Fair Fashion Solidarity

Fair Fashion

Händler, Brands, Produzenten und Konsumenten – ab sofort müssen alle Parteien an einem Strang ziehen, um die Fair Fashion Bewegung durch die Krise zu retten. Tipps und inhaltliche Hilfestellung für Händler und Brands gibt die neu gegründete Allianz #FairFashionSolidarity

Die Modebranche ist einer der größten Leidtragenden der Corona-Krise. Die Stores sind geschlossen, die Ware liegt im Lager und kann nur noch online verkauft werden. Die Lieferkette ist unterbrochen, Produktionen stehen still. Das ganze Ausmaß der Katastrophe wird sich erst in den folgenden Saisons zeigen, für die keine Kollektionen produziert werden können.

Fair Fashion Solidarity
#newfashioncycles
Keine Rabatte – keine Saisons

Um Fair Fashion Brands aus der existenzbedrohenden Situation zu retten, setzen sich die Macher der Fair Fashion Labels LangerChen und Lanius mit den Initiatoren der Online-Plattform Avocadostore und der Berliner Fair Fashion Stores Loveco ein. Gemeinsam haben sie ein Manifest verfasst und rufen im Rahmen der #fairfashionsolidarity Bewegung dazu auf, auf Rabatte für aktuelle Ware zu verzichten und den vorgegebenen Saisonrythmus aufzubrechen. Die verlorenen Verkaufsmonate werden zurückgeholt, indem erste Rabatte für die aktuelle Ware erst im August eingeführt werden.

„Wir sind jetzt auf jeden Einzelnen angewiesen. Sei es der Hersteller, der auf den Rabatt im Onlineshop verzichtet, der Händler, der seinen Sale nicht früher startet oder Kund:Innen, die bereit sind weiterhin den vollen Preis zu zahlen.“ Christina Wille | LOVECO

Tipps und Hilfestellungen für Shopbesitzer wie auch für Brands zur Umsetzung des neuen Saisonrythmus liefert die Website gleich mit und ruft Endkunden, Marken und Shop-Inhaber zur Solidarität auf.

Covid-19 is a virus. Fair Fashion is a movement.

Das kann der Konsument tun, um die #fairfashionsolidarity Bewegung zu unterstützen #weareinthistogether

ONLINE SHOPPING
Kauft auf den Seiten dieser Brands ein.

KEINE RABATTE
Seid so fair und zahlt den vollen (überlebenswichtigen) Preis.

GUTSCHEINE KAUFEN
Falls nicht vorhanden: unbedingt nachfragen!

WEITEREMPFEHLEN
Teilt ihre Seiten, taggt sie, sprecht über sie.

#istayathome

#istayhome

#istayathome by Susanne Barta

Online-surfen zu Themen, die mir wichtig sind, gehört zum täglichen Tun. In dieser Corona-Zeit noch ein Stück weit mehr. Neben Kommentaren, Analysen und News zur weitweiten Pandemie schaue und höre ich mich mit großem Interesse um wie die Textilindustrie auf diese Krise reagiert. Und da tut sich gerade sehr viel.

Nachhaltigkeit in der Mode im Aufwind

Es wird geschrieben und gepostet und demnach vermutlich auch viel nachgedacht. Nachhaltigkeit in der Textilindustrie, in der Mode scheint an Stellenwert rasant zuzunehmen. Allein auf der Plattform für Industrie-Profis „Business of Fashion“ reiht sich Artikel an Artikel. Dass sich Nachhaltigkeit nicht darin erschöpft, ein T-Shirt aus Bio-Baumwolle herzustellen oder zu tragen, scheint sich herumgesprochen zu haben und mehr als bisher ins Bewusstsein der Unternehmen und Konsumenten zu rücken.

Nachhaltigkeit sollte ein Lebensstil sein.

Das geht uns persönlich an, jeden Tag. Ich kann mir vorstellen, dass wir durch Corona ein Stück weit mehr spüren und ein Gefühl dafür bekommen, wie nachhaltiger leben aussehen kann. Dieses Gefühl könnte uns dabei helfen zu verstehen, dass der Klimawandel genauso real ist wie Corona, aber, wie Experten betonen, in seinen Auswirkungen viel, viel schlimmer sein wird. Noch haben wir die Möglichkeit hier gegenzusteuern. Und ja, den guten Mut nicht zu verlieren.

Der Klimawandel ist genauso real wie Corona

Die nachhaltige Fashion-Community ist gerade sehr aktiv. Das ist sie sonst auch, aber Corona hat das Tempo nochmals erhöht. Die 4. Ausgabe des nachhaltigen Messe- und Konferenzformats GREENSTYLE munich zum Beispiel soll nun virtuell stattfinden. Mit Text-, Bild- und Video-Beiträgen. Die Plattform wird digital ausgebaut und so zu einer Drehscheibe der nachhaltigen Fashion-Szene.

Wer Zeit und Lust hat sich auch mehr mit dem Thema Textilproduktion zu beschäftigen, die Plattform „Good on you“ hat für die Corona-Zeit einiges interessantes zusammengestellt: Filme, Podcasts und Upcycling-Tipps für Kreative.

