immer mehr Saisons. Klassischer Mode-Journalismus ist häufig an ein „immer mehr“ gebunden. Ob verkaufsfördernde Formate wie „Zehn Musthaves der Saison“ oder „Outfits unter 50 oder 100 Euro“ noch zeitgemäß sind und ob nachhaltiger Mode-Journalismus sich positiv auf konventionelle Magazine auswirken kann? Über die Aufgabe von nachhaltigen Mode-Journalismus und einen möglichen Wertewandel haben wir mit Anja Woertge gesprochen.

Wieviel Journalismus steckt tatsächlich im Mode-Journalismus? Müssen wir auf die Selbstverantwortung der Leser setzen? Kann Modejournalismus im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit überhaupt funktionieren? Diese Themen beleuchtet Anja Woertge, die an der AMD Akademie Mode & Design in Berlin studiert hat.

Sie kennt beide Seiten, denn sie war als Moderedakteurin für Stylight und Burda Style tätig, bevor sie Fashion Director für das nachhaltige Magazin FOGS wurde. Neben ihrer Freelance-Tätigkeit als Fashion Editor & Stylist für Magazine wie ELLE, Grazia & Co. schreibt sie auf ihrem Blog Mountanista über Bergthemen aller Couleur.

Wir sind ein Stück weit Dienstleister der Industrie. Aber auch Dienstleister der Menschheit.

Journalisten werden häufig als Dienstleister der Industrie bezeichnet. Zurecht. Denn ihr Informationsauftrag bleibt weitestgehend auf der Strecke. Verkaufsfördernder und bildgetriebener Produkt-Journalismus, wie er heute on- und offline weitläufig betrieben wird ist vor dem Hintergrund der Klimakrise nicht mehr zeitgemäß.

10 Musthaves der Saison sollten auch in konventionellen Magazinen zurückgehen.

Als nachhaltiger Mode-Journalist wird man vom Werbetreibenden zum Informierenden. Statt Begehrlichkeiten zu wecken steht beim nachhaltigen Journalismus das Bewusstsein im Vordergrund. Ziel ist ein Umdenken und zu zeigen, dass es statt „mehr“ auch „schöner, besser, haltbarer“ gibt. Zentrale Themen sind die Rückbesinnung auf Werte. Weniger (Massen)Konsum. Mehr Nachhaltigkeit.

Nachhaltiger Mode-Journalismus hat drei Aufgaben

Dem Leser zeigen, was Nachhaltigkeit bedeutet und warum sie Spaß macht.

Kleinen nachhaltigen Labels eine Plattform bieten, damit sie wachsen können.

Der Industrie zu zeigen, warum es sich lohnt in die Nachhaltigkeit zu investieren.

Auch in den konventionellen Modemagazinen wird Nachhaltigkeit immer wichtiger. Um die Zielgruppe zu erweitern. Die tiefergehenden Informationen vermitteln allerdings immer noch die Special Interest Magazine. Sinnvoll wäre eine Verschränkung, ein gegenseitiges Befruchten beider Medien. Im Idealfall führt diese Neuausrichtung der Thematik zu einem Wertewandel im Mode-Journalismus.

Humanitäre Krise durch das Verhalten von Fashion Brands

Brands canceln ihre Order. Zum Teil schon produzierte Ware wird nicht abgenommen. Fabriken müssen schließen, Arbeiter*innen werden entlassen. Die Auswirkungen von Corona auf die Textilindustrie sind enorm. Über die Situation in Indonesien und Bangladesch haben wir mit Marina Chahboune gesprochen, die mit ihrer Agentur „Closed Loop Fashion Consulting“ als Nachhaltigkeitsmanagerin im Textilproduktionsbereich große Unternehmen von Indonesien aus berät.

Der Schwerpunkt von Marinas Arbeit liegt auf Chemikalienmanagement, Sicherheit am Arbeitsplatz, textilem Abfallmanagement und Ablaufoptimierung um Ressourcen einzusparen. Auch Faser- und Materialentwicklung ist ein wichtiges Thema.