Update your Website by Sabine Vaas

Sabine Vaas

Sabine Vaas liebt Design und Ästhetik, hat ein Gespür für Menschen und kann die Geschichte hinter den Kulissen in Worte fassen, die uns nicht im Traum einfallen würden. Kurz: Sabine kann schreiben. Und das tut sie für alle namhaften High Fashion Magazine und unter anderem auch für die GREENSTYLE. Wir lieben ihre Porträts für VOGUE genauso wie für GREENSTYLE. Ihr wollt die nächsten Wochen nutzen, um Eurer Website, Eurem Onlineshop etc. ein neues Gesicht zu geben? Sabine kümmert sich gerne um Porträts, die Vita etc.

Sabine Vaas, Jahrgang 1980, arbeitet nach Stationen bei verschiedenen Verlagshäusern, u.a. Hubert Burda Media oder Condé Nast, seit 2010 als freiberufliche Redakteurin. Ihre thematischen Schwerpunkte: Mode, Beauty, Psychologie, Reise, Interior, People und (Green-)Lifestyle.

Menschen bewegen – das ist das Ziel meiner Arbeit: Texten, Konzeptionieren, Ideen und Themen entwickeln, Geschichten erzählen und kommunizieren. Porträts erlauben mir dabei, etwas über den Charakter und die Motivation eines Menschen zu erfahren: Was inspiriert sie? Warum tun sie, was sie tun? Im Gespräch die Zwischentöne wahrzunehmen, den Menschen zu lesen, um dann ihre ganz persönliche Geschichte zu erzählen, fasziniert mich jedes Mal aufs Neue.“

Wer also seine Webseite mit einem ausdrucksstarken (Kurz-)Porträt über sich persönlicher gestalten möchte, SEO optimierte Produkttexte oder Unterstützung bei der Newsletter-Produktion benötigt oder redaktionelle Texte braucht, ist hier richtig.

Coachings & Trainings by Marisa Kohler

Leben ohne Plastik

Marisa Kohler bloggt seit einigen Jahren auf myfairladies.net zu einem nachhaltigen Lebensstil und setzt sich für ein Leben ohne Plastik ein. Sie ist Fashion Revolution Ambassador und ein maximal aktives Mitglied der nachhaltigen Community im Großraum München.

Aber Marisa ist auch Pädagogin (M.A.) mit Schwerpunkt Organisations- und Personalentwicklung, IHK zertifizierter Business Coach und Resilienztrainerin. Seit zehn Jahren beschäftigt sie sich damit, bei Erwachsenen und Jugendlichen Potentiale und Ressourcen freizulegen. Schwerpunktmäßig zu den Themen Nachhaltigkeit, Stressmanagement und Minimalismus.

Unterstützung und Ablenkung brauchen wir gerade alle.

Deshalb bietet Marisa ab sofort vergünstigte Online Coachings an: Einzelcoachings für Erwachsene & Jugendliche zu Themen wie Stress, Überforderung, Zielfindung, Angst etc. sowie Bewerbungstraining/Jobcoaching für Jugendliche (Bewerbungsunterlagen-Check, Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche etc.)

Kosten für Erwachsene: 40 Euro/Stunde
Kosten für Jugendliche bis 18 Jahre: 25 Euro/Stunde.

Mehr Infos zu Marisas gesamten Angebot gibt’s auf www.marisakohler.de

Gobelin Stickerei by Anna Schuster

Stickerei

Anna Schuster, Co-Founder und Designerin der upcoming Labels JOA Fashion wollte ihre Upcycling-Bomberjacken auf der 4th edition der GREENSTYLE dem Publikum präsentieren. Im Panel MODE COMMONING wollte sie über das Universum der Alternativen und in ihrem Talk #trashionable über Müll als neuer Rohstoff des 21. Jahrhunderts sprechen. Das holen wir nach. Jetzt geht es mit Stickerei um ihre Art der Angstbewältigung

Sticken lautet Annas kreative Lösung gegen die Angst. Denn die begleitet uns ehrlicherweise alle. Jeden auf seine Art. Jeder geht damit anders um. DIY und Handarbeiten gegen die Angst? Macht Sinn. Denn wer schon mal gehäkelt, gestrickt oder genäht hat, weiß, wie schnell die Gedanken abschweifen. Eine andere Art der Meditation, die Geschicklichkeit und Geist trainiert und alte Techniken wieder aufleben lässt.

StickereiGobelin Stickerei: Handarbeiten gegen die Angst

Es ist kein Zufall, dass Unternehmen wie ‚Wool and the Gang‘ oder ‚We Are Knitters‘, die Strick- und Häkelsets verkaufen, florieren. Kunsthandwerk vermittelt ein Gefühl der Selbstverwirklichung, das die Arbeit an einem Laptop kaum bietet. Es erhöht die kognitiven Fähigkeiten, verbessert das Gedächtnis und die Körperkoordination.

Sticken statt Netflix und Instagram

Was heutzutage Netflix und Instagram für die Gesellschaft sind, waren für unsere Großmütter und ihre Mütter Stickereien und anderes Kunsthandwerk. Eine Beschäftigung, eine Ablenkung und eine Möglichkeit, Zeit mit Nachbarn und Freunden zu verbringen. Durch Nähen konnten sie Neuigkeiten, Fähigkeiten und Erfahrungen austauschen. Warum also nicht in Zeiten der Selbstisolation diese alten Techniken, die aus dem Alltag und den Wohnungen verschwunden sind, wieder aufleben lassen, als auch die Freizeit vor Bildschirmen zu verbringen.