„Wir können von einer humanitären Krise sprechen.“

Wie die Situation bei vielen Produktionsbetrieben aussieht, das weiß Marina Chahboune. Sie arbeitet als Nachhaltigkeitsmanagerin, im Textilproduktionsbereich. Die Deutsche lebt in Indonesien und begleitet mit ihrem Team vor allem Betriebe vor Ort. Auch in Bangladesch arbeitet sie viel. Marina kann seit über einem Monat nicht mehr reisen und arbeitet im Home-Office in Bali, ist aber in engem Kontakt mit den Fabriken, mit denen sie zusammenarbeitet.

„Indonesien und Bangladesch sind unterschiedlich schwer betroffen.“

In Indonesien haben sich die Firmen ganz gut gefunden in der neuen Situation. Hier ist die Lieferkette relativ breit aufgestellt, weil vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt alle Lieferschritte abgedeckt sind. Man hat Ressourcen im Land und deshalb keine Abhängigkeiten von Importen aus anderen Ländern. Viele Fabriken stellen um auf Schutzbekleidung und Masken.

„Arbeiter stürmen Fabriken in Bangladesch um arbeiten zu können.“

In dem Low-Income-Land Bangladesch hingegen ist die Situation sehr kritisch, weil der Schwerpunkt nur auf dem „Endschritt“, der Garment-Produktion liegt, und damit eine direkte Abhängigkeit von den Modeunternehmen entsteht, die jetzt ihre Orders gecancelt haben bzw. laufende Produktionen stoppen. Die Fabriken bleiben auf ihren Kosten sitzen. Viele Arbeiter sind in Panik. Genauso wie in Kambodscha und Vietnam. Ein Sozialsystem gibt es nicht.

„Es tragisch zu sehen, wie schnell Modeunternehmen auf „Stop“ gegangen sind, obwohl Leistungen vertraglich vereinbart waren.“

Das Konstrukt, das die Textilindustrie aufgebaut hat, ist ungesund und inakzeptabel, sagt Marina. Ein schrittweiser Wandel wäre in den letzten Jahren möglich gewesen, wurde aber nicht eingeleitet. Aber Marina betont, dass es durchaus die Möglichkeit gäbe nun neu zu starten, aber vermutlich nur zu einem sehr hohen Preis.

„Das Konstrukt, das wir über die letzten Jahrzehnte aufgebaut haben ist völlig ungesund.“

Wie können Modeunternehmen einfach ihre Produktionen stoppen, verbindliche Zusagen canceln, fragt sich die Nachhaltigkeitsexpertin.  Statements von Zertifizierern und länderübergreifenden Konventionen gibt es aktuell kaum.

„Das sind alles Rechtsverstöße und Verstöße an der Menschlichkeit.“

Wie es nach Corona aussieht kann noch niemand genau sagen, aber gut sieht es nicht aus. Auch wenn viele in und um die Branche herum jetzt darüber sprechen, dass durchaus die Chance besteht, dass auch die Textilindustrie die eine oder andere Weichenstellung vornehmen wird. Der Preis für einen Systemwandel, den sich die nachhaltige Szene schon so lange wünscht ließe sich momentan nur mit einem viel zu hohen Preis für die Betroffenen in den textilproduzierenden Ländern bezahlen.

Die Zukunft ist ungewiss: Interview mit Marina Chahboune auf franzmagazine

Das Ende der Schnelllebigkeit

Eigentlich hatten wir Salewa-Marketingchef Thomas Aichner zu einer Case Study mit vier Outdoor-Experten auf die 4th edition eingeladen. Aus aktuellem Anlass spricht Moderatorin Susanne Barta jetzt mit dem ehemaligen Profisnowboarder und Tourismusexperten über unternehmerische Verantwortung, Learnings aus der Corona-Krise, den Blick in die Zukunft und das Ende der Schnelllebigkeit.