Die JOA-Macherinnen haben Vintage Kits zusammengesammelt und zeigen durch Tutorials und Videos wie jeder selber sticken kann. Hier ausprobieren

Stick-Kit kaufen? Bitte eine Direct Message an JOA

#staythefuckhome and start #crafting

Eco Brand Support: Onlineshopping

Eco brand support

Kleine und mittelständische Unternehmen werden am härtesten von den wirtschaftlichen Folgen der aktuellen Krise getroffen. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem eigentlich alle Zeichen auf Aufwind standen. Um kleine und mittlere Eco Brands durch die Krise zu retten hilft der jeweilige Onlineshop.

C&A schließt 1.300 Filialen in Europa, während Amazon 100.000 neue Mitarbeiter in den USA sucht, weil die Nachfrage nach Online-Lieferungen seit Ausbruch der Corona-Krise in die Höhe geschnellt ist. In dieser Zeit entwickeln sich Tendenzen mit zunehmender Geschwindigkeit.

Onlineshopping entwickelt sich stärker als erwartet. Eine Chance für  Eco Brands

Absatz über den Einzelhandel ist aus gegebenem Anlass aktuell keine Option. Zum einen haben die Modeläden vorübergehend geschlossen. Zum anderen können sich die meisten Brands in der Krisensituation die Händlermargen nicht leisten. Umso wichtiger ist der Ausbau der eigenen Onlineshops und der sozialen Medien, um nicht nur jetzt zu „überleben“, sondern auch um für die Zukunft gewappnet zu sein. Über reine Sale-Buttons und uninspirierte Corona-Nachlässe hinaus, haben sich viele nachhaltige Brands kreative Gedanken gemacht. Und die gilt es zu unterstützen. Gemeinsam.

Eco Brand Support: Gemeinsam durch die Krise dank Onlineshops. #bettertogether

GMUC-TIPP: Nichts kaufen, was man gar nicht braucht. Trotzdem sich den Eco Brand Support leisten? Einen lieben Menschen mit einem Geschenk überraschen oder die jeweilige Brand nach einem Gutschein anfragen, den man zu einem gegebenen Zeitpunkt einlösen kann.

Flagge zeigen: Chari-T Shirt von DAWN Denim

DAWN Denim hat ein Charity-Shirt entwickelt, um seinen Partnern durch die Krise zu helfen. 100 Prozent des aller Gewinne werden gespendet: 50 Prozent gehen an kleine, unabhängige Boutiquen und Stores, die DAWN führen und gerade um ihre Existenz fürchten. Mit der anderen Hälfte unterstützt DAWN eine bedrohte Bio-Baumwollfarm. Das Motiv? Die internationale Flagge des Planeten Erde, die der schwedische Künstler Oskar Pernefeld 2015 entwickelt hat. Voraussichtlicher Liefertermin: Mitte Juli 2020. Jetzt für 29 Euro vorbestellen.

Eco brand support
© DAWN denim

Free World Wide Shipping: Friends that Rhyme

Den „we are all one“ Ansatz verfolgen auch die Macherinnen Sabine und Nadine von Friends that Rhyme, die bis Ende März 2020 ihre farbenprächtigen Upcycling-Clutches kostenfrei auf den Weg in die Welt schicken. Hergestellt werden die uniquen Kunstwerke, die man übrigens auch mieten kann, aus Vintage-Obi-Gürteln. Hier die XL-Auswahl entdecken

Eco brand support
© Friends That Rhyme

Noch mehr Freiheit: Wildling Shoes

Auch die Minimalschuhe von Wildling shoes sollten Teil der 4th edition der GREENSTYLE sein. Das Free-your-Feet-Konzept der Brand aus Gummersbach soll niemandem vorenthalten werden. Denn unsere Füße degenerieren in den meisten herkömmlichen Schuhen nicht nur. Sie werden krank. Damit ausreichend Zeit zum Testen bleibt, verlängert Wildling die Retourenfrist bis auf weiteres auf 60 Tage. Obwohl: Wer sie einmal anprobiert hat, wird sie nicht mehr ausziehen. Aber sicher ist sicher 🙂 Hier die Freiheit für den Fuß entdecken

Eco brand support
© Wildling shoes

Slow Fashion first: Womom

Das Münchner Slow-Fashion-Label Womom reduziert als Vorsichtsmaßnahme das Betriebstempo. Deshalb kann es zu Lieferverzögerungen von zwei bis drei Wochen kommen. Um die Wartezeit etwas zu versüßen gibt das Slow-Fashion-Label mit den plakativen Statements 25 Prozent Rabatt auf seine Produkte. Slow-Fashion-Code: SLOWDOWN25. Hier in die Welt von Womom eintauchen

Eco brand support
© Womom

To be continued…

Weltwassertag: Mode & Wasser

Mode & Wasser

© Cherie Birkner # sustainablefashionmatterz

Wasser ist der wichtigste Bestandteil unseres Lebens. Diese kostbare Ressource ist leider endlich. In fünf Jahren werden 2,8 Milliarden Menschen in 48 Ländern keinen Zugang zu ausreichenden Mengen an Trinkwasser haben. Darauf macht neben ganzjährigen Kampagnen und Brands wie „Stop the water while using me“ und „Guppy Bag“ der jährliche Weltwassertag am 22.3. aufmerksam. Mode & Wasser ist und bleibt ein Thema für die Zukunft.

Was der Weltwassertag mit Mode/der Textilindustrie zu tun hat? Leider viel. Der Wasserverbrauch und die Auswirkungen der Textilindustrie auf die Umwelt sind enorm. Oder noch direkter: Die Textilindustrie vergiftet Flüsse und Trinkwasser. Besonders starke Belastungen entstehen beim Anbau und der Produktion der Rohfasern sowie die Textilveredlung. Ganze 20 Prozent des industriellen Abwassers werden der Modeindustrie zugeschrieben. Tendenz steigend.

Mode & Wasser: Was jeder Einzelne tun kann?

Repair: Textilien länger im Kreislauf halten

Buy less: auf Fast Fashion verzichten

alternative Konsummodelle entdecken: Mode kann man leihen (Stay awhile, Unown), tauschen (im Freundeskreis oder über Organisationen wie z.B. Green City), in lokalen Second Hand Stores oder online (z.B. VinoKilo) kaufen

Mode & Wasser: Was die Textilindustrie tun kann?

eigenverantwortlich Umweltstandards einhalten/setzen

Qualität statt Quantität

Re- und Upcycling

Mode & Wasser: Our Favorite Campaign
#WATERMATTERZ: EVERY T-SHIRT MAKES A DIFFERENCE

 Sustainable Fashion Matterz Gründerin Cherie Birkner hat auf ihrer Plattform die #WATERMATTERZ Kampagne gestartet, um anhand des Färbeprozesses eines T-Shirts den maximal negativen Impact der Modeindustrie auf die weltweiten Wasserressourcen und deren Qualität plakativ darzustellen und mehr Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen.

Kurzes Rechenbeispiel? Der Mensch sollte innerhalb von vier Jahren ca. 3000 Liter Wasser trinken. Das entspricht der Wassermenge, die für die Produktion eines einzigen T-Shirts benötigt wird.

2.700 l Wasser
=
1 neues T-Shirt
=
870 Second Hand T-Shirts

Lust auf wassersparende Mode?

Chloé VD | Seidenblusen und -kleider aus Vintagetüchern
Coa Goa | Taschen und Weekender aus alten Segeln
Dawn Denim | kreative Rettung der B-Ware durch Stickereien
Corvera Vargas | Arbeiten mit Leftovers
Friends that Rhyme | Clutches aus Vintage Obi Gürteln
JOA | Bomberjacken aus Postconsumer waste
Re-born shoes | Schuhe aus Autoreifen, Sonnen- und Liegestuhlbezügen etc.
The Renewery | Second Hand meets Upcycling sold on Instagram

Durch Leasing nachhaltiger und fairer Kleidung reduziert sich der Fashion-Footprint um 75 Prozent.

Stay awhile | Leihen ist das neue Kaufen
Unown | Lieblinsteile ab zwei Wochen

About Cherie Birkner, Founder Sustainable Fashion Matterz

Cherie Birkner ist ehemaliger Creative Director bei einem Fast Fashion Unternehmen, Modell, Fotografin, Aktivistin, Freigeist und Networkerin mit einem klar definierten Ziel: die Modeindustrie positiv zu verändern. Dafür hat Cherie 2017 Sustainable Fashion Matterz gegründet. Ihre Fotos von u.a. Fashion Revolution Days sind aus dem Netz nicht mehr wegzudenken, ihre Plattform vereint Game Changer jeglicher Couleur, listet Events, Brands (international), (Fair Fashion) Hashtags.

Gut zu wissen (Quelle: Greenpeace):

 Mehr als 90 Prozent unserer Kleidung stammt aus Asien.

Über zwei Drittel der Flüsse und Seen in China sind als verschmutzt klassifiziert.

Giftstoffe aus den Fabriken werden oft ungeklärt abgeleitet und können in Trinkwasser und Nahrung nachgewiesen werden.

Diese Schadstoffe schaden der Gesundheit.


Immer häufiger sind diese auch bei Mensch und Tier nachweisbar.

 

Virtual GREENSTYLE: 4th edition goes digital

4th edition

Sonntag, 15. März 17 Uhr. In diesen Minuten wäre die 4th edition zu Ende gegangen. Dass die 4th edition gar nicht stattgefunden hat, ist uns immer noch nicht ganz bewusst. Wir wollten etwas verändern. Besser machen. Gemeinsam mit Ausstellern, Partnern, Besuchern die GREENSTYLE Vibes versprühen. Für nachhaltige Mode begeistern.

Das hat diesmal nicht geklappt. Wir mussten die GREENSTYLE absagen.

Uns ist absolut klar, dass nicht nur bei uns Corona-Schäden entstanden sind. Auch auf der anderen Seite. Und trotzdem haben wir die Mitleidsbekundungen und Hilfsangebote bekommen.

Deshalb an dieser Stelle: Wir danken unseren Freunden, unseren Familien, der Community, unseren Ausstellern, Partnern, Supportern für physische wie psychische Unterstützung.

So entsetzlich die letzten Tage für uns waren, es hat uns gezeigt, dass wir das Richtige tun. Und deshalb werden wir uns nicht in die Knie zwingen lassen. Nicht von der Textilindustrie, nicht von einem Corona-Virus. Wir machen (erstmal digital) weiter und zeigen Euch in den kommenden Wochen, was Ihr vom 13. bis 15. März im Isarforum nicht entdecken konntet.