„Wir werden uns aus der Schnelllebigkeit der Outdoor-Fashion schrittweise verabschieden.“

Bergsportausrüster Salewa hat sehr schnell nach Ausbruch der Corona-Krise Produktionsbetriebe auf die Herstellung von Schutzausrüstung und Atemmasken umgestellt und damit das Sanitätssystem in Südtirol ausgestattet. Inzwischen werden Krankenhäuser in Italien und ganz Europa versorgt.

„Diese Produktion ist für uns kein Geschäftsfeld, sondern eine Möglichkeit unsere Expertise einzusetzen und der Gesellschaft etwas zurückzugeben.“

Salewa-Marketingchef Thomas Aichner hat derzeit alle Hände voll zu tun die Kommunikation der Brand auf die neuen Umstände auszurichten und dabei schon die Weichen für die Zeit danach zu stellen. Im Video-Interview erzählt er uns, welche Schritte Salewa plant und wie nachhaltige Produktion noch mehr zum Thema wird.

Als einziges italienisches Textilunternehmen ist Salewa Lead-Partner der Fair Wear Foundation. Alle Produktionsstätten werden dauerhaft zertifiziert und monitorisert. Denn Salewa möchte nicht nur seine Kunden zufrieden stellen, sondern auch die Mitarbeiter der Lieferanten.

„Statt auf immer mehr setzen wir bei Salewa auf immer besser.“

Neben dem Menschen steht bei der gesamten Oberalp Gruppe das Thema Natur im Mittelpunkt. Hier setzen die Bozener auf Langlebigkeit der Produkte, die Möglichkeit, diese zu reparieren und soweit wie möglich mit recycelten und recycelbaren Materialien zu arbeiten.

„Unser wichtigstes Learning aus der Krise? Langfristiger zu denken.“

Entsprechend spannend und weitsichtig sind die aktuellen Entscheidungen, die Sommerkollektion 2021 zu drei Viertel auszusetzen und stattdessen eine lang geplante Kapselkollektion zu lancieren.

Mehr erfahren über Salewa

Dezentrales Team: Online Coaching

Dezentrales Team

Wildling macht Minimalschuhe. Und zwar mit größtem Erfolg. Unternehmerisch und für die Füße, die sich in diesen Schuhen nicht nur wohlfühlen, sondern, die sich dank der speziellen Beschaffenheit entfalten und erholen können. Ganze 137 Mitarbeiter hat das Unternehmen aus Engelskirchen. Große Büroräume sind dafür nicht nötig, denn Wildling setzt auf ein dezentrales Team. Wie das funktioniert erklärt Wildling-Gründerin Anna Yona in ihrem Online Coaching.

Wildling Gründerin Anna Yona hat ihr Unternehmen schon mit der Gründung auf dezentrale Arbeitsweise ausgerichtet. Inzwischen kann sie auf einen entsprechend großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. In ihrem Online Coaching spricht sie darüber, wie dezentrales Arbeiten bei Wildling funktioniert und wie eine kurzfristige Umstellung auf die Arbeit zu Hause möglich gemacht werden kann.

„Wir arbeiten dann jetzt mal von zu Hause aus!” Dass sich das leichter anhört, als es umgesetzt ist, davon können viele, die ihre Teams auf die Arbeit im Home Office umstellen, ein Lied singen.

Wie hält man ein dezentrales Team zusammen? Welche Tools sind hilfreich? Wie organisiert man den Arbeitsalltag zu Hause? Und wie schafft man ein starkes Fundament, um das digitale Setup auch langfristig erfolgreich zu etablieren?

Unser Tipp? Unbedingt ansehen, denn dezentrales Arbeiten wird nicht nur in Zeiten wie diesen immer wichtiger.

Modern Slavery @ Fashion Industry

Menschenhandel (human trafficking) ist weltweit ein großes Thema. Und ein sehr großes Thema in der Textilindustrie. Leider auch in der nachhaltigen und „fairen“ Textilproduktion. Fiori Zafeiropoulou kann man gut und gerne als eine DER Expertinnen auf diesem Gebiet bezeichnen. Ihr Engagement hört nicht bei Recherchen und Beobachtungen auf, Fiori ist auch Gründerin von SOFFA, einer Social Fashion Factory in Athen.

„The second biggest industry with labour trafficking is fashion.
72 percent are women and girls.
One out of four is a child.
Average age of children in slavery is 12 years old.“

Gemeinsam mit ihrem Team arbeitet sie dort u.a. mit Opfern von Menschenhandel, bildet sie aus und bereitet sie auf eine selbständige Zukunft vor.

„Corona has two sides: The virus has led to the slow down of consumption. But the brands stopped the production without paying the factories. So the workers are not paid.“

Die Wissenschaftlerin und Aktivistin ist weltweit vernetzt und gleichzeitig lokal aktiv. Fiori ist ein Energiebündel, denn zu alledem hat sie auch Fashion Revolution Greece aufgebaut und ist deren Vorsitzende.

„For us as the global consumers the situation is a very good opportunity to reflect on our overconsuming habits.“

Human Trafficking-Expertin Fiori Zafeiropoulou spricht im Interview mit Susanne Barta über „modern slavery“, wie Corona die Produktionsbetriebe und die Arbeiter*innen vor große Schwierigkeiten stellt. Ob sie glaubt, dass die aktuelle Krise positive Auswirkungen auf die Textilindustrie und den Konsumenten haben wird? „Es hat sich viel getan in den letzten Jahren“, sagt die Expertin. Und sie glaubt, dass das Bewusstsein beim Konsumenten weiter wachsen wird.

Zurück zur virtual Conference >>>

Corona, Klima & globales Gemeinwohl

Optimismus und Pessimismus hat sich der renommierte Klimaforscher Georg Kaser abgewöhnt. Er kann nur über Chancen und Möglichkeiten sprechen. Und die wären? „Aus dem, was gerade passiert, können wir viel lernen. Hier geht es um globales Gemeinwohl.“

Georg Kaser verbringt seine Homeoffice-Zeit in Karthaus im Schnalstal in Südtirol. Jeden Tag tauscht er sich aus mit seinen Kollegen, die auf der ganzen Welt verstreut sind.

„Der Klimawandel ist um ein vieles größer und problematischer, als Corona es jemals sein wird.“

Auch wenn das Thema Klimawandel etwas von den medialen Bildschirmen verschwunden ist, wird hinter den Kulissen intensiv gearbeitet, um so schnell wie möglich wieder ins öffentliche Bewusstsein zu bringen, wie es um unsere Welt steht und was wir zu erwarten haben, wenn nicht gegengesteuert wird.

„Die Corona-Krise hat uns rücklings überfallen und war plötzlich da. Die Klimakrise steht für die meisten Menschen noch vor ihnen, obwohl der Klimawandel schon begonnen hat.“

Denn da sind sich die Experten einig: die Herausforderungen der nächsten Jahre werden sehr viel größer sein, Corona ist allerhöchstens ein Vorgeschmack. „Wir können lernen aus dieser Zeit“, sagt Georg Kaser, „ich sehe Möglichkeiten, die sich gerade bieten, sehe aber auch die Komplexität. Es geht um nichts weniger als um globales Gemeinwohl.“

Moderatorin Susanne Barta über Georg Kaser

Susanne Barta, die das Gespräch mit Georg Kaser moderiert, ist mit dem Experten immer wieder in Kontakt. Sein Humor und sein unermüdlicher Einsatz für eine bessere Welt sind das, was ihn in ihren Augen, neben allen wissenschaftlichen Verdiensten, besonders auszeichnet.

Wir freuen uns, Georg Kaser bei einer der nächsten Ausgabe der GREENSTYLE conference live auf dem Podium begrüßen zu dürfen.

Zurück zur virtual Conference >>>

Fair Fashion @ Corona

„Die Situation ist extrem unübersichtlich und gefährlich,“ sagt Thimo Schwenzfeier, Show Director der NEONYT und spricht über Chancen und Risiken für die (Fair)Fashion Branche in (und nach!) Krisenzeiten. Denn die  Branche muss für die Zeit NACH Corona vorbereitet sein und dann – jeder auf seine Art – die bestmögliche Bühne bieten.