GREENSTYLE 4th edition goes digital
In den kommenden Wochen feiern wir die 4th edition online.

Wir stellen Euch alle Brands vor, die bei der 4th edition dabei gewesen sind. Genauso wie alle Speaker. Natürlich darf unser wunderbares Team nicht fehlen, ohne das die GREENSTYLE gar nicht funktionieren würde. Am 5. Und 6. März haben wir die Looks für die Fashionshow geshootet – die stellen wir asap online. Genauso wir das GMUC book (140 Seiten!) – das werden wir als Blätter-Tool anbieten und in den kommenden Wochen (wenn sie wieder geöffnet sind) in den Fair Fashion Läden (siehe Green Fashion Tours) auslegen.

Das haben wir uns alle anders vorgestellt. Aber wir machen das beste daraus. Unser Engagement für nachhaltige Mode und eine bessere Textilindustrie weitergehen.

Wir bedanken uns bei allen Brands, Partnern, Medien, Freunden, Besuchern für das in uns gesetzte Vertrauen und den Support.

Mit revolutionären Grüßen,
*mirjam und Florens Smend

Magdalena Schaffrin – Deutschlands Nachhaltigkeitsakteurin No. 1

Magdalena Schaffrin

Ganze fünf Monate hat es gedauert, bis ich Teil 1 des Interviews mit Magdalena Schaffrin online gestellt habe. Ja, so ist das in der Selbständigkeit, wenn man ein Start-up aufbaut und versucht die Welt zu retten.

Magdalena Schaffrin
Mirjam Smend und Magdalena Schaffrin

Magdalena ist Deutschlands wichtigste Nachhaltigkeitsakteurin und meine persönliche Eco-Ikone. Sie hat nicht nur dazu beigetragen, dass ich heute das tue, was ich tue. Ich war bei ihrem ersten Greenshowroom, den sie vor über zehn Jahren gemeinsam mit Jana Keller während der Berlin Fashion Week im Hotel Adlon organisiert hat. Mit 16 Brands. Zwei Jahre später wurde ihr Konzept von der Messe Frankfurt gekauft. Die Ethical Fashion Show aus Paris kam später dazu und seit 2019 ist das nachhaltige Messeduo, das die die gesamte Branche verändert hat, zur NEONYT (sprich: neonüt) fusioniert.

Magdalena ist Deutschlands wichtigste Nachhaltigkeitsakteurin und meine persönliche Eco-Ikone.

Heute ist sie unter anderem Creative Director der NEONYT, dem globalen Hub für Mode, Innovation und Nachhaltigkeit. Dass seit Juli 2019 auch andere Messen in Berlin das Thema Nachhaltigkeit groß in ihrer Kommunikation spielen, tut dem maximalen Erfolgskurs der NEONYT keinen Abbruch. In der DNA hat schließlich nur die NEONYT das Thema.

Mirjam Smend: Ihr habt ja nicht nur den Namen geändert, sondern an ein paar Stellschrauben gedreht. Was ist denn seit Juli 2019 „neoneu“?
Magdalena Schaffrin: Wir kommen von den beiden Veranstaltungen Greenshowroom und Ethical Fashion Show. Seit wir beide Veranstaltungen in eine Location gezogen haben, haben wir die doppelte Kommunikation, getrennte Websites, getrennte Pis, zwei Instagram-Kanäle. Und am Ende wussten die Leute nicht, auf welcher Veranstaltung sie gewesen sind.

Mirjam Smend: Und dann?
Magdalena Schaffrin: Den Namen nach zehn Jahren zu verändern war ein großer Wunsch von mir. In Kombination mit einem neuen Konzept. Wir haben uns zu einer Strategierunde zusammengesetzt und uns gefragt, wie eine Messe in der Zukunft aussieht. Was muss eine Messe leisten? Was haben wir für Potenziale? Das Messewesen steckt genauso wie der Einzelhandel und viele weitere Branchen in einer Krise. Dann haben wir den Hub entwickelt, dessen Kernstück die Messe ist. Die Labels sind deutlich kuratierter, modischer. Genauso wie die Kommunikation. Wir müssen aufhören über nachhaltige Mode zu reden. Aber das dauert wahrscheinlich noch 20 jahre.

Wir müssen eine Sprache für diese Art von Mode entwickeln. – Vanessa Friedman

Mirjam Smend: Nachhaltig ist ja auch ein fürchterlich sprödes und abgenutztes Wort.
Magdalena Schaffrin: Vanessa Friedman sagt auch bei jedem Copenhagen Fashion Summit, dass wir eine Sprache für diese Art von Mode entwickeln müssen. Wir müssen die richtigen Worte finden, um sie zu beschreiben. Auch für die Klarheit in der Kommunikation brauchen wir einheitliche Worte. Wir reden alle über grün. Grün ist was anderes als ethical. Aktuell nutze ich deshalb wieder „Nachhaltigkeit“. Weil es einfach der umfassendste Begriff ist, weil es alle Aspekte miteinschließt. Als wir noch beide Veranstaltungen gemacht haben, haben wir über eco-faire Mode gesprochen, um klarzustellen, dass es um beide Aspekte geht. Heute ist das ja im Verständnis drin.