Eigentlich hatten wir Thimo Schwenzfeier für die Keynote zum Status Quo der nachhaltigen Mode auf der Conference-Bühne 4th edition vorgesehen. Mit der Corona-Krise hat das Thema nachhaltige Mode eine neue Richtung und eine andere Dynamik bekommen. Deshalb spricht Thimo Schwenzfeier im Video über die Auswirkung der aktuellen Situation auf die Fair Fashion Branche.

„Die Situation ist extrem unübersichtlich und gefährlich. Für die Mode-Branche. Und für die FAIR FASHION Branche.“

Als Show Director der NEONYT/Messe Frankfurt hat er DEN Einblick in die Branche schlechthin. Mit 220 Ausstellern hat die NEONYT im Januar die bisher größte Messe im nachhaltigen Bereich veranstaltet. Die Angst und Verunsicherung über die aktuelle Situation ist bei allen spürbar.

„Hier sitzen alle in einem Boot: Labels von der NEONYT genauso wie von der Innatex oder der Premium.“

Aber nicht nur bei Ausstellern ist die Situation bedenklich, denn die Berlin Fashion Week, die Ende Juni auf der Agenda steht, ist von der aktuellen Situation genauso betroffen. Wird sie stattfinden können? In welchem Umfang und mit welchen Formaten?

„Wir müssen für die Zeit NACH Corona vorbereitet sein und dann die bestmögliche Bühne bieten.“

Fragen, Anregungen etc. an Thimo Schwenzfeier
@thimo.schwenzfeier | @neonyt.berlin | neonyt@messefrankfurt.com

Mirjam Smend über Thimo Schwenzfeier

Als Show Director der weltweit führenden B2B-Messe NEONYT hat Thimo Schwenzfeier einen Einblick in den Handel, wie sonst wenige andere. Klar, dass wir uns an erster Stelle an ihn gewendet haben, als es darum ging, einen Einblick in die aktuelle Situation und einen Ausblick zum Thema „Fair Fashion und Corona“ zu geben.  

3RD EDITION

Bewusstsein durch Wissen – die GMUC fair fashion conference

Bei der 1st und 2nd edition haben wir die nachhaltige Mode unter die Lupe genommen, von allen Seiten beleuchtet und definiert. Wo stehen wir? Wo wollen wir hin, waren die Fragen auf die wir Antworten gegeben haben. Wie wird Veränderung möglich? Was kann die Politik leisten? Welche Verantwortung liegt beim Verbraucher. Was muss sich in der Textilindustrie ändern. Mit 45 Ausstellern, 40 Speakern und über 2.000 Besuchern werden wir auf der dritten Fair Fashion Conference diskutieren, welche Ansätze und Lösungsstrategien uns in eine faire Zukunft bringen können.

Let’s do this together. Come and join the FairFashionCommunity

Gemeinsam wollen wir neue Wege entdecken. Denn eco soll das neue Normal werden. Und dazu leisten wir mit der GMUC unseren Beitrag.


GMUC CONFERENCE 3rd edition

Moderation:
Franziska Deecke
Susanne Barta
Melanie Leyendecker
Kay Alexander Plonka


Freitag 11.10.2019

16:00 Uhr (by invitation only)
Pressekonferenz
Moderation: Mirjam Smend | Founder GREENSTYLE munich,
Eröffnungsworte: Jürgen Enninger | Leiter Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München
Gäste: Katrin Habenschaden | Bündnis 90/Die Grünen, Magdalena Schaffrin | NEONYT / Kaleidoscope Berlin, Eilean von Lautz-Cauzanet | VEPSI
Nachhaltigkeit ist in aller Munde – aber wo stehen wir wirklich? Was muss sich tun? Wie wird Veränderung möglich? Was kann die Politik leisten? Welche Verantwortung liegt beim Verbraucher? Was muss sich in der Textilindustrie ändern?