Magdalena Schaffrin
© NEONYT/Messe Frankfurt

Mirjam Smend: Du hattest auch Dein eigenes Label und hast deshalb Insights von der Designer Seite. Gab es früher schon mal die Bestrebung in Richtung Nachhaltigkeit zu arbeiten?
Magdalena Schaffrin: 2009 gab es eine Stimmungslage, die dem Thema Luft gegeben hat. Es gab plötzlich die Lohas als neue Zielgruppe, über die viel geschrieben wurde. Mit der Finanzkrise waren viele Leute in einer Sinnkrise und haben Fragen gestellt. Da kam ganz schön Schwung rein und es wurde viel diskutiert. Dann haben einige angefangen an dem Thema zu arbeiten und habenfestgestellt, dass das alles gar nicht so einfach ist.

Ich hatte gedacht, dass wir in 10 Jahren die Mode deutlich stärker verändert bekommen.

Mirjam Smend: Und jetzt gibt es einen neuen Anlauf?
Magdalena Schaffrin: Jetzt haben wir wieder so ein Momentum. Das Thema kommt noch größer, weil es gesellschaftlich ganz anders verankert ist. Auch durch die junge Generation, die jetzt auf die Straße geht und fordert, dass wir diese Erde retten und das Klima in den Griff bekommen. Natürlich auch über die Vereinten Nationen und die Politik, die das Thema pushen und die Firmen, die mit ihren Initiativen rausgehen. Deshalb habe ich das Gefühl, dass das Thema omnipräsent ist. Wenn man aber wirklich unter dem Strich schaut, wie sich das Thema verändert hat, ist es immer noch viel zu wenig. Ich hatte gedacht, dass wir in 10 Jahren die Mode deutlich stärker verändert bekommen.

Mirjam Smend: Das Angebot und der Wunsch es anzunehmen ist größer – wieso kommt es dann doch nicht im Kleiderschrank der Konsumenten an?

Magdalena Schaffrin: Diese Mind Behavior Gap gab es vor 10 Jahren auch schon. Warum sagen eigentlich alle Leute in den Umfragen immer, dass sie nachhaltig konsumieren wollen und tun es dann doch nicht? Sie wollen mehr Geld ausgeben und tun es dann doch nicht. Ich glaube, dass Mode ein so emotionales Thema ist, dass unsere Psychologie uns ein Schnäppchen schlägt. Wenn ich konsumiere, werden Glückshormone ausgeschüttet.

Konsum macht süchtig, wie Schokolade oder andere Suchtmittel.

Es macht süchtig, wie Schokolade oder andere Suchtmittel. Man möchte sich dieses gute Gefühl erkaufen. Das ist eine ganz andere Aktion als mit dem Kopf ranzugehen und zu sagen „ich möchte nachhaltiger leben“. Eigentlich möchte ich keine Süßigkeiten essen und dann isst man sie doch, wenn sie dastehen, weil man einem Impuls folgt. Nur wenn nachhaltige Produkte diese Attraktivität besitzen, werden sie auch mit dem Impuls gekauft. Das ist der Schlüssel.

Magdalena Schaffrin
© Stefan Knauer, Getty Images for NEONYT

Mirjam Smend: Soll man dann gar nicht mehr kommunizieren, dass ein Produkt nachhaltig ist?
Magdalena Schaffrin: Es gibt ja Brands, die nachhaltig produzieren und nicht darüber sprechen.

Mirjam Smend: Zurück zu dem was Du damals gegründet hast. Du hast damals, als Du mit Jana Keller den Greenshowroom gegründet hast, etwas gesehen, was heute aktueller ist denn je, nämlich dass nachhaltig nicht öko aussieht. Gibt es diese Brands denn heute noch?
Magdalena Schaffrin: Das habe ich tatsächlich nicht vollständig auf dem Schirm. Aber ich weiß, dass keine der 16 Brands, die damals bei uns ausgestellt haben, heute auf der NEONYT ist.

Mirjam Smend: Was machen die Brands heute anders als damals?
Magdalena Schaffrin: Ich habe viele Brands kommen und gehen sehen. Aber ich muss sagen – und diesen Unterschied spürt man tatsächlich sogar zwischen Januar und jetzt (Juli) – dass sich die Branche professionalisiert. Die Brands machen sich Gedanken über ihren Markenauftritt. Die Kollektionen werden kommerzieller, die Stände sehen anders aus. Es gibt auf einmal eine andere Auswahl und größere Kollektionen. Man merkt, dass die Labels wachsen. Es gibt anscheinend eine gesteigerte Nachfrage.

Magdalena Schaffrin
© NEONYT/Messe Frankfurt

Mirjam Smend: Du hast aus der Intention heraus gegründet, mehr Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken.
Magdalena Schaffrin: Jana Keller und ich haben damals eine Plattform gesucht, auf der wir uns repräsentiert fühlten. Die haben wir nicht gefunden. Wir wollen nicht auf eine Öko-Messe, aber auch nicht auf eine konventionelle Messe. Die hatten das Thema zwar auch schon aufgegriffen, aber nicht mit der Ernsthaftigkeit, die wir uns gewünscht hätten. Dann haben wir eine Veranstaltung gemacht, die sich ausschließlich auf coole, hochwertige, schöne und nachhaltig produzierte Mode spezialisiert. Das war neu.

Wir haben eine Veranstaltung gemacht, die sich ausschließlich auf coole, hochwertige, schöne und nachhaltig produzierte Mode spezialisiert.