© wordsinmotion

16:30 Uhr (by invitation only)
MEET THE MAKERS – Presserundgang
Moderation: Mirjam Smend | Founder GREENSTYLE munich
Gemeinsame Inspirationsgespräche an den Ständen aller GMUC Brands

MESSE-BEGINN

17:00 Uhr
GMUC is OPEN FOR PUBLIC
Entdeckt die Kollektionen und Produkte von 45 Fair Fashion & Organic Beauty Brands

18:00 Uhr (by invitation only!)
BUY GOOD STUFF | AMD Akademie Mode & Design München | Engagement Global
Pressekonferenz & Panel „Fair Fashion 2019 – zwischen Anspruch und Wirklichkeit“
Panel-Moderation: Prof. Sabine Resch | AMD, Gäste: Dennis Braatz | VOGUE, Juliane Kahl | Responsive Fashion Institute und Lisa Wagner | hessnatur
Launch von Münchens erstem Magazin mit großem Guide für nachhaltige Mode & verantwortungsvollen Konsum – entwickelt von den Modejournalismus-Studierenden des 4. Semesters.


© wordsinmotion

ab. 19.30 Uhr (Südfoyer im Isarforum)
FAIRnissage powered by OEKO-TEX: FASHIONSHOW
Wir feiern faire Fashion: Mit Blitzlichtgewitter und den Kollektionen der GMUC Aussteller, die in einer Fashionshow inszeniert werden. Dazu: Drinks, Sound (Danke @Rupen) & Latenight-Shopping.

bis 22:00 Uhr
Late-Night-Shopping
Alle Stände haben auch während der FAIRnissage geöffnet, damit Ihr im Anschluss an die Show die Macher Eurer liebsten Fair-Fashion-Pieces an den Ständen besuchen könnt.


SAMSTAG 12.10. 2019

9:00 – 9.45 Uhr
Workshop: Fashion goes Instagram – Tipps & Tricks für Deine Instagram Community
!!! Begrenzte Teilnehmerzahl !!!
Anmeldung über instagram@greenstyle-muc.com
Nicole Buck | Client Partner eCommerce/ Fashion Facebook Germany GmbH
Im Rahmen des Workshops wird Nicole Buck auf die Elemente eines erfolgreichen Instagram Kanals eingehen, Mythen aufklären und praktische Do’s and Don’ts mit Euch teilen, um Euch zu helfen, die Instagram Community zu begeistern.

MESSE-BEGINN

10:00 Uhr
GMUC is OPEN FOR PUBLIC
Entdeckt die Kollektionen und Produkte von 45 Fair Fashion & Organic Beauty Brands

CONFERENCE-BEGINN

12.00 Uhr
Welcome to 3rd edition of GREENSTYLE munich
Opening words: Mirjam Smend | Founder GREENSTYLE munich
Was ist passiert seit der 2nd edition im April? Wir gehen auf die Straße, haben den Grünen Knopf (dazu später) und sogar in Mailand sprechen alle über grüne Mode. Und jetzt?

12:10 Uhr
Fair Fashion – wo stehen wir?
Moderation: Franziska Deecke, Gäste: Thimo Schwenzfeier | NEONYT / Messe Frankfurt, Claudia Hofmann | Fashion Council Germany, Gerlind Hector | Autorin
10 Jahre Greenshowroom, 1 Jahr NEONYT, die große McKinsey Studie, grüne Mode im Vormarsch in Mailand – trotzdem stehen wir bei max. 3 Prozent nachhaltigen Käufen. Zahlen, Entwicklung, Aussicht, Lösungsansätze.


© wordsinmotion

12:45 Uhr
BRANDS on STAGE – MEET the MAKERS #1
2 Minuten Pitches für die GREENSTYLE Brands und ihre Philosophien


© wordsinmotion

13:00 Uhr
Mode von MORGEN: Wie prägen unsere Verbrauchertrends das moderne Shopping?
Nicole Buck | Client Partner eCommerce/ Fashion Facebook Germany GmbH
Wie verändert Facebook und Instagram unser Shoppingverhalten?