Mirjam Smend: Das waren 16 Brands im Hotel Adlon und jetzt sitzen wir zehn Jahre später im Kraftwerk mit 170 Brands. Ist ein Traum für Dich in Erfüllung gegangen?
Magdalena Schaffrin: Mich beeindrucken ja Zahlen nicht so sehr. Mir ist es nicht so wichtig, dass wir sehr, sehr viele Marken haben und die größte Plattform sind und andere Superlative kommunizieren. Mir ist wichtig, dass parallel zu der coolen und klaren Kommunikation die mit der Neuausrichtung entwickelt haben, die Qualität stimmt. Und das sollte sich auch im Ausstellerportfolio widerspiegeln.

Mirjam Smend: Im Januar war erstmals Eure Show in der offiziellen MBFW Schauenlocation. Da hattet Ihr das Thema Wasser als zentrales Thema. Diesmal war es Denim. Wieso Denim?
Magdalena Schaffrin: Unser Oberthema war weiterhin für das restliche Jahr Wasser. Das Thema für 2020 ist Luft. Die großen Elemente, die die Branche am meisten umtreiben – Luftverschmutzung, Wasserverbrauch. Wir wollten das Thema Denim im Sommer stärker verankern, weil Denim ein Material ist, das sehr viel Wasser verbraucht. Es gab auch ein paar Formate zu dem Thema. Ein perfektes gestalterisches Thema zusätzlich zu den anderen Gesichtspunkten auf der Modenschau.

Das Thema für 2020 ist Luft. Die großen Elemente, die die Branche am meisten umtreiben – Luftverschmutzung, Wasserverbrauch.

Magdalena Schaffrin
© Stefan Knauer, Getty Images for NEONYT

Mirjam Smend: Seit Januar sitzen ja auch die Vertreterinnen der großen Modemagazine in der ersten Reihe und reden anschließend auf Doppelseiten und ganzen Strecken über Eure Show. Was war das größte Kompliment das du für die Show bekommen hast?
Magdalena Schaffrin: Das erste Feedback nach der Show? Eine Journalistin hat mir gesagt, wie überrascht sie war. Damit hätte sie nie gerechnet. Nächstes Mal möchte sie noch größer darüber berichten. Auch im Vorfeld schon.

Mirjam Smend: Eco oder öko – wie sexy ist nachhaltige Mode? Wie sexy findest Du sie denn?
Magdalena Schaffrin: Genau dafür stehen wir: Für Sexiness, für Coolness, die Modernität. Da geben wir uns alle Mühe, auch natürlich mit der Show, mit der wir eine andere Zielgruppe erreichen, als hier in der Messearea.

Wir stehen für Sexiness, für Coolness, die Modernität.

Mirjam Smend: Die Brands, die Ihr in der Show zeigt, sind nicht alles NEONYT Brands.
Magdalena Schaffrin: Wir haben hier auf der Messe ein Markenportfolio. Man könnte auch daraus eine Show machen, aber dann haben wir in dem Sinne nichts Neues. Wir machen die Show mit ca. 80 Brands, die nicht unbedingt Aussteller sind. Wir wollen das Image verändern und Bilder in die Welt schicken. Nicht alle diese Brands wollen und können hier ausstellen, weil sie in Berlin nicht ihre Absatzmärkte haben.

Mirjam Smend: Und wie korrespondiert das mit dem Hub?
Magdalena Schaffrin: Mit dem Hub wollen wir in möglichst viele Richtungen kommunizieren: Mit der Konferenz wollen wir viele Leute und Formen aus den Lieferketten reinholen. Wir wollen über technologische Innovationen reden. Am einen Ende stehen quasi die zwei Microfactories am anderen Ende die Fashionshow. Das spricht ganz unterschiedliche Zielgruppen an und kreiert unterschiedliche Bilder.

Mit dem Hub wollen wir in möglichst viele Richtungen kommunizieren.

Mirjam Smend: Ihr habt ja, wie auch ARD und ZDF einen Informationsauftrag. Ihr seid das zentrale Medium, um das Thema weiterzubringen. Das ist schon eine große Verantwortung.
Magdalena Schaffrin: Andere gehen auch in die Nachhaltigkeitskommunikation hier in Berlin. Das sind ja nicht nur wir. Wir haben die Kompetenz über zehn Jahre. Wir kennen die Lieferketten gut und haben Anschluss an das TexpertiseNetwork der Messe Frankfurt. An die ist das Thema Nachhaltigkeit nicht erst mit der Übernahme des Greenshowroom und der Ethical Fashion Show in Paris herangekommen. Die Messe Frankfurt hatte das auch schon vorher auf ihren Textilmessen mit der Green Directory, in der nachhaltige Produzenten aufgelistet wurden, integriert. Wir wissen was wir tun.

Teil 2 des Interview folgt nach der NEONYT…

GREENSTYLE goes Biolife Bozen

Biolife

Nach der erfolgreichen 3rd edition der GREENSTYLE munich fair and conference gehen wir vom 21. bis 24. November 2019 für ein Pilotprojekt nach Bozen auf die Messe Biolife

Das Jahr 2019 ist fast rum und wir blicken zurück auf zwei Messen in München, die Teilnahme am Streetlife Festival, ein Popup auf dem We make the City Festivals in Amsterdam und ein GMUC Panel auf der NEONYT (Save the date für Januar 2020!). Kommende Woche geht es gemeinsam mit einigen GREENSTYLE Brands nach Bozen auf die Biolife, der Messe für Bio-Produkte im Alpenraum, um dort das Thema nachhaltige Mode zu platzieren. Yesss, es ist ganz schön was los bei uns.

GREENSTYLE munich powered by OEKO-TEX

Um das Thema nachhaltige Mode auch für Konsumenten jenseits der Alpen greifbarer zu machen, geht die GREENSTYLE, nach einem ersten Popup im Juni 2019 (Amsterdam), für ein Pilotprojekt mit einem Pop-Up Stand nach Bozen auf die Messe Biolife, um dort einen Fokus auf den Bereich nachhaltige Mode zu setzen. Unterstützt wird das Start-up auch diesmal von der OEKO-TEX® Gemeinschaft, die sich mit der Presenting-Partnerschaft für nationale und internationale Sustainable-Fashion-Label einsetzt, die ihre Kollektionen im Rahmen der GREENSTYLE munich @ Biolife ihre Kollektionen präsentieren können. Mit dabei sind u.a. Ambiletics, Another Brand, CORA happywear, Friends that Rhyme, Kranz und das junge Upcycling-Label The Renewery.

Fokusthema auf der Biolife 2019: #GetTheGreenLook

Analog unsere erfolgreichen GREENSTYLE Konzeptes wird es auch auf der Biolife in Bozen Gesprächsrunden und Workshops geben. Neben Workshops zum den Themen „Capsule Wardrobe: Wie organisiere ich meinen Kleiderschrank?“ und „Can we shop our way to sustainability?“ wird es auch die Gesprächsrunde „Nachhaltige und faire Mode – Trend oder Lifestyle?“ geben.

Biolife
Susanne Barta und Mirjam Smend

Workshop 1: Capsule Wardrobe: Wie organisiere ich meinen Kleiderschrank?
Viele von uns haben einen vollen Kleiderschrank und stehen dennoch oft in der Früh davor und wissen nicht was sie anziehen sollen. Ein Kleiderschrank-Check ist der erste Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Die richtige Auswahl an Kleidungsstücken kann nicht nur euer Leben erleichtern, sondern auch die Umwelt. Der Begriff „Capsule Wardrobe“ ist derzeit in aller Munde. Was es damit auf sich hat und wie man Ordnung in seinen Kleiderschrank bekommt, das erfahrt ihr hier bei uns.

Termine:
21. November 16.00 bis 17.00 Uhr
22. November 15.00 bis 16.00 Uhr

Workshop 2: Can we shop our way to sustainability?
Die Textilindustrie produziert gigantische Mengen. Jedes Jahr mehr. Mode ist zum Billig- und Wegwerf-Artikel geworden. Wir konsumieren und konsumieren, oft ohne viel nachzudenken. Auch nachhaltige Mode ist mit Konsum verbunden. Aber Mode soll doch auch Spaß machen! Wie geht das zusammen? Müssen wir verzichten lernen? Anders konsumieren? Viele Fragen… Wir diskutieren mit euch darüber.

Termine:
22. November 11.00 bis 12.00 Uhr
23. November 11.00 bis 12.00 Uhr

Die Workshops werden von Mirjam Smend und Susanne Barta gehalten.

Gesprächsrunde: Nachhaltige und faire Mode – Trend oder Lifestyle?
Nachhaltigkeit ist derzeit DAS Thema in der Fashion Industrie. Aber folgen den vielen Worten auch Taten? Wer meint es ernst? Fakt ist, dass die Textilindustrie weltweit nicht nur  eine der bedeutendsten Industrien ist, sondern auch zu den „schmutzigsten“ und ressourcenintensivsten zählt. Und sie wächst rasant. Ist nachhaltige Mode ein Trend, der wieder vorübergeht? Oder bleibt das Thema? Müssen wir unseren Lebensstil ändern? Und wenn ja, wie? Kann ich mich nachhaltig und modisch kleiden? Was kann jede/r einzelne tun? Darüber und vieles mehr unterhalten wir uns.

Termin:
Freitag, 22. November, 16.30 Uhr

Teilnehmer/innen: u.a. Mirjam Smend: GREENSTYLE munich fair and conference, Elisabeth Tocca, Gründerin CORA happywear, Moderation: Susanne Barta

Susanne Barta ist als Publizistin, Moderatorin (sie hat einige Panels auf der 3rd edition in München moderiert) und Coach tätig. Für franzmagazine schreibt sie über nachhaltige Mode: www.susannebarta.com Die gebürtige Österreicherin lebt in Bozen und unterstützt das Projekt GREENSTYLE munich @ Biolife von dort aus.

Allgemeine Infos:

Wo: GREENSTYLE munich @Biolife Messe Bozen AG, Messe Platz 1, I – 39100 Bozen
Warum: …damit eco das neue Normal wird
Wann: 21. bis 24. November 2019
Working hours: Do.-So. 9.30 bis 18.30 Uhr
Eintritt: 6 Euro, von 6 bis 16 Jahren und über 65 Jahre 4 Euro

Details und Termine zur GREENSTYLE munich @Biolife


Models are wearing:
Ilyes: Mantel – Rennschmied & Wagner | Pullover & Shorts – Phyne |  Schuhe – nat2 footwear
Sharon: Mantel – fitbuddha | Bluse – SSE Sophia Schneider-Esleben | Ketten – Rah Rah Studio | Schuhe: hessnatur