© wordsinmotion

13:30 Uhr
KLIMAKILLER: Fast Fashion
Moderation: Melanie Leyendecker, Gäste: Matilda Gettins | Fridays for Future, Caspar Dohmen | Wirtschaftsautor u.A. SZ
Welche Auswirkungen hat die schnelle Mode auf das Klima? Was kann wer tun? Fakt ist: Wir müssen handeln. Jetzt.


© wordsinmotion

14:00 Uhr: LUNCH BREAK

14:15 Uhr
GRÜNER KNOPF: Sind Faire Arbeitsbedingungen machbar?
Moderation: Kay Alexander Plonka, Gäste: Lisa Wagner | hessnatur, Thimo Schwenzfeier | NEONYT/Messe Frankfurt, Caspar Dohmen | Wirtschaftsautor u.A. SZ, Johannes Luderich | Fachkoordination Standardentwicklung Geschäftsstelle Grüner Knopf
Seit 9. September greift das staatliche Textilsiegel der Grüne Knopf. Was bringt’s?


© wordsinmotion

15:00 Uhr
VISION GREEN STYLE: Politik kann mehr als Regulierung.
Vortrag: Katrin Habenschaden | OB-Kandidation Bündnis 90/Die Grünen, Schirmherrin GREENSTYLE munich
Ein Plädoyer für die Möglichkeiten der Politik abseits von Normen und Standards für faire und nachhaltige Mode.


© wordsinmotion

15.30: Uhr
5 GRÜNDE, warum Fair Fashion nicht aus der Nische kommt
Prof. Dr. Frank-Martin Belz   | Prof. für unternehmerische Nachhaltigkeit, TU München
Die Fair Fashion Diskussion ist im Mainstream angekommen, das Fair Fashion Kaufverhalten/Sichtbarkeit Vermarktung noch nicht. Warum? Eine Erklärung.


© wordsinmotion

16:00 Uhr COFFEE BREAK

16:30 Uhr
BRANDS on STAGE – MEET the MAKERS #2
2 Minuten Pitches für die GREENSTYLE Brands und ihre Philosophien


© wordsinmotion

16.45 Uhr
DATEN…? Was passiert mit meinen Daten?
Moderation: Juliane Kahl | Responsive Fashion Institute, Gäste: Natasha Binar | Nomad Agency, Dr. Rebecca Gutwald | Hochschule für Philosophie München
Was passiert mit all unseren Daten – können wir Kontrolle übernehmen – haben wir überhaupt noch Kontrolle?


© wordsinmotion

17:15 Uhr
INFLUENCERTREND: Nachhaltigkeit
Moderation: Melanie Leyendecker, Gäste: Sandra Cheung | lai-chun.com Marisa Kohler | myfairladies.net, Magdalena Muttenthaler | Freemindedfolks-blog.com, Mirjam Smend | my-greenstyle.com/GREENSTYLE munich
Nachhaltigkeit ist in aller Munde und  in allen Feeds. Was ist plumpes Greenwashing, was ist echtes Anliegen? Eine Diskussion über die Verantwortung der Hersteller und die Rolle des Konsumenten?


© wordsinmotion

18:00 Uhr
Conference-Ende Tag 1

19:00 Uhr
Veranstaltungsende Tag 1


SONNTAG 13.10. 2019

9:00 Uhr bis 9:45 Uhr
Workshop: SEO- und Conversionoptimierung for Sustainable Brands
Magdalena Muttenthaler | Online-Unternehmerin
!!! Begrenzte Teilnehmerzahl !!!
Anmeldung über seo@greenstyle-muc.com
Große Plattformen und konventionelle Brands laufen mit einer optimalen SEO-Strategie, einem conversion-optimierten Onlineshop und passgenauen Sales-Funnels den Sustainable Brands im Internet den Rang ab. Magdalena Muttenthaler, Gründerin der FREE MINDED FOLKS Agency, zeigt, wie Sustainable Brands konkurrenzfähig sein können.

MESSE-BEGINN

10:00 Uhr
GMUC is OPEN FOR PUBLIC
Entdeckt die Kollektionen und Produkte von über 45 Fair Fashion & Organic Beauty Brands

CONFERENCE-BEGINN

12.00 Uhr
BEGRÜßUNG und LEARNINGS aus Tag 1
Mirjam Smend | GREENSTYLE munich
Learnings, Questions, Quotes von Tag 1 der Conference.

12:15 Uhr
Mode als WEGWERFWARE
Moderation : Susanne Barta; Gäste: Gerlind Hector | Autorin, Claudia Hofmann | Fashion Council Germany, Kay-Alexander Plonka | Journalist
Jeder Deutsche kauft im Schnitt 70 Kleidungsstücke im Jahr. Jedes fünfte bleibt ungetragen. Die Deponien quellen über. Geht’s noch?


© wordsinmotion

12.45 Uhr
BRANDS on STAGE – MEET the MAKERS #3
2 Minuten Pitches für die GREENSTYLE Brands und ihre Philosophien


© wordsinmotion

13:00 Uhr
NATUR & TECHNIK in Functional Wear und Outdoor Styles
Moderation: Franziska Deecke, Gäste: Nadine Schratzberger | Nasch Sportswear, Frank Selter | Kaipara, Gerd Bittl-Fröhlich | BARTENSTEIN Academy, Kim Scholze | Community Manager der OutDoor by ISPO
Outdoor- und Funktionskleidung sind die Königsdisziplin der Nachhaltigkeit mit höchsten Anforderungen an Materialien. Was leisten natürliche Materialien und Hightech Fasern?


© wordsinmotion

13:30 Uhr
Leder und vegane Alternativen
Moderation: Melanie Leyendecker, Gäste: Sebastian Thies | nat2 footwear, Brigitte von Puttkamer | About Given/A Better Story, Nikolaus Schötz | Kranz
Von Apfel- und Ananasleder über Cannabis und Kaffee bis zu Kalbs- und Lachsleder – was kann was und was ist nachhaltig? Eine Materialdiskussion.


© wordsinmotion

14:00 Uhr
ZERO WASTE DESIGN wird Mode
Anmoderation: Mirjam Smend | Founder GREENSTYLE munich (in einem Zero-Waste-Kleid von AA Gold); Gesprächsrunde: Prof. Arnold Gevers | AMD Akademie Mode & Design, AA Gold, Natascha von Hirschhausen | Modedesignerin, Prof. Martina Glomb | Hochschule Hannover
Die Vermeidung von Abfall und Nutzung der gesamten Ressource im Design-Prozess. Optimierte Schnittverwertung. Wieso die Methode Zero Waste zur Mode von morgen gehören MUSS.


© wordsinmotion

14:30 Uhr LUNCH BREAK

15.00 Uhr
Unendlicher Konsum – es geht auch anders!
Moderation: Susanne Barta; Gäste: Hannah Ernst | The Renewery, Melanie Leyendecker | Old is the new new, Nicola Henseler | Fairnica
Leihen, Tauschen, Second Hand – Nicola Henseler verleiht Kapseln; Melanie Leyendecker setzt(e) auf Second Hand und Robin Balser bietet Mode zu Kilopreisen an – ressourcensparende Konsummodelle


© wordsinmotion

15:30 Uhr
FANCY FORWARD:  Fair Fashion
Moderation: Franziska Deecke, Gäste: Kathrin Bierling | Modepilot, Julia Zirpel | thewearness, Andri Stocker | Phyne
Drei Experten mit Background im konventionellen Fashion-Bereich sprechen über ihre persönliche Erfahrung mit Big Brands und neuen Eco-Marken


© wordsinmotion

16:00 Uhr
Conference & Messe-Ende

SAVE the DATE für die 4th edition der GREENSTYLE munich:
13. bis 15. März 2020 (Isarforum im Deutschen Museum)

Don’t miss any news:
Newsletter
Instagram
Facebook